Frage wegen weiterem Vorgehen und Nebenkosten

Veralustom

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Hallo zusammen,
so ich versuche es mal mit wenigen Worten und verständlich zu erklären denn es ist sehr verwirrend.

Also meine Ex-Freundin mit der ich sowie ihre Kinder im Haus wohnen hatte nun mal Stress mit ihrer SB. Das war das erste Mal seit dem SB-Wechsel (von Seiten des Jobcenters). Hierzu gibt es auch eine kleine Geschichte!

Vor 5 Jahren haben wir uns kennengelernt und sind mit ihren Kindern in ein Haus gezogen! So da ich hier schwer erkrankt war fiel ich ins Jobcenter. Wir alle hatten dann Hartz 4 am Hals.

So nach einer Zeit dann machte ich mich selbstständig. Sie hatte ihre SB mit der Sie sehr gut klar gekommen ist. Ich kämpfte mich mit Frau G. als SB herum (Wer sie kennt, weiß wovon ich rede).

Ich bezog Leistungen sowie eben das was ich eingenommen habe. Unterstützung seitens des Jobcenters zusätzlich zur Leistung nichts in Sicht! So dann kam die Trennung. Wir leben weiterhin in einem Haushalt aber ich habe meine eigenen 4 Wände (Hausbesuch folgte).

Auf einmal SB Wechsel meiner Ex-Freundin zu Frau G. Ich bin nicht mehr beim Jobcenter! Man muss dazu sagen dass einer ihrer Eigenschaften von Frau G. ist, dir eine Einladung nach der anderen zu schicken und man weiß danach nicht warum man überhaupt da war.

Meine Ex-Freundin hat kein Auto. So dann fing es an das Sie eben bei den ein oder anderen Einladungen nicht krank war oder eines der Kinder. Eine Krankenmeldung lag vor. Dann (was will man erwarten) die Forderung von einer WUB und danach umbenannt in Attest zusätzlich zur AUB!

Diese Kostet 15 Euro. Der JC bezahlt glaube ich nur um die 6 Euro. Auf jede Anhörung folgte eine Ablehnung/Folgeeinladung! Sie wurde in 3 Monaten soweit herunter Sanktioniert das Sie nur noch einen Bruchteil ihrer KdU bekommen hat. Der Vermieter drohte schon mit dem Rausschmiss.

So dann habe ich mich mal mit ihr hingesetzt alles zusammen gemacht. Sagte ihr sie solle zum Geschäftsführer. So der Termin stand und wurde auch wahrgenommen.

Ergebnis war das sie mit Anwalt drohte und sie dann zu diesem Verwiesen wurde. Egal was sie vorbrachte. Wir hatten einen Auszug von hier mit der Sippenhaft sowie einen Sachbearbeiter Wechsel vorgebracht. Dazu legte Sie eine Dienstaufsichtsbeschwerte sowie Befangenheitsantrag vor.

Aber wie gesagt es wurde ihr nur gesagt Sie solle zum Anwalt das ist ihr gutes Recht!

Gesagt getan. Antrag auf Beratungshilfe beim AG! Das Warten ist dann immer so eine Sache. Denn der Vermieter machte druck. Ach bevor ich es vergesse. Es wurde ihr ein Darlehen angeboten das sie verneinte!

Ich habe dann Eilantrag beim SG gestellt. So und nun kam der Kracher. Das SG hat das JB angeschrieben zur Stellungnahme! Der Geschäftsführer rief dann hier an bei ihr. Alle Sanktionen werden aufgehoben bis auf eine! Hier wird nur aufgehoben wenn sie das Attest vorlegt.

Das SG schreibt folgendes dazu:
„Zwar kommt als Nachweis, aus gesundheitlichen Gründen nicht beim Leistungsträger erscheinen zu können, eine AU in Betracht, allerdings ist diese nicht in jedem Fall ausreichend, denn eine bescheinigte AU ist nicht in jedem Fall gleichbedeutend mit der krankheitsbedingten Unfähigkeit, einen Meldetermin wahrzunehmen (BSG 09.11.2010 – B 4AS 27/10 R= SozR 4-4200 § 31 Nr.6; hierzu Angermaier, jurisPR-SozR 6/2012 Anm. 2; Voelzke in: Hauck/Noftz, SGB, 06/18, § 309 SGB II, Rn. 38).“

So dann möchte der Geschäftsführer dass ich mir doch überlege die Beschwerte zurück zu nehmen!

So heute erneuter Anruf. Er möchte das ich rein komme und mit ihm sowie dem stellv. Geschäftsführer über all das rede! Über was genau wurde mit der Aussage „Man rede zu wenig darüber“ beantwortet!!!

