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Folgeantrag->Erläuterung der Kontoauszüge

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Oggi

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#1
Habe vor einiger Zeit meinen 2. Folgeantrag abgeschickt, danach kam das Schreiben ich solle bitte die Kontoauszüge der letzten 3 Monate abgeben, was ich auch tat.

Ich bekam Heute wieder ein Schreiben und ich bin ein wenig schockiert über selbigen.

Im Schreiben wurden alle Einkünfte von mir ausgelistet der letzten 3 Monate, die Beträge belaufen sich dabei von Euro 16 (öfters, Erklärung dazu siehe unten) bis hin zu Euro 275 (einmalig).

Jetzt soll ich persöhnlich vorstellig werden und diese Einkünfte erklären (ja jeden).

Was geht da vor sich? Bei meinem aller ersten ALG2 Antrag wurde so etwas nicht verlangt und die damaligen Auszüge enthielten weitaus mehr Beträge die teilweise noch viel höher ausfielen.



Zur Info:
Ich verkaufe ab und an alte Spiele die ich nicht mehr brauche für ein kleines Zubrot.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Sicher ist die Arge jetzt neugierig und will wissen, woher das Geld stammt.

Erkläre das denen wie hier geschrieben. Weinn du deine eigenen Sachen vertickerst, ist das Vermögensumwandlung und darf daher nicht als Einkommen angerechent werden.

Übrigens: Der Arge ist grundsätzlich jedes Einkommen zu melden.
 

Oggi

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#3
Sicher ist die Arge jetzt neugierig und will wissen, woher das Geld stammt.

Erkläre das denen wie hier geschrieben. Weinn du deine eigenen Sachen vertickerst, ist das Vermögensumwandlung und darf daher nicht als Einkommen angerechent werden.

Übrigens: Der Arge ist grundsätzlich jedes Einkommen zu melden.
Warum wollten die so etwas damals nicht beim Erstantrag wissen? Vorallem wenn ich bedenke welche Beträge damals über das Konto liefen.

Aktuell sind das ja eher wirklich sehr kleine Beträge (16,20,36 ect.) die wohl jeder mal im Monat vorzuweisen hat und keinerlei Nachforschungen bedarf.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Warum? Das wissen wir nicht, das weiß nur deine Arge.

Tatsache ist, du hattest Einkommen und du bist verpflichtet, das der Arge zu melden.
 

Oggi

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#5
Warum? Das wissen wir nicht, das weiß nur deine Arge.

Tatsache ist, du hattest Einkommen und du bist verpflichtet, das der Arge zu melden.
Dann bleibt mir wohl nichts anderes über als Montag mal bei denen vorbeizuschauen.

Danke für die schnellen Antworten.
 

heuschrecke

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#6
Du kannst damit rechnen, dass denen das Wort "Vermögensumwandlung" ein Fremdwort ist und sie davon nichts hören wollen. Kannst dich also schonmal hier ein bisschen belesen zum Thema. Mal die Suche mit "eBay" oder "Vermögensumwandlung" füttern.

Notfalls kann es soweit gehen, dass Du zum Anwalt musst um Recht zu bekommen.

Anders sieht es aus, wenn Du Gewinn erwirtschaftet hast: Billiger (oder umsonst) eingekauft als verkauft. Dann kann es richtig Ärger geben und der Gewinn ist dann natürlich auch keine Vermögensumwandlung.
 

gregorc

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#7
Du kannst damit rechnen, dass denen das Wort "Vermögensumwandlung" ein Fremdwort ist und sie davon nichts hören wollen. Kannst dich also schonmal hier ein bisschen belesen zum Thema. Mal die Suche mit "ibääh" oder "Vermögensumwandlung" füttern.

Notfalls kann es soweit gehen, dass Du zum Anwalt musst um Recht zu bekommen.

Anders sieht es aus, wenn Du Gewinn erwirtschaftet hast: Billiger (oder umsonst) eingekauft als verkauft. Dann kann es richtig Ärger geben und der Gewinn ist dann natürlich auch keine Vermögensumwandlung.

