Fortzahlungsantrag über Schonvermögen - und pleite

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alpha

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Hallo,

bis 30.11. ist mir ALG2 gewährt worden. Nun wurde mir vor ein paar Tagen der Fortzahlungsantrag zugesandt.

Nach meinen Berechnungen, sowie auch mündl. Auskunft d. Arge liege ich über Vermögensgrenze und sollte dann wohl nix mehr bekommen.

Habe Bausp. Vertrag 6504 €. Freibetrag: 35x150 + 750 = 6000€.

Ist Berechnung meinerseits, sowie Auskunft Arge korrekt ? D.h. ich müßte den Vertrag mit argen Verlust wg. ca. 500€ zuviel auflösen....

Außerdem habe ich nun am 10.11. nur noch ca. 30 € zur Verfügung, da diesen u. letzten Monat Gas, Strom, Tele, Internet, VHS Gebühren (Englischkurs), sowie Haftpflicht für´s Auto abgebucht wurden. Nicht zu vergessen ca. 200€ Reparatur Zahnriemen.....

Euer Rat ? Wollte am Montag hin und Antrag abgeben, steht aber nix von Kto. Auszügen. Was wollen die normalerweise haben ? Hat sich eigentlich nicht viel geändert, außer einer Riesterrente von 15€.
 

Avensis

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dir stehen doch 150€ pro Lebensjahr zu was darüber ist muss ich sagen seid ihr selbst schuld, macht es wie ich der Verrechnungsscheck an eine Verdrauensperson und die gibt dir dann die Kohle ob das jetzt noch geht bin ich überfragt hab mein Geld so zuseite gebracht bevor ich den Antrag zu Hartz 4 ausfüllte
 

Strolchenmann

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HI

Ich denke jetzt ist es zu spät!

Den Bausparvertrag hätte man vor erreichen der Grenze einfrieren müssen.

Jetzt gibt es nur die Möglichkeit den auszulösen und den Überschuss zu verfrühstücken oder auf ALG 2 zu verzichten.

Vielleicht weiss die Bausparkasse ja einen Rat, einfach mal anrufen

mfg Strolch
 

HeiligerBimbam

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Hmm, die neue Grenze von 150€ pro Lebensjahr gelten doch erst seit kurzem, 1.8. mein ich, oder? Also bei Erstantragsstellung galten noch die 200€ pro Lebensjahr.
Das wären bei 35 Lebensjahren 7000€. Da wären die 6504€ ja noch im Rahmen...
Da kann die Arge doch jetzt nicht herkommen und meinen:"Wegen der Gesetzesänderung sind Sie jetzt plötzlich zu 'reich'!"
Ich meine auch, hier gelesen zu haben, dass bei Anträgen, die vor der Gesetzesänderung bewilligt wurden, noch die alte Grenze von 200€ gilt. Wenn's so ist, dann sollte man der Arge mal ordentlich Feuer unterm Hintern machen. Aber die denken sich auch "Einen Versuch ist's ja wert..."
 

Strolchenmann

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HeiligerBimbam meinte:
Hmm, die neue Grenze von 150€ pro Lebensjahr gelten doch erst seit kurzem, 1.8. mein ich, oder? Also bei Erstantragsstellung galten noch die 200€ pro Lebensjahr.
Das wären bei 35 Lebensjahren 7000€. Da wären die 6504€ ja noch im Rahmen...
Da kann die Arge doch jetzt nicht herkommen und meinen:"Wegen der Gesetzesänderung sind Sie jetzt plötzlich zu 'reich'!"

Wegen solcher Gesetzesänderungen oder anderen Unwägbarkeiten habe ich nichts mehr auf einem Konto sondern in der berühmten Keksdose
 
A

Arco

Gast
... es müssen 2 Monate Zeit gegeben werden um die evtl. Überschreitung in eine Alterssicherung überführen zu können - dies müßte Dir auch in einem Merkblatt mitgeteilt werden - so die internen Vereinbarungen des AA .

