Frage zu den Verlängerungszeiten der Em Rente

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Wolllaus

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Hallo,

ich hatte heute meine Verlängerung meiner Em Rente im Briefkasten. Sie geht bis 30.06.2020 und das irritiert mich, denn meine Rente läuft noch bis 31.10.2018.

Bisher dachte ich, sie verlängern in Jahresschritten, aber bei mir ist die Verlängerung dann ja 1 Jahr und 7 Monate.

Ich bin etwas verwirrt, ist da ein Fehler unterlaufen? Oder zählt das Datum, wo sie die Verlängerung genehmigen? Das könnten dann 2 Jahre sein, hatte den Antrag Anfang Juni abgeben lassen.

danke schon mal

Viele Grüße Wolllaus
 

Bitas

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Hallo,

Die DRV verlängert gerade so wie sie es für richtig hält.
Was ich so gelesen habe, schwangt das zwischen 6 Monate und 3 Jahren.
Alles gut 😊
 

saurbier

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Hallo Bitas,

Die DRV verlängert gerade so wie sie es für richtig hält.

Wohl eher weniger wie sie es für richtig hält, als vielmehr wie sie gerade mal gelaunt sind.

War bei mir auch nicht viel anders, beim 1 mal 3 Jahre, bei 2. mal nur noch 2 Jahre. Warten wir mal ab ob es dann beim nächsten mal vielleicht nur noch 1 Jahr wird, wer weiß schon.


Grüße saurbier
 

Matricaria

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Bei meiner ersten Bewilligung 2011 ging es 3 Jahre rückwirkend und nur 5 Monate in die Zukunft, da habe ich blöde geschaut. Direkt Folgeantrag gestellt. Dann
1 J befristet,dann 2 J und danach unbefristet. Man weiß echt nie was da für Befristungen kommen und darf gespannt sein.
 

Wolllaus

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Ich bin auch gespannt, wie es weiter geht, denn der erste Gutachter (hatte nur kurz mit ihm telefoniert, weil er mir keine Reha, sondern die EM Rente anbieten wollte) meinte zu mir, ich sei zu krank, das würde wohl auch nicht mehr besser werden und er empfahl dann 3 Jahre befristet.
Es hat sich vieles verschlechtert, deshalb wundere ich mich über diese Zeit, die sie jetzt festgelegt haben. Dieses Mal hatte ich gar keinen Kontakt zu einem Gutachter.

Ich hab jetzt wieder andere Berichte (gleiche Werte, aber andere Ärzte, durch Uni Ambulanzen) und es kam noch was neues dazu, wo die Diagnostik noch nicht abgeschlossen ist.
Von daher denk ich mal, sie haben sich gedacht, dass man in 2 Jahren sicher mehr weiß und in welche Richtung das nun geht und ob es vielleicht sogar behandelbar ist.

ich war nur überrascht, dass die Verlängerung nicht ab dem Ende der Befristung in Kraft tritt, sondern anscheinend gleich, wenn darüber entschieden wurde, oder der Verlängerungsantrag einging, was auch immer.
 

Doppeloma

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Hallo Wollaus,

ich hatte heute meine Verlängerung meiner Em Rente im Briefkasten. Sie geht bis 30.06.2020 und das irritiert mich, denn meine Rente läuft noch bis 31.10.2018.

Wo ist denn jetzt dein konkretes Problem damit, die EM-Rente wird IMMER verlängert, ab dem Zeitpunkt wo die aktuelle Befristung enden würde ...

Bisher dachte ich, sie verlängern in Jahresschritten, aber bei mir ist die Verlängerung dann ja 1 Jahr und 7 Monate.

01.11.18 - 31.10.19 = 12 Monate + 01.11.19 - 30.06.20 = 8 Monate = Zusammen 1 Jahr und 8 Monate Verlängerung, wie kommst du gerade auf weniger ???

Dazu, dass es alleinige Entscheidungen der DRV sind für welchen Zeitraum (und ob überhaupt) verlängert wird hast du ja schon Infornationen bekommen.

ich war nur überrascht, dass die Verlängerung nicht ab dem Ende der Befristung in Kraft tritt, sondern anscheinend gleich, wenn darüber entschieden wurde, oder der Verlängerungsantrag einging, was auch immer.

Wo steht denn (in deinem Verlängerungs-) Bescheid dazu was geschrieben, dass diese Verlängerung "sofort" in Kraft treten wird ... in meinem Bescheid stand nur drin wie lange die EM-Rente nun weiter bewilligt / "längstens" weitergezahlt wird ...

