Folgeeinladung & Zahlungsstop wegen angeblichen Nicht-Erscheinen zum Termin

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
Hallo :)

Ich habe mal eine Frage wegen einer Folgeeinladung vom Arbeitsamt.

Ich hatte einen Termin bei meiner Vermittlerin. Da ich an diesem Tag erkrankt bin ( Magen - Darm - Grippe ), habe ich gleich morgens um acht im Callcenter angerufen und Bescheid gesagt. Der Mitarbeiter am Telefon meinte, er wird dies an meine Vermittlerin weiterleiten, ich bekomme einen neuen Termin zugeschickt und ich solle die AU an die Agentur schicken.
Die AU hatte ich in die Post geworfen. Zusätzlich habe ich vorher die AU eingescannt und per Mail an meine zuständige Agentur geschickt.

Zwei Tage später bekam ich einen Brief mit einer Folgeeinladung. Ich wäre angeblich ohne Grund nicht zum Termin erschienen, ein Zahlungsstop wurde verhängt. In dem Brief stand ein neuer Termin an dem ich mich dazu äußern soll ( nicht beim Vermittler, sondern in der Eingangszone ).

Ich habe daraufhin im Callcenter angerufen und nachgefragt was da schiefgelaufen ist. Die MItarbeiterin am anderen Ende sagte mir, dass mein Anruf mit der Krankmeldung rechtzeitig eingegangen und aufgenommen wurde, die AU ist ebenfalls eingegangen. Sie meinte der neue Termin wäre somit hinfällig, sie wird dies auch meiner Vermittlerin nochmals mitteilen.

Nun habe ich wieder einen Brief bekommen, das Spiel beginnt von vorn...
Ich wäre zum letzten Termin ohne Grund nicht erschienen, die Geldzahlung wird eingestellt, ich habe erneut einen Termin bekommen, an dem ich mich dazu äußern kann.

Lohnt es sich gegen diese Einladung in Widerspruch zu gehen?
Ich werd langsam echt wahnsinnig und für mich fühlt sich das mittlerweile nach Schikane an. Wenn es wenigstens ein sinnvoller Termin beim Vermittler wäre, dann hätte ich kein Problem damit. Aber da hin zu fahren und mich für eine Sache zu rechtfertigen, die schon längst aus der Welt geschafft ist bzw. nachweislich nicht der Wahrheit entspricht finde ich ehrlich gesagt ziemlich unsinnig...
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.866
Bewertungen
2.317
@SchneeFrauchen


Ja, dann deiner Stelle würde ich unbedingt Widerspruch einlegen.

Das ist der Fehler von der AFA, und das brauchst du dir nicht zu gefallen lassen.

Ich würde um eine schriftliche Stellungnahme zum Sachverhalt bestehen, das nennt sich dann die Anhörung. In einem mündlichen Gespräch drehen sie dir das Wort im Mund herum. Desweiteren würde ich um einen Termin beim Teamleiter oder dem Geschäftsstellenleiter bitten.

Kannst du dich erinnern mit wem du im Callcenter gesprochen hast?

Das würde ich so eine Art Telefonprotokoll schreiben, mit Frau Sowie Datum, Uhrzeit über deine AU informiert. Wenn die Damen im Callcenter nicht im Stand sind, diese Information weiterzugeben, dann ist es nicht dein Problem.
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
Vielen Dank für die Antwort.

Was mache ich aber wenn die "Antwort" auf meinen Widerspruch nicht rechtzeitig, sprich vor dem Termin, bei mir ankommt...? Das Amt lässt sich bei solchen Sachen ja gern mal Zeit.

Dann werde ich wohl oder übel zu dem Termin gehen müssen oder...?
Sonst bekomm ich drei Tage später nochmals den gleichen Brief ;-)
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.866
Bewertungen
2.317
@SchneeFrauchen

Du solltest unbedingt persönlich zur AFA und dieses Problem klären. Gibst eine schriftliche Stellungsnahme ab.

Also auf jeden Fall würde ich direkt auf einen Termin beim Geschäftsführer oder Teamleiter bestehen.

Die Leistung wurde ja ganz eingestellt.

