Frage zu Krankschreibung während ALG1-Bezug (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

der bauer

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Hallo zusammen,

ich habe hier einiges gelesen, doch leider keine Antwort auf meine sehr spezielle Frage gefunden.

Folgendes: Anfang des Jahres war ich (ALG1-Bezug) sechs Wochen am Stück krank geschrieben. Nun muss ich mich wegen derselben Erkrankung, also gleiche Diagnose, erneut krankschreiben lassen.

Was bedeutet das für mich? Rutsche ich jetzt ins Krankengeld und wenn ja, wird es weniger sein als ALG1? Oder bleibe ich weiter im ALG1-Bezug, weil schon einige Monate "Gesundheit" zwischen beiden Krankschreibungen mit gleicher Diagnose liegen?

Danke für Eure Hilfe!
 

Fritz Fleißig

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Bei der ALG-Leistungsfortzahlung im Krankheitsfall kommt es nicht auf Diagnosen oder Wiederholungserkrankungen an, sondern man hat einfach Anspruch auf sechs Wochen Fortzahlung pro durchgehenden Krankheitsfall. Nach nur einem Tag Arbeitsfähigkeit mit ALG-Bezug kann theoretisch wieder ein neuer Anspruch auf Leistungsfortzahlung entstehen. Das ist anders als bei Entgeltfortzahlung durch Arbeitgeber oder KG-Anspruch.
 

Doppeloma

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Hallo der bauer,

ich habe hier einiges gelesen, doch leider keine Antwort auf meine sehr
spezielle Frage gefunden.
so speziell ist die Frage doch gar nicht und bei Krankheit wegen AU gilt im ALGI der § 146 SGB III, also ähnlich wie die Lohnfortzahlung des AG bis die KK zahlen muss...

§ 146 SGB III Leistungsfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit

Folgendes: Anfang des Jahres war ich (ALG1-Bezug) sechs Wochen am Stück krank geschrieben. Nun muss ich mich wegen derselben Erkrankung, also gleiche Diagnose, erneut krankschreiben lassen.
Das mit der gleichen Diagnose hat aktuell nur Bedeutung für deinen Krankengeld-Anspruch bei der KK (3-jährige Blockfrist für diese Diagnose hat am 1. Tag der ersten AU dafür begonnen), denn die bekommt ja immer den entsprechenden Teil der AU-Bescheinigung ... zur Bedeutung von Diagnosen bei der AfA wurde dir bereits geantwortet ...

Was bedeutet das für mich? Rutsche ich jetzt ins Krankengeld und wenn ja, wird es weniger sein als ALG1? Oder bleibe ich weiter im ALG1-Bezug, weil schon
einige Monate "Gesundheit" zwischen beiden Krankschreibungen mit gleicher
Diagnose liegen?
Legst du so besonders viel Wert darauf krank bei der AfA zu bleiben und damit deinen ALGI-Anspruch zu verschwenden, ohne wirklich in Arbeit vermittelbar zu sein ???
Um das zu vermeiden gibt es doch diese Regelung, dass man nach (mehr) als 6 Wochen AU (durchgehend) an die KK zur Krankengeldzahlung abgegeben wird.

Das Krankengeld wird dann in genau der gleichen Höhe gezahlt, wie jetzt dein ALGI, nur eben aus dem Topf der KK und dein Restanspruch ALGI bleibt erhalten für später.
Sollte sich deine AU doch länger als erwartet hinziehen kann die Zahlung von Krankengeld für bis zu 78 Wochen erfolgen, dabei sind die bisherigen AfA-Wochen (für diese Krankheit) aber schon in Abzug zu bringen.

Dann erfolgt die Aussteuerung und du hast (durch das Krankengeld) sogar noch zusätzliche Monate ALGI "gewonnen" ... denn daraus werden Beiträge an die AfA geleistet.

Es ist also überhaupt kein "Vorteil" krank bei der AfA zu bleiben, finanziell ändert sich vorerst nichts, wenn nach 6 Wochen die KK zahlen muss ... :icon_evil:

Was du oben beschreibst mit den mindestens 6 Monaten ohne AU auf diese Krankheit gilt erst nach Ablauf deines Krankengeld-Anspruches, damit du (in einer folgenden Blockfrist) wieder Krankengeld bekommen könntest dafür, aber das führt jetzt hier alles zu weit ...

Kuriere dich in Ruhe aus und spare dir dein Rest-ALGI lieber für den Zeitpunkt auf wo du wieder fähig bist dich intensiv um neue Arbeit zu kümmern.

MfG Doppeloma
 

der bauer

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so speziell ist die Frage doch gar nicht und bei Krankheit wegen AU gilt im ALGI der § 146 SGB III, also ähnlich wie die Lohnfortzahlung des AG bis die KK zahlen muss...