Nach Deiner Schilderung wäre ja ein dritter Weltkrieg als Schreckensszenario noch vorzuziehen.
Wenn etwas aus Privatbesitz verkauft wird so ist das seine SAche und er ist nicht Rechenschaft schulig was das Teil mal gekostet hat.
Wenn schon Ärger, dann auf der anderen Seite.
 

heuschrecke

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#8
Wenn etwas aus Privatbesitz verkauft wird so ist das seine Sache und er ist nicht Rechenschaft schuldig was das Teil mal gekostet hat. Wenn schon Ärger, dann auf der anderen Seite.
Lies Dir mal ein paar Threads zu dem Thema durch, wie die Argen das so teilweise sehen. Recht haben und Recht bekommen sind oftmals leider zwei völlig verschiedene Dinge...

Aber Du hast insofern Recht, dass es natürlich auch Fälle von verständigen Sachbearbeitern gibt. Nur verlassen kann man sich halt nicht drauf. :icon_mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
#9
Für uns hier sollte aber bei Ratschlägen in erster Linie wichtig sein, wie die Rechtslage ist. Daß ARGEn die Dinge oft so sehen, wie sie es wollen, mag so sein und ist meist auch so, aber spielt für Tipps zur Vorgehensweise eine untergeordnete Rolle.

Für Betroffene sind Erfahrungsmeldungen wichtig. Vorallem die, bei denen es durchgesetzt wurde und dann die Argumentation mit der das möglich wurde.

Dazu Urteile, Gesetzestexte etc. Eventuelle noch eine Empfehlung für einen guten Anwalt aus der Umgebung usw.

Aber bitte nicht immer mit wenn und aber den Leuten Angst machen.
 
E

ExitUser

Gast
#10
Wenn etwas aus Privatbesitz verkauft wird so ist das seine Sache und er ist nicht Rechenschaft schuldig was das Teil mal gekostet hat. Wenn schon Ärger, dann auf der anderen Seite.


Hier fehlt natürlich die Frage nach dem Warum.

Verkaufe ich Privatbesitz d.h. Gegenstände, die vorher bereits zu meinem "Vermögen" gehörten, dann ist es eine sogenannte Vermögensumwandlung. D.h. es gehörte vorher mir als Gegenstand und gehört hinterher immer noch mir als Geld. Mein Vermögen hat sich nicht erhöht. Im Gegenteil. Oft bekommt man ja weniger, als der Gegenstand beim Kauf kostete, also hat man sogar Verlust.

Wie die ARGE hier argumentiert ist so wichtig wie der Sack Reis in China. Die Lage ist wie beschrieben und Punkt. Sollte ARGE meinen Gesetze brechen zu können, dann muß man ARGE halt zeigen wo der Barthel den Most holt.
 

Oggi

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#11
Soo, kleiner Zwischenstand:

Durfte dann ne schöne Auflistung machen woher die Kohle stammt.

Und nunja was soll ich sagen? Mittlerweile 5 mal angerufen mit dem Ergebniss das die Sache noch überprüft wird, soll heissen ich habe keinen Pfennig mehr und darf laut letzter Aussage von denen mich bis nach Weihnachten gedulden.

Da sag ich mal herzlichen Dank :icon_dampf:
 

Dopamin

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#12
Oggi,

schmeiss mal deine Suchmaschine an mit den Suchbegriffen "ALG II" "Kontoauszüge" und "Folgeantrag" und klicke auf die Links vom Datenschutzzentrum. Ausdrucken und der ARGE grosszügigerweise als "Handlungshilfe" dalassen.

Übrigens würde ich über das Vorgehen der ARGE auch gleich beim Datenschutzzentrum angeben.

Dem Sachbearbeiter würde ich beim nächsten "Date" auch ganz klar mitteilen, wenn er wieder einmal Einsicht in meine Buchungen haben will, möge er bitte eine Anzeige bei den örtlichen Ermittlungsbehörden wg. Sozialbertrugs erstatten...

Denn dort muss die ARGE den Verdacht auch begründen - eine Vermögensumwandlung reicht da wahrscheinlich nciht...

Dopamin
 
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