• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

E

ExitUser

Gast
Das Recht auf Asyl für politisch Verfolgte sollte unabhängig vom Arbeitsmarkt gewährt werden - ich denke, das dürfte hier Konsens sein...und das ist jedenfalls auch meine Meinung...

Günter Burkhardt Mitbegründer von ProAsyl + deren Geschäftsführer behauptete in der Frankfurter Rundschau vom 22. 8. 14 das in den Ballungsgebieten ein Arbeitskräftemangel herrschen würde + Asylbewerber auch Jobs annehmen würden die Einheimische wegen schlechter Bedingungen + Bezahlung nicht annehmen würden. Zudem gebe es in Deutschland kein größeres Arbeitslosenproblem...

Wie der Chef von ProAsyl wohl dazu kommt so Gruppen argumentativ gegeneinander auszuspielen + auf diese widerwärtige Weise zu argumentieren - ??
 

Archibald

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
8 Aug 2008
Beiträge
1.084
Bewertungen
554
Wir haben eine Situation, dass Asylsuchende bereit sind, Jobs zu machen, für die sich kein Deutscher oder EU-Ausländer findet.
Die Aussage zeigt dass der Gute keine Ahnung hat wovon er redet.
Und sollte es Jobs geben die nicht einmal "Deutsche oder EU-Ausländer" annehmen müssen wäre es eine Sauerei Flüchtlinge zu solchen Jobs zu zwingen - denn um nichts anderes geht es bei der Aussage.

LG, Archibald
 

Jürgen3

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Jul 2008
Beiträge
446
Bewertungen
171
Was für Jobs wären das? Welche Bereiche? Existenzsichernde Löhne?

Auf welchen Informationen und Quellen stützen sich seine Aussagen?
 

KristinaMN

Forumnutzer/in

Mitglied seit
6 Okt 2011
Beiträge
1.857
Bewertungen
571
Asylbewerber auch Jobs annehmen würden die Einheimische wegen schlechter Bedingungen + Bezahlung nicht annehmen würden.
Durch was belegt er derartige Aussagen?

Wieviel % der Asylbewerber arbeitet (aufgeteilt nach Status)?

Die Statistik der Bundesagentur sagt was anderes.
 

XxMikexX

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Feb 2012
Beiträge
2.863
Bewertungen
10
Was ist denn das für ein Spinner? Selten solch bescheuerte Aussagen gehört!


-Arbeitskräftemangel in Ballungsgebieten

Ein Widerspruch in sich selbst!:icon_mad:


-Asylbewerber auch Jobs annehmen würden die Einheimische wegen schlechter Bedingungen + Bezahlung nicht annehmen würden


Also Asylbewerber sind dafür gut genug, ein schöner Interessenvertreter dieser Gruppe.:icon_hihi:
Neulich gabs hier einen Artikel über den Arbeiterstrich in München. Den sollte man diesen Herren mal zugänglich machen. Vielleicht ist er der Meinung dort auch Asylbewerber Schlange stehen sollen.:icon_motz:


-Zudem gebe es in Deutschland kein größeres Arbeitslosenproblem

Jetzt reichts aber, auf welchen Planeten lebt der!:icon_neutral:
 

Don Vittorio

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Jul 2013
Beiträge
3.792
Bewertungen
1.168
Durch was belegt er derartige Aussagen?

Wieviel % der Asylbewerber arbeitet (aufgeteilt nach Status)?

Die Statistik der Bundesagentur sagt was anderes.
Asylbewerber dürfen nicht so einfach arbeiten !

Ohne Arbeitserlaubnis dürfen Flüchtlinge nicht arbeiten und keine Ausbildung machen. Für Asylsuchende und Geduldete ist die Arbeit in den ersten neun Monaten ihres Aufenthalts ganz verboten. Auch danach haben sie zumeist kaum Chancen auf einen Job, weil es "bevorrechtigte Arbeitnehmer" gibt. Dies sind Deutsche, aber auch EU-Ausländer oder anerkannte Flüchtlinge.

