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formulierungshilfe

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ElHa

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#1
ich hoffe das ich hier richtig bin, ansonsten bitte verschieben, danke

zu meinem anliegen: bei mir wurde lärmschwerhörigkeit festgestellt (GdB 50 %).
Jetzt weiß ich nur, das ich in Bewerbungen das angeben muß, nur nicht wie und wo (also z.B. nur im Lebenslauf oder nur im Anschreiben), und wie ich das formulieren könnte weiß ich leider auch nicht so richtig. Falls mir wer helfen könnte, wär ich dankbar.
 

vagabund

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#2
Ich füge den Bewerbungen immer ein Kurzprofil bei, da würde es doch in eine Rubrik Sonstiges passen ;)
 

ElHa

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#3
und ist da eine bestimmte Form vorgeschrieben, oder kann geschrieben werden, wie man will?
 

vagabund

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#4
Nein, keine bestimmte Form.

Sinn dieses Kurzprofiles ist, dem Arbeitgeber eine kurze Übersicht zu meiner Person zu geben. Ich mache dies immer tabellarisch:

  • Personendaten: [list:ce5f618dd7]Alter
    Familienstand
    Kinder
[/list:u:ce5f618dd7]
  • Werdegang: [list:ce5f618dd7]Letzte Tätigkeit
    Berufsabschlüsse
    Schulabschluss
[/list:u:ce5f618dd7]
  • Aktuelle Situation: "Arbeit suchend" oder Kündigungsfrist
  • Kenntnisse: [list:ce5f618dd7]Fremdsprachen,
    PC
    Führerschein
[/list:u:ce5f618dd7]
  • Interessen
  • Gehaltswunsch
  • Sonstiges


Kann natürlich individuell angepasst werden, je nachdem was für deine Person massgebend ist. ;)
 

DJL-HH

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#5
Hallo ElHa,

soweit mir bekannt ist, muss Du Deine Behinderung nicht zwangsläufig in einer Bewerbung thematisieren.
Es kommt auch drauf an, ob Du Dich bei eher konservativen Firmen bewirbst oder im öffentlichen Dienst, da ist es von Vorteil, gleich eine Kopie Deines Schwerbehindertenausweises beizufügen, zumal gerade der öfftl. Dienst Deine Bewerbung berücksichtigen muss.

Bei allen anderen Firmen, so meine Erfahrung, habe ich eher den Eindruck, dass es weniger von Vorteil ist, gleich "mit der Tür ins Haus" zu fallen.
Spätestens, wenn der Arbeitgeber Dich in die engere Auswahl einbezieht und Du einen Vorstellungstermin hast, überzeugst Du durch Deine Fähigkeiten & Kenntnisse, da sollte dann die Behinderung kein Anlass mehr sein, sich gegen Dich zu entscheiden.

Weder im Lebenslauf noch im Bewerbungsanschreiben erwähne ich, dass ich einen GdB habe, ich halte es 50/50, mal erwähne ich es im Inhaltsverzeichnis meiner Anlagen, mal nicht... reine Gefühlssache.

Gruß, Dirk
 
E

ExitUser

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#6
Hallo ElHa,

beeinträchtigt deine Behinderung die gewünschte oder vorgesehene Tätigkeit? Wenn nein, muss du deine Behinderung nur dann angeben, wenn du ausdrücklich vom Arbeitgeber danach befragt wirst.
 

ElHa

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#7
ich dachte, ich bin gesetzlich verpflichtet, ab 50% GdB in Bewerbungen darauf hinzuweisen, da ja sich wohl Arbeitsrechtlich einiges ändert (z.B. besonderer Kündigungsschutz).
 

DJL-HH

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#8
Ist die Frage nach einer Körperbehinderung zulässig?

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Ja, wenn die Frage auf eine durch die Körperbehinderung mögliche Beeinträchtigung der zu verrichtenden Arbeit gerichtet ist. In diesem Fall muß der Bewerber die Frage wahrheitsgemäß beantworten.

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Quelle: Bundesarbeitsgericht
29.8.1984
AP BGB § 123 Nr. 27

Du bist nicht per Gesetz dazu verpflichtet, bereits in einer Bewerbung Deine Behinderung anzugeben.
Aber... wie bereits oben erwähnt, hat es besonders im öffentlichen Dienst enorme Vorteile, dann kannst Du Dich auch auf interne Stellenausschreibungen bewerben und zumindest muss der Arbeitgeber Dich berücksichtigen.
Ob Du dann letztendlich dem Anforderungsprofil entsprichst, ist eine andere Frage.

Gruß DJL
 
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