• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Folgeeinladung und einen Termin nicht erhalten, daher nicht wahrgenommen

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
der termin heute war ein reines desaster... bin mir aber noch nicht sicher, ob für das JC oder für mich...

viel schlimmer finde ich aber gerade die tatsache, das ich gestern abend die ursprungseinladung zum heutigen termin im kasten fand! mit gelbem umschlag und angeblich zugestellt am 29.07.16!!

das kann nicht sein, denn dann hätte er mir ja spätestens vorgestern auffallen müssen, als ich die folgeeinladung aus dem kasten nahm! außerdem lag der brief obenauf! ich hatte zudem noch 3 andere schreiben inkl. wahlbenachrichtigung im kasten!

ich bin gerade ziemlich geschockt darüber, da man hier ja kaum chancen hat, irgendwie gegen vor zugehen. oder?!

von dem treffen gebe ich nur eine kurzfassung. ich bin noch viel zu aufgeregt, aber es war sehr unschön. konnte leider auch keinen beistand mehr organisieren und bin daher allein in die schlacht gezogen. als verkäufer bin ich eigentlich den umgang mit problemkunden gewöhnt und konnte da auch immer - zur überraschung meiner ehemaligen - kollegen sehr ruhig und sachlich bleiben. heute mußte ich mich aber sehr beherrschen.


glücklicherweise war kein weiterer JC mitarbeiter anwesen, die haben tatsächlich nur die büros gewechselt. ich war ja auch länger nicht da, wie ich mir gleich "scherzhaft" anhören konnte. dann übliches blabla, wie es mir gehen würde... und was denn mit mir los sei, das ich nie auf die einladungen reagiert hätte..

(alle zitate sind sinngemäß, nicht wortwörtlich, auch wenns bei einigen vielleicht sogar der fall ist)

ich: "das müssen wir ja hier nicht besprechen, das geht ja gerade zum SG."

dann fing sie mit der o.g. an und zeigte mir stolz die PZU dazu! ich habe aber so getan, als wüßte ich noch nichts von der einladung im gelben umschlag und habe nach einem anhörungsbogen verlangt, da ich mich gern schriftlich äußern würde. das wurde aber ignoriert. stattdessen wurde mir irgendwann erklärt, sie hätte mich jetzt angehört und das würde in die leistungsabteilung (sprich sanktion) weitergeleitet. mein einwand, das das für mich keine anhörung war und ich das gern schriftlich, fristgerecht innerhalb 2 wochen machen möchte, wurde ignoriert.

sie: "in der einladung steht doch mündlich!"

ich verneinte das energisch! da würde nur allgemein stehen und keine form! für mich sei das hier ein verhör und keine anhörung!

sie: "vor gericht müssen sie sich doch auch mündlich äußern! oder wollen sie da auch einen anhörungsbogen verlangen?!"

sie hat dann mit irgendwem in der widerspruchsstelle telefoniert, um sich zu erkundigen, wie die sachlage sei... natürlich hatte das JC recht... man würde aber mit dem teamleiter sprechen, ob mir ein anhörungsbogen zugeschickt werden könnte...

irgendwann war sie sich auch nicht zu schade zu fragen, was denn mein anwalt von der ganzen sachen halten würde.. darauf habe ich natürlich keine antwort gegeben und nur gefragt, ob sie jetzt wirklich eine antwort erwarten würde.

auch war sie sich nicht zu schade mir an den kopf zu werfen, das ich, wenn ich doch alles besser wissen würde und könnte (ich hatte kurz mal auf die handschriftlichen änderungen der folgeneinladungen hingewiesen), ich noch keinen job hätte!! sie verbat sich dagegen jegliche äußerungen meinerseits, wie sie ihre arbeit zu machen hätte. ich solle doch nicht persönlich werden! (ich hatte zb. erwähnt, das die einladung doch missverständlich formuliert sei: "da steht "der einladung AM 04.08. sei ich nicht gefolgt... aber das ist doch falsch, denn es ist doch die einladung ZUM 04.08., die einladung ist doch - wie sie mir ja gesagt haben, VOM 29.07." ("sagen sie mir nicht, wie ich meine arbeit zu machen habe!"

trotz meiner aufregung kann ich eins sagen: persönlich bin ich garantiert nicht geworden, ich habe immer versucht, es möglichst allgemein - als auf das JC und nicht auf die SB - zu formulieren.

als ich dann erwähnte, das bei normaler briefpost das amt in der beweispflicht sei, lachte sie nur und meinte, das das nicht stimmen würde! ich als empfänger sei in der beweispflicht (wobei sie ständig mehrere sachen verwechselte. z.b. wies sie dabei auf meine postalische erreichbarkeit hin, die gegeben sein müßte und redete immer von PZU, dabei ging es mir um die ganz normalen briefe!

ich würde ihr das wort im mund umdrehen und das vebietet sie sich! sollte ich das nochmal tun, dann: "da ist die tür!"

auch dazu rief sie wieder bei der widerspruchsstelle an und erkundigte sich über die beweislage bei PZU... ich habe dabei nur gegrinst, weil es ja darum gar nicht ging! und wer hier gerade wem das wort umdrehen würde... da kam dann, ich bräuchte gar nicht so grinsen...

ich: "das können sie mir ja schlecht verbieten!"

zwischendurch ging es dann tatsächlich auch mal um die bewerbungsaktivitäten... und ich kriegte gleich einen schwung neuer VV ausgehändigt....

fast nebenbei - also zusammen mit den VV - gab es dann auch noch die neue EGV zur unterschrift vorgelegt... ich habe sie genommen und wollte sie in die tasche stecken. "die möchte ich gern erstmal prüfen lassen!"

sie: "das geht nicht!"

ich: "doch, das geht. ist mein gutes recht. wir haben keine sekunde darüber gesprochen, da kann ich die doch wohl erstmal in ruhe prüfen!"

sie: "ich wußte, das sie so reagieren würden! (dazu guckte sie dann aber doch zu überrascht!) selbst wenn ich ihnen da satz für satz vorgelesen hätte hätten sie gesagt, das sie das ja alles schon kennen würden! sie haben doch sonst auch immer unterschrieben!"

ich: "genau deshalb möchte ich mir die EGV gern in ruhe durchlesen!"

sie: "machen sie doch... ich kann da auch gleich nen VA in auftrag geben..." (hat mir dann beide exemplare gereicht)

sie: "haben sie sich eigentlich bei firma XY beworben?!"

ich: "kann sein. steht das auf der liste. sagt mir jetzt nichts..."

sie: "na ist auch egal, anhörung ist schon raus..."

am ende wollte ich noch eine gesprächsnotiz/ -protokoll...

sie: "bitte was?!"

ich: "ein gesprächprotokoll, das müssen sie doch... "

sie: "da ist die tür! sagen sie mir nicht, was ich muß! und wenn sie ab jetzt was von uns wollen, rufen sie vorher an!"

