Frage zu den E-Services (nur für Leistungen möglich, geht das und macht das Sinn) (1 Betrachter)

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Moronaro

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Hallo zusammen,

ich hoffe, das ist die richtige Abteilung, ansonsten bitte ich die Mods, es zu verschieben....

Ich habe hier viel Negatives über die E-Services gelesen, und mir leuchtet auch absolut ein, daß ein Hochladen von Dokumenten o.ä. kein nachweissicheres Verfahren ist. Ich frage mich aber, ob man nicht vielleicht nur einen Teil davon nutzen kann, ohne Gefahr zu laufen, sanktioniert zu werden.

Die E-Services haben aktuell drei Abteilungen:
1. Vermittlung und Beratung (Bewerberprofil, Bewerbungen etc.)
2. E-Services Geldleistungen (Anträge stellen und Bescheide einsehen)
3. Weitere E-Services (Mitteilungskram)

Siehe auch hier: eServices der Bundesagentur für Arbeit - Bundesagentur für Arbeit

Nr. 1 und Nr. 3 würde ich nicht nutzen wollen, das erscheint mir zu heikel.

Eine Anmeldung für Nr. 2 könnte aber vielleicht nützlich sein, weil man dort die Bescheide einsehen kann. Ich helfe öfters mal Leuten bei JC-Sachen, und ein Dauerproblem ist, daß denen immer mal wieder Bescheide für einzelne Zeiträume fehlen. Ich dachte mir, wenn man die Bescheide dort einsehen kann, würde man sich viel Sucherei sparen. (Die Nutzungsbedingungen hab ich mir durchgelesen und die schienen nicht dramatisches zu enthalten.)

Anträge müßte man ja nicht zwangsläufig über das Portal stellen, man kann sie ja auch weiterhin nachweissicher faxen. Ich habe mal mit jemanden in dem Portal einen Antrag auf Ausbildungsbeihilfe gestellt, da haben Uploads mehrfach nicht funktioniert, schon das wäre ein Grund, das nicht dafür zu nutzen.

Mich würde interessieren, ob jemand damit Erfahrung hat und nur diesen Teil nutzt. Oder ob es doch irgendwelche Bedenken gibt, die ich grade nicht auf dem Schirm habe.
 

ZynHH

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Also ich habe bei der AfA punkt 2 und 3 genutzt, diverse Unterlagen zur Antragstellung dort hochgeladen, etliche AUB dort hochgeladen, letztere allerdings auch meinem SB per mail geschickt. Diverse Schriftstücke vorab dort runtergeladen, wenn die mail vom system kam, das dort etwas liegt. 2-3 tage später kam der krempel dann auch per post.

Einladungen kamen allerdings nicht darüber, die kamen per post.

Punkt 1 kam für mich nicht in Frage, reicht ja wenns geld gibt. :icon_mrgreen:
 

Zeitkind

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Oder ob es doch irgendwelche Bedenken gibt, die ich grade nicht auf dem Schirm habe.
Ich würde die Aspekte Aufwand/Nutzen/Sicherheit gegenüberstellen.
In einer BG und mit vielen Änderungs-, Anpassungs., oder Antragserfordernis ist der Aufwand ungleich höher, als bei einem alleinstehenden LE.
Demnach würden bei höher frequentiertem Behördenkontakt auch mehr Portokosten anfallen.
Dabei sind aber auch andere Umstände zu berücksichtigen, wie z.B. Nähe zur Behörde oder Terminhäufigkeit.
Wer sich ausschließlich auf den E-Service verläßt, sollte auch für die regelmäßige Sicherung der anfallenden Daten sorgen.
 

Moronaro

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Mein Ansatz wäre, hauptsächlich Infos dort abzuholen (z.B. Bescheide downloaden), und alles was wichtig ist, aus Nachweisgründen weiterhin zu faxen. Ich benutze dazu ein Online-Faxdienst mit qualifiziertem Sendebericht, das kostet 7ct./Seite und spart schon einiges an Porto.

Soweit ich mich erinnere, hatte mein Mann Nr. 3 auch mal genutzt, als er im ALG1-Bezug war. Die Vermittlungsvorschläge im Portal waren immer schon im Portal, aber ohne Rechtsbehelfsbelehrung. Sie trudelten dann immer 2-3 Tage später per Post ein, und diese Papierbriefe hatte dann eine Rechtsbehelfsbelehrung.
 
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