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Folgen eines unvollständigen Widerspruchbescheids?

Terence Spencer

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Hallo,

jemand legt Widerspruch gegen einen Sperrzeitbescheid AlG I ein.

Er erhält einen Widerspruchsbescheid, in dem steht:

"Die Vorgaben des Bundessozialgerichts an einen wichtigen Grund bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Aufhebungsvertrag

Es war dem Widerspruchsführer daher nach Abwägung seiner Interessen mit denen der Beitragszahler zumutbar, das Beschäftigungsverhältnis bis zum dem Tage fortzusetzen, an dem es auch ohne die Auflösung durch den Widerspuchsführer geendet hätte."

Der erste Satz/Absatz ist unvollständig. Da fehlt offensichtlich etwas!?

Die Seiten des Widerspruchbescheids sind durchnummeriert. Auf der einen Seite steht der erste Satz/Absatz und auf der Folgeseite steht als nächstes der zweite Satz/Absatz.

Hat dieser Fehler irgendwelche Auswirkungen für den Widerspruchsführer?

Grüße

Terence
 

Couchhartzer

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Hat dieser Fehler irgendwelche Auswirkungen für den Widerspruchsführer?
In der Regel führt so eine aufgrund der Unvollständigkeit mit so einer unverständliche Bescheidbegründung dazu, dass der betroffene Bescheid auch damit anfechtbar ist, denn Verwaltungshandeln hat in jeglicher Weise korrekt, vollständig und für den Empfänger verständlich zu sein.
Und diese Verständlichkeit ist aufgrund der unvollständigen Ausführung im Bescheid nicht ansatzweise hinreichend gegeben, was den Bescheid aus diesem Grund und in dieser Ausführung dann auch rechtswidrig macht.
 
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