:icon_mrgreen:
 

Anhänge

Sorata

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
3 Jan 2012
Beiträge
1.274
Gefällt mir
1.756
der termin heute war ein reines desaster... bin mir aber noch nicht sicher, ob für das JC oder für mich...
Nur gut, dass der Mist erst mal vorbei ist. Klingt außerordentlich unprofessionell, wie das dort abgelaufen ist. Das war so kein Beratungsgespräch sondern nur Zeitverschwendung und Gängelung.

viel schlimmer finde ich aber gerade die tatsache, das ich gestern abend die ursprungseinladung zum heutigen termin im kasten fand! mit gelbem umschlag und angeblich zugestellt am 29.07.16!!

das kann nicht sein, denn dann hätte er mir ja spätestens vorgestern auffallen müssen, als ich die folgeeinladung aus dem kasten nahm! außerdem lag der brief obenauf! ich hatte zudem noch 3 andere schreiben inkl. wahlbenachrichtigung im kasten!

ich bin gerade ziemlich geschockt darüber, da man hier ja kaum chancen hat, irgendwie gegen vor zugehen. oder?!
Sollte diese PZU nicht der Wahrheit entsprechen, würde hier ein sehr schweres Vergehen in Form von Urkundenfälschung vorliegen. Das kann man aber nicht einfach so in den Raum stellen. Um die Legitimität dieser PZU und der Zustellung zu ermitteln, müsstest du mit der Poststelle (also keiner der privaten Postshops) eine entsprechende Anfrage machen. Die Post sollte dir sagen können, welcher Zusteller am 29.7. deine Tour gemacht hat. So sollte man auch feststellen können, ob diese "Unterschrift" (eigentlich eher ein Kürzel) mit der Unterschrift des Zustellers übereinstimmt. Die selbe Nachforschung sollte dann auch für den Tag erfolgen, an dem du die PZU tatsächlich im Briefkasten gefunden hast. Entsprechende Schlussfolgerungen könnten erst dann folgen.

ich: "ein gesprächprotokoll, das müssen sie doch... "
Wenn sie so nicht will, kannst du das auch schriftlich anfordern. Dann erübrigt sich auch das mit dem vorher anrufen.:wink:
 

edelweiß

Elo-User/in
Mitglied seit
21 Jul 2013
Beiträge
491
Gefällt mir
417
unglaublich,was sich diese Vollpfosten erlauben !
Dieser SB gehört das Handwerk gelegt und die Dame auf der anderen Seite des Schreibtisches geparkt.
Wie kann man nur reinen Herzens täglich sein Brot verdienen indem man andere Menschen niedermacht,belügt, drangsaliert und "übervorteilt" ??

WIDERLICH !
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
gibt es da einen paragraphen wegen dieser gesprächsnotiz/ -protokoll, auf den ich mich berufen kann.

ich bin immer noch ziemlich aufgebracht über das ganze, mußte mich auch vorhin erstmal auf eine bank setzen. ich hab schon einige schwierige gespräche in meinem leben gehabt, aber das hat heute alles getoppt. und jeder der mich kennt weiss, das ich selbst in den lautestens situationen ruhig bleiben kann. deshallb war ich auch so angespannt.

da wurde ja auch von seiten des JC so ziemlich alles missachtet...

im übrigen bin ich natürlich der einzige hier im landkreis, der dem JC ärger bereitet, alles anderen sind brav folgsam... da müßte die widerspruchsstelle ja mir dankbar sein, das ich ihr endlich mal was zu tun gebe...
 

Sorata

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
3 Jan 2012
Beiträge
1.274
Gefällt mir
1.756
Recht auf Selbstauskunft
https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__19.html

Es gibt keine Pflicht, überhaupt solche Notizen anzufertigen, sind aber natürlich mehr oder weniger erforderlich, um bestimmte Verläufe von Gesprächen oder anderer Entwicklungen in deiner Akte zu vermerken, damit deine FM das nicht vergisst, bzw ihr Nachfolger sich einfach selbst auf den neuesten Stand der Dinge bringen kann. Es kann natürlich gut sein, dass die einfach keine Notizen bisher gemacht hat, weil zu faul.

Zuerst suggeriert sie, du wärst an deiner Erwerbslosigkeit selbst Schuld und dann auch noch, du wärst der einzige Widerborst dort? Bei dem 1. Punkt liegt sie voll daneben mit ihrer Hartz IV Propaganda und der 2. Punkt stimmt hoffentlich nicht. Ist aber auch schön, wenn man so individuell wie du ist.
 

Allimente

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Sep 2013
Beiträge
1.052
Gefällt mir
1.089
Du könntest natürlich auch Akteneinsicht beantragen, dann hat Dein SB-chen was zu tun. :wink: Und überhaupt würde ich dieser "Dame" so viel Arbeit machen wie möglich. Die hat es nun wirklich nicht besser verdient.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
hätte ich nicht auch bei einer angeblich mündlichen anhörung irgendwas unterschreiben müssen? wenn ich das richtig gesehen habe, hat sie zumindst irgendwas dazu ausgefüllt. das hätte sie mir doch wenigstens mal zeigen müssen. da kann ja sonstwas drinstehen.

das treffen heute war einfach nur schrecklich und auch von seiten der SB hochgradig unprofessionell, da sie alles auf sich persönlich bezogen hat. ich habe überlegt, wie sie wohl in richtigen stress-situationen reagieren würde, wenn auch der gegenüber laut wird...
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
Nur gut, dass der Mist erst mal vorbei ist. Klingt außerordentlich unprofessionell, wie das dort abgelaufen ist. Das war so kein Beratungsgespräch sondern nur Zeitverschwendung und Gängelung.


Sollte diese PZU nicht der Wahrheit entsprechen, würde hier ein sehr schweres Vergehen in Form von Urkundenfälschung vorliegen. Das kann man aber nicht einfach so in den Raum stellen. Um die Legitimität dieser PZU und der Zustellung zu ermitteln, müsstest du mit der Poststelle (also keiner der privaten Postshops) eine entsprechende Anfrage machen. Die Post sollte dir sagen können, welcher Zusteller am 29.7. deine Tour gemacht hat. So sollte man auch feststellen können, ob diese "Unterschrift" (eigentlich eher ein Kürzel) mit der Unterschrift des Zustellers übereinstimmt. Die selbe Nachforschung sollte dann auch für den Tag erfolgen, an dem du die PZU tatsächlich im Briefkasten gefunden hast. Entsprechende Schlussfolgerungen könnten erst dann folgen.
das mit dem brief ist mir ein absolutes rätsel und ich fürchte, da komme ich auch nicht raus. ich habe vorhin noch meine briefträgerin gefragt, ob sie auch die gelben briefe zustellt. tut sie, gestern hat sie jedenfalls keinen zugestellt.

