Frage zu Bildungsgutschein (Weiterbildungsmaßnahme)

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scharly44

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Hallo,

habe von meinem SB angeboten bekommen, dass ich für bestimmte Lehrgänge einen Bildungsgutschein erhalten würde.

Nun habe ich einen interessanten und geeigneten Lehrgang (3 Monate, Vollzeit) gefunden und Fragen zum Thema.

Der SB schickt mir nun "die Unterlagen" zu (lief kurz telefonisch, da keine Zeit für einen Vororttermin war). Was genau erhalte ich denn da? Laut Veranstalter müsse das alles vor Aufnahme des Lehrgangs abgeschlossen sein (wird zeitlich wohl nicht reichen), laut SB (natürlich mündlich) sei das auch ok, wenn es wegen dem Zeitdruck ausnahmsweise erst nach dem 1. Tag eingereicht wird.

Und wie ist das mit meinen Kosten? Der Lehrgang wird komplett von der ARGE bezahlt, klar. Nun lese ich bei Wikipedia "Wer einen Bildungsgutschein hat, für den werden die Kosten für den Lehrgang, für erforderliche Lernmittel, Arbeitskleidung, Prüfungsstücke und für gesetzlich geregelte oder allgemein anerkannte Zwischen- und Abschlussprüfungen sowie Kosten für eine notwendige Eignungsfeststellung übernommen.". Es handelt sich um einen Software-Lehrgang. Arbeitskleidung ist sicherlich keine notwendig. Und was sind Lernmittel? Würde man mir einen PC zahlen? Wohl kaum? Also einfach nur Lehrgangskosten + Fahrtkosten, oder?

Wie läuft das mit den Fahrtkosten? Die Entfernung ist leider mit 75km einfache Strecke ziemlich hoch. Nach der Formel wären das ja 3,60 EUR + 26 EUR = 29,60 EUR/Tag, d.h. ca. 620 EUR/Monat. Der Veranstalter des Lehrgangs meinte aber, es gäbe da einen Höchstbetrag von 4xx EUR. Ist das so?
Evtl. könnte ich die Bahn für einen Großteil der Strecke benutzen, wie ist das mit dem Schülerstatus, kann ich eine Schülermonatskarte erst nach Bestätigung des Veranstalters (am 1. Lehrgangstag?) kaufen oder auch schon vorher und es wird rückwirkend erstattet o.ä.?

Klingt vielleicht lächerlich, aber was mache ich, wenn ich während der Lehrgangszeit einen Job bekomme? Bspw. Lehrgang läuft bis 30. April und der AG sagt im Gespräch, dass ich einen Vertrag erhalte, wenn ich zum 1. März komme. Kann ich den Lehrgang dann einfach abbrechen oder muss ich den zwingend durchziehen? Welche Konsequenzen hätte ein Abbruch? Streichung des ALG II (das wäre ja ohnehin der Fall bei Arbeitsaufnahme), Rückforderung von Lehrgangskosten?
 

scharly44

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Rounddancer

Gast
Verstehe ich das richtig, dass zum 1. Januar die Werte quasi halbiert wurden? Sprich es gibt jetzt 0,20 EUR/km anstatt von bisher 0,36-0,40EUR/km? :eek: Das ist, ähm, nicht gut.

Nun, bisher hat man pauschal die 36, bzw. 40 Cent pro ENTFERNUNGS-Kilometer an max. 22 Tagen pro Unterrichtsmonat (angefangene Monate dementsprechend wenifer, aber jeder volle Monat zählte als 22 Tage (weil ja meist Unterricht Mo-Fr. ist),-

egal, welches Verkehrsmittel Kursteilnehmer benutzte.

Damals beschwerten sich manche, weil nach Entfernungs-, nicht nach gefahrenen Kilometern (=2mal Entfernungskilometer) berechnet wurde.

Und die, die mit Bussen und Bahnen, die günstig fuhren oder dem Fahrrad, und z.T. noch auf Schülerkarte damit gutes Geld mehr als als Kostenerstattung nötig bekamen.

Jetzt, ab 1.1.09, kriegt, wer nicht mindestens per Mofa (Frage: Weiß jemand, ob diese Pedelec's deren Minimotor den Fahrer beim Treten unterstützt, auch als Fahrrad mit Hilfsmotor gelten?) kommt, sondern zu Fuß, auf Rollschuhen, Fahrrad, Linien-Flieger, -Bussen und -Bahnen,-
in jedem Fall den Betrag, den eine Fahrkarte auf dem günstigsten öffentlichen Verkehrsmittel in der Holzklasse gekostet hätte.

Und wer mit Mofa, Auto, Taxi, Charterflieger, Charterboot, etc. kommt, der kriegt nun je 20 Cent für jeden gefahrenen Kilometer,- also für Hin- und Rückfahrt, statt vorher 36, bzw. 40 Cent/km für die pure Distanz.

Das bedeutet: Der motorisierte Fahrer ist nun bis zu 40 cent pro Unterrichtstag besser dran, als mit der alten Regelung.
 

scharly44

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Ok, man sollte nicht im ersten Schreck gleich Schlüsse ziehen. Du hast recht. :icon_smile:

Es bleibt aber bei der Obergrenze von 476 EUR, oder? Die ist ja nicht im 2. oder 3. Absatz, welche ersetzt werden. Und ist das weiterhin ein Wahlrecht, ob man Auto oder ÖPNV nimmt? Sprich es ist ja in praktisch allen Fällen günstiger, wenn man als Fahrtmittel Auto angibt und damit die km und nicht die Kosten der ÖPNV-Fahrkarte zugrunde gelegt werden oder sehe ich das falsch?

In meinem Fall (75km einfach/Tag) würde ich also 476EUR/Monat erhalten.
 

scharly44

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So, habe nun den Bescheid (beantragt und erstellt beides in 2009) erhalten und bin etwas positiv-negativ überrascht. :icon_kinn:

Einerseits hat man meine Fahrtkosten weiterhin nach der 36ct/40ct-Methode (anstatt von neu komplett 40ct) berechnet und andererseits eine monatliche Höchstgrenze von 525 EUR (anstatt von alt 476 EUR) angenommen.

Was nun? Gibt es diese Höchstgrenze so? Ich finde dazu nichts. Falls es sie so gibt, wäre ein Widerspruch ja im Grunde sinnlos, da trotz falscher Berechnung der gleiche Endbetrag herauskäme. Gäbe es allerdings keine oder eine höhere Höchstgrenze, würde das schon ein wenig was ausmachen.
 
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