Forscher: Jugendberufsagenturen helfen jungen Menschen aus Hartz IV (1 Betrachter)

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Das Zusammenwirken von Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendhilfe stellt nach Einschätzung eines Mainzer Sozialforschers eine wichtige Hilfe für arbeitslose Jugendliche dar. In mehreren rheinland-pfälzischen Städten gibt es sogenannte Jugendberufsagenturen (JBA), die die drei Träger zusammenbringen und Unterstützung aus einer Hand bieten sollen. "Zum ersten Mal wird hier die Hilfe gebündelt", sagte Heiko Bennewitz vom Institut für Sozialpädagogische Forschung (ISM) der Deutschen Presse-Agentur.
Quelle:

Wirtschaft - Forscher: Jugendberufsagenturen helfen jungen Menschen aus Hartz IV
 
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Jugendberufsagenturen helfen jungen Menschen aus Hartz IV

Was kein Mensch richtig weiß. Sie behaupten es!

Von daher war der Titel anders gewählt. Aber hier wird dauernd u. ständig u. ohne Nachzudenken wild gelöscht u. geändert.

Bitte das Thema löschen oder meinen Nick dazu.
 
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Der von der Redaktion gewählte Titel entspricht nicht meiner Ansicht.
 

Curt The Cat

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Der von der Redaktion gewählte Titel entspricht nicht meiner Ansicht.
Werter Cerberus - es steht Dir frei, Deine Ansichten hier in diesem Faden in epischer Breite auszuwalzen, aber bleiben wir doch bei der Thread-Überschrift bei dem, was die von Dir benannte Quelle hergibt ...


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Das Unterforum heißt: ".../Diskussion" und nicht, "hier wird der obrigkeitsgenehme Sermon widergekäut".

Von daher wählte ich im Titel "Hilfe?".
 

Curt The Cat

Redaktion
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Das Unterforum heißt: ".../Diskussion" und nicht, "hier wird der obrigkeitsgenehme Sermon widergekäut".

[...]
Bleib' mal auf dem Teppich - was hindert Dich bitte nun daran, die im von Dir verlinkten Artikel aufgestellte These mit interessierten Nutzern des Forums zu diskutieren ...?


:icon_wink:
 
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Der T-Online-Artikel gibt ja nun wirklich gar nichts her. Wer sich wirklich für JBA interessiert, der lese besser das hier.

Ob die JBA wirklich etwas bringen, steht noch nicht fest. Die Dinger wurden ja erst in den letzten Jahren aus dem Boden gestampft und meines Wissens nach gibt es keine direkten Vergleichsstudien, wo die Vermittlungsquote JBA-"betreuter" Jugendlicher in Ausbildung mit der Quote nicht JBA-"betreuter" verglichen wird.

Aber wie auch immer: Wer sich ein Bild davon machen will, was die JBA aus Sicht der BA leisten sollen, der wird z.B. hier fündig. In der (sozial)pädagogischen Fachwissenschaft und unter Praktikern gibt es gegenüber den JBA sowohl Pro- wie auch Contra-Stimmen.

Als positv wird hervorgehoben, dass es sinnvoll sein kann, wenn die relevanten Hilfeinstitutionen des SGB II, SGB III und SGB VIII unter einem Dach zusammengefasst sind. Denn somit kann Hilfe aus einer Hand erfolgen und es gehen potwentiell relevante Infos nicht mehr verloren, wie das derzeit häufig der Fall ist, wenn Sozialpädagogen des JA und Fallmanager des JC sich kaum austauschen.

Von Kritikern wird allerdings moniert, dass das Menschenbild des SGB VIII ein grundsätzlich anderes sei als das im SGB II und dass in der Jugendhilfe Freiwilligkeit ein hohes Gut sei. Hervorgehoben wird, dass es aufgrund der Sanktionsgewalt im SGB II ein Fehler sei, Jugendhilfe und Jobvermittlung zu eng zu verzahnen. Dadurch wüchsen nämlich keine autonomen Staatsbürger heran, sondern nur arbeitsmarktkonforme Ja-Sager. Siehe dazu z.B. diese umfassene Kritik.

Ich selbst habe zwar ein wenig zu den JBA gelesen, aber zu wenig Praxis-Einblicke in die JBA, um mir dazu eine fundierte Meinung bilden zu können. Den Ansatz, Hilfe zu bündeln, finde ich gut und richtig. Problematisch finde ich aber, dass das alles unter Sanktionszwang passiert und somit dem Ideal des freien, mündigen Bürgers entgegensteht, welcher der junge Erwachsene ist bzw. werden soll.

Ideal wären meiner Meinung nach JBA in Kombination mit einer sanktionsfreien Grundsicherung, weil dann (1) sichergestellt würde, dass den Jugendlichen die freie Wahl bliebe und weil es (2) motivationspsychologisch kontraproduktiv ist, Jugendliche mittels Zwang zu etwas zu treiben, was sie nicht wollen.

Im derzeitigen System überwiegen bei mir die Bedenken gegenüber den JBA, da sozialpädagogische Ansätze durch das neoliberale Forder-Regime, Jugendlich unter dem Primat der wirtschaftlichen Nutzbarkeit möglichst früh (zeit)arbeitsmarktkonform zu machen, immer mehr korrumpiert werden. Siehe dazu etwa den Artikel Anne Ames & Frank Jäger in diesem Sammelband.
 
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Im derzeitigen System überwiegen bei mir die Bedenken gegenüber den JBA, da sozialpädagogische Ansätze durch das neoliberale Forder-Regime, Jugendlich unter dem Primat der wirtschaftlichen Nutzbarkeit möglichst früh (zeit)arbeitsmarktkonform zu machen, immer mehr korrumpiert werden. Siehe dazu etwa den Artikel Anne Ames & Frank Jäger in diesem Sammelband.
Es ist ja nicht nur so, daß man Sozialpädagogik damit ad absurdum führt, sondern auch gehäuft psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeiten provoziert.

Aber die Zeitungen sind sich im Sommerloch für nichts zu schade. Jede Sau, die nicht bei drei auf dem Baum ist, wird unverzüglich durchs Dorf getrieben. Ein paar wissenschaftlich verbrämte Claqueure finden sich dafür allemal.
 

Albertt

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Jugendberufsagenturen helfen jungen Menschen aus Hartz IV

Was kein Mensch richtig weiß. Sie behaupten es!

Von daher war der Titel anders gewählt. Aber hier wird dauernd u. ständig u. ohne Nachzudenken wild gelöscht u. geändert.

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Nicht so schön, wenn es einen selbst erwischt, hm?
 
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