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Frage nach PKW-Nutzung

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Feelein

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#1
Bekam heute einen neuen Bescheid.
folgendes: Ich beziehe ergänzend Hartz IV, gehe auf Karte arbeiten (Teilzeit), mein Verdienst beträgt netto etwa 400,-Euro.
Nun wurde ich vom SB gefragt, an wievielen Tagen pro Woche ich durchschnittlich zur Arbeit fahre.
Hatte früher schon ein Auto, allerdings da ziemlich alt und klapprig weggetan. War froh, dass ich ihn so abgenommen bekommen habe von jemandem, der ihn als Ersatzteiltröäger nutzen kann. So sparte ich die Verschrottung.
Habe vom Pa ein Auto geschenkt bekommen, allerdings auch alt, aber größer als mein alter Wagen. Er selbst hat vor anderthalb Jahren gerade mal noch 1800,- Euro dafür bezahlt.
Worin liegt nun das Interesse vom SB, wieviele Tage ich zur Arbeit fahre? Ist das relevant? 1. ist das Auto alt, 2. war das Ganze vorher abgeklärt, 3. habe ich Kopien vom Fahrzeugbrief sowie der Versicherung eingereicht. Vielleicht ist die mit 25,-Euro im Monat zu teuer???
Wenn meine Arbeitszeiten es zuließen würde ich mirt glatt noch einen 400,- Job suchen, damit ich aus dem Scheiß Bezug rausfalle. Habe seit Kurzem auch noch einen neuen SB, der nimmt alles scheinbar supergenau.
 

Irisanna

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#2
Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass es um die Berechnung von Fahrtkosten geht- das wäre ein Vorteil für dich.

Einen PKW bis zu einem Wert von rund 6.000€ darfst du haben, du brauchst keine Angst zu haben, dass man ihn dir als "Vermögen" o.ä. anrechnet.
Da die PKW-Versicherung eine Pflichtversicherung ist, müsste dir auch die gezahlt bzw. als anrechenbare Ausgabe angerechnet werden.
 

Feelein

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#3
Ha, dass ich nicht lache. Mir wurden noch nie irgendwelche Fahrtkosten angerechnet. Hatte ja vorher auch einen PKW, das ging nahtlos ineinander über, den einen ab-, den anderen an- bzw. umgemeldet.
REchenbeispiel:
Bruttoverdienst 480,-
Freibeträge: meinSozialversicherungsanteil in Höhe von 80,-Euro, die obligatorischen 100,- sowie die x Prozent Freibetrag auf den Rest.
Damit sind für das Amt doch die Versicherungen etc. abgegolten. Die sind in den 100,- drin, so hat man mir jedenfalls mal erklärt.
eght man nicht arbeiten, hat man zusätzlich 30,- Euro frei, aber in diesem Falle nicht.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Nachfrage gestellt wurde wegen Fahrtkosten. Wäre ja mal was Neues.
 

stummelbeinchen

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#4
Also ich tippe eher darauf, dass die rausfinden möchten, ob Du nicht "freie" Tage in der Woche hast, um eine andere Stelle annehmen zu können. Also die ähnliche Idee, wie Du sie ja auch schon hattest. Wenn Du also bspw. Mo. Mi. und Do. arbeitest, dann könnte man das in deinem Bewerberprofil so eintragen, dass auch Stellen gefunden werden, wo der AG dich nur am Di. und Fr. brauchst. Keine Angst, das hat nix mit dem PKW zu tun, die wollen den dir nicht wegnehmen.
 

ela1953

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#5
Es kann tatsächlich um die Fahrtkosten gehen.

Denn da du einen sozialversicherungspflichtigen Job hast, kannst du einen höheren Freibetrag beanspruchen, wenn du höhere Kosten hast wie die 100 Euro + 20 %.

Allerdings ist dies schwierig, wenn du nicht so viele Arbeitstage hast.
 

