Frage zu Ablehnung GdB

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ycndfcl

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Hallo. Hallo habe GdB 40 und hatte vor einiger Zeit einen Verschlimmerungsantrag gemacht der abgelehnt wurde. Darauf habe ich einen Widerspruch abgeschickt, der wiederrum abgelehnt worden ist. Kann ich dem jetzt noch mal widersprechen oder würde das zu nichts führen? GdB 40 läuft Ende des Jahres ab. Muss ich den dann neu beantragen oder wie läuft das ab. Automatisch verlängern wird sich das ja nicht.
 

ycndfcl

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Danke schon mal für die ausführliche Antwort. Ich glaube ich belasse es erst mal bei den 40% wenn diese unbefristet sind um mich auf eine Klage zwecks EM Rente zu konzentrieren. Haben die DRV jetzt angemahnt damit die mal endlich antworten bezüglich meines Widerspruchs. Oder sollte ich gegen den Ablehnungsbescheid GdB nochmal widersprechen? Kann ja auch sein man wird plötzlich herabgestuft. Von solchen Fällen habe ich auch schon gehört.
 

Holger01

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Vorteile des Gdb ab 50?

Für mich eindeutig ja.
Am wichtigsten und am schönsten ist die Möglichkeit, 3 Jahre früher in Rente zu gehen, da einfach etwas weniger Druck zu haben.

Weitere Infos siehe Anlage...
 

Anhänge

  • Übersicht Gdb50-100.pdf
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sober

Gast
Ich werde jetzt demnächst diese Gutachten vom Sozialgericht mit hinschicken und nebenbei nachfragen, ob man tatsächlich wegen "leichter psychischer Gesundheits-Störungen" eine EM-Rente bekommt .
@Doppelomi
Was verstehst du unter "leichter" psychischer Störung?
Ich bin aufgrund einer psychischen Krankheit verrentet, aber ich weiß nicht, inwieweit du leicht und schwer definierst.:confused:

PS. Bei der Gewährung von Em-Rente ist der GdB unerheblich. Man wird auch ohne GdB verrentet, wenn die Leistungsfähigkeit zu stark vermindert ist.
 
S

sober

Gast
Danke schon mal für die ausführliche Antwort. Ich glaube ich belasse es erst mal bei den 40% wenn diese unbefristet sind um mich auf eine Klage zwecks EM Rente zu konzentrieren. Haben die DRV jetzt angemahnt damit die mal endlich antworten bezüglich meines Widerspruchs. Oder sollte ich gegen den Ablehnungsbescheid GdB nochmal widersprechen? Kann ja auch sein man wird plötzlich herabgestuft. Von solchen Fällen habe ich auch schon gehört.

Ich setze nochmal meine Antwort an dich hier rein:

Hallo,

ich bin zweimal in Widerspruch gegangen und wurde dann nochmal zur Untersuchung vorgeladen.
Mir wurden im Anschluss 10 % mehr gewährt.
 

Holger01

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Kann ja auch sein man wird plötzlich herabgestuft.

Auch ich bin solange in Verschlechterungsanträge und Widersprüche gegangen, bis ich GdB 50 hatte.

Unter 50 war es für mich einfach nicht wichtig; wofür denn, allein für den Steuerfreibetrag?
Und wie du schreibst, ist dir die Gleichstellung verweigert worden.

Und was schadet schon eine eventuelle Herabstufung von 40 auf 30? Gar nichts.
Aber die Heraufstufung auf 50 bringt 'ne Menge.

Also ist erstrebenswert allein: GdB 50.

Und dafür, finde ich, lohnt es sich zu kämpfen.
 

Doppeloma

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Hallo @all,

Bei GdB 30 und 40 gibts an der Steuer einen höheren Freibetrag.

NAJA, davon hat man aber nicht viel, wenn man ohne Job und/oder im jahrelangen ALGII-Bezug keine Steuern zahlt, ODER ???

Hatte auch schon (weiter oben) darauf hingewiesen, dass man davon bei geringer (Dauer)-Rente (ohne sonstiges Einkommen) auch nichts mehr hat...

Mit GdB 30 und 40 kann man Schwerbehinderten dann gleichgestellt werden, wenn man dadurch einen Arbeitsplatz bekommen oder behalten könnte.

Gleichgestellt bin ich schon seit Jahren (habe immer noch einen Job, den ich aber gesundheitlich nicht mehr machen kann), damit kann man aber leider nicht in die Rente für Schwerbehinderte gehen...:icon_cry:

Hallo @sober

Was verstehst du unter "leichter" psychischer Störung?
Ich bin aufgrund einer psychischen Krankheit verrentet, aber ich weiß nicht, inwieweit du leicht und schwer definierst.

das ist nicht meine Definition sondern die vom Versorgungsamt, in den "Anhaltspunkten" die für den GdB verwendet werden, gibt es verschiedene Abstufungen und daraus ergibt sich, ob die was als "leichte , mittlere, schwere oder sehr schwere Gesundheitsstörung" bewerten, in jeder Stufe ist ein entsprechender "Mindest"-GdB vorgegeben.

Wenn ich mir diese Anhaltspunkte so anschaue und mit meinen konkreten Problemen vergleiche (die auch durch entsprechende Befunde belegt sind), dann finde ich mich eher im Bereich der "mittelschweren" psychischen Beinträchtigungen wieder und NICHT bei den "leichten" die einen GdB von 20 erfordern.

Ich bin also durchaus "bescheiden" und glaube NICHT, dass ich die höchste GdB-Stufe bekommen müßte, aber die Zutreffende 2. Bewertungsstufe liegt zwischen GdB 30 - GdB 40, was eine Erhöhung des Gesamt-GdB auf mindestens 50 erforden würde.