auffällig ist auch, das beide einladungen, die diese woche kamen, also die normale und die folgeeinladung, beide nur je 2 tage von erstellung bis zustellung gebraucht haben. alle anderen schreiben der letzten monate waren mindestens immer eine woche unterwegs.

mir fällt jedenfalls keine ansatzweise logische erklärung dafür ein, das das schreiben erst heute in meinem kasten war. und so groß ist mein kasten jetzt auch nicht, das ich es seit 2 wochen jeden tag übersehen haben könnte. schließlich kam ja die einladung diesmal auch in einem gelben brief... komisch, dafür konnte man mir heute natürlich sofort stolz eine PZU unter die nase halten! für die ur-einladung vom 05.04. oder den VV, für den ich sanktioniert wurde, geht das trotz mehrfacher nachfrage, auch von seiten meines anwalts nicht.

in der sache der angeblichen nichtbewerbung hatte mein anwalt letzte woche widerspruch eingelegt und eine 6 tages frist an das JC gesetzt, die aber natürlich verstrichen ist. so ist auch diese angelegenheit jetzt beim SG gelandet.
 
E

ExitUser

Gast
viel schlimmer finde ich aber gerade die tatsache, das ich gestern abend die ursprungseinladung zum heutigen termin im kasten fand! mit gelbem umschlag und angeblich zugestellt am 29.07.16!!
Das wird sich kaum aufklären lassen. Vielleicht hast du das Ding wirklich vorher übersehen (kann z.B. passieren, wenn man einen tiefen Briefkasten hat). Letztlich wird dir das Abstreiten des späteren Zugangs vermutlich vom SG nicht geglaubt werden. Denn abgesehen davon, dass die Zustellfiktion greift, dürfte die Argumentation wie folgt lauten:

Der Postbote hat keinerlei Grund, ein falsches Datum der Zustellung anzugeben, den er hätte null Vorteile dadurch (im Gegenteil: nur Nachteile, wenn es rauskäme). Du dagegen verschaffst dir einen potentiellen Vorteil (Nicht-Geld-Kürzung) durch die Behauptung einer verspäteten Zustellung.

ich hatte zb. erwähnt, das die einladung doch missverständlich formuliert sei: "da steht "der einladung AM 04.08. sei ich nicht gefolgt... aber das ist doch falsch, denn es ist doch die einladung ZUM 04.08., die einladung ist doch - wie sie mir ja gesagt haben, VOM 29.07."
Dieses Problem der missverständlichen Formulierungen ist seit Jahren bekannt und es gab BA-intern (im betrieblichen Vorschlagwesen, genannt Creativ Ideenbox) auch schon diverse Anregungen, das zu ändern. Diese wurden seitens der BA aber bisher immer ignoriert.

Übrigens beruhen die handschriftlichen Änderungen, die deine SB mit hoher Beständigkeit vornahm, ebenfalls darauf, dass die EDV es nicht anders zulässt. ATV (das BA-Programm, über das Einladungen versandt werden), lässt einem nur sehr begrenzte Änderungsmöglichkeiten in ganz wenigen Rollbalken (Einladungsgründe und RfB-Auswahl) vornehmen.

Auch lässt ATV nur eine bestimmte Anzahl an aufgelisteten Terminversäumnissen zu (wie viele habe ich vergessen, dafür bin ich schon zu lange aus dem Job raus). Der Rest ist fest im System und kann nicht geändert werden. Daher muss man, wenn man mehr Termin-Versäumnisse auflisten will, einen kompletten Freitext schreiben, oder eben Dinge handschriftlich nachtragen.

ich: "ein gesprächprotokoll, das müssen sie doch... "
sie: "da ist die tür! sagen sie mir nicht, was ich muß! und wenn sie ab jetzt was von uns wollen, rufen sie vorher an!"
Dass du ein Recht auf dieses Protokoll hast, hat die BA in ihren eigenen fachlichen Hinweisen klargestellt. Die relevante Textstelle habe ich in diesem Posting schon mal zitiert. Allerdings hast du keinen Anspruch darauf, den Beratungsvermerk noch am gleichen Tag zu erhalten, da es der SB freisteht, ihn auch erst nachmittags (oder sogar erst am kommenden Tag) zu verfassen.

Du könntest natürlich auch Akteneinsicht beantragen, dann hat Dein SB-chen was zu tun.
Akteneinsicht kann man ohne Zweifel nehmen - und die würde Homer auch bekommen. Arbeit dürfte Homer der SB dadurch aber vermutlich nicht wirklich machen, zumal die mit dem organisatorischen Prozedere nix zu tun hat. Denn im JC herrscht eine ausgeprägte Arbeitsteilung.

Viele Leute bekommen gar nicht mit, dass die SB bzw. AV oder FM den Großteil der Anträge und Anfragen selbst nie bearbeitet, sondern einfach in die interne Post gibt, wo sie an der zuständigen Stelle landen (z.B. gibt es in fast allen JCs neben der normalen Leistungsabteilung extra Bearbeitungsstellen für die unterschiedlichsten Dinge von Förderleistungen nach § 16 SGB II i.V.m. §§ 45 SGB III bzw. § 81 SGB III sowie für Widersprüche, Petitionen und diverses mehr.)

Wenn ein Kunde Akteneinsicht beantragt, bekommt das der zuständige SB/AV gar nicht immer mit. Gleiches gilt bei Widersprüchen. Wenn etwas von der internen Stelle bearbeitet wurde, wird das Endprodukt (oder Teile davon) dann mitunter an den SB/AV zurückgeleitet, der es rausschickt bzw. diesbezüglich mit dem "Kunden" korrespondiert, so dass es für den so aussieht, als wäre der AV/SB groß in die Bearbeitung involviert gewesen. Das ist aber längst nicht immer der Fall.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
in meinen briefkasten passt ein A4 brief von der länge... ich kann den auch ganz normal bis zum ende einsehen und der gelbe umschlag lag zusammen mit der anderen post in der mitte. der hätte mir also die letzten 2 wochen irgendwie mal auffallen müssen.

ich werde hier wohl die sanktion einstecken müssen, da mir absolut keine plausible erklärung einfällt, außer irgendwelche verschwörungstheorien, die aber wohl keinerlei bestand hätten. daran, das das alles mit rechten dingen zugegangen ist, glaube ich trotzdem nicht, aber ich habe leider null beweise.

zum gesprächsprotokoll: meine SB hat mich ja gar nicht weiter ausführen lassen, was ich überhaupt von ihr wollte. scheinbar hat noch nie jemand sowas verlangt. ich wurde ja gleich aus dem raum verwiesen, als hätte ich ihre gehaltsabrechnung sehen wollen oder sie sonstwie beleidigt. der dialog dazu war wortwörtlich zu 99% so, wie ich ihn oben wiedergeben habe.

danke für den link @BurnsTom

ich überlege auch, eine dienstaufsichtsbeschwerde gegen die SB einzureichen. wird natürlich nichts bringen, aber ein wenig ärger und ein kleines sticheln seien mir doch vergönnt. schließlich wurde ich grundlos einfach rausgeworfen.
 

