Frage neues Girokonto und Startguthaben im Leistungsbezug

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Harrisson

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Heyho.
Ich habe da mal zwei Fragen an die Community.
Zum Einen.
Wenn man ein neues Konto eröffnet, weil man vom alten weg möchte, da einen dort die Gebühren zu hoch sind und man ein kostenloses gefunden hat und die neue Bank einem ein Startguthaben von 100€ "gibt" - muss man diese 100€ melden? Darf man die 100€ behalten oder einen Teil davon?
 

arbeitsloskr

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die neue Bank einem ein Startguthaben von 100€ "gibt" - muss man diese 100€ melden? Darf man die 100€ behalten oder einen Teil davon?

Hallo Harrisson,

das kommt darauf an, wie dir diese 100,00 EUR seitens der Bank zufließen.

Wenn es sich dabei um "Barvermögen" handelt, welches dir direkt auf das neue Konto gezahlt wird, dann musst du den Betrag an JC melden, sobald dir das Geld zur Verfügung steht.

Handelt es sich dagegen um einen Rabatt auf die Kontoführungsgebühr, der dir nicht ausgezahlt, sondern direkt verrechnet wird, dann musst diesen nicht melden.
 

Harrisson

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Hallo Harrisson,

das kommt darauf an, wie dir diese 100,00 EUR seitens der Bank zufließen.

Wenn es sich dabei um "Barvermögen" handelt, welches dir direkt auf das neue Konto gezahlt wird, dann musst du den Betrag an JC melden, sobald dir das Geld zur Verfügung steht.

Handelt es sich dagegen um einen Rabatt auf die Kontoführungsgebühr, der dir nicht ausgezahlt, sondern direkt verrechnet wird, dann musst diesen nicht melden.

Kontoführungsgebühr gibt es bei dem Konto nicht.
Das Geld wird als "Startguthaben" direkt auf dem Konto zur Verfügung stehen.
Werden dann die kompletten 100€ verrechnet?


Sind an die 100 € Bedingungen geknüpft?
Kuckst Du Kleingedrucktes oder hier: https://www.kostenloses-konto24.de/konto-mit-startguthaben.html

Bedingungen waren 5 monatliche Kontobuchungen über 25€.
 

arbeitsloskr

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Das Geld wird als "Startguthaben" direkt auf dem Konto zur Verfügung stehen.
Werden dann die kompletten 100€ verrechnet?

Wenn dir also diese 100,00 EUR als Bargeld direkt zur Verfügung stehen, musst du diesen Betrag an das JC melden, sobald sie dir gutgeschrieben wurden.

Der Betrag wird dann in dem Monat, in dem er dir zufließt (dir seitens der Bank gutgeschrieben wird), vom JC voll angerechnet. Du erhälst in dem Monat also 100,00 EUR weniger ALG 2.
 

arbeitsloskr

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Hallo schlaraffenland,

gute Frage. Bezieht sich diese Pauschale aber nicht nur auf Erwerbseinkommen? Diese 100,00 EUR Neukundenbonus entstehen ja nicht durch Erwerbstätigkeit.

Nachtrag:
Vielleicht kann man sie auch als "Einkünfte aus Kapitalvermögen" sehen, dann wären 100,00 EUR im Jahr anrechnungsfrei.

Nur müsste man dazu wissen, ob TE nicht noch weitere Einnahmen/Einkünfte hat.
 
G

Gast1

Gast
arbeitsloskr, ich glaube, diese 30 € Versicherungspauschale wird nur auf Einkommen gewährt, das nicht über Erwerbsarbeit entstanden ist. Aber belegen kann ich das nicht.
 

Harrisson

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Hallo schlaraffenland,

gute Frage. Bezieht sich diese Pauschale aber nicht nur auf Erwerbseinkommen? Diese 100,00 EUR Neukundenbonus entstehen ja nicht durch Erwerbstätigkeit.

Nachtrag:
Vielleicht kann man sie auch als "Einkünfte aus Kapitalvermögen" sehen, dann wären 100,00 EUR im Jahr anrechnungsfrei.