Den GdB von 40 habe ich bereits auf Grund anderer Einschränkungen, die mit psychischen Problemen NICHTS zu tun haben (Herz /Tinnitus), die sich aber auch weiterhin nicht (mehr) bessern werden.

PS. Bei der Gewährung von Em-Rente ist der GdB unerheblich. Man wird auch ohne GdB verrentet, wenn die Leistungsfähigkeit zu stark vermindert ist.

Das ist mir durchaus bekannt, ich wurde aber auf Grund der ausgeprägten psychischen Leistungseinschränkungen (die sich AUCH schwer auf das Berufsleben auswirken) verrentet und NICHT vorrangig wegen Herz und/oder Tinnitus ...:icon_kinn:
Da ist es schon etwas merkwürdig, wenn man beim Versorgungsamt die gleichen psychischen Störungen, die sich ja im gesamten Leben (und nicht nur beruflich) auswirken, als eher leichter Natur und für den Gesamt-GdB unerheblich abtun will. :eek:

Hallo @Holger01

Vorteile des Gdb ab 50?

Für mich eindeutig ja.
Am wichtigsten und am schönsten ist die Möglichkeit, 3 Jahre früher in Rente zu gehen, da einfach etwas weniger Druck zu haben.

genau das meine ich ja auch, wenn man diese Möglichkeit hat (müssen ja noch zusätzliche Bedingungen erfüllt sein!), dann lohnt es sich auch darum zu kämpfen...:icon_daumen:

Auch ich bin solange in Verschlechterungsanträge und Widersprüche gegangen, bis ich GdB 50 hatte.

Darum werde ich das (trotz aktuell bewilligter EM-Rente auf Zeit) auch weiterhin versuchen noch den Schwerbehinderten-Ausweis zu bekommen, damit kann ich nämlich AB nächsten Sommer in die Rente für Schwerbehinderte wechseln und dann hätte ich wirklich endgültig meine RUHE...:icon_party:

Denn auch die weiter notwendigen "Verlängerungs-Anträge" bei einer Zeitrente sind unnötiger Stress, den ich mir dadurch ersparen könnte...es bleibt ja doch immer die unsichere Frage, ob die nun bei der DRV (die Voll-Rente wegen Arbeitsmarkt) verlängern werden oder nicht...:icon_neutral:

MfG Doppeloma
 
R

Rounddancer

Gast
NAJA, davon hat man aber nicht viel, wenn man ohne Job und/oder im jahrelangen ALGII-Bezug keine Steuern zahlt, ODER ???

nun, man braucht bloß zu erben, oder eben doch wieder in Arbeit zu kommen, oder sich selbstständig zu machen, und sei es zur Rente per Nebenjob,- und schon könnte es genau der Freibetrag sein, der uns aus der Einkommensteuerpflicht heraushält.


Ansonsten: Mein Kollege Rainer hat GdB 70, - und das, wie er sagt, weil er zum Neurologen ging, dort erklärte, daß er depressiv, etc. sei,- dann bekam er Medikamente, di er nicht vertrug und darum absetzte. Im Verschlimmerungsantrag gab er natürlich auch die Behandlung beim Neurologen an, die holten sich dessen Befund. Und stellten die GdB 70 aus.

Ich selbst habe ja GdB50.
 

Doppeloma

Super-Moderation
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Hallo Rounddancer,

nun, man braucht bloß zu erben, oder eben doch wieder in Arbeit zu kommen, oder sich selbstständig zu machen, und sei es zur Rente per Nebenjob,- und schon könnte es genau der Freibetrag sein, der uns aus der Einkommensteuerpflicht heraushält.

das KANN natürlich (fast) alles mal passieren aber ich habe ja auch nicht vor meinen GdB 40 "zurückzugeben" und mein Männe seinen Schwerbehinderten-Ausweis auch nicht, wäre ja Nichts dagegen einzuwenden, wenn sich das mal als vorteilhaft erweisen würde...beim Finanzamt...

Mit dem Erben sieht es bei uns ganz schlecht aus und in Arbeit kommen wollen wir gar nicht mehr (hab ja noch nen Job :biggrin:), wir haben lange genug gearbeitet, über einen Nebenjob denken wir aktuell auch nicht wirklich nach und Selbstständigkeit muss es dann ganz sicher nicht unbedingt sein...

Ansonsten: Mein Kollege Rainer hat GdB 70, - und das, wie er sagt, weil er zum Neurologen ging, dort erklärte, daß er depressiv, etc. sei,- dann bekam er Medikamente, di er nicht vertrug und darum absetzte. Im Verschlimmerungsantrag gab er natürlich auch die Behandlung beim Neurologen an, die holten sich dessen Befund. Und stellten die GdB 70 aus.

Was möchtest du mir damit jetzt sagen, dass ich beim falschen Arzt bin, weil der selber rausgefunden hat, was mit mir los ist :icon_kinn:, mein Psychiater (der mich seit Jahren behandelt) schreibt auch die Berichte /Befunde für das Versorgungsamt...Psychopharmaka vertrage ich auch nicht...HMMM... vielleicht bin ich auch NUR beim falschen Versorgungsamt...:eek:

Aber den Ausweis für meinen Männe habe ich da irgendwann auch durchbekommen, Hartnäckigkeit wird irgendwann belohnt. :icon_daumen:

Ich selbst habe ja GdB50.

Und wann kannst du in Rente (für Schwerbehinderte) gehen oder fehlen dir dafür die zusätzlich notwendigen 35 Jahre Wartezeit bei der DRV ...:confused:

MfG Doppeloma
 
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