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Folgeantrag abgeben aber kein Geld auf dem Konto

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fabio1962

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#1
Mitteilung vom 30. Juni 2005

Folgeantrag abgeben aber kein Geld auf dem Konto

Nachdem den Medien bekannt wurde, dass es bei der Versendung der Folgeanträgen für das Arbeitslosengeld II zu Pannen kam, ist auch bei der Zahlung mit Verzögerungen zu rechnen.
Dennoch sollte kein Mensch ohne Geld dasitzen. Die Behörden sind nämlich verpflichtet angemessene Vorschüsse auf die zu erwartenden Leistungen zu gewähren.



Also wenn man sich darauf verlassen will dann ist man verlassen denn ich habe 5 +1,5 Stunden zugebracht bis ich dann lächerliche 100 Euro bekam aber erst als ich nach dem Sozialdezerneten verlangt habe.
 

fabio1962

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#3
Re

Besser spät als nie!

ALSO DAS GANZE idst so ausgegangen das sie mir zwar eien Auszahlung gemacht hatten aber ich auf den rest 4 Tage warten Mußte..

Gibt allerdings schon wieder neue variante im neuen jahr 2006.
 

fabio1962

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#4
Folgeantrag abzugeben bis 06.12.2005

Hier nun die nächste Variante:

Auf Anfrage warum man mir einen Rosa Vollantrag zugestellt habe kam nur die lapidare Antwort die Farbe weiße auf das Arbeitsamt hin und die Folgeanträge hätten wieder vollständig obwohl alles noch existieren müsse ausgefüllt werden. Nun habe ich weil ich keinen Ärger gebrauchen kann und sonst nicht weiss wie ich Überleben soll diesen Antrag nach dem verlangten Deckblatt komplett wieder ausgefüllt und in zwei Tagen zusammengestellt. Den kompletten Antrag habe ich dann sogar noch 2 Tage vor dem geforderten nicht etwa gebetenen Termin persönlich dort abgegeben(weil beim letzten mal die Papiere spurlos verschwunden sind) und eine Eingangsbestätigung mit Unterschrift gefordert. Anfangs habe man sich geweigert diese zu erstellen habe ich gedroht diesen persönlich beim Amtsleiter abzugeben und dem hirnrissigen Wachmann der wohl dachte ich will Stress machen gesagt das ich mich von ihm auch nicht aufhalten lasse und diesen notfalls auch von draußen über das Handy anrufen werde.
Scheinbar war dann doch der Mitarbeiter bereit dies zu tun wohl weil er befürchtete das ich dem Amtsleiter womöglich erzählen könnte wie man dort behandelt werde. Gesagt getan alles war gut.

Das neue Jahr kam und am 03.01.2006 kein Geldeingang, ich dort noch ruhig angerufen und bekomme die Auskunft mein Fallmanager habe sich abermals geändert der vierte schon. Ok der neue ist zwar nett aber das was er sagte brachte mich bald auf 380. Mein antrag wäre noch gar nicht bearbeitet und ich soll am 05.01.2006 dort auftauchen um weitere Schritte zu besprechen.

So nun fast im Originalton das Gespräch:

07:30 Der Herr Fallmananger(Namen geändert weil das hat er nun auch nicht verdient) noch nicht da, ok kann ich verstehen bin etwas früh dran.
07:52 Der Herr Fallmanager erscheint und macht schon den Eindruck das er völlig überfordert ist.
07:55 Dialog mit eben diesen sieht so aus:
Herr ....... ihr Fallmanager hat aufgegeben aber das haben sie nicht von mir ich bin ihr vorläufiger Fallmananger, habe jetzt die Fälle von zwei Mitarbeiterinnen die gegangen sind.
Meine Antwort: Kann ich verstehen das sie im moment etwas überfordert sind, er nickt.
Fallmanager: zaubert plötzlich den Anttrag aus einer Akte und sagt da müssen wir wohl eine Notfallauszahlung machen.
Ich sage: das ist besser als gar nichts.
Fallmanager sagt: Gebe das der Leistungsabteilung kan aber etwas mehr als eine Stunde dauern.
Ich sage: In Ordnung solange es sonst keien Schweirigkeiten gibt.