§ 146 SGB III Leistungsfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit


Das mit der gleichen Diagnose hat aktuell nur Bedeutung für deinen Krankengeld-Anspruch bei der KK (3-jährige Blockfrist für diese Diagnose hat am 1. Tag der ersten AU dafür begonnen), denn die bekommt ja immer den entsprechenden Teil der AU-Bescheinigung ... zur Bedeutung von Diagnosen bei der AfA wurde dir bereits geantwortet ...

Danke. Das wusste ich nicht.


Legst du so besonders viel Wert darauf krank bei der AfA zu bleiben und damit deinen ALGI-Anspruch zu verschwenden, ohne wirklich in Arbeit vermittelbar zu sein ???
Um das zu vermeiden gibt es doch diese Regelung, dass man nach (mehr) als 6 Wochen AU (durchgehend) an die KK zur Krankengeldzahlung abgegeben wird.

Das Krankengeld wird dann in genau der gleichen Höhe gezahlt, wie jetzt dein ALGI, nur eben aus dem Topf der KK und dein Restanspruch ALGI bleibt erhalten für später. Es ist also überhaupt kein "Vorteil" krank bei der AfA zu bleiben, finanziell ändert sich vorerst nichts, wenn nach 6 Wochen die KK zahlen muss ... :icon_evil:

Was du oben beschreibst mit den mindestens 6 Monaten ohne AU auf diese Krankheit gilt erst nach Ablauf deines Krankengeld-Anspruches, damit du (in einer folgenden Blockfrist) wieder Krankengeld bekommen könntest dafür, aber das führt jetzt hier alles zu weit ...

Kuriere dich in Ruhe aus und spare dir dein Rest-ALGI lieber für den Zeitpunkt auf wo du wieder fähig bist dich intensiv um neue Arbeit zu kümmern.

MfG Doppeloma

In meinem Falle ist es schwierig. Die Diagnose "Depression" ist für die meisten immer noch keine anerkannte Erkrankung. Das sieht man bei meiner Krankenkasse. Die ruft tatsächlich nach zwei Wochen Krankschreibung bei mir an und setzt mich unter Druck. Erwähnt den Medizinischen Dienst und sagt, Arbeitslosigkeit sei kein Grund für AÜ! Ich hab diese Sch***-Depris (nachweislich und der KK bekannt) schon mein Leben lang - mal hab ich die Erkrankung besser im griff, mal nicht.

Wie schnell können die mich denn zum Medizinischen Dienst schicken? Beim Amtsarzt wird wieder nur Willkür im Spiel sein, stimmts? Wie soll das bloß alles weitergehen? Ich bin echt verzweifelt.

Und muss ich mit Sanktionen rechnen, wenn ich mich während meiner Krankschreibung auf Vermittlungsvorschläge ohne Rechtsmittelbehelf nicht bewerbe? (VV: Teilzeitjob, von dem ich gar nicht leben könnte, dafür aber 600 km entfernt)
 

Doppeloma

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Hallo der bauer,

In meinem Falle ist es schwierig. Die Diagnose "Depression" ist für die meisten immer noch keine anerkannte Erkrankung. Das sieht man bei meiner Krankenkasse.
Die ruft tatsächlich nach zwei Wochen Krankschreibung bei mir an und setzt mich
unter Druck. Erwähnt den Medizinischen Dienst und sagt, Arbeitslosigkeit sei
kein Grund für AÜ! Ich hab diese Sch***-Depris (nachweislich und der KK bekannt)
schon mein Leben lang - mal hab ich die Erkrankung besser im griff, mal nicht.
Die Diagnose Depression ist schon ziemlich lange eine anerkannte Diagnose, besonders wenn du vom Facharzt betreut und behandelt wirst, auch DEINE KK kennt dieses Krankheitsbild sehr genau, es wird doch von allen Kassen immer öfter "gejammert" wie viele davon inzwischen betroffen sind ... leider sind die noch nicht mal in der Lage für genug Therapieplätze zu sorgen ... :icon_evil:

Du brauchst dich von denen nicht unter Druck setzen lassen (hast du das mal deinem Arzt gesagt, was die da machen ???), schon gar nicht telefonisch, verbiete denen schriftlich dich anzurufen, auch für die KK brauchst du NUR schriftlich auf dem Postwege erreichbar zu sein ...
Ich kenn das Theater mit den Anrufen auch, das machen die inzwischen ohne Rücksicht auf Verluste, egal bei welcher Krankheit ... du bist ja nicht krank wegen der Arbeitslosigkeit, sondern weil du KRANK bist ... was bilden die sich denn ein ... :icon_neutral:

