Frage zu Antrag GdB

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REP

Elo-User*in
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Hallo!

Erstmal ein dickes Lob für dieses ausserordentlich hilfreiche Forum! :icon_daumen:

Animiert durch eure Beiträge möchte ich nun doch endlich einen GdB beantragen.
Im Antrag auf Seite 1 steht :
Antrag auf Feststellung eines GdB von wenigstens XXX
Wieviel gebe ich dort am besten an?
Lieber mehr als erhofft, weil das Versorgungsamt ohnehin beim Erstantrag zu wenig gibt oder genau das was ich mir erwarte? Oder sogar weniger als erwartet angeben, in der Hoffnung, dass man mir vielleicht mehr zugesteht?
Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüsse
REP
 

Arania

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sprich das mal mit Deinem Arzt ab, der muss das ja auch begründen, ich kann mich erinnern das ich das gar nicht ausgefüllt habe
 

ela1953

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Ich kann mich auch nicht dran erinnern, das ich da etwas eingetragen hätte. Weiß aber, das man G oder aG ankreuzen konnte.

Google mal nach einem Behindertenforum (ich kann auf meinen PC nicht zugreifen, sonst hätte ich dir einen link geschickt), dort bekommst du viele gute Tipps.
Ein Widerspruch lohnt sich auf jeden Fall. Da bekommst du nämlich die Unterlagen mit der Berechnung des Amtsarztes , aufgrund denen der Grad bestimmt wurde.
 

Arania

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Ich kann mich auch nicht dran erinnern, das ich da etwas eingetragen hätte. Weiß aber, das man G oder aG ankreuzen konnte.

Google mal nach einem Behindertenforum (ich kann auf meinen PC nicht zugreifen, sonst hätte ich dir einen link geschickt), dort bekommst du viele gute Tipps.
Ein Widerspruch lohnt sich auf jeden Fall. Da bekommst du nämlich die Unterlagen mit der Berechnung des Amtsarztes , aufgrund denen der Grad bestimmt wurde.


Widerspruch nach Erstbewilligung lohnt nur nach einem halben Jahr und bei gravierenden Veränderungen die der behandelnde Arzt attestieren muss
 

REP

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@Arania

Da sprichst du schon einen heiklen Punkt an! Bin vor garnicht allzu langer Zeit nach Bayern gezogen und habe noch nicht sowas wie einen festen, guten Hausarzt meines Vertrauens. Befinde mich sozusagen noch in der Beschnupperungsphase, was meinen zukünftigen Arzt betrifft.
Zu meinem alten Hausarzt kann ich nicht, weil der ca. 600 km entfernt ist von hier! :icon_cry:

@Ela
Danke, habe schon viel über Widersprüche hier gelesen - aber dazu muss ich ja erstmal den Antrag wegschicken! :icon_wink:

@Unvermittelt
Danke für deinen Hinweis, aber dieser Link ist mir zu unübersichtlich gestaltet!

Viele Grüsse
REP
 

REP

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Mein langjähriger Hausarzt hat mir alle Unterlagen bei der Verabschiedung in die Hand gedrückt.
Mein neuer Arzt hier hat sich nur vom wesentlichen ein paar Kopien gemacht und mir den Rest wieder mitgegeben. Der behandelt mich auch nicht grossartig, sondern schickt mich immer gleich zu Fachärzten.
Ach, es ist alles so verzwickt!
Auf der einen Seite bin ich in meinem Beruf erwerbsunfähig (auch vom MdK festgestellt) und auf der anderen Seite aber für mehr als 6 Stunden arbeitsfähig.
Habe auf Anraten der AfA einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitleben beim zuständigen Rentenversicherer gestellt und habe keinen Plan wie´s weitergeht.
Eine medizinische Rehabilitation ist laut MdK nicht vorrangig erforderlich.
Befinde mich noch in ALG1 Bezug und habe mich nicht weiter krankschreiben lassen. Hoffe das der Rentenversicherungsträger von sich hören lässt, bevor ich in ALG2 abrutsche..................:icon_rolleyes:
 

