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Förderung bei Festanstellung durch das "Amt"

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Bienchen

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#1
Mein Mann kann eventuell eine Arbeit bekommen.
Wir bekommen jetzt schon fast 4 jahre ALG II.
Der Chef der der Firma hat beim der ARGE angefragt nach Fördermitteln im Fall einer Festanstellung.

Dort bekam er mitgeteilt, dass es nur Fördermittel für eine Festanstellung gibt, wenn derjenige eine andere Arbeit ausübt, als er bisher ausübte.
Weiterhin bekommt der Betreib maximal 50 % Lohnkosten für max. 6 Monate.

Ich habe mich lange nicht mit solchen Dingen beschäftigt, aber eigentlich war es doch so, dass eine Förderung durch das "Amt" anders geregelt war.

Hat sich hier was geändert, oder will man wieder mal Geld sparen?

Dieses Geld kann man dann einsetzen für irgendwelche sinnlosen Massnahmen!!!!
 

ethos07

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#2
Wir bekommen jetzt schon fast 4 jahre ALG II.

nur Fördermittel für eine Festanstellung gibt, wenn derjenige eine andere Arbeit ausübt, als er bisher ausübte.
Hi Bienchen, ich glaub, der von mir zitierte Teil deiner Frage versteht man nicht - bzw. ich jedenfalls nicht:
Was heisst denn hier "bisher ausübte"?

Oder hat vielleicht dein Mann nur aufstockend ALGII erhalten und bei dem einstellungswilligen Betrieb bisher bereits gearbeitet. In diesem Fall wäre dann sicher wichtig zu wissen, wie genau dieses bisherige Arbeitsverhältnis geregelt war.
 

Rounddancer

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#3
Das Schlimme: Die Förderung KANN bis zu 75% betragen,- und erstmal bis zu 2 Jahre laufen.
Mit Verlängerungsoption.
Das bedeutet: Der Chef der Firma kann versuchen, den SB hochzuhandeln. Denn es ist der Spielraum des SB, ob und wieviel Prozent Förderung für wie lange er genehmigt.

Je mehr also der Chef dem SB klarmacht, wie gerne doch der SB den Ladenhüter loswerden will, und wie schwer es dem Chef fällt, dem SB den Gefallen zu tun und ihm den sonst nicht vermittelbaren Ladenhüter abzunehmen, desto höher kann es den SB hinaufhandeln
 
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#4
Aber nur wenn genügend qualitativ hochwertige Vermittlungshemmnsse vorliegen.
Habe ich selbst mit durch. Ein Jahr tolle Massnahne wg. Vermittlungshemminisabbau. Danach keine Förderung der Arbeitsaufnahme, da weder vor noch nach der Massnahme mehr als ein qualifizierendes Vermittlungshemmnis vorliegt.

Im Gegenzug darf SG jetzt über die Forderung nach tariflichem Lohn für die Sinnlosmassnahme entscheiden. Mehrbedarf oder MAE hat ARGE für das Jahr nicht herausgetan.

Die "Ladenhüter" von ARGE sind auch bei tatsächlicher Gewährung der Höchstsätze nicht vermittelbar.
 

Bienchen

Elo-User/in

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#5
Erst einmal möchte ich die Unklarheit beseitigen.

Und zwar meinte ich damit, dass man z.B. nicht mehr als Lagerist eingesetzt werden darf, sondern einanderes Tätigkeitfeld bekommen muss
(Beispiel: Maschinist, Anlagenfahrer ...)

Es ist ein völlig anderer Betrieb!!!

Qualitiativ hochwertige Vermittlungshemmnisse sind doch eigentlich bei jedem gegeben, der länger arbeitslos ist.

Wie ich das sehe, so sollen ALG-II-Empfänger gar nicht vermittelt werden!!!! :icon_kotz2:
Ich finde es eine Schweinerei! Man klammert sich an jeden Strohhalm und wird von der ARGE total ausgebremst.

Aber so langsam können wir nicht mehr. Es reicht einfach finanziell nicht mehr. Mitte des Monats ist schon Schluss mit "lustig". Leitungswasser und noch ein bissel Butterbrot muss reichen. Schlafen können wir nachts auch nicht mehr, weil wir nicht wissen, wie es den nächsten Tag weiter geht.

Die Angaben von - Rounddancer - werde ich erst einmal meinem Mann mit geben für den Chef.
Gibt es eventuell etwas schriftliches wegen Förderung bei Einstellungen.
Mein Mann ist 48 Jahre und bei der heutigen Lage kann man froh sein, wenn man vielleicht doch mal eine Chance bekommt.
 
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