Sonne11

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mrz 2015
Beiträge
1.393
Gefällt mir
3.231
Wenn Du keine Fahrtkosten beantragt hast, beantragen. Und für die VV sofort nach Versand die Erstattung beantragen! Ob es 2 St. oder 5 St. ist egal! Die soll Dir das ersatten, wird sicher 3-4 Wochen dauern!

Auf eine Anhörung kannst Du verzichten, ist eh nur nerviges "so tun als ob" das Urteil nicht schon vorher fest steht! Klärst alles im WS und das Gericht pfeift eh auf Anhörungen, ob und wie erfolgt -oder eben nicht!

Mein Rat wäre, nicht wieder bei folgenden Vorladungen so zu tun, als wäre nichts gewesen, sondern die Abneigung gegen sie und ihr Handeln stets zu zeigen!

Solche Situationen sind sehr vielen bekannt! Ich bin dann immer mit einem fetten Grinsen aus deren Tür gegangen, trotz Wissen, dass deren Hebel immer etwas länger ist als meiner! :wink::biggrin::icon_evil:


EDIT:
ich überlege auch, eine dienstaufsichtsbeschwerde gegen die SB einzureichen. wird natürlich nichts bringen, aber ein wenig ärger und ein kleines sticheln seien mir doch vergönnt. schließlich wurde ich grundlos einfach rausgeworfen.
Kann dann zu einem Termin mit TL führen, natürlich parteiisch!

Aber Beschwerden wirken wirklich! Sie wirken bei der SB, wenn sie es erfährt! :biggrin: (erlebt)
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
"leider" kann ich das JC hier zu fuß erreichen, ich kann sie also nicht noch zusätzlich mit fahrtkosten foltern... auch bewerbungen mache ich zu 99% online... auch hier ist leider nichts zu holen bzw. zusätzliche arbeit zu verursachen...

eigentlich sollte das JC mir dafür doch noch dankbar sein... laut meiner SB bin ich ja der einzige im landkreis, der ärger macht (hat sie nicht wörtlich, aber sinngemäß gesagt)... da wundert es mich dann doch, das die widerspruchsstelle so lange braucht, bei nur einem einzigen "kunden". aber wahrscheinlich alles neue mitarbeiter, die extra wegen mir eingestellt werden mußten...

das das urteil bei anhörungen schon feststeht, habe ich beim letzten mal (angebliche nicht bewerbung) ja sogar schriftlich vorliegen, indem man bereits 1 woche vor fristende dem SG mitteilte, ich hätte mich auf eine stelle ja nicht beworben. (hatte mit der eigentlichen sache gar nichts zu tun, aber machte sich als negativdarstellung meiner person natürlich bestens) als ich das las, war mir klar, das meine anhörung gar nicht erst beachtet werden würde und so war es dann auch. das ganze liegt aber jetzt, wie oben geschrieben, auch beim SG.

einerseits würde ich ja gern die SB wegen unüberbrückbarer differenzen wechseln... andererseits halte ich mein fell für wesentlich stabiler als ihres und würde sie auch weiterhin gern mit meiner anwesenheit und meinem lächeln/ grinsen quälen. :icon_mrgreen:

hm, beim teamleiter könnte ich dann ja eventuell mal die beiden folgeeinladungen vom letzten jahr ansprechen, bei denen meine SB beide male einknicken mußte, da der fehler auf ihrer seite lag... bei einer erzählte sie mir, das sie die originaleinladung an eine falsche anschrift geschickt hätte. das schreiben konnte sie mir aber auch nachfrage weder zeigen noch ausdrucken... :icon_mrgreen:
 

swavolt

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Jul 2011
Beiträge
9.621
Gefällt mir
8.740
Auf jeden Fall zu der Post latschen und dich beschweren und Auskunft verlangen ob dieser Zusteller zuverlässig ist. Schriftliche Antwort verlangen.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
So, ich habe den samstang nachmittag mal für das verfassen der dienstaufssichtsbeschwerde genutzt.

hier ein erster entwurf:
 

Anhänge

E

ExitUser

Gast
@Homer

Schreiben kannst du. Das ist schon mal gut! :biggrin:

Der Text liest sich im Wesentlichen sachlich und kann durchaus so verschickt werden. Ich persönlich würde aber zu ein paar Änderungen raten und ca. 10% "Schärfe" rausnehmen, damit du nicht du noch Probleme mit einer "Gegenanzeige" bzgl. Verleumdung bekommst.

Hier meine Vorschläge:

"...war das Verhalten der Sachbearbeiterin äußerst unprofessionell und als unterschwellig respektlos mir gegenüber zu bewerten"

-> ändern in: Ich bewerte das Verhalten der Sachbearbeiterin als äußerst unprofessionell und als unterschwellig respektlos mir gegenüber.

"...war sich auch nicht zu schade, mich nach der Meinung meines Anwalts in dieser Sache zu fragen. Eine Antwort blieb ich ihr natürlich schuldig."
-> Würde ich ganz streichen, da dies Nicht-Kooperationsbereitschaft deinerseits indiziert.
"...bewies Frau XY mehrfach fehlende Sachkompetenz und ein äußerst fragwürdiges Rechtsverständnis"
-> ändern in: ...empfand ich die Sachkompetenz der Frau XY aus den genannten Gründen als mangelhaft und komme nicht umhin, ihre Rechtsauffassung als fragwürdig zu werten.
"Es gab daneben noch zahlreiche weitere Spitzen, Unterstellungen und Anfeindungen von Ihrer Seite, denen ich mich entgegenstellte"
-> "Anfeindungen" ist eine harte Unterstellung. Das würde ich durch ungebührliche Bemerkungen ersetzen.
"...legte Frau XY ein überaus destruktives Verhalten an den Tag und ist damit alles andere als geeignet, Menschen zu motivieren und in Arbeit zu bringen."
-> Diese subjektive Wertung würde ich rausnehmen und es eher als rhetorische Frage formulieren, wie z.B.: ...legte Frau XY ein in meinen Augen nicht konstruktives Verhalten an den Tag, welches bei mir die Frage aufwirft, inwiefern sie geeignet ist, Menschen zu motivieren und in Arbeit zu bringen.
"...würde ich anraten, die Sachbearbeiterin mal eine Schulung für Motivationstraining besuchen zu lassen."
-> Würde ich rausnehmen. Es obliegt dem Anstellungsträger, über sowas zu urteilen. Es wirkt in meinen Augen überheblich, sich selbst sowas rauszunehmen. Man soll Defizite gerne benennen, die man beim Gegenüber empfindet. Dein Vorschlag, wie diese zu überkommen sind, ist aber meiner Meinung nach over-the-top und gehört nicht in ein Beschwerdeschreiben.