Wie schnell können die mich denn zum Medizinischen Dienst schicken? Beim Amtsarzt wird wieder nur Willkür im Spiel sein, stimmts? Wie soll das bloß alles
weitergehen? Ich bin echt verzweifelt.
Ob man dich zum MDK bestellen wird liegt ja auch mit an deinem Arzt und zudem ist das manchmal für die KK recht "heilsam", denn der MDK ist für viele verschiedene KK in einem bestimmten Bereich zuständig, die "begutachten" keineswegs unbedingt im Sinne der KK, nur weil die nicht mehr zahlen will ... wer richtig krank ist hat da meist gar nichts zu befürchten ... :icon_evil:

Die KK "drohen" gerne mit dem MDK, weil sie wissen, dass die Leute Angst bekommen, ich bekam damals ein Gutachten nach "Aktenlage", musste dann zur Reha (auf "Wunsch" von KK und MDK) und danach musste die KK weiter zahlen bis zur Aussteuerung, denn auch der MDK hatte geschrieben, dass ich so NICHT mehr arbeiten KANN ... GAR NICHTS ...

Dann hat auch keiner mehr angerufen ... :biggrin:

Und muss ich mit Sanktionen rechnen, wenn ich mich während meiner
Krankschreibung auf Vermittlungsvorschläge ohne Rechtsmittelbehelf nicht
bewerbe? (VV: Teilzeitjob, von dem ich gar nicht leben könnte, dafür aber 600 km
entfernt)
Im ALGI gibt es keine "Sanktionen" und wenn du offiziell AU geschrieben bist brauchst du dich überhaupt nicht bewerben, dann solltest du das aber auch konsequent bis zum Übergang ins Krankengeld durchziehen ...
Auf VV ohne RFB braucht man sich generell überhaupt NICHT bewerben, es sei denn man hätte wirklich echtes Interesse an der Stelle ...

Die Zumutbarkeit im ALGI richtet sich nach § 140 SGB III und alles was da nicht rein passt kannst du ablehnen weil es nicht "zumutbar" ist ... ohne RFB gehört überhaupt nur in die "Rundablage" (Papierkorb) ...

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen

wenn du dich Vollzeit zur Verfügung stellst, darf man dich nur "bestrafen" (mit einer Sperre nach § 159 SGB III) wenn du Vollzeitarbeit (zu den Bedingungen des § 140 SGB III) ablehnen würdest ... wer mit AU-Bescheinigung nachweislich krank war darf auch nicht "bestraft" werden ... aber der sollte sich auch nicht länger der Vollzeit-Vermittlung "zur Verfügung stellen", einen Teil deiner Probleme schaffst du dir damit unnötig selbst ...

§ 159 SGB III Ruhen bei Sperrzeit

Ist dein ALGI erst mal komplett abgelaufen, dann bekommst du auch kein Krankengeld mehr von der KK, weil du dafür nicht mehr versichert sein wirst ... dann bleibt nur noch Hartz 4, wenn du sonst kein Geld zum Leben hast ... :icon_neutral:

Über die örtliche KK kann man sich auch an übergeordneten Stellen beschweren ... das wäre mir lieber als wenn ich mein ALGI verschwende und trotzdem von denen "genervt" werde ... Telefon in Zukunft auflegen, du willst ALLES schriftlich haben, auch von deiner KK ... es gibt KEINE Pflicht sich anrufen zu lassen ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

der bauer

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Doppeloma, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, sie hat mir geholfen. Danke für Deine Mühe!!!
 

der bauer

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Hallo nochmals,

nach längerer Erkrankung (mit Krankengeldbezug), in der mir der MDK glücklicherweise erspart blieb, wurde mir nun eine Reha bewilligt. Ich gehe davon aus, dass ich von dort gesund geschrieben entlassen werde - das entspricht auch meinem Wunsch, wieder ins Leben und in einen normalen Alltag zu finden - und hoffentlich in einen neuen Job (den ich erst noch finden muß).

Nun meine Frage dazu:
Ich werde wahrscheinlich am 23.03. aus der Reha entlassen - vermutlich (hoffentlich) gesund. Mir steht noch eine Restzeit (mehrere Wochen) Arbeitslosengeld zu. Für meine Finanzierung hiesse das dann: bis 23.03. erhalte ich Übergangsgeld von der DRV, ab 24.03. habe ich wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld und müsste mich gleich am 24.03. beim Amt gesund und arbeitslos melden? Oder könnte ich mich mit dieser sehr wahrscheinlichen Prognose auch JETZT schon zum 24.03. gesund melden?

Ich sorge mich etwas um meinen Lebensunterhalt nach der Reha. Bis 23.03. zahlt die DRV (immerhin! kleines Übergangsgeld), deshalb ist Nahtlosigkeit so wichtig und für den Rest des Monats benötige ich dann dringend weiteren Unterhalt. Gleichzeitig würde ich der AfA ungern unter die Nase reiben, dass ich zur Reha bin und vermutlich definitiv am 24.03. wieder gesund bin, da jeder gesund entlassen wird und ich anschließend dringend Geld für Miete und Co benötige.