Feelein

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#6
Hm, ich arbeite im Schnitt 4 Tage die Woche.
Aber mir werden ja nicht nur die 100,- + 20% berechnet, sondern siehe Rechnung oben. Als Freibetrag werden auch noch die Sozialabgaben berechnet.
 

biddy

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#7
Das sind nicht die Sozialabgaben (die 80 €, die Du erwähnst hast), die im Freibetrag sind, sondern die freien 20 % von ca. 380 € (480 € - 100 €).

Wieviel km fährst Du denn einfache Strecke?
 

Feelein

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#8
Das sind nicht die Sozialabgaben (die 80 €, die Du erwähnst hast), die im Freibetrag sind, sondern die freien 20 % von ca. 380 € (480 € - 100 €).

Wieviel km fährst Du denn einfache Strecke?

Entschuldige bitte meinen Einspruch, aber ich kann meinen Bescheid ja lesen. Da steht es schwarz auf weiß drin, jetzt mal die genauen Zahlen:
Arbeitsverdienst (brutto) 478,06
Sozialversicherungsbeiträge (-) -78,75
Absetzung gemäß $ 30 SGB II (-) -100,00
Freibetrag gem. $ 30 SGB II NEU (-) -75,61

So steht es dort.

Der Witz ist, dass die Strecke ziemlich kurz ist und sogar mit dem Fahrrad zu fahren wäre, es sind 2,1km. Ich fahre allerdings zum Einen aus Zeitgründen sowie wegen Erledigungen vor bzw. nach der Arbeit mit dem PKW. Und für diese Strecke bekäme ich keine Fahrtkostenerstattung, habe ich ja auch nicht bekommen, als ich dort Praktikum gemacht habe. Da hieß es unter 3km gibt es nix...
 

biddy

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#9
Entschuldige bitte meinen Einspruch, aber ich kann meinen Bescheid ja lesen. Da steht es schwarz auf weiß drin, jetzt mal die genauen Zahlen:
Arbeitsverdienst (brutto) 478,06
Sozialversicherungsbeiträge (-) -78,75
Absetzung gemäß $ 30 SGB II (-) -100,00
Freibetrag gem. $ 30 SGB II NEU (-) -75,61

So steht es dort.
Sorry auch von mir, aber üblicherweise - jedenfalls in den Berechnungsbögen, die ich bisher gesehen habe - steht immer der Nettobetrag dort und eben der Freibetrag, der nach dem Brutto berechnet wird. Bin deshalb davon ausgegangen, dass auch bei Dir im Bescheid der Nettoverdienst steht.
Ist aber ja egal, ob so oder so.

Der Witz ist, dass die Strecke ziemlich kurz ist und sogar mit dem Fahrrad zu fahren wäre, es sind 2,1km. Ich fahre allerdings zum Einen aus Zeitgründen sowie wegen Erledigungen vor bzw. nach der Arbeit mit dem PKW. Und für diese Strecke bekäme ich keine Fahrtkostenerstattung, habe ich ja auch nicht bekommen, als ich dort Praktikum gemacht habe. Da hieß es unter 3km gibt es nix...
Wollte mal ausrechnen, ob Du evtl. mitsamt der Vers.pauschale, der Werbungskostenpauschale, der Kfz-Vers. und den 20 Cent pro Entfernungskilometer über die 100 € Grundfreibetrag kommst, aber mit 2,1 km brauch' ich das nicht mehr.
 

Feelein

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#10
Eben, und das weiß der SB ja auch. Daher weiß ich nicht warum er gefragt hat, an wievielen Tagen pro Woche ich durchschnittlich zur Arbeit fahre.
 

Feelein

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#11
Aber mal noch eine andere Frage in dem Zusammenhang: Wie sieht das mit den Freibeträgen aus, wenn ich zusätzlich noch einen 400,-Euro-Job machen würde? Wird dann das Gesamteinkommen gerechnet, denn eines wäre ja brutto, das andere netto. Oder wie rechnet sich das?
 

biddy

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#12
Dann wird das Brutto des Gleitzonenjobs mit den 400 € des Minijobs addiert und daraus der Freibetrag errechnet.
Netto des Gleitzonenjobs und Brutto-wie-Netto 400 € des Minijobs werden addiert und davon der Freibetrag abgezogen = zu berücksichtigendes Einkommen.
 
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