Ich würde den ganzen Ablauf schriftlich dokumentieren.

Hast du solche Anhörungsbögen wo du dich zum Sachverhalt äußern kannst?

Widerspruch kannst du ja erst machen, wenn dir ein schriftlicher Bescheid vorliegt, dass ALG 1 für den Zeitraum gesperrt wird.

Aber das ist so nicht in Ordnung. Dass die einfach jegliche Zahlung einstellen. Du hast dich ja rechtzeitig gemeldet, nur sind die bei der AFA nicht fähig, wichtige Infos an die SB weiterzuleiten.
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
Vorrangig geht es mir erstmal darum gegen den Termin an sich zu widersprechen.

Denn im Endeffekt fahr ich da hin ( immerhin 30km pro Strecke ), erzähl den Ablauf und dass die Anschuldigung ja schon als falsch bewiesen wurde, die Tante da sagt mir dann dass ich Recht habe und mein Geld weiter bekomme und dann kann ich wieder nach Hause gehen.

Das ganze Szenario hatte ich nämlich schon mal 😡

Einen Anhörungsbogen habe ich noch nicht bekommen, dazu soll meiner Meinung nach der Termin sein.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
9.096
Bewertungen
9.576
Wieso dem Termin widersprechen? Du hast einen Termin bekommen, da bist du nicht hin, weil krank. Daraufhin hat die Vermittlerin eine Folgeeinladung erstellt, diese ist kombiniert mit einer Anhörung wegen des vorherigen Termins. Also "Einladung wegen beruflicher Situation" und "Sie sind am xx.xx nicht erschienen, ich gebe Ihnen Gelegenheit, sich zu äußern."

Wenn ich dich richtig verstanden habe, bist du dann zu dem zweiten Termin gar nicht hin und jetzt hast du den nächsten Termin erhalten.

Auch die Meldeaufforderung wird sicherlich lauten, dass man mit dir über deine berufliche Situation sprechen will. Und du dich äußern kannst, wieso du zum Folgetermin am yy.yy nicht da warst.
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
@Helga40

Den ersten Termin zum Vermittlungsgespräch konnte ich wegen Krankheit nicht wahrnehmen, das ist richtig.

Die darauffolgende Aufforderung zur Stellungnahme war nicht kombiniert mit einem Vermittlungsgespräch beim Vermittler :icon_evil:
Es war ein Termin bei einer ganz anderen Mitarbeiterin, in dem ich mich ausschließlich zu meinem angeblichen unentschuldigten Fernbleiben zum Vermittlungsgespräch äußern sollte. Der Nachhol-Termin für das Vermittlungsgespräch sollte separat an einem ganz anderen Tag stattfinden.
Dies wurde mir bei meinem Anruf im Callcenter auch bestätigt.

Nein, in dem Brief den ich heute bekam stand auch nicht, dass mit mir über meine berufliche Situation gesprochen werden soll. Es steht ( wie im Brief zuvor ), ich bin unentschuldigt ferngeblieben und soll mich dazu äußern.
Laut Aussage der Dame im Callcenter ist auch dieser Termin wieder NICHT bei meiner Vermittlerin und auch KEIN Vermittlungsgespräch.

Warum dem Termin widersprechen? Ganz einfach, die anfängliche Anschuldigung, ich wäre zu Vermittlungstermin ohne Angabe von Gründen nicht erschienen ist schlichweg gelogen, Nachweise dafür sind vorhanden.
Warum soll ich dann zu diesem Termin erscheinen wenn die dort aufgeführten Anschuldigungen schon längst als falsch bewiesen sind. Mehr als mich dazu äußern soll ja bei dem Termin gar nicht passieren.
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
@Helga40

Ich kann im Moment nur über's Handy ins Internet, deshalb tippe ich das Wichtigste einfach kurz ab. Dieser Brief kam am 16.04.

Sehr geehrte Frau...,
der Einladung vom 13.04.2015 sind Sie - trotz Belehrung über die Rechtsfolgen - leider nicht nachgekommen. Sie haben mir bisher auch keinen wichtigen Grund mitgeteilt, der Sie daran gehindert hat, den Termin wahrzunehmen. Die Leistungen wurden daher vorläufig eingestellt. Sie haben die Gelegenheit, sich hierzu zu äußern ( §331 Abs. 1 Satz 2 Drittes Szialgesetzbuch-SGB III)

Ihre Termindaten: Montag, 20.04.2015 um 11Uhr...