Auch den SB-Wechsel möchte er nicht einfach so vollziehen! So und dazu die Geschichte warum Sie überhaupt bei dieser Frau G. gelandet ist.

Beim ersten Gespräch mit dem Geschäftsführer sagte er das Sie bei ihr ist weil Sie mit mir in einer BG war. Dazu muss man sagen. Wir waren 3 Jahre in einer BG, zwei Jahre dann nicht und seit da auch getrennt.

Erst nach all dem war sie plötzlich bei ihr!
Sie wäre dankbar wenn wer hier einen Tipp hätte wie sie mit dem SB-Wechsel vorgehen soll! Das Gericht gab bis zum 06.11.2018 Zeit um zu Antworten ob das so nun ok ist! Das hat sie heute aufgeschoben bis zum 12.11.18! Am 13.11.18 hat Sie nun einen Termin bim den zwei Herren im JC!

So und nun in anderer Sache. Hoffe es ist ok wenn ich das hier mit rein schreibe!

Es geht um die Nebenkostenabrechnung. All die Jahre wurde diese gezahlt. So seit der Abrechnung 2016 gibt es Probleme!

Sie und die Kinder haben ihren Anteil bekommen, sowie ich! Alles war ok. So wir haben die von 2016 etwas später rein weil der Vermieter im KH war.

Dann haben Sie wie gewohnt meinen Anteil berechnet und Überwiesen! Bei ihr kam der Bescheid der um einiges weniger als die Vorjahre aufwies. Nach mehreren Anrufen hatte Sie dann einen SB mit Hirn am Telefon.

Der sagte sie soll Widerspruch einlegen! Gesagt getan. So dann dauerte es wieder Wochen bis es berechnet war. Dann kam der Bescheid und es war der Wolle Betrag berechnet. Das heißt sie haben meinen Anteil nicht abgezogen.

So wieder Anruf. Dann sollte Sie wieder Widerspruch einlegen. Nun sind wieder Wochen vergangen. Vor zwei Wochen kam die Aussage sie sei nicht die einzige!

So nun hat es funktioniert aber es fehlen 100 Euro. So auf Anfrage kam dann das dies alles das Maximum sein. Wenn was fehlt dann müsse sie es selber zahlen oder ein Darlehen beantragen.

So die NKA von 2017 liegt ja auch schon lange drin. Diese haben sie auch nach Wochen berechnet. Da diese um 250 € höher ausfiel muss Sie auch drauf zahlen und das sind dann mit den eigentlich fehlenden 100 Euro dann schon 350 € in etwa.
Gibt es eine andere Möglichkeit außer es selbst zahlen zu müssen oder ein Darlehen aufzunehmen?

Bin nicht so gut im Geschichten zusammensetzen von daher bitte ich um Entschuldigung wenn etwas verwirrend! Sollten Fragen offen stehen werde ich diese so schnell es geht beantworten!

Danke im Voraus!
 
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romeo1222

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Gab es eine Kostensenkungsaufforderung? Ist die Miete auch im Rahmen der örtlichen Richtlinien? Gab es damals eine Bewilligung für den Umzug in die Wohnung?

Wenn es eine Bewilligung für den Umzug gab und es keine Kostensenkungsaufforderung gab, dann müsste der volle Betrag (dein Anteil natürlich rausgerechnet) bezahlt werden. Dagegen müsste man dann Widerspruch einlegen, wenn der falsche Bescheid ankommt. Der wird vermutlich abgelehnt und dann heißt es klagen (entweder alleine, wenn man es sich zutraut oder mit einem Anwalt über Prozesskostenhilfe). Auch bei dem Widerspruch ist es möglich einen Anwalt über die Beratungshilfe zu nehmen, da manche Behörden dann eher mal einen Fehler einsehen, als wenn man es alleine macht.
 

Veralustom

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Guten Morgen,

erst einmal danke für die Antwort.

Eine Aufforderung der Kosten gab es nie! Die Frage mit den öffentlichen Richtlinien ist eine gute Frage. iIch habe gestern mal hier geschaut.

https://harald-thome.de/oertliche-richtlinien/

Hier ist Kronach LK zwar aufgelistet aber nicht gelinkt! Wo erfahre ich mehr? Wir sind hier her gezogen und haben alles alleine erst einmal getragen! erst ein paar Monate später hatten wir Hartz vor uns!
 

Veralustom

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Ah dann war ich doch richtig! Dachte nur weil ja da im Moment das Gerede drum ist das man zur Orientierung evtl. etwas anderes her nehmen muss!

Mit den Heizkosten muss ich mal schauen und durch rechnen!
 

romeo1222

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Dann müssten die Kosten auch voll übernommen werden, da ihr vor Hartz IV die Wohnung bezogen habt und es somit keine Zusicherung geben musste und es auch keine Kostensenkungsaufforderung gab.
 
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