Fortzahlungsantrag Zusatzblatt Einkommensbescheinigung vom AG

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E

ExitUser

Gast
Fiel mir heute erstmalig auf: Aktuell zum Anschreiben zum Folgeantrag unterster Abschnitt:

"Wichtiger Hinweis für alle Antragsteller:
Zur Klärung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse Ihrer Bedarfsgemeinschaft kann nach § 93 Abs. 8 und 9 der Abgabenordnung (AO) für jedes Mitglied der Bedarfsgemeinschaft ein Abrufersuchen gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) gestellt werden. Im Falle eines Abrufersuchens übermittelt das BZSt von den Kreditinstituten die Kontenstammdaten Ihrer Konten (u.a. Name des Kontoinhabers, Geburtsdatum, Kontonummer und Verfügungsberechtigung), soweit seit der Auflösung der Konten nicht mehr als drei Jahre vergangen sind (§93 b Abs. 4 AO i.V.m. §24c Abs. 1 Kreditwesengesetz)."

Nur so am Rande.

Bisher jedoch habe ich als "arbeitender Hilfebedürftiger" noch nie das Zusatzblatt 2.2, auszufüllen vom Arbeitgeber mit Stempel usw. eingereicht. Es ist mir sozusagen gar nicht aufgefallen gewesen. Theoretisch also muss der AG halbjährlich so einen Zettel ausfüllen, was bedeutet, ich als AN darf ihn jedes halbe Jahr mit extra Papiergedöns nerven, bis er von mir die Schnauze voll hat resp. wobei dem AG, je nachdem wie er veranlagt ist, ein unheimliches Machtmittel mir gegenüber in die Hand gegeben ist.

Und als Alleinernährerin für mich und die zwei Kinder komme ich aus dem ALG unter normalen Umständen nicht raus, bis die Kinder auf eigenen Füssen stehen.

Mit dem Bayerischen Datenschutzbeauftragten habe ich es wohl aufgegeben, Unterstützung von der Seite ist glaube ich nicht zu erwarten.

Ich fühle mich bei allem, was ich unternehme um dem ganzen Wahnsinn die Stirn zu bieten, gelegentlich so am Ende dass ich nur noch raus möchte aus dem Wahn. Aber es gibt anscheinend kein Entkommen? Ich beabsichtige NICHT, meinen AG mit dieser Zusatzbescheinigung zu belästigen und dies ab jetzt alle halbe Jahr zu tun. Es reichen die ständigen Ermäßigungs- und Kostenübernahmeanträge, welche ich allein schon für die Kinder stellen muss.

Hat jemand eine Richtlinie der Datenschützer parat, ob dieser zusätzliche Wisch angemessen ist, wenn die ARGE sowieso alle meine Lohnzettel zeitnah per Fax erhält? Den Zettel vom AG ausfüllen zu lassen ist kdoch wieder nichts weiter als Schikane und Unterbutterung, für mich wieder mit Mehrarbeit und unersetztem Zeit- und Portoaufwand verbunden.

Emily
 

gelibeh

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Ich habe das Zusatzblatt damals bei Arbeitsantritt vom AG ausfüllen lassen. Danach nicht mehr, da ich ja im Folgeantrag keine Änderung angekreuzt habe. Die schicken diesen ganzen Krams immer standardmäßig mit.
 
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