Die Adresse brauch ich ja jetzt nicht dazu schreiben... ;-)

Der zweite Brief enthält wortwörtlich den gleichen Inhalt, nur mit anderen Daten versehen.

Wie gesagt, ich habe ( da es für mich aus dem Brief auch nicht ersichtlich war ) extra im Callcenter nachgefragt ob das auch jeweils "Ersatztermine" für den Termin bei der Vermittlerin sind. Dies würde, wie gesagt, verneint.

Ich hoffe das reicht so erstmal.
 

Texter50

Super-Moderation
Mitglied seit
1 März 2012
Beiträge
7.683
Bewertungen
8.831
Du hast nen Nachweis, dass die AU bei denen angekommen ist?
Bild im Anhang, Du kennst den Bildungsstand etlicher SBchens?
Das sieht ne Mail und schaut nicht, ob da ein Anhang dran ist... :icon_evil:

Was sich mir nicht erschließt: ich bekomme ein Problem mit dem ersten Anruf im Call-Center nicht geregelt. Dennoch telefoniere ich weiter?
Seit wann verlasse ich mich darauf, dass ein Call-Center-Mitarbeiter einen Termin einfach so absagt? :biggrin:

Ich durfte mich selber von der geringfügigen beruflichen Qualität des Call-Centers überzeugen.
Die erzählenr gerne mal eben was, an das sie sich hinterher niemals erinnern? :icon_mrgreen:
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
9.096
Bewertungen
9.576
Also, ich würde sie schon gern richtig sehen, denn, wären es keine Termine, die als Ersatz für den ersten, der wegen Krankheit versäumt wurde, gedacht waren, dann wäre die Bezeichnung "FOLGEeinladung" völlig falsch. Eine Folgeeinladung kann man in Verbis auch nur unter Zugrundelegung des ersten, versäumten Termins erstellen...
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
@Texter50

Ja, ich habe den Nachweis, dass meine AU angekommen ist und auch dass ich rechtzeitig vor dem Termin meine Krankheit gemeldet habe.
Ich habe jeweils die Namen der Mitarbeiter aufgeschrieben mit denen ich gesprochen habe, sowohl am Tag der Krankmeldung, als auch bei meinem Anruf einige Tage später ( dort wurde mir gesagt, dass klar und deutlich ersichtlich ist, dass ich VOR dem Termin anrief ( genaue Uhrzeit wurde mir auch genannt ) und dass die AU längst angekommen und eingelesen ist ) als die Unterstellung per Post zugeflattert kam.

Gut, dass der Mitarbeiter nur die Mail sieht und eventuell nicht den Anhang ist ein berechtigter Einwand. Allerdings war diese Mail lediglich als zusätzliche Info gedacht bevor der original Krankenschein eingeht. Ich möchte noch erwähnen, dass ich in die E-Mail auch direkt geschrieben habe, dass im Anhang der Scan der AU ist. Ich hoffe sehr, dass der Mitarbeiter dann doch in der Lage war einen Anhang zu finden und zu öffnen :wink:

Und zu deiner Frage wegen dem ersten Anruf...
Ich habe das Problem doch geregelt bekommen :icon_evil:
Ich wiederhole...: Ich rief, nachdem ich den Brief bekam, im Callcenter an um nachzufragen was da los ist ( anders geht es ja als erster Schritt nicht, egal welche Nummer man wählt, man landet leider im Callcenter ).
Die Mitarbeiterin sagte mir, es ist alles ok, meine rechtzeitige Meldung ist ersichtlich und auch die AU ist da, der Termin wäre hinfällig ( da der Grund des Termins ja bereits wiederlegt war ).
Für mich ist damit das Problem geklärt gewesen.
Inwiefern bist du der Ansicht, dass bei meinem ersten Telefonat keine Klärung stattfand?
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.866
Bewertungen
2.317
Da bleibt dir nichts anderes übrig als bei denen direkt vorzusprechen um das Problem aus der Welt schaffen.