Arania

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Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, Du kannst schwerbehindert sein zu 100% und trotzdem arbeitsfähig, stell einfach den Antrag und dann warte erstmal den Bescheid ab
 

Helga Ulla

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Kopier die wesentlichen Unterlagen von Deinem alten Haussarzt und trage alle behandelten Fachärzte des neuen Wohngebietes ein.
Falls Krankenhausberichte oder Kurberichte vorhanden, kopier diese gleichfalls und schicke die ans Versorgungsamt mit.
Wenn nötig fordern die dann, weiteren Unterlagen bei den Ärzten an.
Nur so geht es schneller, kann bis zu einem Jahr dauern, falls die soviele Rückfragen haben.
Erstmal Antrag stellen und ab geht die Post
 
E

ExitUser

Gast
Diesen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben habe ich auch bei der DRV gestellt. Hat sich aber teilweise als sogar schädlich erwiesen. Bei der AfA bin ich seitdem sozusagen "abgemeldet" mit fast allen Anliegen (Bewerbungskosten, Fahrtkosten etc. pp), Irgendwelche Vermittlungen = Null! Man ist abgeschoben. Aber die DRV fühlt sich auch nicht richtig zuständig. Von der heißt es: für Bewerbungskosten ist nach §§ xxx weiterhin vorrangig die AfA zuständig.

Also habe ich jetzt praktisch zwei Träger, von denen keiner etwas tun will. Und schon gleich gar nichts, was irgendwie mit Geld/Kosten in Verbindung steht.

Der Bundesbehindertenbeauftragten, eine Frau Evers-Meyer, bzw. ihrem Büro ist diese Problematik bekannt, wie mir mitgeteilt wurde. Allein, was nützt mir persönlich jetzt diese weise Erkenntnis. Unterstützung gibts auch von der nicht...
 

ela1953

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REP, eine Arbeitsunfähigkeit oder Fahigkeit hat mit dem GdB nichts zu tun. Meine Mutter ist 72, Rentnerin, und nicht arbeitsfähig.
Ich habe im September 07 zwei Anträge gestellt. Einen für meine Mutter, einen für mich. Bei mir hat noch niemand den Grad der Arbeitsfähigkeit festgestellt, bin aber arbeitssuchend für Vollzeit. (bekomm eh nichts) Habe nur eine Bescheinigung von meinem Hausarzt, dass ich keine körperlich schweren Arbeiten mehr ausführen darf.
Meine Mutter hatte mal vor Jahren nur 30 bekommen, war dagegen aber nicht angegangen. Ich hatte alles angekreuzt, G, aG und auch die anderen Dinge, außer hilflos.
Diesmal bekam sie einen GdB von 50 ohne Merkzeichen.
Ich habe mir dann aus einem Behindertenforum ein Widerspruchsschreiben gesucht und ohne Begründung abgeschickt. Die kann man dann nachreichen, wenn die Unterlagen eingetroffen sind. Da braucht man keine 6 Monate zu warten.
Sie bekam dann alle ärztlichen Unterlagen und auch einen Bogen, auf dem der Amtsarzt? seine Beurteilung abgegeben hatte und das Endergebnis. Dabei war mir aufgefallen, das er bei einem schwerwiegenden Befund nur vorübergehend angekreuzt hatte.
Auf den Widerspruch hin, bekam meine Mutter dann das G. Dagegen hätte sie auch wieder Widerspruch einlegen können. Sie hat es aber erst einmal angenommen, weil sie durch das G schon mal die Fahrkarte günstiger bekommt. Demnächst machen wir einen Verschlimmerungsantrag.

