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Folgeantrag - Mietbescheinigung?

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pittiplatsch

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#1
Hallo,

eine Freundin hat auf die Beantragung ihres Folgeantrages heute Antwort vom JC bekommen.

Es wird eine Mietbescheinigung angefordert. Das Formular trägt den Namen des Jobcenters sowie die BG-Nummer.
Sollte sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, wird mit kompletter vorläufiger Einstellung der Zahlungen gedroht.

Nur: Es liegt der Mietvertrag vor sowie die BK-Abrechnungen.

Es hat sich nichts geändert, mit der BK Abrechnung 2009 (welche dem Amt noch nicht vorliegt) wird die Miete um 15 Euro angehoben lt. Vermieter. Da die Kinder aus der BG geworfen wurden, bekommen diese Wohngeld und sie selbst nur einen Bruchteil der Miete.

Sie musste auch noch nie derartiges vorlegen und es stößt einem sauer auf, daß der Vermieter mit einem Blick auf das Formular weiß, daß sie ALG II bezieht.

Soll sie das überhaupt ausfüllen lassen oder mit Hinweis auf die dem Amt vorliegenden Unterlagen es nicht machen? Oder falls doch ausgefüllt werden sollte, geht da auch das Formular für die Wohngeldstelle?

VG, pittiplatsch
 

Paolo_Pinkel

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#2
M.M.n. liegen alle leistungsrelevanten Unterlagen gem. deiner Mitwirkungspflicht (Abs. 1) vor. In Abs. 2 steht, daß sofern dazu Vorlagen existieren, diese genommen werden sollen. Von Zwang ist aber keine Rede. Was dein SB mit dieser Aktion bezwecken möchte ist fraglich. Warum befragst du ihn nicht dazu? Dieses Mißtrauen muß einen Grund haben. Die BK-Abrechnung sollte natürlich der ARGE vorgelegt werden. Du mußt nicht unbedingt das ARGE-Muster nehmen. Im Internet gibt es zahlreiche neutrale Vorlagen mit denen du dich nicht der Diskriminierung bei deinem Vermieter aussetzt. Beispiel der Stadt Münster. (Am linken Seitenrand den Stadtnamen mit Tipp-Ex überstreichen und erneut durch den Kopierer schicken.)
 

pittiplatsch

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#3
Hallo Paolo,

ich werde ihr sagen, sie soll am Montag anrufen und nach dem Grund fragen. Und ich bin da mal gespannt, warum die das haben möchten.
Danke für den Link :)

VG, pittiplatsch
 
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