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Frage Bausparvertrag Hartz IV

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Pete

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Moin Leute!

Kleine Vorgeschichte: Mein Hartz IV Antrag wird vor 1. März nicht bewilligt und dann bekomm ich auch nicht den kompletten Hartz IV satz, sondern höchstens 200,-- €.

Das ergibt sich daraus, dass ich noch bis 17.02. berufstätig war und Einkünfte hatte.

So nun zu meiner Frage:

Ein halbes Jahr nach der Kündigung, wird mir am 26.03. mein Bausparvertrag ausgezahlt (ca. 1,500 €)!

Frage: Soll ich das auf mein Konto überweisen lassen, oder das von meiner Freundin ???

Bin ich überhaupt gläsern was mein Konto angeht???

Oder Alternativ: Soll ich mich erst ab 01.04. bei der Behörde arbeitssuchend melden.

Fragen über Fragen... ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Gruß.
 

Bruno1st

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Meine Empfehlung wäre, erst zum 1.4 zu melden. Achte unbedingt auf die Banklaufzeiten !!! Sonst kommt das Geld vielleicht erst im April an. Und auf die Krankenversicherung !!!

Dann könnte es sein, daß du auch Schulden hast und diese Zahlung bereits an den Gläubiger als Sicherheit abgetreten hast. Dazu müßte dann das Geld aber direkt auf das Konto des Gläubigers gehen und NICHT zuerst über deines.

Gläsern bist du auf jeden Fall - und es wird sicher auch gefragt, was aus dem Vertrag geworden ist.
 

Pete

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Dann könnte es sein, daß du auch Schulden hast und diese Zahlung bereits an den Gläubiger als Sicherheit abgetreten hast. Dazu müßte dann das Geld aber direkt auf das Konto des Gläubigers gehen und NICHT zuerst über deines.......
Das ist die Art Bestätigung, die ich mir erhofft habe.

Das könnte ich mir vom Gläubiger ja auch schriftlich geben lassen, falls die Frage aufkäme was mit dem Geld geschehen ist.

Gute Sache... Danke... !
 

Cha

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Wenn der Bausparvertrag
- bei Antragstellung als Vermögen korrekt angegeben wurde und
- das vorhandene Vermögen unter den Freibeträgen des § 12 SGB II liegt
ergeben sich überhaupt keine Probleme:

Die Auszahlung des Vertrages zählt dann als Vermögensumwandlung und nicht als zufliessendes Einkommen.

Ich halte es daher nicht für notwendig, trickreich die Auszahlung zu verschleiern oder unnötigerweise auf einen Monat
der Zahlungen zu verzichten.

Viele Grüsse

Cha
 

Bruno1st

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Wenn der Bausparvertrag
- bei Antragstellung als Vermögen korrekt angegeben wurde und
- das vorhandene Vermögen unter den Freibeträgen des § 12 SGB II liegt
ergeben sich überhaupt keine Probleme:

Die Auszahlung des Vertrages zählt dann als Vermögensumwandlung und nicht als zufliessendes Einkommen.

Ich halte es daher nicht für notwendig, trickreich die Auszahlung zu verschleiern oder unnötigerweise auf einen Monat
der Zahlungen zu verzichten.

Viele Grüsse

Cha
gute Antwort - ich drücke die Daumen daß der SB es auch schon so mitbekommen hat.

trickreich ist mir zu anstrengend, schon gar nicht wegen dieser großen Summe. Ich bin aber davon ausgegangen, daß JEDER Geldzufluß´als Einkommen gewertet wird - egal wo es her kommt.
In meinem selbstständigen Nebenverdienst wurden z.B. die Umsätze mit Gewinn gleichgesetzt.
 
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