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Frage Wohngeld Zurückforderung

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Pete

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Hallo Freunde!

Ist Wohngeld rückwirkend zurückforderbar???

Es geht um meine Wohngeldleistungen August 2005, wo ich noch ALG 1 war.

Die unterstellen mir das ich Zinseinnahmen der LBS Hamburg verschwiegen hab. Was aber gar niocht wahr ist, da der Bausparvertrag ruht.

Nun hab ich einen Brief zur letztmaligen Gelegenheit Wohngeldbescheide zurück zu schicken.

Kann ich das wegschmeißen, oder ist das ernst zu nehmen ?
 

Arania

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Da Wohngeld zweckgebunden und an Bedürftigkeit gebunden ist, denke ich schon das man das zurückzahlen darf, natürlich nur wenn falsche Angaben beim Antrag gemacht wurden
 

Andi_

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Pete schrieb:
Hallo Freunde!

Ist Wohngeld rückwirkend zurückforderbar???

Es geht um meine Wohngeldleistungen August 2005, wo ich noch ALG 1 war.

Die unterstellen mir das ich Zinseinnahmen der LBS Hamburg verschwiegen hab. Was aber gar niocht wahr ist, da der Bausparvertrag ruht.

Nun hab ich einen Brief zur letztmaligen Gelegenheit Wohngeldbescheide zurück zu schicken.

Kann ich das wegschmeißen, oder ist das ernst zu nehmen ?
Du solltest der Rückzahlung widersprechen, mit der Begründung, dass du keine Zinseinnahmen im betroffenen Zeitraum hattest. Nichts tun wäre ein Anerkenntnis der Forderung.
 

Pete

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Echt? Hab jetzt mal bei der LBS angerufen, und die meinten das war im Jahre 2005 29 € und dieses jahr 24€ oder so.

Also Widerspruch einlegen erstmal ohne Begründung und dann irgendwann zu protokoll geben oder wie ?

PS: Kann ich das auch telefonisch machen ?
 

Kerstin_K

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Widerspruch

Hallo Pete,

also telefonisch würde ich das nicht machen, schon wegen der Beweisbarkeit.

Was Du machen kannst, ist erstmal Widerspruch einlegen ohne Begründung. Damit ist die Frist gewahrt. Die Begründung kannst Du dann nachreichen.
 

Andi_

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Re: Widerspruch

Kerstin_K schrieb:
Hallo Pete,

also telefonisch würde ich das nicht machen, schon wegen der Beweisbarkeit.

Was Du machen kannst, ist erstmal Widerspruch einlegen ohne Begründung. Damit ist die Frist gewahrt. Die Begründung kannst Du dann nachreichen.
Wobei der Widerspruch nur Sinn macht, wenn er mehr als den Zinsbetrag angerechnet bekommt, nachdem er nun doch Zinseinkünfte hat. Hauptsache erstmal Widerspruch einlegen um die Frist zu wahren, für die Begründung hast du dann weitere Wochen Zeit, höflich sollte man aber nicht länger wie 14 Tage brauchen.

Formulierung;

Hiermit lege ich Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom ... ein. Die Begründung wird baldmöglichst nachgereicht.

Damit ist die Frist gewahrt :pfeiff:
 

Pete

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Mach ich. Danke für die Antworten! :)
 
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