Frage wg. Leistung von Unterhalt (1 Betrachter)

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Hallo!

Ein Bekannter von mir zahlt regelmäßig Unterhalt an seinen Sohn (3 Jahre).
Er lebt von der Mutter des Kindes getrennt -waren nie verheiratet-.
Mutter u. Kind haben bis Januar 09 AlG II bezogen.
Im Frühjahr 2007 hat die ARGE die Höhe des zu zahlenden UH festgesetzt.
Einen Unterhaltstitel gibt es nicht. Unterhalt wurde nicht voll gezahlt, da mein Bekannter nicht so gut verdient hat.
Seit Februar arbeitet die Mutter und bezieht kein AlG II mehr.
Im Januar 09 wurde mein Bekannter erneut von der ARGE angeschrieben, dass er seine Einkünfte der vergangenen 12 Monate vorlegen solle.
Er hat dann zurückgeschrieben, dass dies hinfällig sei, da seine Ex ab Februar kein AlG II mehr beziehe.
Jetzt hat er im März Post bekommen, er habe sein Einkommen aus der Vergangenheit vorzulegen, da ein rückwirkender Anspruch der ARGE festgestellt werden muss.

Ist dies zulässig? Die ARGE verweist zwar auf § 33 SGB II. Dort steht aber, dass für die Vergangenheit nur unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen -in diesem Fall UH- erbracht werden müssen.
Die schriftliche Mitteilung ist ja ursprünglich vom Frühjahr 07. Der vereinbarte UH wurde geleistet...und in der Anfrage der ARGE stand auch nichts von einer weiteren Überprüfung.
Im Jahr 08 hat mein Bekannter einen besseren Job u. folglich mehr Lohn erhalten. Dies der ARGE mitzuteilen stand auch nirgends.

Aktuell bezieht seine Ex kein Alg II mehr und somit kann ihr auch kein UH
zufließen, den die ARGE anrechnen könnte.

Ist die Anforderung der ARGE überhaupt rechtmäßig oder muss der Bekannte -wenn überhaupt- nur für den Januar mehr Unterhalt zahlen, da er zuvor auch nicht seitens der ARGE angeschrieben wurde?

Bitte um Hilfe. Danke.
 
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