Komme zurück vor der Tür des Fallmanagers stehen mindestens 20 Leute, ich aber clever rufe vom Handy aus an das ich wieder da bin komme also vor allen anderen dran denn ich war ja schließlich schon um 07:30 da. der der drückt mir tatsächlich eine Auszahlungskarte in die Hand und siehe da fast das gesamte Geld ist darauf. Allerdings muss ich sagen das ich mich dann wieder aufgeregt habe weil die Leistungsabteilung doch wieder Sachen nachfordert wo ich glaube das ist nicht statthaft.

Die sind im einzelnen:

Kopie des Personalausweiss(Meldebestätigung liegt aber schon in Kopie vor)

Kopie des Sozialversicherungsausweises(Für was brauchen die den denn?)

Versienstbescheinigungen(Das Formular vom Arbeitgeber liegt doch vor)

Kontoauszüge der Ehefrau? Jetzt gehen die aber zu weit glaube ich.

So nun ist alles zum neuen Jahr raus also seid bitte so nett und helft mir da mal raus finde nämlich das ich die Sachen eigentlich nicht mehr vorlegen müßte.

Ciao Fabio
 
E

ExitUser

Gast
#5
Zunächst mal : Kopien sollen gar nicht mehr gemacht werden.

Deiner Anzeige- und Meldepflicht bist du schon mehr als genug nachgekommen.
Darüber hinaus dürfen die Papiere nur bei zwingendem Verdacht auf einen Leistungsmissbrauch verlangen.

Die o.g, Papiere bruchst du nicht vorzulegen, es sei denn, es gibt einen Verdacht.

Fordere bitte schriftlich die Begründung an, weswegen man dich verdächtigt ( grins) und weise darauf hin, dass du andernfalls - sollte der Antrag dann nicht barbeitet werden, dies das Sozialgericht entscheiden lassen wirst,- per Einstweiliger Anordnung, da du auf die Lesitungen angewiesen bist.
Gleichzeitig kannst du ja mal den bei euch zuständigen Datenschutzbeauftragten ( goggle mal) informieren.
 

fabio1962

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#6
Re

Also ich bin folgendermaßen vorgegangen:

Google gesucht wer der Datenschutzbeauftragte für Hessen ist, dann ihn angerufen und der verweißt mich an den Datenschutzbeauftragten der Optionskommume.

Der Datenschutzbeauftragte sagt er wolle sich darum kümmern ein sehr netter Herr der allerdings zwischen den Stühlen sitzt weil Datenschutz und Arbeit für die Optionkommune sich oft nicht verträgt. Bis Heute keine Antwort erst 2 Tage her also etwas Geduld bin gespannt was dabei heraus kommt.
 

fabio1962

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#7
Re: so ging es weiter

Der Datenschutzbeauftragte kümmerte sich wirklich darum aber die Leistungsabteilung schaltet auf Durchzug und läßt mir einen "Vorläufigen Bescheid" zukommen wo ich zwar fast alles annerkannt bekommen habe aber eben wieder diese Nachforderungen sind.

Ich natürlich am Montag nochmal dort hingefahren mit den Nachforderungen im Gepäck und ab zum Datenschutzbeauftragten und ein wirlich interessantes Gespräch geführt. Man lernt eben nie aus.

Danach zum Fallmanager(muß immer noch über diese Bezeichnung lachen) stelle fest habe wieder einen neuen der 5 jetzt schon.

Der staunt nicht schlecht als ich ihm erkläre wenn dieses Problem nicht auf der Stelle gelöst werde weil ich meine Zeit für Bewerbungen brauche ich das einem Anwalt überlasse der dann vor dem Sozialgericht klagt. Er seinerseits keine Ahnung von dem Fall bittet mich zu warten(im Büro) und holt sich den Fall und ist fast schon sauer warum die mich derart tüpieren und entschuldigt sich für die Leistungsabteilung die scheinbar nicht richtig alles durchgelesen haben. Denn siehe das 3 von den 4 Nachforderungen existieren bereits im Antrag. Die letzte war dann nur noch der aktuelle Auszug der schon Minus aufwiess weil die zu spät bezahlt hatten.

Tja war eine Rennerei für Mitarbeiter der Kreisverwaltung......... die nicht in der Lage waren den Antrag rechtzeitig zu bearbeiten und dann noch zuviele Fehler machen.

Jdenfalls sieht es so aus als wenn das Problem von mir zumindest gelöst wäre.
 
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