Doch wie gesagt würde ich da einen Chef beim Gespräch dabeihaben wollen.

Und solche Einladungen wo man mit dem elo über die berufliche Situation sprechen will, das ist nun einmal so üblich. Oft dauert der Termin nicht lange, aber andere elos müssen das auch.

Früher oder später musst du zu einem Gespräch. Sich davor drücken bringt dich nicht weiter.

Doch wie gesagt, haben die von der AFA Mist gebaut und das ist nicht deine Schuld.

Deswegen Teamleiter oder Geschäftsführer der AFA einen Chef willst du dabei haben. Weil solche Sachen nicht gehen.
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
@Lilastern

Ich bin mir dessen bewusst, dass ich und andere Erwerbslose Termine wahrnehmen ( müssen ). Dagegen sage ich auch gar nichts.

Würde es sich hierbei um den normalen Nachhol -Termin für das durch Krankheit ausgefallene Vermittlungsgespräch handeln, so hätte ich auch kein Problem damit.

Das ist es aber nachweislich nicht ( wie bereits gesagt, es wurde bestätigt, dass dieser neue Termin eine reine Anhörung wegen angeblich unentschuldigtem Fehlen ist, es ist kein Ersatztermin beim Vermittler ). Ein neuer Vermittlungsgesprächstermin wird zu einem anderen Zeitpunkt folgen ( wahrscheinlich nachdem der Fehler des Amtes, der als mein eigener ausgegeben wird, geklärt ist ).

Wie du bereits sagtest, da hat das Amt Mist gebaut. Und gerade deshalb sehe ich es ehrlich gesagt nicht ein, mich dort gängeln und vorführen zu lassen, obwohl bewiesen ist, dass ich nicht unentschuldigt gefehlt habe :icon_evil:

Ich möchte nochmal betonen, "normale" Vermittlungsgespräche habe ich bisher immer wahrgenommen und werde dies auch weiterhin tun.
 

Texter50

Super-Moderation
Mitglied seit
1 März 2012
Beiträge
7.683
Bewertungen
8.831
Also, wat ich meine:
Du konntest nen Termin nicht wahrnehmen. Du rufst da an und schickst ne Mail / Brief mit der AU. Du gehst davon aus, alles is paletti.

Spätestens nach dem ersten Schreiben von der AfA sollten einem die Öhrchen klingeln. Da wäre ich dann zum Termin und hätte den Zettel nochmals abgegeben dazu die Kopie der AU. Du schreibst ja, Du solltest zur Eingangszone kommen. Da sitzt doch kein SBchen, sondern nur der Empfangsdrachen...

Warum ich das so sehe: weil ab dem ersten Schreiben der AfA klar sein sollte, da is wat nicht richtich gelaufen.
Ich bin nun nicht der Typ des vorauseilenden Gehorsams, aber bevor man mir meinen Geldhahn zudreht, dann geh ich da hin.

Der Termin wurde verpasst, der soll nun nachgeholt werden - so könnte man das sehen. Statt den verpassten vor Ort zu besprechen, werden Zettel abgegeben und dann kommt man auf das eigentliche Thema zu sprechen.

Stellt sich dann raus, dass der Fehler bei der AfA liegt, karte ich beim Kundenreaktionszentrum nach. :biggrin:
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
@Texter50

okay, war für mich nicht ganz ersichtlich wie du das gemeint hattest. Jetzt hab ich´s verstanden :wink:

Prinzipiell gebe ich dir Recht.
Ich sollte vll noch erklären warum ich solch einen "Wirbel" mache anstatt ( mehr oder weniger umsonst ) einfach hin zu fahren.
Leider hatte ich diesen Fall vor langer Zeit schon mal. Konnte nicht zum Vermittlungstermin wegen Krankheit, habe vorher angerufen und zeitnah die AU hin geschickt. Was passierte... Es kam ein Brief, dass ich angeblich unentschuldigt nicht kam, ich soll zur Anhörung kommen. Dies habe ich getan. Ich wurde kurz und knapp von der Dame in der Einganszone abgefertigt von wegen jaja, alles da, die Kommunikation in der AfA hätte wohl nicht ganz funktioniert, eigentlich hätte meine Vermittlerin sich melden müssen dass alles ok ist und der Termin hinfällig. Somit bin ich mehr oder weniger umsonst ( immerhin 30km pro Strecke ) dort hin gefahren.

