Frage zu Hartz4-Selbstständigkeit und Ansparmöglichkeit

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CyberCorp

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Hallo Zusammen,

ich bin im Nebenerwerb als Grafiker selbstständig und beziehe Hartz4. Derzeit wird der komplette Gewinn immer wieder sofort re-investiert.

Hintergrund ist, das ich jeden Gewinn eigentlich dazu benutzen soll, um davon zu leben. Nur so sind leider größere Anschaffungen, Lizenzkosten für neue Software etc und eventuelle Rücklagen für Freelancer etc nicht drin.

Gibt es da eventuell Wege um doch mal größere Summen ansparen zu können??

gruß
 

wolliohne

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hm.frage am Besten deine zuständige ARGE.

ich glaube aber eher das hier nur noch der Jackpott beim Lotto uns alle rettet vor dem letzten Schritt i.d.Abgrund.
 

CyberCorp

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Wie sieht das denn mit dem Sparguthaben aus was man haben darf ( 200€/Lebensjahr ?? ). Bezieht sich das nur auf vorhandenes oder darf man das nicht auch während des Leistungsbezuges ansparen ?? Es muß doch irgendwie möglich sein das geld für neue Lizenzen ansparen zu können ?? Sind immerhin auch fast 3000 Euro.....
 

wolliohne

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selbstverständlich kannst du von den 351,-Euro auch etwas sparen.

würde uns sicher alle interessieren wie das funktionieren soll?
 

CyberCorp

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Vom Regelsatz nicht möglich, das ist ja wohl klar :icon_twisted:

Nein mir geht es darum, das ich gewinn den ich erwirtschafte nicht sofort für die Firma ausgeben muß, oder zum Senken der Transferleistungen hernehmen muß, sondern irgenwie ansparen kann um halt mal notwendige teurere Sachen für die Firma anschaffen kann....

Und wenn ja ( bezogen auf das sparen ) was wird da als sparen anerkannt und mir nicht angerechnet wird....
 

Haubold

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Vom Regelsatz nicht möglich, das ist ja wohl klar :icon_twisted:

Nein mir geht es darum, das ich gewinn den ich erwirtschafte nicht sofort für die Firma ausgeben muß, oder zum Senken der Transferleistungen hernehmen muß, sondern irgenwie ansparen kann um halt mal notwendige teurere Sachen für die Firma anschaffen kann....

Und wenn ja ( bezogen auf das sparen ) was wird da als sparen anerkannt und mir nicht angerechnet wird....
Es gibt Keinerlei legale Möglichkeit, etwas aus dem erwirtschafteten Gewinn anzusparen. Auch Steuerrechtlich nicht.
Ich beziehe meine Aussage auf "legal"!!!

Gruß Haubold
 

CyberCorp

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Naja versteuern ist klar, so war das auch nicht gemeint :icon_party: Also wird einem als hartz4 empfänger ja von vornherein die Möglichkeit genommen sein gewerbe auf aktuellem Stand der technik zu halten, außer man nimmt einen kredit auf......Oder seh ich das falsch ??
 

Dirk B.

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Steuerrechtlich ist das Ansparen auf teurere Anschaffungen möglich, als Arbeitslosengeld II - Empfänger nicht, da dies nur im Falle der Bedürftigkeit gezahlt wird, die eben nicht vorliegt, wenn am Geld ansparen kann.

Das ist eine ganz perfide Logik, da sich zum einen die Sachbearbeiter bei den Jobcentern mit Unternehmensgründungen nicht auskennen und völlig überfordert sind,man zum anderen in dem gegebenem Rahmen fast unmöglich ist, ein rentables Unternehmen zu gründen und die Anfangsjahre zu überstehen. Am Ende ist man das selber schuld an der Pleite, weil das Eigenkapital nicht gereicht hat. Den Arbeitsminister, der die Befugnisse des Jobcenters dermaßen ausgeweitet hat, sollte man zum Mond schießen.
 

CyberCorp

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Also alles murks was die da so treiben :icon_neutral:

nach einigem überlegen ham ma aber ne Lösung gefunden dafür.....:icon_twisted:
 

Mike_B

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Also legal, dürfte nur eine Möglichkeit bleiben .....

Du kannst natürlich von den 351 Euro etwas sparen ... muß ich ja auch ... (Kindergeburtstag, Einschulung, Konfirmation etc.) ..

Nur sollte man (was ich jetzt erfahren musste) dieses tunlichst vermeiden, auf dem Konto zu tun......

Lieber im Strumpf unter der Matraze ....
 

BerlinerHexe

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Wert sagt, du sollst den "Gewinn" zum Leben nutzen? Wohl jemand, der nicht weiß, was "Gewinn" eigentlich ist!
 
B

Bopfel

Gast
Bezüglich grösserer Anschaffungen zwingt Dich der Staat hier so zu agieren wie er selbst, und auch der Rest der Wirtschaft das macht - Schulden!

Du kannst Kredite abzahlen die für grössere, nachweißbar nötige Anschaffungen aufgenommen wurden, Ansparen ist hier der falsche Weg.

Wo kämen wir denn hin wenn den Banken die Macht entzogen würde, weil wir alle nicht mehr auf Pump, sondern mit Angespartem einkaufen würden. :icon_twisted:
 

Mike_B

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*lächel*

naja, ich warte auch noch (seit Januar) auf den Bescheid von der ARGE wegen des Ansparens des Gewinnes.

Ich habe im August 2008 der ARGE mitgeteilt das ich zum 01.11.08 eine Unternehmergesellschaft gründe. Dieses wurde wissentlich zur Kenntnis genommen.

Der Staat zwingt mich 25% des Gewinns in die Stammeinlage einzulegen (bis 25.000 Euro voll sind). Die Arge muss aber leider dieses Geld anrechnen zur "Sicherstellung des Lebensunterhaltes".

Naja, ich warte noch ne Weile, die Damen und Herren vom "Selbstständigen-Kompetenz-Team der ARGE" (Das heisst hier wirklich so!!!) wollen wir darüber ja noch einen Bescheid schicken, nachdem die Rechtsabteilung dafür das Schreiben aufgesetzt hat.
 

Koelschejong

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Das dürfte aber mal sehr interessant sein, wie die ARGE die Anrechnung der Pflichtaufstockung des Stammkapitals begründen will. ARGE hat doch von sich aus ausgeschlossen, dass die Gewinnermittlung über Betriebsvermögensvergleich erfolgt, und nur bei dieser Art der Gewinnermittlung fließt Dir doch dieser Gewinnanteil zu. Das sieht mir sehr nach der Methode aus: Ja eigentlich geht das nicht, aber wenn es in Ihrem Fall nicht geht, dann wäre das ja irgendwie ungerecht und dann muss das eben ausnahmsweise doch mal gehn. Ob diese Methode jedoch auch mit einem kleidsamen Mäntelchen aus Paragraphen geziert werden kann - schaun mer mal.
 

Mike_B

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naja, sobald ich den Wisch in den Händen halte, geb ich Bescheid ;)
 
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