Mein Bescheid kam später mit einem GdB von 40. Damit war ich eigentlich zufrieden, habe aber auch Widespruch ohne Begründung eingelegt und bekam alle Unterlagen. Daraufhin habe ich aber keine Begründung eingereicht, so dass alles weitergeleitet wurde an eine "höhere" Stelle. Bin jetzt gespannt, ob da noch was kommt.

Im Antrag musst du alle deine Beschwerden eintragen, jedes noch kleine Fitzelchen und auch alle Ärzte, die dich behandeln. Das Amt holt sich dann von den Ärzten die Unterlagen. Aber nicht alle Ärzte antworten (hab ich bei meiner Mutter und mir gesehen, als die Unterlagen vom Widerspruch kamen). Du darfst aber alle Unterlagen, die du selber hast, dem Antrag mit beilegen.

Den Antrag würde ich schnellstens einreichen, denn die Bearbeitung dauert ein paar Monate.

Ich persönlich habe den Eindruck, das so eine Einstufung oft sehr willkürlich geschieht. Wenn ich die Beschwerden meiner Mutter sehe und den GdB von 50, dann bin ich mit den 40 "zu gut" beurteilt worden. Allerdings bin ich der Ansicht, das meiner Mutter mindestens 80 und aG zustehen. Vielleicht berücksichtigen die aber auch das Alter (meine das mal gelesen zu haben.)
 

REP

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@Unvermittelt
Das ist ja sehr interessant. Ich warte mir hier einen Wolf und nix passiert seitens des Rentenversicherungsträgers. War bis jetzt im Glauben, die würden mir eine Umschulung zahlen :icon_kinn:
Darf ich fragen wie alt du bist??? Männlich oder weiblich?
Könnte mir vorstellen, dass die bei 50+ nicht mehr investieren wollen (was natürlich auch nicht fair wäre). Aber da liege ich noch deutlich drunter!

@Ela
Muss eh am Montag wieder zum Facharzt. Werde mich direkt vor Ort nochmal beraten lassen. Aber herzlichen Dank für die vielen Tips und Anregungen :smile:
 
E

ExitUser

Gast
Hallo REP

Bin jetzt erst wieder online. Zu Deiner Frage: bin 50+ u. männlich.

Ob sie Dir eine Umschulung finanzieren werden, keine Ahnung. Schon möglich, daß man ab einem bestimmten Alter nicht mehr investieren will.

Aber ganz sicher hat der zuständige SB bei seinem "Ratschlag", die Teilhabe zu beantragen, gewußt, was die Folge ist oder sein kann.
 

REP

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@Unvermittelt

Danke für deine Antwort!
Aber was hätte ich anderes tun sollen, als dem Rat des SB zu folgen?
Kann definitiv meinen erlenten Beruf nicht mehr ausüben.
Sobald sich seitens des Rentenversicherungsträgers etwas tut, werde ich hier berichten.
Weiss du oder sonstwer hier, was passiert, wenn das ALG1 ausläuft? Bin ich dann ALG2 Empfänger, wie so viele andere hier, und muss an unsinnigen Massnahmen teilnehmen?
Ich werde noch wahnsinnig, wie schnell man unverschuldet ins berufliche und somit finanzielle Aus geraten kann..................:eek:
 

jane doe

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natürlich wird das alter berücksichtigt, aber nicht so, wie es scheint. bei jüngeren wird angenommen, das sie (altersentsprechend) gesünder sind. ältere entsprechend eben schon nicht mehr so gesund. dh bei jüngeren personen werden höhere grade gegeben als bei älteren.
 
E

ExitUser

Gast
@REP

Ich habe natürlich damals auch den Rat meines SB befolgt. Zumal man sich ja davon etwas erhofft. Drücke Dir die Daumen, daß Du mit der Finanzierung der Umschulung Erfolg hast.

Ja, nach Ablauf ALG 1 wirst Du wohl in ALG 2 landen. Bei mir ist es in wenigen Wochen soweit. Bin gespannt, ob ich dann mit Eimer u. Zange "bewaffnet" zum Kippensammeln im Park verdonnert werde.
 

