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Frage u25 und umziehen in andere Wohnung Stadt

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nickson

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#1
Hallo zusammen !

ich will übernächsten Monat nach Dortmund ziehen und wohne zur Zeit im Hsk. Da ich 23 bin mache ich mir Dedanken, wie das ist...kann es passieren, dass das AbA in Dortmund mir sagt, das ich zurück zu meinen Eltern muss ? Oder ist das nur bei Erstauszug so, dass man gar nicht erst rauskommt ? Ich wohne jetzt schon 3 Jahre nicht mehr bei meinen Eltern..können die das verlangen ? Man lebt doch schließlich selbstständig .
Kann ich das nach DO ziehen mit besserer Arbeitsmarktchance begründen ? Zudem habe ich keine abgeschlossene Berufsausbildung...

Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.

Danke

Nickson
 

RobertKS

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#2
Hallo Nickson,

ich fürchte ganz so einfach gehts nicht, denn ohne abgeschlossene Ausbildung sind die Chancen auf Arbeit nicht das was man günstig nennen könnte, leider.Zudem, wenn Du Hartz IV - Leistungen bekommst ist ein Umzug auch nur mit Zustimmung des Amtes möglich, denn das Amt zahlt die Kosten der Unterkunft, so Du Hartz IV bekommst, und das könnte ohne Zustimmung gefährdet sein.Daher Rücksprache mit dem Amt suchen, und Dir die Zustimmung zum Umzug holen, am besten in Schriftform, zwecks Beweislast (liegt bei Dir).

Gruß Robert ;)
 
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ExitUser

Gast
#3
nickson sagte :
Hallo zusammen !

ich will übernächsten Monat nach Dortmund ziehen und wohne zur Zeit im Hsk. Da ich 23 bin mache ich mir Dedanken, wie das ist...kann es passieren, dass das AbA in Dortmund mir sagt, das ich zurück zu meinen Eltern muss ? Oder ist das nur bei Erstauszug so, dass man gar nicht erst rauskommt ? Ich wohne jetzt schon 3 Jahre nicht mehr bei meinen Eltern..können die das verlangen ? Man lebt doch schließlich selbstständig .
Kann ich das nach DO ziehen mit besserer Arbeitsmarktchance begründen ? Zudem habe ich keine abgeschlossene Berufsausbildung...

einen Antrag auf Genehmigung kannst du so nicht begründen - dazu bräuchtest einen unterschriebenen Arbeitsvertrag.

Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.

Danke

Nickson
Zurück zu Mama mußt du nicht, weil du schon vor dem Stichtag nicht mehr zu Hause gewohnt hast.

Was den geplanten Umzug angeht: ziehst du ohne Genehmigung, die du schriftlich brauchst, um, kannst du Probleme bekommen. Umzugskosten werden dann sicher nicht übernommen.
Obs dann Probleme mit der Mietzahlung geben kann: möglich.

Gruß aus Ludwigsburg
 

nickson

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#4
hallo zusammen und danke für die antworten !

ja, das eigentliche problem meinerseits war schon, ob die mir dann in dortmund sagen würden, dass ich wieder nach meinen eltern muss.

zu den anderen punkten hab ich mir schon infos geholt bei den beiden ämtern. das ich genehmigungen brauche, war mir klar.
umgzugskosten werde ich auch nicht fordern sondern in eigenregie irgendwie managen.

prinzipiell wüsste ich auch nicht, was die ämter dagegen haben sollten.

Gruss

nickson
 

sternchen67

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#5
Hallöchen, die Idee hab ich im Moment auch. Ich würde ohne "Hilfe" des Amtes umziehen um wenigstens nen 400 euro-job zu kriegen. Brauch ich das Einverständnis der Arge überhaupt? Wenn ich ohne Wissen und Zustimmung der Arge umziehe (in ein anderes Bundesland), können die mir dann Sanktionen aufbrummen, wenn ich am neuen Ort wieder ALG II beantragen sollte? Ich werd erst in 6 Monaten 25 und wollte nicht bis zum "Stichtag" warten. Gibt es einen Unterschied zu Ü25'iger?
Hoffentlich könnt ihr mir helfen, der Arge trau ich nicht über den Weg, werd trotzdem morgen beim "Berater" nachfragen.
LG
 