Vergegenwärtige dir, dass der TL und ggfs. auch der Bereichsleiter des JC dieses Schreiben lesen werden. Die finden es in der Regel nicht toll, sondern tendenziell sogar unverschämt (selbst wenn sie dir in der Sache rechtgeben würden), wenn sich ein Kunde anmaßt, darüber zu urteilen, wie und worin die Mitarbeiter zu schulen sind.
Der Rest kann durchaus so bleiben. Redaktioneller Tipp noch: Höheren Zeilenabstand und Blocksatz verwenden. Es wirkt dann aufgeräumter.

Du solltest aber wissen, dass es fraglich ist, ob diese Beschwerde irgendwas bringt (außer, dass du deinem Ärger Luft gemacht hast, was ja auch was wert ist). :wink: Die Sachbearbeiterin XY wird der TL, die das Schreiben im Rahmen des KRM bearbeitet, sicher eine Gegendarstellung zukommen lassen. Insofern ist zu vermuten, dass die Beschwerde als ungerechtfertigt abgetan wird, weil die TL sich eben tendenziell wohl eher hinter die SB stellt.

Anders verhielte es sich, wenn gegen besagte Sachbearbeiterin XY schon mehrere Beschwerden unterschiedlicher "Kunden" ergangen sind. Wenn sowas passiert, hat das mitunter durchaus Konsequenzen im Sinne einer Nachschulung und/oder negativen internen Bewertung beim jährlichen Beurteilungsgespräch.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
@BurnsTorn:

danke für die anregungen! werde ich sicher umsetzen. die form ist auch noch nicht endgültig. hab das jetzt eh fürs forum hier etwas abgeändert. das war ja jetzt auch erstmal nur ein entwurf, da gibs sicher - auch rechtschreibtechnisch - noch einiges auszubessern. aber ich bin für kritik immer offen. den satz mit dem anwalt würde ich gern lassen, denn das ist ja auch etwas, wo ich nicht drauf anworten muß. sie kann ja kaum erwarten, das ich zu einem rechtsstreit mit ihrer behörde, der sie auch indirekt betrifft, die meinung meines anwalts erzähle. würde ich umgekehrt ja auch nicht nachfragen. (hab den satz mit der "antwort schuldig bleiben" gestrichen)

das das ergebnis dieser beschwerde eher gering ist, weiss ich leider. aber mir gehts da wirklich in erster linie um ein wenig sticheln und einfach die wenigen instrumente einzusetzen, die ich als "kunde" zur verfügung habe. ich meine, erst setzt man alles daran, mich unbedingt zu einem termin vorzuladen und wirft mich dann einfach raus?! :icon_mrgreen:

und für mich hat es noch den effekt das es mir nach dem schreiben richtig gut geht. :icon_mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
und für mich hat es noch den effekt das es mir nach dem schreiben richtig gut geht. :icon_mrgreen:
Dass ist ja auch viel Wert. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich war vor einigen Jahren auch mal "Kunde" im JC und habe damals einen Beschwerdebrief aufgrund einer sinnfreien Zuweisung in eine Maßnahme geschrieben. Danach ging es mir auch besser :wink: (Später war ich dann allerdings selbst Mitarbeiter im JC, das ist aber ein andere Geschichte).

@Homer: Ich hoffe, du erlaubst, dass ich in deinem Thread kurz etwas allgemein werde, also ohne konkreten Bezug zu deinem Schreiben. Meine Erfahrung ist, dass man beides (psychisches Sich-besser-Fühlen) und im Idealfall eine Änderung dessen erreichen kann, wie das JC mit einem umgeht, wenn man bei Beschwerdeschreiben folgende Schritte beherzigt:

1) Ein Schreiben genau so verfassen, wie man es am liebsten den Leuten im JC direkt sagen würde. Das kann übelste Schimpfworte und Beleidigungen enthalten. Es geht darum, die eigene Wut zu kanalisieren und dem Ärger ein Ventil zu bieten.

2) Ein bis zwei Tage das Schreiben nicht anrühren, dann dransetzen und alle Beleidigungen und heftigen Formulierungen versachlichen. Sonst riskiert man, Probleme wegen Verleumdung zu bekommen. Überdies nimmt im JC niemand Briefe ernst, die allzu aufbrausend geschrieben sind.

Ernst genommen werden in der Regel diejenigen, die nüchtern schreiben und ihre Darlegungen mit Bezug auf konkrete Fallschilderungen begründen (Was ist passiert? Wer war beteilt? Was war daran falsch? Warum war es falsch? Wie wirkte das auch mich? Was will ich anders haben?)

3) Nach dieser Versachlichung sollte man nochmal eine Nacht drüber schlafen und dann eine Endkorrektur vornehmen. Am Besten ist es, wenn man eine andere Person das Schreiben vor Abgabe nochmal lesen lässt. 4 Augen sehen schließlich mehr als 2 und der/die andere kann einen auf einen etwaigen blinden Fleck in der eigenen Einschätzung/Argumentation hinweisen.

4) Vor dem Einreichen der Beschwerde sollte man sich nochmal selbstkritisch fragen: Bringt mir das irgendwas? Will ich diesen Kampf wirklich aufnehmen? Lohnt sich das? (Diese Frage ist deshalb wichtig, weil Beschwerden eben auch das Gegenteil des Beabsichtigten bewirken können = mehr Aktivierung und "Schikane".)

5) Beschwerde einreichen, jedwede Korrespondenz protokollieren und sich nach jedem Gespräch Gedächtnisprotokolle zeitnah anfertigen. Dadurch ist man in der Regel gut gewappnet, wobei dennoch gilt, dass selbst die besten Argumente, souveränes Auftreten und sachliches Ruhigbleiben nicht vor Leistungskürzungen schützen. Doch wenigsten beugt man so der Gefahr vor, sich durch unbedachte Worte noch tiefer reinzureiten.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
Danke! ich werde das schreiben auch nicht gleich montag abschicken. wollte vorher auch noch meinen anwalt fragen, ob es - wegen der klage beim SG - überhaupt gut ist, aktuell eine beschwerde rauszuschicken. denke mal, er wird nichts dagegen haben, da es ja beides 2 verschiedene sachen sind.

