Formulierung der Stellungnahme und mehr

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oytber

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Hallo zusammen,
jetzt muss ich doch mal hier was los werden und habe da zu auch noch einige Fragen. Teilweise ist dieser Inhalt auch zu lesen in dem anderen Beitragsforum ALGII weil er mich ja betrifft (https://www.elo-forum.org/alg-ii/198125-fragen-umzug-antragstellung.html#post2330965 )

Hier geht es um meine Partnerin.
Sie ist zu 100% erwerbsgemindert mit Buchstaben GB . Sie wohnt in Niedersachsen und ich in Berlin.

Sie hat eine neue Wohnung gesucht und wusste nun nicht wie viel ihr das Amt zugesteht an Mietkosten,denn die jetzige Wohnung wird auch über den Satz bezahlt.

Um darüber Klarheit zu haben rief sie bei dem Sachbearbeiter an ( der auch immer ihre Post und Anschreiben bekommt wenn sie an das Amt schreibt) und wollte einen Termin haben für ein persönliches Gespräch.

Dieser gute Mann teilte ihr dann mit das jemand zu ihr kommen würde diesbezüglich und man sich vorher mit ihr in Verbindung setzt...ob nun schriftlich o mündlich...zumindest vor dem Besuch Kontaktaufnahme.

Nun hatte sie einen Untersuchungstermin in der Klinik und ich war bei ihr zu hause zu Besuch. Plötzlich standen dort zwei Mitarbeiter vor der Tür und wollten sie sprechen.

Ich sagte denen,das man sie zwar erwartet hätte irgendwann, doch mit vorheriger Terminabsprache. Die Antwort war "wir sind grade hier in der Nähe gewesen ".

Sie fragten ob sie trotzdem rein kommen dürften und ich ließ sie herein ( was mir bestimmt kein zweites mal passiert) Sie wollten wissen was meine Partnerin denn auf dem Herzen hat und ich erzählte dann in groben Zügen um was es geht.

Übrigens war der Mann ein Mitarbeiter des Amtes und die Frau auch in Eigenschaft als Behindertenbeauftragte. Beim rein kommen in die Wohnung war die Schlafzimmertür leider auf und dort steht ein grosses breites Bett.

Die Frau sprach mich auf diese an und ich stand auf....öffnete eine Tür vom Wohnzimmer in ein kleines Zimmer und zeigte ihr ein Bett und sagte ihr dann " dort ist mein Bett und Schlafplatz ..nur zu ihrer Info "

Der Mann schaute auf das gebrauchte Bett und sagte nichts mehr ,genauso wie die Frau. Auf ihre Frage hin,wer ich denn bin sagte ich nur das ich ein sehr guter Bekannter bin. Sie guckten sich noch das Badezimmer an weil diese nicht behindertengerecht ist gingen dann wieder.

Nun hat sie eine andere Wohnung gefunden und das Mietangebot abgegeben. Daraufhin erfolgte eine Absage wegen der zu hohen Miete und in diesem Schreiben hat man ihr auch mitgeteilt,das wenn sie die Wohnung trotzdem nimmt ihr nur der ihr zustehende gesetzliche Teil für Miete plus NK gewährt wird. Gleichzeitig stand in dieser Ablehnung auch, das sie einen Mitbewohner hätte und ihr angedroht die Mietkosten um 50% zu kürzen.

Mit diesem Mitbewohner war ich gemeint,doch ich wohne nicht bei ihr. Diese ist eine Unterstellung meines Erachtens.
Gegen diese Ablehnung hat sie Widerspruch erhoben und Stellung bezogen zu Behauptung was den Mitbewohner betrifft. Unter anderem hat sie darauf hin gewiesen das sie seit zwei Jahren eine hohe Rückzahlung hat an Nebenkosten und die wohl nicht wären wenn man zu zweit in der Wohnung wohnen würde.

Auf der Nebenkostenabrechnung für 2016 hat die Vermieterin sogar unten einen Vermerk gemacht mit dem Inhalt " Die hohe Rückerstattung der Nebenkosten resultiert daraus,das die Wohnung längere Zeit nicht genutzt wird " Zu dieser Bemerkung hat sie dem Sachbearbeiter mitgeteilt,das sie aus gesundheitlichen Gründen auch mal einer Freundin bzw. Bekannten übernachtet.

Nun hat sie Antwort bekommen auf ihren Widerspruch und der Stellungnahme und nun kommt die Frechheit...... In dem Schreiben teilte man ihr mit,das der Besuch vorher angekündigt war und sie ortsabwesend war. Nachweisbar hatte sie einen Termin in der Klinik und das Amt hat sich vorher nicht angekündigt, weder schriftlich noch fernmündlich, denn ich habe auch in der FritzBox nachgeschaut und es waren keine eingehenden Anrufe von Amtsseite.