Arco

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#6
sternchen67 sagte :
Hallöchen, die Idee hab ich im Moment auch. Ich würde ohne "Hilfe" des Amtes umziehen um wenigstens nen 400 euro-job zu kriegen. Brauch ich das Einverständnis der Arge überhaupt? Wenn ich ohne Wissen und Zustimmung der Arge umziehe (in ein anderes Bundesland), können die mir dann Sanktionen aufbrummen, wenn ich am neuen Ort wieder ALG II beantragen sollte? Ich werd erst in 6 Monaten 25 und wollte nicht bis zum "Stichtag" warten. Gibt es einen Unterschied zu Ü25'iger?
Hoffentlich könnt ihr mir helfen, der Arge trau ich nicht über den Weg, werd trotzdem morgen beim "Berater" nachfragen.
LG
... solltest Du noch zu Hause wohnen (wurde ja hier schon oft diskutiert) kann es Dir passieren das Du keine Leistung bekommst, warscheinlich jeden Fall keine oder niedrigere KdU.

Also vorsichtig mit den jungen Pferden, auch wenn verständlich .....
 

sternchen67

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#7
Ne Ne ich wohn nicht mehr zuhause, bin vor 5 Jahren ausgezogen (zum Studium). Das wär nicht das Problem. Meine "Beraterin" meinte heute auch das die andere Arge mich für 3 Monate sperren könnte. Aber das Risiko würde ich eingehen. Könnte noch irgendwas passieren auf was ich im Moment nicht komme. Die Argen sind ja sehr kreativ.
 

Arco

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#8
sternchen67 sagte :
Ne Ne ich wohn nicht mehr zuhause, bin vor 5 Jahren ausgezogen (zum Studium). Das wär nicht das Problem. Meine "Beraterin" meinte heute auch das die andere Arge mich für 3 Monate sperren könnte. Aber das Risiko würde ich eingehen. Könnte noch irgendwas passieren auf was ich im Moment nicht komme. Die Argen sind ja sehr kreativ.
.... welche Sperre ? ? ? k.A. was DIE meint :shock:

und ---- für den Umzug etc. ist die ALTE ARGE zuständig und nicht die neue Arge :pfeiff:

Das was passieren könnte ist das Du die RL weiterbekommst - aber bei der KdU nur in der Höhe der jetzigen ? ? ? muß aber nicht sein da Du ja einen Grund (JOB) hast für den Umzug (kannste den nachweisen ?)

Und da Du nicht mehr zu Hause wohnst ist dies auch kein Problem mehr.
 
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Gast
#9
sternchen67 sagte :
Ne Ne ich wohn nicht mehr zuhause, bin vor 5 Jahren ausgezogen (zum Studium). Das wär nicht das Problem. Meine "Beraterin" meinte heute auch das die andere Arge mich für 3 Monate sperren könnte. Aber das Risiko würde ich eingehen. Könnte noch irgendwas passieren auf was ich im Moment nicht komme. Die Argen sind ja sehr kreativ.
3 Monate sperren?

Das ist mir neu...

stell einfach einen Antrag auf Genehmigung des Umzugs und frag schriftlich nach, was für Folgen das hat, wenn du ohne Genehmigung umziehst.

Auf eine mündliche Aussage kann man sich nun mal nicht verlassen... du brauchst eine schriftliche Antwort!

Gruß aus Ludwigsburg
 

sternchen67

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#10
Das klingt ja bei euch viel besser als befürchtet. die tante vom amt meint mit der sperre die regelleistung von 345 euro und wahrscheinlich auch die kdu, wenn eine genehmigung zum umzug von der neuen arge nicht vorliegt.
Mein "Horrorszenario" ist, ob mit oder ohne Genehmigung der alten arge:
die alte Arge (Stralsund) stimmt dem Umzug zu, warum auch nicht einer weniger in der statistik. die neue arge (Karlsruhe) verweigert die zustimmung da kein grund zum umzug vorliegt (ne "richtigen" job hab ich nicht und nen job auf 400 oder 165 euro-basis kann ich mir nur vor ort suchen). Daraufhin streicht bzw. bewilligt nicht die arge karlsruhe die regelleistung bzw. kdu (kdu wär nicht das problem könnt bei meiner freundin unterkommen).
Auf die finanzielle unterstützung der arge (mobilitätshilfe und co.) sch... ich das gerenne spar ich mir.
 
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