zum 4. punkt kann ich nur sagen: ich bin ja mittlerweile kummer von seiten des JC gewohnt und auch sanktionen lasse ich gerade recht tapfer über mich ergehen. also ich kann den kampf hier gut und gern aufnehmen... schlimmer kanns kaum noch werden. auch wenn ich kein wirkliches ergebnis am ende erhalten werde, so wird meine SB doch schon sehr daran zu knabbern haben, wie ihr gestriges nicht vorhandenes nervenkostüm gezeigt hat. :icon_mrgreen: das plus das gefühl, es wenigstens versucht zu haben plus eine kleine gewisse befriedigung sind es wert. :icon_mrgreen:
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
interessanterweise fand ich gestern dann doch noch einen anhörungsbogen zur einladung zum 04.08. im briefkasten. wird zwar nichts bringen, weil ich aus dieser ominösen postsache nur schwer rauskommen werde, aber zeigt mir, das man sich im JC nicht so ganz einig zu sein schein, ob eine anhörung jetzt mündlich oder schriftlich zu erfolgen habe :icon_mrgreen:
 

swavolt

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Jul 2011
Beiträge
9.621
Gefällt mir
8.740
Das mit der Post könnte auch sein, das der Postbote es woanders eingeworfen hat und dieser hat das dann im guten Glauben später bei dir eingeworfen(was die meisten Leute machen, hinter der Gruppe die den Brief liest und wegschmeißt).
Bei falsch eingeworfener Post sollte man aber immer die Post zurück zur Post bringen und den Adressaten informieren(was aber leider 99% der Leute nicht machen). Wenn man es dem Postboten zurückgiebt besteht natürlich die Gefahr das dieser die Post einfach in den richtigen Briefkasten einwirft ohne seinen Fehler zu korrigieren.

Das es als zugestellt gilt, wenn der Postbote es einwirft, halte ich sowieso für einen großen Fehler.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
Das mit der Post könnte auch sein, das der Postbote es woanders eingeworfen hat und dieser hat das dann im guten Glauben später bei dir eingeworfen(was die meisten Leute machen, hinter der Gruppe die den Brief liest und wegschmeißt).
Bei falsch eingeworfener Post sollte man aber immer die Post zurück zur Post bringen und den Adressaten informieren(was aber leider 99% der Leute nicht machen). Wenn man es dem Postboten zurückgiebt besteht natürlich die Gefahr das dieser die Post einfach in den richtigen Briefkasten einwirft ohne seinen Fehler zu korrigieren.

Das es als zugestellt gilt, wenn der Postbote es einwirft, halte ich sowieso für einen großen Fehler.
ich auch. ich habe selbst öfter diverse briefe im kasten, die eigentlich für meine nachbarn bestimmt waren oder auch für andere. wenns direkt im haus ist, stecke ich die in die entsprechenden kästen, ansonsten bringe ich die auch zurück zur post.

die gelben briefe sind zu 90% bei mir so eingeworfen, das man sie wieder aus dem kasten ziehen könnte (gilt komischerweise nicht für andere post). aber auch das kann ich nur schwer beweisen, selbst ein foto davon könnte ich ja nachträglich so "manipuliert" haben.

was für mich nicht passt:

- es war eine einfache einladung, die wurde noch nie im gelben umschlag verschickt
- die ist "zufällig" genau einen tag vor dem termin der folgeeinladung, die auf dieser einladung beruht, im kasten und meine SB kann mir stolz eine PZU dafür ins gesicht halten. mehrfache nachfragen nach PZUs (durch mich oder anwalt) bleibt man aber weiterhin schuldig...
- unter dem gelben brief lagen 3 weitere briefe, die aber viel aktueller waren, also wirklich erst von letzter woche stammten
- über 2 wochen soll ich einen gelben brief im kasten übersehen haben?! zumal ich andere in dieser zeit erhalten habe?!

leider fallen mir und auch freunden nur verschwörungstheorien ein, die kaum zu beweisen sind... andererseits traue ich den leuten vom JC mittlerweile auch jede noch so abwegige niedertracht zu.

meine hauptverschwörungstheorie:

- zustellerin macht alles richtig, steckt also brief am 29.07. ein, vermerkt das auf der PZU
- brief wird aber, wie fast immer, so reingesteckt, das man ihn leicht wieder rausziehen kann
- zustellerin und irgendwer vom JC kennen sich
- zustellerin informiert JC zeitnah telefonisch über zustellung
- JC mitarbeiter zieht brief aus kasten und wirft in am 11.7. abends wieder ein

nur leider klingt das wie aus 'nem schlechten krimi oder irgendeiner von diesen RTL "doku soaps".

der anhörungsbogen gestern kam übrigens mit normalem umschlag, obwohl die dinger sonst mit gelbem kommen...
 

DonOs

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
23 Feb 2014
Beiträge
1.842
Gefällt mir
3.269
Was ich schon alles im Briefkasten hatte. Gehaltsunterlagen von meinen Nachbarn Doktor xyz, zur persönlichen Zustellung. Dazu noch andere persönliche Schriftstücke.

auch bewerbungen mache ich zu 99% online... auch hier ist leider nichts zu holen bzw. zusätzliche arbeit zu verursachen...
Auch Onlinebewerbungen sind Erstattungsfähig, ich glaube bis zu 2,5€, probieren würde ich es jedenfalls. Falls man das ablehnt, alles schriftlich machen und jedes Mal einzeln die Bewerbungskosten geltend machen. Auf einen schriftlichen Bescheid wird selbstverständlich nicht verzichtet, auch wenn der Antrag im vollen Umfang stattgegeben wird.


vor gericht müssen sie sich doch auch mündlich äußern! oder wollen sie da auch einen anhörungsbogen verlangen?!"
Wie man die Schmierenkomödie mit einem Gericht gleichzustellen versucht, bleibt mir ein unerforschliches Mysterium
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
noch ein zusatz zu meinem letzten post (irgendwie kann ich da nix mehr ändern):

der anhörungsbogen wurde scheinbar persönlich von einem JC mitarbeiter bei mir in den kasten geworfen, denn es ist kein poststempel oder briefmarke auf dem umschlag zu finden, so das er wohl kaum durch die post zugestellt worden sein kann.

:biggrin:
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
heute gab es wieder einen umschlag ohne absender oder frankierung vom JC mit VV...

wie ist da eigentlich die rechtslage? gilt der, nur weil den ja scheinbar jemand vom JC persönlich eingeworfen hat, als zugestellt?! kann ja theoretisch auch sonstwo eingeworfen worden sein.
 

The_Vulcan

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
19 Aug 2006
Beiträge
1.221
Gefällt mir
114
heute gab es wieder einen umschlag ohne absender oder frankierung vom JC mit.
Wie gesagt da war 100%ig ein QR Code im Fenster.........

Versteh aber auch nicht wieso man sich so Quer stellen muss....

Hatte einen Termin, habe abgesagt weil ich Arbeiten musste und nen neuen verlangt... der war dann am Folgetag wie ich vorschlug... war da... kurz gesprochen..Visitenkarte bekommen und Infos so wie das sie sich das mit den Fahrkosten anschaut für meine alte Maßnahme....gestern das Geld dafür bekommen....