Was die Wohnung betrifft,so teilte man ihr mit das sie mit den 72 € Heizkosten für die Ölheizung nicht auskommen würde und das Badezimmer auch nicht behindertengerecht sei.

Ich frage mich wie er solche Äusserungen machen kann? Der gute Mann hat sich auch nicht geäussert auf ihre Frage hin,warum das Amt denn nicht die Miete bezahlt die sie jetzt auch bezahlen für die jetzige Wohnung. Und Bezüglich des Mitbewohners teilte man ihr mit,das es Hinweise aus der Bevölkerung gegeben hat das ich bei ihr wohne.

Die nächsten Nachbarn wohnen 250m entfernt. Weder ich,noch meine Partnerin haben in diesem Ort irgendwelche Kontakte. Unser Verdacht,und das liegt sehr,sehr nahe ist das ihre Vermieter ausgefragt worden sind.

Wäre das rechtens und erlaubt ? Könnte sie verlangen,wer solche Aussagen gemacht hat? Gibt es diesbezüglich irgendwelche Gesetzestexte ?

Das ganze ist für mich sehr widersprüchlich......auf der einen Seite bekommt sie hohe Rückerstattung von Nebenkosten die aber nicht möglich wären wenn man zu zweit dort wohnen würde und auf der anderen Seite hat das Amt Hinweise aus der Bevölkerung bekommen das sie einen Mitbewohner hat.

Ich frage mich,wenn das Amt solche Hinweise bekommen hat,warum sind sie denen denn nicht schon vorher nachgegangen,denn dann wäre es ja Mißbrauch von Erhalt von Leistungen. Das ganze ist sehr widersprüchlich und das alles ist erst in Gange gekommen seit dem die beiden Menschen vom Amt da waren. Alles sehr komisch.

Nun soll sie dazu Stellung nehmen...was und wie kann man daraufhin schreiben? Und bekommt sie den Mindestsatz an Mietkosten vom Amt und sie zahlt die Differenz selbst,da sie ja den neuen Mitvertrag unterschrieben hat?

Und noch etwas....ab dem 01.02.2019 wohnen wir auch dann offiziell auch zusammen...sollte man es dem guten Mann vom Amt auch schon mal mitteilen?

Ich weiß,das es viel zu lesen war bis jetzt doch ich weiss so langsam auch nicht mehr weiter. Ich danke Euch für die Hilfe hier.

Gruss oytber
 

Kerstin_K

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Ein paar Absätze warten nicht schlecht.

Warum laesst du Leute in eine Wohnung, die nichtmal deine ist?
[>Posted via Mobile Device<]
 

oytber

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Hallo erst mal, das mit Den Absätzen werde ich in Zukunft beherzigen....sorry dafür.
Tja, warum habe ich sie in die Wohnung gelassen? In dem guten Glauben das vielleicht meine Partnerin innerhalb der nächsten 15 Min. von ihrer Untersuchung wieder zu hause ist und sie sich mit den beiden unterhalten kann wegen ihrer Probleme die ihr doch sehr am Herzen gelegen haben.

Das da so was bei raus kommt wie es jetzt ist,habe ich nicht geahnt. Sollte sie in ihrer Stellungnahme vielleicht erwähnen das wir ab 02.2018 ganz offiziell ein BG gründen wollen,so das das Theater wegen der Wohnung aufhört?
 

Seepferdchen 2010

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Hallo @oytber

Nun hat sie Antwort bekommen auf ihren Widerspruch und der Stellungnahme und nun kommt die Frechheit

Kannst du bitte mal das Antwortschreiben hier in das Forum stellen, natürlich ohne persönliche Daten!

Vorher bitte aber auf diesen Bescheid folgende Angaben unkenntlich machen:

- Ortsbezeichnungen, Straßen
- Namen (Deinen wie auch der der Sachbearbeiter)
- Barcodes bzw. QR-Codes (das sind diese viereckigen Barcodes)
- Telefonnummern
- Emailadressen
 

oytber

Elo-User*in
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Danke erst mal allen für ihre Hilfe hier. Es sieht jetzt so aus,das meine Freundin einen Fachanwalt für Sozialrecht genommen hat und der die Sache in die Hand nimmt. Diesen Rat hat meine Freundin bekommen von der Behindertenbeauftragten die nur 3 Zimmer weiter sitzt wie der "gute Mann " der sich selbst nach einem Gespräch mit dieser Beauftragten weigert, meiner Freundin die Wohnung zu gewähren. Schaun wir doch mal wie es weiter geht. Wünsche allen noch eine schöne Restwoche und ich werde mich hier wieder melden wenn es was neues gibt.
Gruß oytber
 
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