Nur müsste man dazu wissen, ob TE nicht noch weitere Einnahmen/Einkünfte hat.

100€~ "Minijob" Einkommen.
 

arbeitsloskr

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Hö? Was für Einkommensarten gibt es denn?
War eine Putzstelle und dafür wurde ich entlohnt.

Ich beziehe mich auf dein Eingangsposting, da hast du gefragt, ob du einen Neukundenbonus deiner Bank an das JC melden musst. Dieser Neukundenbonus wird ja nicht von dir durch Erwerbstätigkeit erwirtschaftet.

Etwas anderes ist ein Minijob. Dieser stellt Erwerbseinkommen aus nichtselbstständiger Tätigkeit dar.

Der Unterschied ist, dass es für Einkommen aus Erwerbstätigkeit bestimmte Freigrenzen bzw. Absetzbeträge gibt, die dieses Erwerbseinkommen reduzieren und damit nicht auf dein ALG 2 angerechnet werden.
 

Harrisson

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Ich beziehe mich auf dein Eingangsposting, da hast du gefragt, ob du einen Neukundenbonus deiner Bank an das JC melden musst. Dieser Neukundenbonus wird ja nicht von dir durch Erwerbstätigkeit erwirtschaftet.

Etwas anderes ist ein Minijob. Dieser stellt Erwerbseinkommen aus nichtselbstständiger Tätigkeit dar.

Der Unterschied ist, dass es für Einkommen aus Erwerbstätigkeit bestimmte Freigrenzen bzw. Absetzbeträge gibt, die dieses Erwerbseinkommen reduzieren und damit nicht auf dein ALG 2 angerechnet werden.

Und was kann dann letztendlich von dem "Startguthaben" behalten werden?
 

arbeitsloskr

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Und was kann dann letztendlich von dem "Startguthaben" behalten werden?

Ich bin der Meinung, dass du von diesen 100,00 EUR nichts behalten darfst, denn es ist eine einmalige Einnahme aus Nichterwerbstätigkeit.

Sollte JC eher nach der Annahme von schlaraffenland aus Post6 handeln, dann blieben dir 30,00 EUR, sofern diese 30,00 EUR (Versicherungspauschale) nicht schon bei einem anderen Nebenjob berücksichtigt werden.

Für deine private Finanzplanung würde ich dir daher empfehlen, diese 100,00 EUR bereits komplett abzuschreiben, bis du den entsprechenden Bescheid des JC erhälst.
 
E

ExitUser

Gast
Hmm, der §


(5) Zuwendungen, die ein anderer erbringt, ohne hierzu eine rechtliche oder sittliche Pflicht zu haben, sind nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit
1. ihre Berücksichtigung für die Leistungsberechtigten grob unbillig wäre oder
2. sie die Lage der Leistungsberechtigten nicht so günstig beeinflussen, dass daneben Leistungen nach diesem Buch nicht gerechtfertigt wären.

wird großzügig ausgelegt. Manchmal ;)

Ich gewann ein Handy im Wert von 250 €! Im April letztes Jahr! Bestätigung, dass das Handy anrechnungsfrei ist habe ich schriftlich von der Ideenwerkstatt der BA.
https://www.elo-forum.org/diskussio...kein-einkommen-lohnt-uberpruefungsantrag.html
 

arbeitsloskr

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Hallo curcuma,

danke für deinen Hinweis.

Allerdings wäre zu berücksichtigen, dass TE selbst bei einer vollständigen Anrechnung des Neukundenboni nicht durch das JC benachteiligt würde. Er würde in dem Fall eben statt 409,00 EUR nur 309,00 EUR ALG 2 im Zuflussmonat erhalten.

Würde TE zu einer Bank wechseln, die keine Neukundenboni von 100,00 EUR gewährt, würde er auch keinen Abzug dessen haben.

Im Vergleich beider Varianten hat er keine finanziellen Nachteile, denn der Regelsatz steht ihm ja in Gänze zur Verfügung.
 
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