Man muss nicht immer sich so quer stellen...bisschen Mitarbeit ist manchmal garnicht so übel....aber wenn man Langeweile hat.....
 
E

ExitUser

Gast
Ich kann aus eigener Erfahrung leider bestätigen, dass auch eine PZU nicht zuverlässig ist.

Das, was der Zusteller als Datum einträgt, ist absolut gerichtsfest. Da hat man eher keine Chance für einen Gegenbeweis. Höchstens man hat einen Butler, der den immer leert.

Es standen auf mehreren PZUs schlicht ein falsches, früheres Datum.
Als Gewerbetreibende leerte ich meinen Briefkasten täglich und schaute meist Abends zusätzlich nochmals rein, da unser Vermieter die Angewohnheit hatte, Briefe per Bote einzuwerfen, die auch zurückdatiert waren.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
das hat mit "langeweile" und "querstellen" nicht wirklich was zu tun...

hier mal fotos von dem umschlag... außer meiner anschrift war da nix drauf. oder gibt es mittlerweile unsichtbare QRcodes/ frankierungen?! der umschlag hat auch kein fenster...
 

Anhänge

The_Vulcan

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
19 Aug 2006
Beiträge
1.221
Gefällt mir
114
LOL ok in dem Fall hat wohl das JC Langeweile ;)

sogar alles per Hand.... werfen es schon selber ein damit der Postbote als Fehlerquelle ausgeschlossen werden kann....
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
heute endlich mal wieder was positives (auch ganz ordentlich frankiert und vom postboten eingeworfen)!

(siehe anhang 1)

dazu noch eine stellungnahme des JC gegenüber dem SG auf die noch laufende klage zwecks einiger folgeeinladungen.

(siehe anhang 2)

der letzte absatz ist natürlich ein witz, denn das JC hat ja bisher auch jede gelegenheit genutzt, mich mit "haltlosen erwägungen über meine motivationslage" negativ darzustellen...
 

Anhänge

Sorata

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
3 Jan 2012
Beiträge
1.274
Gefällt mir
1.756
Das 1. Schreiben ist eine gute Nachricht. Kann jetzt gut sein, dass ab sofort vermehrt gelb-braune Umschläge bei dir ankommen. Gleich mal anfangen, deine Postzusteller kennen zu lernen, um jede PZU der Unterschrift nach dem Zusteller zuordnen zu können, falls es wieder Unstimmigkeiten gibt.

Im 2. Schreiben hat des JC aber auch keine rechtserheblichen Punkte vorgetragen. Wer im Glashaus sitzt...
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
mal ein kleines update...

meine dienstaufssichtsbeschwerde hat erstmal erwartungsgemäß nichts gebracht ("die fach- und beratungskompetenz von frau xy wird in keiner weise in frage gestellt.") ABER ich konnte immerhin damit erreichen, einen neuen SB zugewiesen zu bekommen, oder auf neu-deutsch "integrationsfachkraft"...

weiterhin habe ich noch immer - trotz androhung - keine EGV als VA erhalten... mein anwalt hat aber mal die nicht unterschriebene EGV geprüft und folgenden text dazu verfasst, der mir doch allein vom ton her sehr gefällt:
 

Anhänge

Sorata

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
3 Jan 2012
Beiträge
1.274
Gefällt mir
1.756
Wenigstens sehen die es ein, dass eine Zusammenarbeit zwischen dir und der alten "Fachkraft" nicht mehr möglich ist.

Der vorletzte Absatz ist besonders gut. Das trifft auf so ziemlich alle EGV zu, die ich hier im Forum bisher gesehen habe.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
Wenigstens sehen die es ein, dass eine Zusammenarbeit zwischen dir und der alten "Fachkraft" nicht mehr möglich ist.

Der vorletzte Absatz ist besonders gut. Das trifft auf so ziemlich alle EGV zu, die ich hier im Forum bisher gesehen habe.
und all die mängel, die aufgelistet wurden, widersprechen ein wenig der meinung des JC "die fach- und beratungskompetenz von frau xy wird in keiner weise in frage gestellt." :icon_mrgreen:
 
Mitglied seit
7 Sep 2016
Beiträge
72
Gefällt mir
10
Ich finde den Text ganz schön frech, weiß nicht ob man die mit sowas nich noch mehr aggressiv macht. Nur so ein Gedanke.
 

Allimente

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Sep 2013
Beiträge
1.052
Gefällt mir
1.089
Ich finde den Text ganz schön frech, weiß nicht ob man die mit sowas nich noch mehr aggressiv macht. Nur so ein Gedanke.
Und wenn, was dann? Die sind auch ohne solche Texte frech, dreist und oft hinterhältig. Wenn ausnahmslos jeder Elo sich in entsprechender Form wehren würde, wären die mit Arbeit so zugeschissen, dass sie zu nichts anderes mehr kommen würden. Was die sich erlauben, können die eh nur machen, weil sie noch viel zu wenig Gegenwind bekommen. Deren größtes Plus ist Unwissenheit und Angst.
 
Mitglied seit
7 Sep 2016
Beiträge
72
Gefällt mir
10
Ich wollte die "sanktionierer" nicht verteidigen. Soll jeder machen wie er denkt. Ist sicher auch ein Unterschied ob man einen RA zur Seite hat oder nicht.
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
ich bin ganz froh, das der text in dieser form verfasst wurde. die SB wird die EGV ja nicht nur mir in dieser form ausgestellt haben, sondern auch noch vielen anderen und das bestimmt seit jahren. dafür kann sie ruhig mal in form eines solchen textes "freundlich" auf ihre - ja von ihrem chef bescheinigte "fach- und beratungskompetenz" hingewiesen werden, die ja scheinbar nichtmal für einen grundbaustein ihrer arbei, also der EGV, auszureichen scheint.


das SG hat mir in meiner anderen sache jetzt die "meditation beim güterichter" angeboten. ich habe aber erst nächste woche einen termin beim anwalt, ob ich diesem zustimme. in dem schreiben ist zwar ausführlich erklärt, was das bedeutet, aber irgendwie liest sich das wie "paartherapie", bzw. kommt es mir so vor, als wolle man mit allen mitteln ein urteil zu ungunsten des JC verhindern und es daher nicht zu einer verhandlung vom SG kommen lassen. mal sehen, was der anwalt dazu meint.

hat jemand erfahrung damit?!
 