Wie mache ich das alles am besten? Hat bitte jemand Rat für mich?

Herzlichen Dank!
 

Muzel

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Wie es dir am 24. 3. geht, weißt du doch jetzt noch nicht.
Warte erst einmal ab. Es wird nicht jeder gesund entlassen.
 

der bauer

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Hallo zusammen,

nun bin ich knapp 2 Wochen zurück aus der Reha. Trotz Verlängerung hat sie mir nicht viel gebracht. In der vorletzten Woche der Reha hatte ich sogar noch einen extern diagnostizierten Hörsturz, bin seitdem erschöpfter als vorher und leide zusätzlich unter Ohrgeräuschen. Trotzdem wurde ich gesund entlassen. Ich hatte diesbezüglich ein Gespräch mit der Chefetage der Reha, leider blieb das erfolglos.
Die Krankenkasse hatte bereits vor der Reha telefonisch angedeutet, dass ich gesund entlassen und große Schwierigkeiten haben würde, das Gegenteil (au) zu beweisen. Dass die Rehaklinik ein Unternehmen ist und Quoten zu erfüllen hat, ist mir nach einigen Gesprächen mit Mitpatienten klar geworden.
Davon habe ich mich einschüchtern lassen. Zurück aus der Reha, habe ich versucht, mich "zusammen zu reissen" und gesund zu sein, aber mir gehts einfach nur bescheiden. Mein Arzt ist derzeit nicht verfügbar. Am Tag nach der Rückkehr habe ich persönlich einen neuen Antrag auf ALG1 gestellt (6 Wochen Restanspruch), dann auch einen Antrag beim Jobcenter. Allein das hat viel Kraft gekostet.

Meine Fragen:
- wenn ich mich wegen derselben Diagnose erneut krankschreiben liesse (von wem auch immer), würde dann wieder sofort das Krankengeld greifen oder müsste ich trotz gleicher Diagnose wieder 6 Wochen warten?
- den Gesundheitsbogen habe ich bei der ALG1-Antragsstellung unterschlagen können. Mir wurde gesagt, ich solle ihn zum Antragsannahme beim Jobcenters mitbringen. Ich will aber nicht, dass die Einblicke in meinen psychischen Zustand bekommen und habe Angst vor der ärztlichen Begutachtung. Ausserdem wurde bei der AfA gesagt, ich würde vielleicht sogar kein Hartz4 bekommen, wenn ich krank sei. Was tun?
- dem Hartz4-Antrag liegt ein Formular bei, das ich auszufüllen habe: "Wir bieten Ihnen Aktivierungsmaßnahme für Neuantragssteller an. Feinziel dieser MAßnahme ist Stärken-/Schwächenanalyse. Der genaue Inhalt wird Ihnen von Ihrer Integrationsfachkraft erläutert. ... Entweder Sie nehmen teil mit oder lehnen ab, dann wird der von Ihnen gestellte Antrag leider abgelehnt." Was kommt da auf mich zu?

Danke für Antworten.
 

Fragerei

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Hallo zusammen,

nun bin ich knapp 2 Wochen zurück aus der Reha. Trotz Verlängerung hat sie mir nicht viel gebracht. In der vorletzten Woche der Reha hatte ich sogar noch einen extern diagnostizierten Hörsturz, bin seitdem erschöpfter als vorher und leide zusätzlich unter Ohrgeräuschen. Trotzdem wurde ich gesund entlassen. Ich hatte diesbezüglich ein Gespräch mit der Chefetage der Reha, leider blieb das erfolglos.
Die Krankenkasse hatte bereits vor der Reha telefonisch angedeutet, dass ich gesund entlassen und große Schwierigkeiten haben würde, das Gegenteil (au) zu beweisen. Dass die Rehaklinik ein Unternehmen ist und Quoten zu erfüllen hat, ist mir nach einigen Gesprächen mit Mitpatienten klar geworden.
Davon habe ich mich einschüchtern lassen. Zurück aus der Reha, habe ich versucht, mich "zusammen zu reissen" und gesund zu sein, aber mir gehts einfach nur bescheiden. Mein Arzt ist derzeit nicht verfügbar. Am Tag nach der Rückkehr habe ich persönlich einen neuen Antrag auf ALG1 gestellt (6 Wochen Restanspruch), dann auch einen Antrag beim Jobcenter. Allein das hat viel Kraft gekostet.