In diesem Falle Widerspruch wegen Verhältnisunangemessenheit ! ! !
 

HeiligerBimbam

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Hab wohl oben Müll geschrieben - die 150€/Jahr zählen schon ab Folgeantrag (SAUEREI!!!). Und nach max. 2 Monaten kann man den Überschuss in die Altersvorsorge stecken.
Aber wie ist das in diesem Fall? Bei vorzeitiger Kündigung des Bausparvertrags entstehen doch soweit ich weiß einige Verluste. Je nachdem, wie hoch der Verlust ist, gibt's da nicht Gesetze/Regelungen/Gerichtsurteile, die eine Zwangskündigung eben wegen zu hoher Verluste unterbinden (können)?
Und wenn der Threadersteller durch die Kündigung dann <6000€ herausbekommt, gilt dieser Erlös dann als Schonvermögen (wenn sonst nichts vorhanden ist)?

Entschuldigt bitte, dass ich keine Tipps zu den Fragen geben kann und diesen Thread für meine Fragen "missbrauche". Aber das Thema interessiert mich ;)

Edit: noch eine Frage. Ich hab hier gerade gelesen: "Denn ab 1. August gelten für alle Arbeitslosengeld II-BezieherInnen geringere Freibeträge für frei verfügbares Vermögen." ( https://www.elo-forum.org/search/?type=post?t=11134&lighter= )
Gilt ein noch nicht zuteilungsreifer Bausparvertrag als FREI VERFÜGBARES Vermögen?
 

alpha

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Genau das mit den 2 Monaten in Altersvorsorgevermögen umwandeln...nur wie soll das gehen. Vertrag werde ich dann wohl trotzdem kündigen müssen... Naja, morgen mal bei Bausp. Kasse anrufen :(
 

alpha

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Ja, die Rechtslage ist mir klar, dafür brauch ich nicht zu suchen (habe "Fortentwicklungsgestz" ausgedruckt neben mir liegen, ebenso Handlungsanweisungen der BA)....

Aber der prakt. Teil ist mir unklar, wie wandelt man Vermögen in Altersvorsoge um ? Es geht hier wohl nur um 500-600 die über der Grenze liegen. Hat denn niemand prakt. Erfahrung damit: Die Leute v. der Bausparkasse kann man vergessen, die haben selber keine Ahnung. Ausser, dass sofortige Kündigung um die 240€ kostet. DANKE :shock:

Den Verlust 240 und Zinsen hätte ich ja eh :cry:
 

alpha

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Strolchenmann meinte:
HI
Den Bausparvertrag hätte man vor erreichen der Grenze einfrieren müssen.

Er ist schon ein paar Jahre eingefroren, da er ja dauernd unter Grenze lag. Dass die Politiker plötzlich die Grenze auf 150€ / Jahr runtersetzen, habe ich leider in meiner Kristallkugel nicht sehen können (so ein Scheißding) :lol:
 
A

Arco

Gast
Die Leute v. der Bausparkasse kann man vergessen, die haben selber keine Ahnung. Ausser, dass sofortige Kündigung um die 240€ kostet. DANKE

... einen Bausparvertrag vor Laufzeitende zu kündigen und dafür fast die Hälfte als Gebühr zu zahlen um an die 500 Euro heranzukommen ...

ist unbillige Härte und kann nicht verlangt werden :!:

Sollten die Arge dies trotzdem verlangen hilft da leider nur Widerspruch und Klage - die Du warscheinlich gewinnen wirst (IRGENDWANN :( )
 

alpha

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Arco meinte:
Sollten die Arge dies trotzdem verlangen hilft da leider nur Widerspruch und Klage - die Du warscheinlich gewinnen wirst (IRGENDWANN :( )

Das ist der Punkt. Ich müßte das Ding so o. so auflösen, denn irgendwo von muß ich in der Zwischenzeit ja leben, Miete zahlen etc. :|
 
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