Nach vier Jahren Aufenthalt in Deutschland dürfen Asylbewerber und geduldete Flüchtlinge - ohne die oben beschriebenen Einschränkungen - arbeiten.
Rechte der Flüchtlinge :: Pro Asyl
 

KristinaMN

Forumnutzer/in

Mitglied seit
6 Okt 2011
Beiträge
1.857
Bewertungen
571
Genau diese Arbeitserlaubnis wird so gut wie nie beantragt.

Und wer arbeitet ach 4 Jahren ?

Es hat sich vieles verbessert, wird aber nicht genutzt.:icon_hihi:

Auch dürfen Asylbewerber wie alle anderen auch sichehrenamtlich engagieren. Super um die Sprache zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Nur, wieviele tun das?
 

Neudenkender

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 Dez 2012
Beiträge
4.375
Bewertungen
4.433
Ich liebe solche Berichte und Äußerungen! Sie stehen in ihrer Wolkenkuckucksheimhaftigkeit perfekt für dieses Absurdistan. Bitte mehr davon!
 

Prek

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Okt 2012
Beiträge
148
Bewertungen
9
....

Wie der Chef von ProAsyl wohl dazu kommt so Gruppen argumentativ gegeneinander auszuspielen ...
Das ist sicher eine absolute Fehlleistung des Pro-Asyl-Geschäftsführers. man muss aber dazu auch feststellen, das kein direktes Ausspielen von Flüchtlingen und Elos von ihm stattfindet - scheint mir eher eine unüberdachte Äusserung zu sein.

Andersherum passiert es leider öfter und findet wenig Wiederhall und Kritik aus unseren Reihen: oft und von vielen werden Flüchtlinge instrumentalisiert und als "Ursache" der Erwerbslosensituation herangezogen ... Oder zu "Neiddebatten" missbraucht ...
 

Existenzminimum

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Dez 2011
Beiträge
1.805
Bewertungen
286
...
Wie der Chef von ProAsyl wohl dazu kommt so Gruppen argumentativ gegeneinander auszuspielen + auf diese widerwärtige Weise zu argumentieren - ??

Der beschreibt nur die Situation, sich mit Detaiils des Arbeistmarkt auseienanmderzusetzten ist nicht de sein vordringlchstes Interesse.

Hier z.B. gebe ich ihm recht:

...Der Fehler war, dass man Plätze abgebaut und kein Integrationskonzept entwickelt hat. Wir wissen, dass Integration dann funktioniert, wenn Menschen schnell die Sprache lernen, wenn sie sich versorgen können und Arbeit finden. Unsere Forderung lautet nicht, dauerhaft riesengroße Einrichtungen zu betreiben. Pro Asyl will, dass Konzepte entwickelt werden, damit Flüchtlinge nach einer kurzen Zeit der Orientierung sich integrieren können. Daher greift die Debatte um Unterkünfte zu kurz. Denn sie geht davon aus, dass wir die Menschen jahrelang versorgen und alimentieren müssten.
Problem nur, dass er eben die Aufnahme des Arbeitsmarktes völlig überschätzt bzw. übetrteibt. ERST gälte es über Arbeitszeitverkürzuung etc. mehr Stellen zu schaffen, DANN sieht man ja, wieviele nicht alimentiert werden müssen.

Jedenfalls bekommt DE zur Zeit - auch langfristig- ziemliche Probleme, wenn die Zahl der Asylsuchenden so zunimmt. Denn ein großer Teil will ja nach DE und nicht in Portugal, Spanien oder Italien bleiben. Und das hat sicher auch mit dem versorgen und Alimentieren zu tun. Und das es hier in DE ein Grundrecht auf Asyl gibt, das so kaum in andere Ländern existiert.
 

Jürgen3

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Jul 2008
Beiträge
446
Bewertungen
171
Ich liebe solche Berichte und Äußerungen! Sie stehen in ihrer Wolkenkuckucksheimhaftigkeit perfekt für dieses Absurdistan. Bitte mehr davon!
Herr Burkhardt wohnt im beschaulichen Gosbach

Gemeinde Bad Ditzenbach*|*Gosbach*|**

Seine persönlichen Erfahrungen mit Arbeitslosen, Asylbewerbern, Armut, öffentlichen Verkehrsmitteln, Problemvierteln und Mittelschulen dürften ziemlich begrenzt sein.
 
Oben Unten