Meine Fragen:
- wenn ich mich wegen derselben Diagnose erneut krankschreiben liesse (von wem auch immer), würde dann wieder sofort das Krankengeld greifen oder müsste ich trotz gleicher Diagnose wieder 6 Wochen warten?
- den Gesundheitsbogen habe ich bei der ALG1-Antragsstellung unterschlagen können. Mir wurde gesagt, ich solle ihn zum Antragsannahme beim Jobcenters mitbringen. Ich will aber nicht, dass die Einblicke in meinen psychischen Zustand bekommen und habe Angst vor der ärztlichen Begutachtung. Ausserdem wurde bei der AfA gesagt, ich würde vielleicht sogar kein Hartz4 bekommen, wenn ich krank sei. Was tun?
- dem Hartz4-Antrag liegt ein Formular bei, das ich auszufüllen habe: "Wir bieten Ihnen Aktivierungsmaßnahme für Neuantragssteller an. Feinziel dieser MAßnahme ist Stärken-/Schwächenanalyse. Der genaue Inhalt wird Ihnen von Ihrer Integrationsfachkraft erläutert. ... Entweder Sie nehmen teil mit oder lehnen ab, dann wird der von Ihnen gestellte Antrag leider abgelehnt." Was kommt da auf mich zu?

Danke für Antworten.
Hallo der Bauer,

dir wurde ja schon viel beantwortet und ich hoffe dir konnte schon ein wenig geholfen werden. vor allem Doppeloma hat auch mir schon sehr geholfen. Ich selbst bin seit Jahren an schweren rezidivierenden Depressionen erkrankt und kenne dein Problem sehr gut. Vor allem, dass man sich als psychisch Erkrankter in der Gesellschaft leider immer noch rechtfertigen muss. Mal abgesehen davon, kann eh keiner nachvollziehen wie sich Depressionen anfühlen, wenn man sie nicht selbst durchlebt hat.

Aufgrund meiner "Erkrankung" habe ich schon einiges mit Ämtern, Kliniken, Krankenkasse etc durchmachen müssen. Ebenfalls habe ich mich schon oft im Krankengeldbezug befunden, auch während des Bezuges von ALG1. Und gerade als psychisch eingeschränkter Mensch ist es unter diesen Umständen noch schwerer, sich um diese Angelegenheiten zu kümmern und stark zu sein. Du schreibst du wolltest dich "zusammen reißen"...dies macht das Ganze leider noch schwerer und letztendlich wird man noch kränker. Keiner wird es dir danken. Die Depression ist Ausdruck, es ist wie eine Bremse. Sie zwingt dich, inne zu halten. Sie ist da, und wenn man es erkennt warum, ist es sogar "gut", dass sie da ist. Sie möchte dir etwas sagen. Nimm sie an, und es ist der erste Schritt zur Besserung.

Ich habe zb gelesen, dass dich die Krankenkasse mit unzulässigen Fragen belästigt. Ich habe ebenfalls Erfahrung damit. Als ich frisch entlassen (arbeitsunfähig entlassen) war aus der Klinik, riefen sie mich an und fragten lieb und freundllich, wie es mir geht. Aber wirklich sowas von nett und freundlich...ich habe mich sogar noch bedankt, dass man so fair ist und man mich nicht als "eine Nummer" behandelt. Ich antwortete, dass ich mich durch den Klinikaufenthalt schon deutlich besser fühle und auf dem aufsteigenden Ast bin. Die Dame war wirklich unglaublich einfühlsam und freundlich, und wünschte mir eine gute Genesung. Bis dahin hatte ich noch keine Ahnung...

Zwei Wochen später erhielt ich einen Brief der Krankenkasse: "Wie telefonisch mit Ihnen besprochen hat sich ihr Gesundheitszustand verbessert und wir stellen das Krankengeld zum Monatsende ein". Schlagartig gin es mir wieder schlechter. Existenzängste pur.

Falls man dir solche oder ähnliche Fragen stellt, gib denen absolut keine Information und verweise auf deine behandelnden Ärzte. Die Krankenkassen haben kein Recht dazu. Vlt. helfen dir diese Artikel:

Kassen bedrängen psychisch Kranke - SPIEGEL ONLINE

Krankenkassen: Druck auf psychisch Kranke wächst - SPIEGEL ONLINE

Zu der Krankmeldung...sobald du auch nur einen Tag "gesund" geschrieben bist, also das Krankengeld unterbrochen ist, fängt die 6 Wochen Frist wieder an, auch bei der selben Diagnose. Man hat innerhalb eines bestimmten Zeitraumes so und so viele Wochen ein Anrecht auf Krankengeld. Ich glaube 78 Wochen innerhalb von drei Jahren aufgrund der selben Erkrankung. Ich bin mir in Bezug auf die Angaben aber nicht sicher.