Eine Dame im Callcenter hatte mich schon an das Kundenreaktionsmanagement verwiesen, grad weil es ja nicht das erste Mal ist, dass mir unterstellt wird ich würde unentschuldigt nicht zum Termin erscheinen. Sie meinte ich solle mich dort zeitnah vor dem besagten Termin noch melden, vll gibt es die Möglichkeit, dass dieses sich einschaltet und der Termin doch noch für "ungültig" erklärt wird ( und die Damen in meiner Agentur mal eins auf den Deckel bekommen für ihre Schlamperei ).
 

Texter50

Super-Moderation
Mitglied seit
1 März 2012
Beiträge
7.683
Bewertungen
8.831
Und genau das hatte ich grade vergessen zu fragen. :icon_mrgreen:
Danke für die Antwort!

Da das schon das zweite Mal passiert ist, bleibt da ja nur das Kundenreaktionsmanagement oder der Leiter / Teamleiter, um die Prozesse da vor Ort zu klären.
Man kann davon ausgehen, dass dies auch anderen Leuts passiert. :biggrin:
 

AnonNemo

Super-Moderation
Mitglied seit
28 April 2013
Beiträge
3.709
Bewertungen
6.999
Ich wäre da auch sehr vorsichtig, weil es sich eindeutig um einen Termin zu einer mündlichen(!!!) Anhörung handelt!
Nicht das SBchen durch die (angeblichen) Informationen von @SchneeFrauchen beim Termin einen Aktenvermerkt schreibt, der eine Sperre/Sanktion rechtfertigt.

Da du (@SchneeFrauchen) schon per eMail mit denen kommuniziert hast, könntest du auch hergehen und eine schriftliche(!!) Aufzählung(/Stellungnahme) mit den Tatsachen mailen bzw. faxen! Gerne auch zusätzlich an den TL oder sogar GF!
Zusätzlich der Hinweis, dass du Aufgrund der Verhältnismäßigkeit und der aufgezählten Tatsachen davon ausgehen würdest, dass der Termin dadurch hinfällig geworden ist :wink:. Sollte ein Amtsmitarbeiter anderer Ansicht sein, wärest du aber Bereit dies auf Zumutbare Art zu klären (=> definitiv zugesagte bzw. vorab überwiesene Fahrtkostenerstattung).
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
@AnonNemo

Ich habe bereits alles chronologisch aufgeschrieben (mit Angabe der Namen der Callcenter-Mitarbeiter und Uhrzeit der Gespräche).
Diese "Aufzählung" ist per E-Mail, Fax und auch per Post ( sicher ist sicher ;-) ) an meine zuständige AfA und auch an die für unseren Kreis übergeordnete AfA gesendet worden.

Wie gesagt, vll bringt es ja was und es merkt dort endlich mal einer, dass da die AfA geschlampert hat und nicht ich.
 

arbeitslos in holland

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 August 2010
Beiträge
9.539
Bewertungen
1.947
ja, nur kann mein JC über meine online-faxe(n) gar nicht lachen. :wink:

für 7€cent/seite gibt es ein nachweissicheren schriftverkehr mit mir, der selten länger ist, als drei sätze.

ich habe mir das dummgeschwätz jetzt 20 beiträge angetan und jetzt erhältst du tipps, wie du mit der betrügerbande umzugehen hast.
:wink:

tipp1:

lass deine griffel vom telefon

tipp2:

nur schriftlich und nachweisbar mit der bande kommunizieren

dein erster fehler, in deinem antrag bei deiner afa deine telefonnummer anzugeben, ist übrigens schon nicht mehr"heilbar"
du wirst also bald, viele neue zaf-zecken als telefonische belästigung am NoNo kleben haben
 

Hamburgeryn1

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 April 2011
Beiträge
3.020
Bewertungen
3.815
Wow, richtig gute Umgangsformen hast du :dank:

Und eine sehr hilfreiche Antwort obendrein :icon_hihi:
AiH hat sich zwar etwas ruppig ausgedrückt. Doch inhaltlich hat er absolut recht.