Bis zum Ende der aktuellen Befristung hast du doch schon eine gültige Bewilligung / einen verbindlichen EM-Renten-Bescheid, die neue "Laufzeit" beginnt natürlich erst ab Ende der ersten Befristung.

Das ist völlig Unabhängig davon wann du die Verlängerung beantragt hast oder wann die DRV den Bescheid dazu rausgeschickt hat, das bedeutet doch nur, dass du nun schon frühzeitig weißt, wie es nach dem 31.10. weiter gehen wird.

Die DRV hätte sich auch mehr Zeit nehmen können, dich noch zu Gutachtern schicken und du wüsstest noch gar nicht ob die Rente überhaupt verlängert wird ...

Meine 1. Bewilligung ging damals bis Ende August und im Februar bekam ich das Schreiben für den Verlängerungs-Antrag.
Das habe ich dann auch schnell fertig gemacht und abgeschickt, wollte ja wissen, wie es dann ab September weitergehen wird.

In weniger als 2 Wochen bekam ich schon den neuen Bescheid und nun direkt verlängert bis zur regulären Altersrente ... da war ich auch sehr erstaunt nach dem Theater was ich vorher jahrelang mit der DRV hatte, um überhaupt EM-Rente zu bekommen. :idea:

Nun habe ich meinen AG informiert, dass ich EM-Rente "auf Dauer" bekomme, der hat aber auch noch bis Ende August gewartet und dann erst das Arbeitsverhältnis "aufgelöst", denn bis dahin lief ja noch die 1. befristete Rente.

Es war also völlig EGAL, ob ich den Bescheid dazu schon Anfang März bekommen hatte, mein AG hat das auch so gesehen, dass die "Verlängerung" (also die "Dauer-EM-Rente") erst nach Ablauf der ersten Befristung also ab dem 01.09. "rechtsverbindlich" gültig wird.

Deine wichtigsten und neuesten Befunde / Berichte solltest du dem nächsten Verlängerungs-Antrag dann unbedingt in Kopie beifügen, die DRV besorgt sich das nur selten selber und kennt das dann vielleicht gar nicht. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Wolllaus

Elo-User*in
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sorry, dass ich nicht alles korrekt geschrieben habe. ich habe die Rente vor allem wegen kognitiver Probleme. Ich habe eine Demenzdiagnose, nur warum und welche Form ist noch nicht klar. Ich verwechsele oft Buchstaben und Zahlen, Wörter und ich schreibe an solchen Texten hier auch ewig, damit es richtig ist, trotzdem passieren mir Fehler. Und in meinem Fall ist es jetzt nicht so wichtig, dass es ganz genau ist und ob nun 7 oder 8 Monate.
Es hat mich einfach verwirrt, weil ich immer nur von Verlängerungen von einem, zwei oder drei Jahren gehört und gelesen habe. Dass es auch in Monatsschritten geht, wusste ich nicht und deshalb habe ich gefragt.

Wie das alles läuft, weiß ich. Bei der AfA ging es nach Aktenlage, weil genug Befunde und ein sogenannter Jammerlappen vorlagen, beim Rentenantrag lief auch alles nach Aktenlage, weil es ausreichend war, deshalb habe ich auch meinem jetzigen Verlängerungsantrag alles in Kopie beigelegt und auch genau beschrieben, wie mich was beeinträchtigt. Es wurde ja auch wieder nach Aktenlage entschieden.
Ich weiß wie wichtig Befunde sind. Die Gutachter und Ärzte der DRV brauchen ja Anhaltspunkte und die sind halt die Berichte und Befunde der behandelnden Ärzte und in meinem Fall ist die Demenz Diagnostik noch nicht abgeschlossen und bei den den anderen Erkrankungen hatte ich neue Ärzte, die das Gegenteil von dem ihrer Kollegen vorher schrieben.
Und von daher wird man sich wohl denken, dass es bis 2020 dann eine abgeschlossene Diagnostik gibt.
Ich hatte in dem Verlängerungsantrag auch erwähnt, dass ich Termine bei Fachärzten für eine zweite Meinung ausgemacht habe, aber dass die Termine sehr lange dauern. Zb ein Privattermin bei einem Professor 9! Monate Wartezeit. Und die Termine sind erst jetzt im Herbst. Die Auswertung von meinem PET CT vom August sogar erst im Winter, Man hat mir leider lange nicht geglaubt, bis einige Tests bestätigt haben, was ich schon seit Jahren beim Arzt erzähle. Von daher bin ich zufrieden, dass ich jetzt die Rente bis Ende Juni 2020 habe, denn bis zu auslaufen meiner EM Rente jetzt hätte es nicht mehr gereicht, das aktuelle einzureichen.
 
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