Helga40

Elo-User/in
Mitglied seit
30 Dez 2010
Beiträge
6.450
Gefällt mir
3.838
Der Anwalt muss sich zum SGB II mal auf den neuesten Stand bringen. Die Vorlage einer AUB ist seit 1.8.16 in der EV zu regeln:

(1) Die Agentur für Arbeit soll erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beantragt haben oder beziehen, in der Eingliederungsvereinbarung oder in dem diese ersetzenden Verwaltungsakt nach § 15 Absatz 3 Satz 3 verpflichten, 1. eine eingetretene Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen und
2. spätestens vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen.SGB 2 - Einzelnorm


Wenn der Anwalt der Meinung ist, dass die EV so keinen Bestand haben kann, hätte er seinem Mandanten eher raten sollen, das rechtswidrige Ding zu unterschreiben, da ihm hieraus keine Rechtsfolgen entstehen können. So hat er - in offensichtlich unnachahmlich netter Art und Weise - dem JC die Tipps zur Nachbesserung zugespielt. Und das unentgeltlich, denn für ein Verwaltungsverfahren bekommt er vom JC kein Geld erstattet. Prima. Hat das wirklich ein Anwalt geschrieben? "Entmündigt" gibt es als Rechtsbegriff eigentlich schon länger nicht mehr. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass er soviel Zeit investiert, woher bekommt er das Geld dafür? Beratungshilfe sind ein paar Öcken, dafür schreibt ein Anwalt keine x Seiten...
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
ich habe mir tatsächlich einen beratungsschein für die EGV geholt. außerdem sind es nur 1,5 und keine x seiten. wie sollte er denn sonst schreiben, ohne indirekt tipps zur nachbesserung zu geben? außerdem ist gegen eine in meinem sinn nachgebesserte EGV ja auch nicht soviel einzuwenden.
 

silvia0035

Elo-User/in
Mitglied seit
21 Feb 2012
Beiträge
150
Gefällt mir
28
In jedem ihrer Schreiben sind die gleichen Korrekturen.

Ich fürchte aber, die Frau setzt darauf, dich zum Schluss so mit 100% sanktionieren zu können.

Genau das wird der Grund sein! Ich habe 3 Meldeversäumnisse, mit Folgeeinladung und habe eine schriftl. Stellungsnahme abgegeben und die hatte bei jedem einzelnen Meldeversäumnis 10% Kürzung angedroht, nach der 3. fruchtlosen Einladung direkt eine 100%ige Leistungssperre, bis ich zwecks Klärung der Leistungsvoraussetzungen vorgesprochen hätte.

Gruss silvia0035


Sämtliche Stellungnahmen von JC wegen solcher Anträge sind ähnlich frech und den Elo schlecht machend geschrieben.

Ärgere dich nicht! Ich war früher oft genug vor Gericht und kann dir sagen, das ist ganz normales Verhalten der Gegenseite.
Die wissen, das ein Richter sich wegen der Vielzahl der Fälle nicht die Zeit nimmt, nehmen kann, den ganzen Schriftverkehr durchzulesen, da die meist mehrere Fälle pro Tag absolvieren müssen.
Das Mobcenter hofft darauf, das der Richter es sich einfach macht, deren gequollene Sche... für bare Münze zu nehmen und das als Tatsache so hinzunehmen, wenn Du nicht gegen dieses Lügengeschreibe Stellung nimmst.
Ergo, nehme Stellung zu allen Punkten und verweise auf die jeweiligen von dir verfassten Schreiben vom ....2016 und sende sie dem Gericht zu.

Halte Dir die Daumen! silvia0035
 

Homer1974

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
10 Nov 2015
Beiträge
157
Gefällt mir
44
moin, mal einen kurzen schlußbericht, denn ich hatte diese woche einen "erörtertungstermin" vor dem SG.

von 4 sanktionen, um die es dort ging, wurden am ende 3 zurückgenommen und außerdem wurde alles "auf null" gesetzt, d.h. sollte ich jetzt wieder sanktionen wegen eines meldeversäumnisses erhalten, dann läuft das nicht als "wiederholung". auch wenn es zu keinem urteil kam und die richterin nichts an den folgeeinladungen oder ihren formulierungen auszusetzen hatte, bin ich mit dem ergebnis zufrieden.

interessant fand ich, das die richterin meinte, sie würde anhand meines lebenslaufes und der art und weise meines schriftverkehrs sehen, das ich durchaus in der lage bin, den sinn und zweck von folgeeinladungen zu verstehen (mein anwalt hatte u.a. damit argumentiert, das durch die nennung von 2 meldegründen (anhörung/ berufliche situation) nicht eindeutig formuliert sei, warum ich da letztendlich zum termin müßte). im umkehrschluss interpretiere ich die aussage der richterin so, das - wenn ich sprachlich nicht so gewandt wäre - das ganze sogar mit einem für mich positiven urtreil vor gericht hätte enden können. aber das ist jetzt nur meine interpretation.

der bevollmächtigte vom JC war erwartungsgemäß hochgradig unsympathisch. bevor auch nur irgendwas zur sache gesagt wurde, liess er es sich nicht nehmen, mich bzw. meinen anwalt noch an die ausstehende EGV zu erinnern, die ja seit dezember noch auf eine unterschrift wartete. glücklicherweise schritt da gleich die richterin ein und erklärte, das dies ja nun nichts mit den zu erörternden klagen zu tun hätte. das hielt den JC-typen aber nicht davon ab, noch eine zweite sache loswerden zu wollen: nämlich, das ich ja seit dezember einen neuen SB hätte, was ja eine absolute ausnahme wäre. er stellte es aber so hin, das das u.a. mit den widersprüchen und klagen auf die sanktionen zu tun hätte, was ja nicht stimmt. ich stellte dann klar, das der wechsel erst NACH einer dienstaufsichtsbeschwerde gegen die SB erfolgte, der mit den klagen ja nur indirekt zu tun hatte.

da ich zuvor ja noch nie vor gericht bzw. in diesem fall einem erörterungstermin war, war das ganze für mich schon recht interessant. es gab einige sehr heftige wortwechsel zwischen meinem anwalt und dem JC-typen, da dieser absolut nicht nachgeben oder sich auf einen vergleich einigen wollte. das ist dann erst durch die richterin gelungen.

wegen der noch ausstehenden EGV habe ich nun für nächste woche einen termin... ohne dafür jetzt einen extra thread aufmachen zu wollen, aber fällt "Ich möchte mit Ihnen über den Entwurf Ihrer Eingliederungsvereinbarung sprechen" unter gültige meldegründe????
 

Sorata

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
3 Jan 2012
Beiträge
1.274
Gefällt mir
1.756
Da in einer EGV steht "Die EGV wurde mit mir besprochen. Unklare Punkte..." ist das wohl ein zulässiger Meldegrund. Eine EGV kann "Vorbereitung von Eingliederungshilfe" beinhalten und das ist ein zulässiger Meldegrund.
Natürlich haben mildere Mittel (telefonisch, schriftlich) Vorrang. Welches das mildeste Mittel ist, lässt auf die schnelle nicht sagen. Wenn du da Klarheit haben möchtest, dann leg Widerspruch gegen die Einladung ein, geh zum Termin, bleib dort unverbindlich und bei ablehnendem Widerspruchsbescheid kannst du das SG darüber entscheiden lassen.
 
Oben Unten