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Forderungen nach Verlängerung von ALG I ist eine Milchmädchenrechnung

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Martin Behrsing

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#1
Zwei Drittel der ALG I-Beziehenden haben weniger oder geich Hartz IV. Irritation über die Bundestagsfraktion „Die Linke.“

Bonn - Nach dem Vorstoß der Bundesagentur für Arbeit langjährig und von Erwerbslosigkeit bedrohte Beschäftigte besser zu stellen als die bisherigen Hartz IV-Bezieher, erteilte das Erwerbslosen Forum Deutschland eine deutliche Absage an derartige Überlegungen. Die Bundesagentur betreibt damit eine Milchmädchenrechnung, die scheinbar für eine Gruppe positiv klingt, in Wahrheit nur billiger Populismus ist, der Erwerbslose in zwei Klassen spaltet. Tatsächlich hätten heute schon 2/3 aller ALG I-Bezieher Leistungen, die unterhalb von Hartz liegen würden. Besonders irritiert sei man jedoch über den „Kakophoniegesang“ der Bundestagsfraktion „Die Linke.“, die gestern in einer Pressemitteilung davor warnte, „sonst rauschen im nächsten Jahr Millionen in die Armut, wenn der Jobmarkt kollabiert“ und deshalb eine derartige Forderung unterstützen.


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