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Frage wegen Umzug

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totoro

Elo-User/in

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#1
Hallo an Alle,

eine Freundin hat mich gebeten hier mal eine Frage für sie zu stellen, da sie in ihrer WG nicht die Möglichkeit ins Internet zu kommen.
Sie ist wie ich 20 jahre alt und hat genau den selben Beruf nämlich Kinderpflegerin gelernt.
Sie hat von zu hause nun ein Fernstudium gemacht als Betriebswirt und ist damit nun fertig. Dennoch findet sie hier in Erfurt und Umgebung keine Arbeit. Jetzt ist sie fest entschlossen in eine andere Stadt zu ziehen, in der sie mehr Chacne auf eine Arbeit oder wenisgtens ein Praktikum hat.
Sie weiß das das Ab Amt keinen Umzug aus solchen gründen genehmigt, wollte aber dennoch wissen, das wenn sie umgezogen ist, in der neuen Stadt wenigstens einen Antrag auf Erstausstattung stellen kann, weil sie aus der WG ausser ihr Bett ncihts mitnehmen kann? Ist das generell möglich umzuziehen wenn man Hartz 4 bekommt? Und würde man dann in der neues Stadt von dort dann aus vielleicht die Erstausstattung bezahlt bekommen vom AB Amt?
Muss solch ein Umzug von AB Amt erst genehmigt werden oder kann sie einfach umziehen, wenn sie sowieso keine Umzugskosten bekommt? Weil sie würde dann in der anderen Stadt auch erst noch Hartz 4 bekommen bis sie vileleicht eine Arbeit oder einen Praktikumsplatz gefunden hat?

Wäre lieb wenn mir jemand antwortet.

Danke im Vorraus,

liebe Grüße Christin
 

Arco

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#2
... also da die Freundin unter 25 ist, wohl nicht mehr bei den Eltern wohnt aber ansonsten unter diese U 25 Bestimmungen fällt, ist ein Umzug "ohne" Grund nicht einfach.

Selbstverständlich kann Sie umziehen, kann aber wenn Sie jetzt schon Alg2 bezieht, am neuen Ort nur die jetzige Kosten KdU bezahlt bekommen (die neue Wohnung würde bestimmt teurer werden).

Außerdem ist bei dem eigenen Umzug auch wohl keine Hilfe wegen Umzugskosten und auch Erstausstattung möglich..... :(

Auch muß ja eine neue Wohnung von der alten Arge genehmigt werden und da fehlt es für die Arge wohl an Gründen :(

Die beste Möglichkeit für den dann auch unterstützten Umzug ist ein Praktikum oder ein Minijob, also Arbeit vorweisen .....

Ansonsten sehe ich von der Arge keine große Hilfe .....
 

totoro

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#3
Nochmal ich...

Danke für schnelle Antwort, ergeben sich ber noch ein paar Fragen ...Also heißt das dann im Prinzip wenn sie einen Minijob oder ein praktikum vorweisen kann, würde das ein grund für einen Umzug darstellen? Was aber wenn beispielsweise während des Praktikums kein Geld gezahlt wrden würde, man aber vielleicht, nicht 100% eine Option aus Festanstellung hat, wäre das dann auch möglich den Umzug genehmigt zu bekommen? Ist die ARGE damit einverstanden wenn sie sich dort einen Minijob sucht, dieser ist doch aber nicht versicherungspflichtig? Hab gelesen, das die ARGE damit einverstanden ist, nur wenn man einen versicherungspflichtigen Job annimmt oder ist das falsch? Und hätte sie dann Anspruch auf Geld für die Erstausstattung?

Liebe Grüße
Christin
 

Arco

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#4
... also wie ich schon angemerkt habe ist, wenn die Arge überhaupt was beiträgt, die "einzigste" Möglichkeit am neuen Ort wenigstens was postives vorzuzeigen - also was in Zukunft näher an einen Vollzeitjob ranreicht als am alten Standort.

Selbstverständlich ist ein 401 Euro Job (sozialversicherungspflichtig) besser als ein Minijob oder ein Praktikum mit der evtl. Chance auf.......

Nur in allen Fällen muß VORHER die Arge ihre Stellungnahme und Zustimmung geben - es ist leider so wenn mann/frau Zusatzleistungen beantragen und erhalten willlllllll :(

Ohne was wird es dann sogar wohl keine volle Kostenübernahme der KdU am neuen Ort geben wie ich es auch schon andeutete .....
 

totoro

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#5
...........

Also heißt das die Arge kann aber muss nicht dazu ja sagen und die Kosten für Wohnung übernehmen am neuen Wohnort?
DIe Wahrscheinlichkeit das die Arge die Kosten für die Unterkunft übernimmt, wenn sie einen Minijob findet, sind sicherlich gering oder? Also sollte man es garnicht erst versuchen?
Aber mla ne generelle Frage, wie bitte soll man dann an einen Job kommen oder an überhaupt irgendeine Arbeit? :(
 

Arania

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#6
Indem man sich -laut ARGE - bewirbt und wenn man einen Arbeitsvertrag hat erst umzieht- taurig, aber wahr, gegebenenfalls gibt es dann Überbrückungsgeld und Darlehen für den Umzug

Ist ja nicht gesagt das es bei Euch nicht klappt, nur muß eben alles VORHER geklärt sein und macht Euch nicht zu große Hoffnungen
 
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