Frage bzgl. mietfreien Wohnens bei Angehörigen

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Rabbitgirl

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Hallo,
bin eben bei der Suche nach spezifischen Infos auf dieses Forum gestossen und hoffe, hier ein paar Ratschläge, bzw. Hilfe zu finden.

Meine Situation: Ich bin seit 9 Monaten arbeitslos und habe leider bis jetzt nichts gefunden. Da ich ja in 3 Monaten evtl ALG2 beantragen muss, wollte ich mich mal vorab informieren.

Mein Mann (auch arbeitslos) und ich leben im Haus meiner Oma. Dieses Haus haben wir gemeinsam mit meiner Oma bewohnt, bis diese letztes Jahr ins Altersheim ging, wir blieben dann da wohnen. Meine Oma möchte keine Miete. Alle Nebenkosten, Heizungkosten, Versicherungen, etc. werden vom Konto meiner Oma abgebucht. Wir hatten das immer so gemacht, dass ich ihr unseren Teil überwiesen habe, oder anderweitig zukommen lassen habe. Seit meiner Arbeitslosigkeit (bin Alleinverdiener) ging das aber nicht mehr und meine Oma hat immer vorgestreckt. Das geht jetzt aber auch nicht mehr, weil ihr Geld auch knapp geworden ist. Meine Oma, und natürlich wir auch, möchte aber, dass wir im Haus bleiben.

Meine Frage nun: kann ich trotz dieser Situation Beihilfe für Wohnung und/oder Nebenkosten bekommen? Alle Rechnungen laufen auf den Namen meiner Oma, was muss ich da beachten?

Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen, ich freue mich über Antworten, danke :icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

Deine Oma muß einen regulären Mietvertrag mit Euch abschließen.

Den könnt ihr dann, wenn ihr (oder Du) in ALG II - Bezug bist, bei ARGE /JC zur Berechnung der KdU einreichen.

(Ich hoffe, daß nicht die Oma auch noch zum fin. Unterhalt verpflichtet werden kann. :icon_kinn:)

Gruß...
 

Rabbitgirl

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Danke für deine Antwort, genau das will sie aber nicht, mir geht es eigentlich nicht um Miete, ich möchte ja nicht etwas erhalten, was ich prinzipiell eigentlich nicht brauche, es geht mir mehr um die Neben- und Heizkosten. Brauche ich dafür auch einen Mietvertrag? Ich denke nicht, dass man meine Oma belangen kann, ihr Altersheim schluckt den Grossteil ihrer Rente....

LG
 
E

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Gast
Danke für deine Antwort, genau das will sie aber nicht, mir geht es eigentlich nicht um Miete, ich möchte ja nicht etwas erhalten, was ich prinzipiell eigentlich nicht brauche, es geht mir mehr um die Neben- und Heizkosten. Brauche ich dafür auch einen Mietvertrag? Ich denke nicht, dass man meine Oma belangen kann, ihr Altersheim schluckt den Grossteil ihrer Rente....

LG

O.K., mietfrei, das wird die ARGE freuen! :biggrin:

Für Heizkosten etc. die entsprechende Jahresabrechnungen vorlegen...
 

Arania

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Moment, die Oma ist im Altersheim und Ihr wohnt da mit zwei Personen? Dann kommt es darauf an wie gross das Haus ist, darauf bauen auch die Nebenkosten auf und ob Ihr erbberechtigt seid
 

Rabbitgirl

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Naja, das Haus ist natrülcih zu groß für 2, 120m², daher denke ich, dass ich sowieso nichts bekomme, und ja, ich bin erbberechtigt, allerdings nicht alleine, da ich noch eine Schwester habe. Kann die jährliche Nebenkostenabrechnung auch geltend gemacht werden, wenn sie an meine Oma adressiert ist?
 
E

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Ist die Wohnfläche z.B. auf zwei Etagen verteilt? Dann wäre es evtl. möglich, daß ihr eine Etage bewohnt u. die Heizkosten eben anteilig von ARGE übernommen werden.
 

Rabbitgirl

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Ja, es ist aber ein kleines Einfamilienhaus, im ersten Stock sind die Schlafzimmer und das Bad und im Erdgeschoss Küche, Wozi und Gästewc
 

jogi456

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Hallo,

man sollte sich das noch mal in Ruhe überlegen, ob man so leichfertig auf ca. 300,- Euro oder mehr im Monat verzichten kann.

Auch ob die Oma die Miete für Reparaturen usw. an die Seite legt oder euch zurückgibt, natürlich nur bar.

Für den Fall doch einen Mietvertrag abzuschließen sind folgende Link sicher interessant.

Ratgeber Angemessenheit der Kosten der Unterkunft • Hartz IV Forum

Bestimmt ist euer ort auch dabei
Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Also nichts überstürzen.

Gruß jogi456
 
E

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Ja, es ist aber ein kleines Einfamilienhaus, im ersten Stock sind die Schlafzimmer und das Bad und im Erdgeschoss Küche, Wozi und Gästewc

Tja, da läßt sich's schlecht aufteilen. ARGE /JC sollte es vorrangig um Geld gehen. Und selbst wenn ihr den größten Teil der 120 qm beheizt, dürfte es durch 0,00 € Miete immer noch kostengünstig sein.

Ich würde im Vorfeld mit der Leistungsabteilung reden u. die Sache entsprechend erklären.
 

Rabbitgirl

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Hallo,

man sollte sich das noch mal in Ruhe überlegen, ob man so leichfertig auf ca. 300,- Euro oder mehr im Monat verzichten kann.

Auch ob die Oma die Miete für Reparaturen usw. an die Seite legt oder euch zurückgibt, natürlich nur bar.

Für den Fall doch einen Mietvertrag abzuschließen sind folgende Link sicher interessant.

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Bestimmt ist euer ort auch dabei
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Also nichts überstürzen.

Gruß jogi456

Nein, überstürzen möchte ich auch nichts, und 300 extra hätte ich natürlich auch gerne, ich komm ja schon ziemlich schlecht mit dem ALG1 zurecht, will halt nur alles richtig machen....Danke für die links, da gucke ich mich gleich mal um :icon_smile:
 

Rabbitgirl

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Tja, da läßt sich's schlecht aufteilen. ARGE /JC sollte es vorrangig um Geld gehen. Und selbst wenn ihr den größten Teil der 120 qm beheizt, dürfte es durch 0,00 € Miete immer noch kostengünstig sein.

Ich würde im Vorfeld mit der Leistungsabteilung reden u. die Sache entsprechend erklären.

Ja, da werde ich wohl kaum herumkommen, ist halt ein bischen ein ungewöhnlicher Fall :icon_smile:
 

hans wurst

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Hallo

Deine Oma sollte mit dir einen "Mietvertrag" abschließen, auch wenn laut diesem Vertrag nur die Neben- und Heizkosten verlangt werden. Wobei deine Oma schon eine "symbolische Miete" verlangen sollte, die Miete muss dabei nachweislich an deine Oma gezahlt werden.
Die Miete wird dann angespart, um notwendige Reparaturen am Haus zu bezahlen, so wie dies bei Vermietung üblich ist.

Dass das Haus zu groß ist, ist erst einmal unwichtig, denn entscheidend ist ob die Kosten der Höhe nach angemessen sind.
 
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