In Bezug auf ALG2 und Krankheit kenne ich mich auch nicht aus, aber es gilt der Grundsatz: Krank ist krank! Man darf sich nicht einschüchtern lassen, und ich kenne das: Das passiert gerade "uns"sehr schnell.
Deine Angst in Bezug auf eine ärztliche Begutachtung kann ich sehr (!) gut nachvollziehen...ich habe dies alles hinter mir. Sogar zweifach. Ebenso die "angedrohten Maßnahmenantritte". Lies dir wenn du magst meine zwei Themenbeiträge durch, vlt hilft ja doch das ein oder andere.

Ich weiß genau was du durchmachst, und es wird noch lange dauern, bis die Gesellschaft aufwacht. Versuche dir bewusst zu machen, das es sowieso IMMER irgendwie weiter geht.

Mir hat ein Beitrag in einem Forum einmal sehr geholfen. Vlt hilft es dir auch. Es lässt mich Dinge entspannter sehen, egal worum es geht. Ich schicke es dir per pN.

An deiner Stelle würde ich mich krankschreiben lassen (notfalls erstmal von einem Vertretungsarzt) und mich evtl. auf eine ganz normale Station für reaktive Erkrankungen aufnehmen lassen, das kann man auch akut. Beziehe Krankengeld, solange bis du wieder stark bist. Deine Gesundheit geht vor! Werde gesund, bzw. tanke Kraft um dich wehren zu können und für dich einzustehen. Ohne dem wird garnichts mehr gehen...glaube mir.

Ich hoffe ich konnte dir evtl. ein kleines bischen helfen :icon_frown::icon_rolleyes:
 

der bauer

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Ich hoffe ich konnte dir evtl. ein kleines bischen helfen :icon_frown::icon_rolleyes:
@Fragerei,

ich danke Dir vielmals und sehr herzlich für Deinen Forumsbeitrag (und das schöne Zitat!). Dein Beitrag hat mir sehr geholfen und mich extrem erleichtert - es ist ein gutes Gefühl, in dem Dilemma der Krankheit gesehen, erkannt und verstanden zu werden. Danke. Leider sagt mir das System, ich könne Dir aus technischen Gründen keine direkte Antwort schreiben. Deshalb danke ich Dir also hier an dieser Stelle - und etwas unpersönlicher, als ich es in einer PN getan hätte.

Ja, es ist zum Weinen: nun habe ich mich einschüchtern lassen und damit versäumt, mich rechtzeitig und nahtlos an die Reha weiter krankschreiben zu lassen. Sch***. Ich habe nur noch gut 5 Wochen ALG1-Anspruch, dann bin ich Hartzer (oh Gott). Meinen Anspruch auf Krankengeld habe ich somit verwirkt. Schade. Es ist, wie es ist, da Leben geht weiter. Deine Tipps werde ich beherzigen, danke nochmals.

Danke auch für das weise Zitat und die "anderen" Empfehlungen!!! Eine wirkliche Unterstützung!!! Nun lese ich mich langsam in Deine anderen Posts hinein ...

Ich wünsch Dir alles Liebe!!!
:icon_daumen:
 

der bauer

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Hier das Formular zum Maßnahmeneinverständnis ... muß ich das wirklich unterschreiben?

Danke nochmals!
 

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alchemilla

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Hallo der bauer,

noch kannst du weiterhin Krankengeld beziehen. Du brauchst dafür keine vollen sechs Wochen ALG I-Anspruch. Selbst wenn du nur zwei Tage Restanspruch hättest, wäre das egal. Du bekommst das Krankengeld dann trotzdem, eben entsprechend früher. Dass man sechs Wochen ALG I weiter bezieht bevor Krankengeldbezug eintritt, ist zwar die Regel, solange genügend Anspruch vorhanden ist. Ist der Anspruch schon kürzer als sechs Wochen, ändert das nichts an der Sache, nur die Zeit bis zum Krankengeld ist kürzer :wink:.

Du kannst dich also jetzt noch krankschreiben lassen.

LG
 

Doppeloma

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Hallo der bauer,

versuche mich mal durch zu arbeiten durch deine aktuellen Beiträge ...

nun bin ich knapp 2 Wochen zurück aus der Reha. Trotz Verlängerung hat sie mir nicht viel gebracht. In der vorletzten Woche der Reha hatte ich sogar noch einen extern diagnostizierten Hörsturz, bin seitdem erschöpfter als vorher und leide zusätzlich unter Ohrgeräuschen. Trotzdem wurde ich gesund entlassen. Ich hatte diesbezüglich ein Gespräch mit der Chefetage der Reha, leider blieb das
erfolglos.
Bist du bereits bei einem behandelnden Arzt gewesen nach der Reha, was sagt der denn zum desolaten Reha-Ergebnis, die Arbeits-Fähig Entlassung vor knapp 2 Wochen garantiert ja keine Gesundheit für das weitere Leben ... :icon_evil:

Die Krankenkasse hatte bereits vor der Reha telefonisch angedeutet, dass ich gesund entlassen und große Schwierigkeiten haben würde, das Gegenteil (au) zu beweisen. Dass die Rehaklinik ein Unternehmen ist und Quoten zu erfüllen hat, ist mir nach einigen Gesprächen mit Mitpatienten klar geworden.
Was dir die KK "schon vor der Reha" telefonisch angedeutet hat ist doch völlig egal, wenn du NICHT Arbeitsfähig bist, dann bist du es eben nicht und ein Arzt mit Verantwortung für dich als Patienten wird dich dann auch wieder AU schreiben, egal was die KK am Telefon mal "gesäuselt" hat, das hat doch gar keine rechtliche Verbindlichkeit. :icon_evil:

Schon bei Beginn deiner AU wurde dir dringend angeraten dich mit der KK auf schriftliche Kommunikation zu einigen, die dürfen dich nicht anrufen, wenn du das nicht haben willst ...

Davon habe ich mich einschüchtern lassen. Zurück aus der Reha, habe ich versucht, mich "zusammen zu reissen" und gesund zu sein, aber mir gehts einfach nur bescheiden. Mein Arzt ist derzeit nicht verfügbar. Am Tag nach der Rückkehr habe ich persönlich einen neuen Antrag auf ALG1 gestellt (6 Wochen Restanspruch), dann auch einen Antrag beim Jobcenter. Allein das hat viel Kraft
gekostet.
Warum ist dein Arzt nicht verfügbar, es gibt doch sicher noch mehr Ärzte dort wo du wohnst, für wen hast du in der Reha-Klinik den Bericht freigegeben, ich hoffe nicht für die KK, sondern zunächst nur für deinen behandelnden Arzt ???

- wenn ich mich wegen derselben Diagnose erneut krankschreiben liesse (von wem auch immer), würde dann wieder sofort das Krankengeld greifen oder müsste ich trotz gleicher Diagnose wieder 6 Wochen warten?
Dazu wurde dir schon geantwortet, es ist egal wie lange du noch Anspruch auf ALGI haben wirst, allerdings MUSST du dich unbedingt vor dem Ende des ALGI noch wieder AU schreiben lassen, sonst bekommst du überhaupt kein Krankengeld mehr.

Beziehst du erst ALGII, dann gibt es keinen Anspruch mehr auf Krankengeld von der KK, ganz gleich für welche Diagnose, auf Krankengeld versichert bist du NUR aus versicherungspflichtiger Arbeit ODER aus ALGI-Bezug ... es wird also mehr als eng, dass du überhaupt noch zurück kannst in das Krankengeld.

Die KK würde sich natürlich freuen, wenn du ALGII beziehst und sie nicht mehr in Höhe des ALGI zahlen braucht ... allerdings sind Lohnersatzleistungen (ALGI / KG) vorrangig vor Leistungen aus dem SGB II, die KK könnte dich also auch nicht an das JC "abschieben" wollen, wenn es dir gelingt wieder eine AU-Bescheinigung zu bekommen. :icon_evil:

In diesem Fallen müsste notfalls bis zur Aussteuerung aus dem Krankengeld gezahlt werden (bis zu 78 Wochen für die selbe Krankheit), ganz gleich ob denen das gefällt oder nicht, dafür brauchst du aber auch einen guten Arzt an deiner Seite, denn sobald der meint du bist wieder gesund und "Arbeits-Fähig" geht der Weg dann direkt zum JC und Krankengeld geht erst wieder aus einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.

- den Gesundheitsbogen habe ich bei der ALG1-Antragsstellung unterschlagen
können. Mir wurde gesagt, ich solle ihn zum Antragsannahme beim Jobcenters mitbringen. Ich will aber nicht, dass die Einblicke in meinen psychischen Zustand bekommen und habe Angst vor der ärztlichen Begutachtung.
Lass dir nicht so viel "erzählen", verlange die Rechtsgrundlagen für alles was man dir so "erzählt" ... die AfA wird dich sicher nicht mehr zum ÄD schicken wegen 6 Wochen Zahlungspflicht, darum erzählt man dir solchen Unsinn.

Ob man dich beim JC direkt zum ÄD schicken wird das entscheiden auch die dortigen SB und nicht die SB der AfA ... :icon_evil:
Mir den SB redet man bei keiner der Behörden über seine gesundheitlichen Probleme, mit einer AU-Bescheinigung vom Arzt kannst du trotzdem ALG II bekommen, damit kann man dich aber nicht in Arbeit vermitteln oder in Maßnahmen stecken wollen.

Ausserdem wurde bei der AfA gesagt, ich würde vielleicht sogar kein Hartz4
bekommen, wenn ich krank sei. Was tun?
Zunächst unbedingt AU-Bescheinigung besorgen und versuchen wieder Krankengeld von der KK zu bekommen, mit dem Arzt deines Vertrauens solltest du da ehrlich sein und Klartext reden, was deinen gesundheitlichen Zustand und deine finanziellen Aussichten betrifft, wenn du nach dem ALGI direkt zum JC musst.

Dann brauchst du über JC und Maßnahmen vorerst noch nicht nachzudenken, man kann im Übrigen durchaus krank sein und bekommt trotzdem Hartz 4, dort gibt man (im Antrag) an ob man sich für mindestens 3 Stunden täglich als "Erwerbsfähig" ansieht, das hat nichts damit zu tun, dass man vorübergehend AU geschrieben ist.

- dem Hartz4-Antrag liegt ein Formular bei, das ich auszufüllen habe: "Wir bieten Ihnen Aktivierungsmaßnahme für Neuantragssteller an. Feinziel dieser MAßnahme ist Stärken-/Schwächenanalyse. Der genaue Inhalt wird Ihnen von Ihrer Integrationsfachkraft erläutert. ... Entweder Sie nehmen teil mit oder lehnen ab, dann wird der von Ihnen gestellte Antrag leider abgelehnt." Was kommt da auf mich zu?
Den Inhalt von Maßnahmen hat man dir vorher zu erklären und nicht erst wenn du damit "einverstanden" bist, dieses Formular ist eine Frechheit und hat mit deinem Antrag auf ALGII überhaupt NICHTS zu tun, das bedeutet, dass davon nicht abhängig sein darf, ob dein Antrag angenommen und entscheiden wird ... schon die "Ansprache" ist ja nicht an dich persönlich gerichtet ... :icon_evil:

An Maßnahmen kannst du überhaupt erst teilnehmen, wenn ein Antrag auch gestellt und bewilligt wurde, wer soll denn sonst die Kosten dafür tragen müssen, Maßnahmen sind für Leistungsempfänger vorgesehen und keine Vor-Bedingung den Antrag auf ALGII überhaupt stellen zu dürfen. :icon_neutral:

Ja, es ist zum Weinen: nun habe ich mich einschüchtern lassen und damit versäumt, mich rechtzeitig und nahtlos an die Reha weiter krankschreiben zu lassen. Sch***. Ich habe nur noch gut 5 Wochen ALG1-Anspruch, dann bin ich Hartzer (oh Gott). Meinen Anspruch auf Krankengeld habe ich somit verwirkt. Schade. Es ist, wie es ist, da Leben geht weiter. Deine Tipps werde ich
beherzigen, danke nochmals.
Das ist doch gar nicht wahr, noch ist dein Anspruch auf Krankengeld nicht "verwirkt", sobald du den Bescheid zum ALGI in der Hand hast gehst du zum Arzt und lässt dich wieder AU-schreiben, aus dem ALGI ergibt sich noch immer ein Anspruch auf Krankengeld erst wenn das (ohne AU-Bescheinigung in der Hand) abgelaufen ist, bleibt dir nur noch Hartz 4.

Noch liegt es in deiner Hand das aufzuhalten, die KK kann dir erzählen was sie will dazu, die haben sich dann auch an die Gesetze zu halten, wenn du noch während ALGI wieder AU bist und DANN KEINE Lücke mehr eintritt in der AU-Bescheinigung, dann MÜSSEN die Zahlen ...

Inzwischen ist doch auch schon egal wie du mal aus der Reha entlassen wurdest, JETZT bist du wieder AU krank, da kann die KK gar nichts gegen machen und muss zahlen ...
Was man in der Reha mal dazu meinte hat doch keine Dauerwirkung auf deine Gesundheit ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

der bauer

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Hallo der bauer,
Inzwischen ist doch auch schon egal wie du mal aus der Reha entlassen wurdest, JETZT bist du wieder AU krank, da kann die KK gar nichts gegen machen und muss zahlen ...
Was man in der Reha mal dazu meinte hat doch keine Dauerwirkung auf deine Gesundheit ... :icon_evil:

MfG Doppeloma

Hallo Doppeloma,

ich danke Dir tausendfach für Deine umfangreiche und detaillierte Antwort!!! Danke für diese riesige Unterstützung und die vielen Tipps, sie haben mir sehr geholfen. Es ist sooo wichtig, jemand wie Dich hier an der Seite zu haben - und ich sprech jetzt einfach mal nicht nur für mich, sondern pauschal für alle anderen Leute hier im Forum mit all ihren vielen Sorgen, Problemen und Ängsten! Du machst Mut und gibst Hoffnung. Danke!

So, das muß auch mal gesagt sein, basta!

Merci ...
:icon_knutsch:
...
 
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