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Frage zu Widersprüchen die wieder einmal verstauben

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Sauhund

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Hallo Gleichgesinnte,
ich betreibe schon seit einiger Zeit ein Gewerbe. Die Abrechnungsprobleme kennt hier wahrscheinlich jeder, Verlust wird zu Gewinn, Ausgaben zu Einnahmen.
Mein SB hat mir im Dezember mitgeteilt dass mir bis Mai ein fiktives Einkommen angerechnet wird
abgerechnet wird dann immer im Folgemonat.
Da für mich der Betrag des fiktiven Einkommens nicht nachvollziehbar war (vor allem nicht wer wie darauf gekommen ist) habe ich dagegen Widerspruch eingelegt.
Bis jetzt, nach 2 Monaten, habe ich diesbezüglich nichts von der ARGE gehört, gelesen.
Im Bescheid für Febr. wurde mir ein zu hohes Einkommen berechnet.
Ist es besser, oder gehts schneller, wenn ich gleich einen Antrag auf Überprüfung stelle? am 22., also morgen, laufen die 4 Wochen frist ab.

Wie lange warte ich nun und wie verfolge ich meine Widersprüche weiter. Gibt es da eine Frist?
Denn, Monat für Monat reißt sich die ARGE Geld unter den Nagel und ich muss dann immer hinterher hinken. Das stinkt mir langsam.
Ach ja, das habe ich noch vergessen.
Ich soll meine Arbeitsaktivitäten so gestalten dass ich nun eine MAW Tätigkeit machen kann, Begründung, meine Stadt zahlt mir schließlich die Miete etc.
Was ist davon zu halten?
Bitte um Rat.
MfG
 

Sauhund

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Also jetzt bin ich erstmal sprachlos.
Ich weiß nicht wie ich den Eindruck ein Troll zu sein oder schon klar zu kommen, erweckt habe.
Ich gebe zu, mit all dem Ärger und Ungerechtigkeit der von der ARGE ausgeht, habe ich mittlerweile ein wirklich schwaches Nervenkostüm. Und über meine Angelegenheit zu schreiben fällt mir mittlerweile sehr schwer.

Mir ist auch klar dass ich hier kein Anrecht auf eine konstruktive Antwort habe aber gehofft habe ich schon darauf.
Wirklich TommyHedger, die Aussage ist schon eine Erklärung wert.
MfG
 

larifari33

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Hallo Sauhund :biggrin:

Ich weis aus eigener erfahrung nach einem Wiederspruch habe ich 4 Monate auf eine Reaktion gewartet ( nach drei monaten hat mein Anwalt Untätigkeitsklage erhoben )danach wurde der Wiederspruch abgelehnt ! Hast du der ARGE den eine Frist gesetzt bis wann darüber Entschieden werden muss?
Ich würde noch einen Brief schreiben (Natürlich per Einschreiben mit Rückschein !!!)und der ARGE eine Frist setzen bis wann über den Wiederspruch zu Entscheiden ist . Oder einen Anwalt aufsuchen !!!!
Alles Gute
 

Koelschejong

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Hallo Gleichgesinnte,
ich betreibe schon seit einiger Zeit ein Gewerbe. Die Abrechnungsprobleme kennt hier wahrscheinlich jeder, Verlust wird zu Gewinn, Ausgaben zu Einnahmen.
Mein SB hat mir im Dezember mitgeteilt dass mir bis Mai ein fiktives Einkommen angerechnet wird
abgerechnet wird dann immer im Folgemonat.
Da für mich der Betrag des fiktiven Einkommens nicht nachvollziehbar war (vor allem nicht wer wie darauf gekommen ist) habe ich dagegen Widerspruch eingelegt.
Bis jetzt, nach 2 Monaten, habe ich diesbezüglich nichts von der ARGE gehört, gelesen.
Im Bescheid für Febr. wurde mir ein zu hohes Einkommen berechnet.
Ist es besser, oder gehts schneller, wenn ich gleich einen Antrag auf Überprüfung stelle? am 22., also morgen, laufen die 4 Wochen frist ab.

Wie lange warte ich nun und wie verfolge ich meine Widersprüche weiter. Gibt es da eine Frist?
Denn, Monat für Monat reißt sich die ARGE Geld unter den Nagel und ich muss dann immer hinterher hinken. Das stinkt mir langsam.
Ach ja, das habe ich noch vergessen.
Ich soll meine Arbeitsaktivitäten so gestalten dass ich nun eine MAW Tätigkeit machen kann, Begründung, meine Stadt zahlt mir schließlich die Miete etc.
Was ist davon zu halten?
Bitte um Rat.
MfG
Widerspruch - aber bitte S O F O R T!!!
bring den Widerspruch selbst hin und gib ihn gegen Quittung ab, alternativ mit Zeugen hin und abgeben oder, im äußersten Notfall, mit Zeugen vor Fristablauf in den Briefkasten der ARGE - sonst wird Dein Bescheid bestandskräftig und Deine Karten verschlechtern sich erheblich.
Überprüfungsantrag ist für bereits bestandskräftige Bescheide. Ansonsten kannst Du bei Nichtbearbeitung des Widerspruchs nach 3 Monaten Untätigkeistklage einreichen. Vorher Bearbeitung mitz Fristsetzung anzumahnen ist sehr sinnvoll.
 