Finger weg vom Telefon!
Immer! Mit dem JC wird nicht telefoniert!

Ebenso wenig erhält das JC die heimische Telefonnummer, Handynummer oder
E-Mailadresse.

Alle seine Wünsche hat das SB schriftlich zu formulieren und an die im Personalausweis angegebene Anschrift zu übersenden.

Hat das JC bereits deine Telefonnummer ect., unverzüglich einen Löschungsantrag stellen.
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/41980-loeschungsantrag-84-abs-sgb.html #5

Die allermeisten Probleme mit dem JC schafft man sich in der Regel selbst:
Entweder weil man eine EGV unterschrieben hat, oder weil man mit dem JC telefonierte.

Ist man beim Meldetermin krank, geht man zum Doc, besorgt sich die AU.
Diese wird dem JC nachweislich entweder durch persönliche Abgabe gegen Quittierung auf einer Kopie oder eines Faxes mit Sendebericht zugestellt.

Danach kümmert man sich um seine Genesung.

Häufig folgt trotz bereits vorliegender AU eine Anhörung nach § 24 SGB X.
Diese beantwortet man schlicht mit "AU liegt vor. Siehe Nachweis/Fax vom soundsovielten".

Eine Folgeeinladungs-Anhörungs-Kombi existiert nicht, da eine Anhörung kein Meldegrund nach § 309 SGB III ist.
Folglich wird sich bei der Zweit-Vorladung auch nicht zur Ursache eines Meldeversäumnisses geäußert, sondern kurz auf den Nachweis/Fax verwiesen.

Danach sollte der sinnfreie Labertermin "zur beruflichen Situation" abgefrühstückt werden,
der dann mit einem Stempel auf der Vorladung als persönlichen Nachweis den Termin wahrgenommen zu haben endet.
 

SchneeFrauchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 April 2015
Beiträge
425
Bewertungen
59
@Hamburgeryn1

"Ruppig ausgedrückt" finde ich etwas untertrieben :wink:

Um zur eigentlichen Thematik zu kommen...
Einen Antrag auf Löschung der Telefonnummer ( habe diesen Musterbrief verwendet ) habe ich vor längerer Zeiz schon gestellt. Bisher wurde ich aber leider nur mit den üblichen Phrasen abgefrühstückt... Von wegen das geht nicht, meine Nummer wird benötigt damit mein Vermittler mich bei "wichtigen Dingen" schnell erreichen kann, ich stehe sonst der Vermittlung nicht vollständig zur Verfügung, komme meiner Mitwirkungspflicht nicht nach, .... bla bla bla....

Welche Möglichkeit habe ich bzw. wie kann ich weiter vorgehen bzgl. der Löschung meiner Nummer?
Mal ganz dumm gefragt, kann ich nicht "einfach" angeben, dass ich meinen Vertrag gekündigt habe und keinen Mobilfunkanschluss mehr besitze? Oder wollen die dann auch noch die Bestätigung des Anbieters sehen? :icon_eek:

Ist es denn die Regel, dass die Anhörung zu angeblich versäumten Termin persönlich in der AfA stattfindet?
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Welche Möglichkeit habe ich bzw. wie kann ich weiter vorgehen bzgl. der Löschung meiner Nummer?
Noch einmal schriftlich nachdrücklich dazu auffordern und gleich auch den deutlichen Hinweis geben, wenn man die Löschung weiterhin verweigert, wird eine entsprechende Beschwerde an den zuständigen Datenschutzbeauftragten eingereicht, als auch die Möglichkeit einer entsprechenden Klage zu vollem Kosten-- und Rechtsnachteil des JC geprüft werden.
Dieses Schreiben dann zu Händen der Geschäftsleitung des JC einreichen.
 

