Folgende Leistungen zu Unrecht erhalten - Hilfe (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Azateq

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Mai 2011
Beiträge
65
Bewertungen
4
Hallo zusammen,

erneut bräuchte ich Eure Hilfe.

Kurze Story:

Ich, 27, LTA bewilligt, Berufsfindung Dauer 2 Monate - bereits nach dem halben Monat beendet.

"Sie haben folgende Leistungen zu Unrecht erhalten:

Fahrkosten von 12.09.2015 - 30.09.2015 - überzahlter Betrag 47,83 €"

Diese Zahlungen erfolgten bis zum 30 09
Die Maßnahme wurde jedoch zum 11.09 beendet.
Die Entscheidung über die BEwilligung der Leistungen ist deshalb teilweise in Höhe von 47,83 gemäß §48 aufzuheben.

Nach den mir vorliegenden Unterlagen hätten Sie erkennen können, dass der Anspruch auf Leistungen weggefallen ist. Die Leistungsbewilligung ist nach §48 SGB x aufzuheben.

Erstattungspflicht besteht nach §50 Abs. 1 SGB X

Sachverhalt:

Meine Maßnahme wurde für 2 Monate bewilligt. Jedoch war das Ziel der Maßnahme relativ schnell erreicht und ich habe Sie innerhalb von 2 Wochen positiv beendet.

Könnte mir hier jemand was dazu erläutern, ich verstehe nämlich folgenden Satz nicht:
Nach den mir vorliegenden Unterlagen hätten Sie erkennen können, dass der Anspruch auf Leistungen weggefallen ist.

Ist es Richtig, dass eine Anhörung erfolgen muss?

am 21.09 gehe ich nämlich wieder dort hin, weil dann meine Ausbildung anfängt.

Vielen Dank im Voraus
 
E

ExitUser

Gast
Also demnach nur ein klassisches Mißverständnis?

Hast Du das denn der SB schon unterbreitet, daß es für Dich dort weitergeht?

Die denkt offensichtlich, daß alles vorzeitig beendet ist u. ein Zuviel an Leistungen entstand.
 

Azateq

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Mai 2011
Beiträge
65
Bewertungen
4
BIn nicht sicher, habe bereits erneut einen Antrag für Fahrtkosten ausgefüllt. Zwecks Ausbildung.
 

doppelhexe

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Juli 2011
Beiträge
3.322
Bewertungen
2.183
meiner meinung nach hat das RV recht.

antrag wurde für BERUFSFINDUNGSMAßNAME gestellt und bewilligt.
diese ist nach 14 tagen beendet worden und dann fallen auch die fahrtkosten weg.

nun beginnt am 21. die AUSBILDUNG, da müssen neue fahrtkosten beantragt und bewilligt werden.

ergo: ab 12. -30. ist zurückzuzahlen

und ab 21. muß neu gezahlt werden aus dem ausbildungstopf... das is ein anderer als der topf für berufsfindung... nicht jeder, der berufsfindung macht, findet auch ne ausbildung...

LG
 

Sticker

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2012
Beiträge
501
Bewertungen
280
Wenn man davon asugeht das der TE zum Maßnahmebeginn eine Monatskarte im Glauben das er die Maßnahme den ganzen Monat besucht gekauft hat ist nichts zurückzuzahlen da auch der Verkehrsträger nicht die Monatskarte zurücknimmt.


Frage ist nun für was genau waren das für Fahrtkosten. Bus ? Auto oder was auch immer ?
 

MissRuhrpott

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
14 Dezember 2013
Beiträge
563
Bewertungen
287
Hallo Azateq,
erstmal Glückwusch zur Ausbildung!
Hast Du auch schon BAB beantragt?

Bezugnehmend auf die bewilligten und tatsächlichen Zeiten besteht meiner Rechnung nach nur ein Erstattungsanspruch für 9 Tage
(12. - 20.09.).

Problem ist einfach,daß sich der Aufhebungsbescheid mit dem neuen Antrag auf Fahrkosten jetzt überschneidet.
Hier bei uns würde das dann mit der Neubewilligung verrechnet werden.

Und nebenbei: auch müßte der Rehaabteilung ein Bericht vom BBW bzw die Zusage für die Ausbildung vorliegen.

Könnte mir hier jemand was dazu erläutern, ich verstehe nämlich folgenden Satz nicht:
Nach den mir vorliegenden Unterlagen hätten Sie erkennen können, dass der Anspruch auf Leistungen weggefallen ist.
Das ist ein Satzbaustein aller Erstattungsbescheide.
Heißt einfach,daß man verpflichtet ist Änderungen umgehend mitzuteilen.
Spätestens mit Bearbeitung des neuen Antrags wird sich aber schon der Erstattungsbetrag ändern.
Ich würde mal davon ausgehen,daß verrechnet wird,daher würde ich persönlich erst mal die Neubewilligung abwarten.
Ich bin mir aber nicht sicher,ob das grundsätzlich anzuraten ist.

Du könntest aber auch deswegen mal zu einem Sozialarbeiter im BBW gehen.
Die wissen meist am besten,wie die einzelnen Leistungsstellen der AFA in solchen Fällen verfahren.

Alles Gute!

@Sticker,
kein Monatsticket,da TE im Internat untergebracht war.
 

MissRuhrpott

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
14 Dezember 2013
Beiträge
563
Bewertungen
287
Bezugnehmend auf die bewilligten und tatsächlichen Zeiten besteht meiner Rechnung nach nur ein Erstattungsanspruch für 9 Tage
(12. - 20.09.).
Korrektur:
Bezugnehmend auf den Neuantrag ab 21.09. , den bewilligten und tatsächlichen Zeiten ergibt sich erstmal nur ein Erstattungsanspruch für einen Zeitraum von 9 Tagen (12. - 20.09.)

Die Rückreisekosten vom 11.09. dürfen darin allerdings nicht enthalten sein.
An - und Rückreisekosten werden im BW-Bescheid ja seperat aufgeführt.

Auf dieser Basis kannst Du Dir mal den evtl Erstattungsanspruch ausrechnen.
Solltest Du nicht weiterkommen guck doch mal,ob Du die Bescheide hier einstellen kannst.
 
Oben Unten