Zita

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Hallo Sauhund,

auch für ein "Ausschreiben" der Probleme ist dieses Forum da. Wer nicht weiß, dass das Nervenkostüm jeden Tag anders und nicht immer gut ist, hat keine Probleme oder aber überdurchschnittlich gute Nerven.

Dem sei gratuliert.

Zu deinem Problem haben meine Vorgänger schon geschrieben. Auch ich bin auf jedem Fall für einen Widerspruch und bedenke, dass jeder neuer Bescheid einen neuen Widerspruch bringen muss. Diesen am besten per Einschreiben mit Rückantwort.

Gleichzeitig lasse durch eine Initative die Aufstellung G/V Ertrag überprüfen und fordere eine monatliche Kurzaufstellung über deinen Ertrag - sprich Gewinn. Es geht. Viele arbeiten so mit der ARGE zusammen. Es kann dann die genaue Differenz bearbeitet werden und für beide Seiten ist es fair.

Ansonsten hilft leider meiner Erfahrung nach nur den Einsatz des Rechtsanwaltes. Er kann beraten, ob es eine Möglichkeit der einstw. Verfügung gibt.

Halte die Ohren steif und schreibe den Wiederspruch am besten gleich.

Viel Glück und einen großen Eimer voller Nerven.
Gruß
Zita
 

Coole-Sache

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Hallo !

Ich würde meinen,mal zu überdenken Widerspruch gegen das monatliche errechnen einzulegen.
Gerechnet wird bei Selbstständigen immer das Jahreseinkommen durch 12 Monate. $ 2a
Ene Prognose sollte schon der ARGE zugestellt werden.

So handhabe ich es und befinde mich gerade auch in Stress mit einer ARGE

Gruß
 

Sauhund

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Hallo noch mal,
danke für eure Antworten.
Aufmunterung kann ich mittlerweile wirklich gut gebrauchen.
Warum ich langsam ein Problem mit Widersprüchen habe ist, dass mein SB mein Einkommen »Hochgeschätzt hat«
obwohl ich seit 2005 pünktlich monatlich meine EÜ-Rechnung abgebe.
Da aus dem Bescheid aber nicht hervor geht wie das fiktive Einkommen zustande kam lege ich eben jedes mal wieder einen Widerspruch ein.
Der Bescheid wird dannn zwar im Folgemonat korregiert aber es bleibt bei dem vom SB hochgeschätzten fiktiven Einkommen das erst mal in der Vorschusszahlung fehlt.
Alleine die ganze Rechnerei wird mittlerweile so unüberschaubar dass es mir nur so graust. Dem SB wahrscheinlich auch.
Deshalb jetzt wieder die Aufforderung meine Arbeit auf einen MAW Job abzustimmen.
Nur jetzt hat ein Widerspruch keine aufschiebende Wirkung mehr. Wie ich da raus komme weiß ich auch noch nicht. Andere Bewerbungsvorschläge bekomme ich gar nicht.
Ich habe jetzt wieder Widerspruch eingelegt aber bis der bearbeitet wird vergehen Monate, bei meiner ARGE können daraus auch Jahre werden.
Ach ja, Thema Rechtsberatungsschein.
Der wurde mir schon zwei mal verweigert.
Ich bräuchte tatsächlich einmal jemanden mit dem ich meine Bescheide durchgehen könnte. Ich blicke da gar nicht mehr durch.
Auch die monatlichen Zahlungen, dann wieder Abzüge, dann doch wieder Nachzahlung, es ist zum Verzweifeln.
Wo könnte ich da in München hingehen. Es gibt ja einige Arbeitslosentreffs, aber die sind alle pro EEJ, da bin ich zum Schluss wieder an der falschen Stelle.
MfG
 

Sauhund

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Ich habe der ARGE keinen Termin zur Bearbeitung der Wiersprüche gestellt. Ich dachte die können sich so oder so 3 Monate Zeit nehmen.
Mein Bewilligungszeitraum läuft bis Mai,
aber bis dahin habe ich immer wieder das hohe fiktive Einkommen.
Auch wenn es zum Monatsende oder Anfang des Folgemonats, bereinigt wird, von dem pauschalen Freibetrag von 100 Euro und den paar Zerquetschten, ist doch jeder Cent schon vorher verplant.
Daher die Idee gleich mit dem Überprüfungsantrag zurück zu schlagen.
 
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