Hamburgeryn1

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 April 2011
Beiträge
3.020
Bewertungen
3.815
Um zur eigentlichen Thematik zu kommen...
Einen Antrag auf Löschung der Telefonnummer ( habe diesen Musterbrief verwendet ) habe ich vor längerer Zeiz schon gestellt.
Mit Fristsetzung und nachweislich als Fax oder persönliche Abgabe gegen Quittung?
Bisher wurde ich aber leider nur mit den üblichen Phrasen abgefrühstückt...
Von wegen das geht nicht, meine Nummer wird benötigt damit mein Vermittler mich bei "wichtigen Dingen" schnell erreichen kann, ich stehe sonst der Vermittlung nicht vollständig zur Verfügung, komme meiner Mitwirkungspflicht nicht nach, .... bla bla bla....
Hast du das schriftlich?

Die Nummer wird zu deiner besseren Kontrolle und zur unberechtigten Weitergabe an ebenso unberechtigte Dritte - vorzugsweise ZAF oder MT - benötigt.

Die "wichtigen Dinge" bestehen i.d.R. ausschließlich aus widerrechtlichen Aufforderungen sich sofort da und dort sofort bewerben zu müssen.
"Telefonischen Anhörungen" , und häufig genug um den Arbeitslosen einfach mal zur Schnecke zu machen.

Die sog."Mitwirkungspflichten" werden immer wieder von den MA dazu mißbraucht, um an Daten oder Nachweise zu kommen, die ihnen gesetzlich nicht zustehen.
Dazu nutzen sie skrupellos die Unwissenheit und Angst der Erwerbslosen vor Kürzungen oder Leistungseinstellung aus.

Gehörte die Angabe von Telefonnummern zu den Mitwirkungspflichten, so wäre dies explizit in den §§ 60, 66 SGB I aufgeführt.
§ 60 SGB II Auskunftspflicht und Mitwirkungspflicht Dritter
§ 66 SGB I Folgen fehlender Mitwirkung

Ist es nicht, denn lt. "Erreichbarkeitsanordnung" hast du ausschließlich postalisch durch einen gut und mit deinem Nachnamen beschrifteten Briefkasten erreichbar zu sein!
https://widerspruch-sozialberatung.de/PDF/Baustelle/Erreichbarkeits-Anordnung%20-%20EAO.pdf
§ 84 SGB X Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten; Widerspruchsrecht Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB
https://www.datenschutzzentrum.de/allgemein/alg2.htm
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/84009-loeschungsantrag-84-abs-sgb-teilweise-genehmigt.html #17
Welche Möglichkeit habe ich bzw. wie kann ich weiter vorgehen bzgl. der Löschung meiner Nummer?
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/41980-loeschungsantrag-84-abs-sgb.html
Löschungsantrag stellen. Mit Fristsetzung!
Und nachweislich faxen, bzw. durch persönliche Abgabe gegen Quittung zustellen.

Kommt statt Löschungsbestätigung eine Vorladung zum Nonsensgespräch, mit Beistand (§ 13 SGB X - sollte man ohnehin grundsätzlich bei allen Terminen im JC dabei haben!)
aufschlagen und sich anhören was das SB so zu verkünden hat.

Kommt das SB statt auf den eigentlichen Grund der Vorladung "ihre berufliche Situation bla und blubb" auf den Löschungsantrag zu sprechen,
mit einer Gegenfrage antworten:
"Handelt es sich bei diesem Gespräch über meinen Löschungsantrag um einen Meldegrund nach § 309 SGB II?"
Ja - SB auffordern im 309er "Löschungsantrag" als Meldegrund nachzuweisen.
Nein. - Meldetermin ist zu Ende.
Knappe Erinnerung an das SB bis zum Datum X den Löschungsantrag zuzusenden.
Stempel als Nachweis auf die Vorladung für die heimische Akte.
Mal ganz dumm gefragt, kann ich nicht "einfach" angeben, dass ich meinen Vertrag gekündigt habe und keinen Mobilfunkanschluss mehr besitze? Oder wollen die dann auch noch die Bestätigung des Anbieters sehen? :icon_eek:
Wollen können SB viel. Möglich wäre es auch, dass das SB tatsächlich die Kündigungsbestätigung sehen wollte - gibt dafür jedoch keine Rechtsgrundlage.
Ist es denn die Regel, dass die Anhörung zu angeblich versäumten Termin persönlich in der AfA stattfindet?
In der Regel werden die Regeln je nach Jc unterschiedlich aufgestellt und vom jeweiligen MA individuell interpretiert.