REP

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@Unvermittelt
Das hoffe ich wirklich nicht für dich!
Aber ist es nicht so, dass man dich nicht automatisch nach 1 Jahr in ALG2 schicken kann, solange der Rentenversicherungsträger keine Entscheidung getroffen hat? :icon_kinn:
Ich meine, sowas mal gelesen zu haben, dass das ALG1 solange weitergezahlt wird, bis der Rententräger eine Entscheidung getroffen hat.
Und sobald eine Entscheidung gefallen ist wird doch ein Übergangsgeld gezahlt, also weder ALG1 noch ALG2.
Vielleicht ist es aber auch nur Wunschdenken meinerseits? :icon_rolleyes:
 
E

ExitUser

Gast
@REP

Welche Entscheidung wird der Rentenversicherungsträger aufgrund eines speziellen Antrages auf "Teilhabe ..." treffen? Übergangsgeld? Ich weiß nicht. Hast Du mal erwogen, einen Antrag auf Erwerbsminderung oder teilweise Erwerbsminderung zu stellen? Wenn Du Deinen Beruf nachweislich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst, probier das vielleicht mal.
 

REP

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@Unvermittelt
Einen Antrag auf Erwerbsminderung oder teilweiser Erwerbsminderung kann und möchte ich nicht stellen.
Bin zwar in meinem erlernten Beruf nicht mehr erwerbsfähig, aber dennoch für ständig leichte Tätigkeiten für mehr als 6 Std. einsetzbar.
Möchte unbedingt wieder arbeiten und nicht den Rest meines Lebens untätig vor mich hergammeln.
Dazu benötige ich dringend eine Umschulung, um zukünftig nicht als Hilfsarbeiter durch´s Leben zu tingeln und mich von Job zu Job zu hangeln.
Obwohl - auch eine Umschulung garantiert mir anschliessend keinen Arbeitsplatz :icon_rolleyes:.

Ein Anhänger von Franz S. bin ich sicherlich nicht. Aber von den "großen" Parteien lasse ich mich bestimmt nicht mehr verar***en. :icon_evil:
 

AsbachUralt

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@Unvermittelt
Das hoffe ich wirklich nicht für dich!
Aber ist es nicht so, dass man dich nicht automatisch nach 1 Jahr in ALG2 schicken kann, solange der Rentenversicherungsträger keine Entscheidung getroffen hat? :icon_kinn:
Ich meine, sowas mal gelesen zu haben, dass das ALG1 solange weitergezahlt wird, bis der Rententräger eine Entscheidung getroffen hat.
Und sobald eine Entscheidung gefallen ist wird doch ein Übergangsgeld gezahlt, also weder ALG1 noch ALG2.
Vielleicht ist es aber auch nur Wunschdenken meinerseits? :icon_rolleyes:

Alg 1 ist eine Versicherungsleistung und wird nur solange bezahlt wie Anspruch besteht.
Dann folgt Alg 2.Dazu greift dann noch § 125 SGB,einfach googlen.
 

REP

Elo-User*in
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Hallo Leute!

Möchte mich mit Neuigkeiten zurückmelden.
Rentenversicherungsträger bittet mich zur Begutachtung und ich habe keinen Schimmer warum?
Ist das normal, dass man für eine beantragte Umschulung begutachtet werden muss??? :icon_kinn:
Ich dachte, dass wäre nur der Fall, wenn man eine Rente beantragt hat?
Was kann mir jetzt schlimmstenfalls passieren?
Das die mich begutachten und mich in meinen erlernten Beruf zurückschicken wollen um Kosten zu sparen?
Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar! Die Begutachtung ist übrigens schon kommenden Montag.............:frown:
 
E

ExitUser

Gast
Wenn über Deinen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben noch nicht entschieden wurde, könnte das vielleicht der Grund für die Begutachtung sein. Die wollen klären, ob dem Antrag stattgegeben wird oder nicht.
 
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