Eine mündliche Anhörung gleicht einer rechtsfreien Gerichtsverhandlung,
bei der der angeklagte Elo selbst durch Rechtfertigungen und Erklärungen dem SB die notwendigen Sanktionsgründe liefert.
https://www.elo-forum.org/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/69498-meldetermine-richtig-wahrnehmen.html
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.354
Bewertungen
4.173
Welche Möglichkeit habe ich bzw. wie kann ich weiter vorgehen bzgl. der Löschung meiner Nummer?

Ich sags mal wie es ist. Da wirst du nicht mehr viel machen können. Diese ganzen Theorien von wegen Datenschutzbeauftragter und Co. ist vollkommen für die Tonne. Wenn die die Telefonnummer nicht löschen wollen - was eigentlich auch technisch nicht geht, dann tun die das nicht. Oder irgendeine neue Trulla, die nach der Fluktuationswelle der alten Trullas, den Job als SB annimmt, wird deine Telefonnummer aus dem Telefonbuch oder dem Lebenslauf abschreiben und wieder neu ins System kopieren. So geschehen bei mir.

Ich habe hierzu ausführlich dargelegt, warum Telefonnummern nicht aus den Systemen gelöscht werden - können: Die Inhalte sollten aber bekannt sein, da es auch dein Thread war.

Viel wichtiger ist es, eine Blacklist der Telefonnummern anzufertigen und diese dem Handy oder der Telefonanlage mitzuteilen. Bzw. die Telefonnummern als Liste griffbereit neben dem Telefon zu haben. Teilweise erkennt man auch die Nummern des Jobcenters auf Grund eines Nummernmusters.

Für mein Jobcenter habe ich ein automatisches Script geschrieben, welches alle aktuellen Telefonnummern und Sachbearbeiternamen von der Internetseite abholt und mir so eine Liste automatisch erstellt (funktioniert leider nur bei diesem einen Jobcenter, da die Internetseiten alle sehr unterschiedlich strukturiert sind).

Aufpassen muss man, wenn man eine gewisse Zeit X arbeitslos ist. Irgendwann - nach einer gewissen Schonfrist (ca. 5 Jahre). Schlagen die dann von einem auf den nächsten Tag mit Telefonanrufen zu. Eine Bekannte von mir wurde während der Fahrt zum Einkaufen in der Nachbarstadt telefonisch - SOFORT - zum Bewerbungsgespräch bei einer ZAF aufgefordert. Mit allen verbalen Sanktionsandrohungen und vollem Paket. Das ging dann tagelang so.

Ich selbst war gerade neu auf dem ELO-Forum und lernte, dass man Telefonnummern auch löschen lassen konnte. Wir taten das mit Hilfe des Datenschutzes. Was wir dann vom Jobcenter erhielten war einfach eine Sauerei. Post per PZU (gelber Brief), mit einem Roman von Text. Nach dem Motto was uns denn einfallen würde. Man hätte die Telefonnummer auch aus dem Telefonbuch herausfinden können, ob man denn keine Lust auf Arbeit hätte, man sich wohl wegen der Löschung vor Arbeit drücken wolle, usw.. Es folgte dann eine Intensivbetreuung mit tonnenweise VVs die per PZUs zugestellt wurden.

Man sollte daher auch etwas vorsichtig sein. Im Nachhinnein würde ich bei dem obigen Abschitt dem Typen vom Jobcenter meinen "lecko mio" an den Kopf werfen, da mein Know-how heute wesentlich weiter ist. Aber die können beim Jobcenter walten und halten wie die wollen, da man sie mittels Klagen und sonstigem einfach nicht drannbekommt. Die gehen ja immer schadenfrei heraus, auch wenn sie im Unrecht sind. Daher kommen ja auch immer rechtwidrige Dinge - und du als Bedürftiger musst dich ja immer erstmal an alles halten, was per VA kommt.

Manchmal ist ein passives Verhalten etwas besser.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten