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Fördert ein Eckregelsatz von 500 Euro die Faulheit?

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Martin Behrsing

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#1
Das Kapital produziert Erwerbslosigkeit und ruft: "Haltet den Dieb"!

Die FAZ ließ sich neulich darüber aus, welche schrecklichen "Konsequenzen drohen" (Manfred Schäfers, Linke Lasten, FAZ 16.09.2009, 13), wenn die inzwischen auch von der Linkspartei übernommene Forderung nach einer Erhöhung des Eckregelsatzes von Hartz IV auf 500 Euro umgesetzt würde. "Wenn große Gruppen der Beschäftigten ... aufgrund höherer Regelsätze ganz auf das tägliche frühe Aufstehen verzichten, wird insgesamt weniger produziert. Dann müssen weniger Bürger mehr Transferempfänger alimentieren. Dann droht ein Teufelskreis aus immer höheren Steuern und Beiträgen, der immer mehr Beschäftigungsverhältnisse zerstört."


Was man nicht alles behaupten kann, um den Teufel ins Spiel zu bringen. Bekanntlich wird zur Zeit rund 20 % weniger produziert. Nicht weil die Regelsätze zu hoch sind, sondern weil zu viel produziert worden ist, als dass die Berge an Waren angesichts von Armutslöhnen und bescheidensten Arbeitslosengeldern und minimalen Renten noch absetzbar gewesen wären. Millionen Menschen sind vom täglichen frühen Aufstehen befreit, weil sie von Unternehmen nicht mehr gebraucht werden. Die Nachfrage des Kapitals nach Arbeitskraft sinkt langfristig, unabhängig von der Höhe der Regelsätze (und auch der Löhne). Und sie sinkt besonders in Krisen wie der jetzigen, in denen die Überproduktion von Waren mitsamt der Produktionsmittel, mit denen sie hergestellt und den Arbeitskräften, die sie bedient haben, abgewrackt wird. Das Kapital selbst erzeugt also eine wachsende Zahl von "Transferempfängern", nicht der Staat. Je mehr das Kapital "die Faulheit" fördert, desto wütender wird es. Allerdings schieben seine Vertreter, wie die Lohnschreiber der FAZ, jede Verantwortung von sich weg und suchen sie nur beim Staat.


weiter geht es hier
Fördert ein Eckregelsatz von 500 Euro die Faulheit?
 

Die Antwort

Elo-User/in

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#2
Welch lächerliche Argumentation und so durchschaubar. Wer so einen Unsinn schreibt, der sollte selbst einmal zwei Jahre Hartz IV in voller Härte erproben. Dann kann er gerade einmal mitreden, aber auch nur sehr leise.

Fördern die hohen Politikerdiäten (man sollte das Wort endlich wörtlich nehmen) Faulheit?

Fördern die Managergehälter Faulheit?

Was bekommt der Schreiberling für seine fantasievolle Schmiererei jenseits der Realität und der Wahrheit? Ist das so viel, daß er faul im Sessel lümmelt und nur hin und wieder einmal Unfug in den Computer tippt?
 

FAR2009

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#3
aufgrund höherer Regelsätze ganz auf das tägliche frühe Aufstehen verzichten, wird insgesamt weniger produziert
Was soll der bekloppte Aufhänger mit der "frühen Aufsteherei"?
Ich bin jeden Morgen um 6.00 auf der Matte, und mitunter komm ich gar nicht zum Schlafen aus lauter Sorge darum, einigermassen über den Monat zu kommen.
Aber ja doch, 500 Euros würden mir helfen, um vor allem die letzten 5 Tage jeden Monats etwas "fauler" verbringen zu können,
indem ich nicht vezweifelt damit bemüht bin, was zum Essen aufzutreiben oder mir irgendwo zum X-tenmal etwas Geld zu leihen.
 

Cigan

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#4
Was soll der bekloppte Aufhänger mit der "frühen Aufsteherei"?
Ich bin jeden Morgen um 6.00 auf der Matte, und mitunter komm ich gar nicht zum Schlafen aus lauter Sorge darum, einigermassen über den Monat zu kommen.
Aber ja doch, 500 Euros würden mir helfen, um vor allem die letzten 5 Tage jeden Monats etwas "fauler" verbringen zu können,
indem ich nicht vezweifelt damit bemüht bin, was zum Essen aufzutreiben oder mir irgendwo zum X-tenmal etwas Geld zu leihen.
Ich muß bis Mittag schlafen,weil ich Nachts unterwegs bin zum Stehlen,wenn das Geld nicht reicht!!
(Habe ich auch schon mal meinem SB geschrieben,da ich 3 Wochen auf das Geld von der Vorstellung warte)
 
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#5
das ist richtige Hetze von der Presse.

Das macht mich langsam wahnsinnig.Ich weiß dann immer nicht so richtig ob die nicht ganz dicht oder einfach nur dämlich sind.

Das ist alles nur Müll.

Dieses ganze System baut darauf auf das leute ihre Sehnsüchte und träume verwirklichen möchten.

In der Regel hat doch jeder der von der Schule kommt den Wunsch Geld zu verdienen um sich ein Leben aufzubauen, eine Familie zu gründen,ein Auto ,eine Wohnung zu haben und seinen hobbys und Neigungen zu frönen.

Die hohe Arbeitslosigkeit ist doch nur wegen einer ungleichen Arbeitsvertreilung gegeben.
Früher war es ein geflügelter Spruch das die Sozialhilfe das Schweigegeld für die Armen ist.(Nagelt mich an die Wand aber das war so.)

Die tun so als wenn es für alle erstrebenswert sei von Hartz IV zu leben.

Nur dann ist ja das seltsame das die Wirtschaft duzende von Milliarden jedes Jahr an Werbung für ihre Produkte ausgiebt die sich niemand leisten kann.

Eigentlich sollte doch die Maxime sein das für gleiche Arbeit auch gleiches Geld gezahlt wird.

Viele Löhne sind völlig übertrieben und können nur so gehalten werden in dem anderen Leuten der Zugang zur Arbeit verwehrt werden.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Aber ja doch, 500 Euros würden mir helfen, um vor allem die letzten 5 Tage jeden Monats etwas "fauler" verbringen zu können,
indem ich nicht vezweifelt damit bemüht bin, was zum Essen aufzutreiben oder mir irgendwo zum X-tenmal etwas Geld zu leihen.
Das klingt einfach nur furchtbar!

FAZ
aufgrund höherer Regelsätze ganz auf das tägliche frühe Aufstehen verzichten, wird insgesamt weniger produziert.
Heißt das im Umkehrschluss, dass mehr produziert wird, wenn alle früher aufstehen?^^
Dann müssen weniger Bürger mehr Transferempfänger alimentieren.
Dagegen helfen höhere Löhne und genügend Arbeitsplätze.
Dann droht ein Teufelskreis aus immer höheren Steuern und Beiträgen, der immer mehr Beschäftigungsverhältnisse zerstört."
Blödsinn. Es gibt immer weniger Arbeitsplätze, weil mit immer weniger Menschen immer mehr produziert werden kann. Und in den Bereichen, wo menschliche Arbeitskraft unerlässlich ist, bürdet man den Mitarbeitern für immer geringere Löhne immer mehr Arbeit auf, die aus Angst vor dem sozialen Abstieg widerstandslos gemacht wird.

Was also sagt mir das Pamphlet der FAZ? Dass hier weiter neoliberales Geschwalle sinnfrei weiter verbreitet werden soll. Erst wenn RS ins Bodenlose sinken, werden die Menschen bereit sein ihre Arbeitskraft für Ei und Butterbrot zu verkaufen. Und damit hat die FAZ ja auch recht - genau das würden die Menschen tun. Denn etwas anderes als ihre Arbeitskraft, ihr Wissen und ihre Qualifikationen haben die Menschen ja auch nicht anzubieten. Doch leider denkt die FAZ nicht zu Ende - durch ein massives Überangebot an Billigstarbeitskräften in allen Sparte und Branchen würden die Löhne die ultimative Talfahrt antreten - schließlich gibt es immer welche die die gleiche Arbeit für eine noch geringere Entlohnung machen würden, am Ende möglicherweise für eine warme Mahlzeit. Und diese Talfahrt würde vor Hochqualifizierten und Schreibern in warmen Redaktionsbüros nicht haltmachen.
500,- Euro/Monat RS würde die Menschen nicht fauler und nicht fleissiger machen, sie würden ihnen aber ein menschenwürdigeres Dasein ermöglichen.

LG :icon_smile:
 

alvis123

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#8
Ups.... das war ein Tiefschlag....

...der arme Autor steigt wohl nicht gerne morgens auf? Es bleibt ihm doch unbenommen, sich einen anderen Job zu suchen; genauso wie dies manchem Bundestagsabgeordneten, der sich unterbezahlt fühlt unbenommen bleibt, sich einen anderen Job zu suchen.
Ich bin seit kurzem "Hartzer", hab drei Kinder, hab etwa 42 Jahre meistens in Schicht gearbeitet; war davon zum Teil alleinerziehend, (d.h. konnte von dem jetzigen Kindergeld und weiteren heute üblichen Unterstützungen nur träumen) und würde sehr gerne den Wecker stellen, wenn ich noch die restlichen 7 Jahre bis zur Rente eine vernünftige Arbeit finden würde.
Was mir an dem ganzen stinkt, ist das, dass meine ehemaligen französischen Kollegen, die auch über 40 Jahre gearbeitet haben, jetzt ihre Altersrente ohne Abzug beziehen.
Ich kann doch nix dafür, das Deutschland den Krieg verloren hat und bei der Wiedervereinigung bin ich auch nicht gefragt worden.
 

dr.byrd

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#9
Ich denke, die FAZ muss sich keine Sorgen machen.

Die meisten Erwerbslosen sind doch mit 359,- € vollkommen zufrieden.

Nur eine kleine verschwindene, radikale Minderheit von ruhelosen Faulpelzen und paranoiden Schmarotzern, die den Hals einfach nicht voll kriegen, scheint da nicht mit klar zu kommen.

http://www.500-euro-eckregelsatz.de


Von Millionen Betroffenen haben bisher nicht mal 2000 Leute unterschrieben.
 

Emma13

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#10
Was soll der bekloppte Aufhänger mit der "frühen Aufsteherei"?
Ich bin jeden Morgen um 6.00 auf der Matte, und mitunter komm ich gar nicht zum Schlafen aus lauter Sorge darum, einigermassen über den Monat zu kommen.
Aber ja doch, 500 Euros würden mir helfen, um vor allem die letzten 5 Tage jeden Monats etwas "fauler" verbringen zu können,
indem ich nicht vezweifelt damit bemüht bin, was zum Essen aufzutreiben oder mir irgendwo zum X-tenmal etwas Geld zu leihen.
Kann ich nur bestätigen - in meinem Kühlschrank könnte momentan eine Maus verhungern :icon_kotz:

Grüße - Emma
 

Die Antwort

Elo-User/in

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#12
Dieser Besserverdiener hat nur Angst, daß seiner dicken Brieftasche eine Diät verpaßt wird.
 
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#13
Diese Debatte würde ich gerne weiterführen, wenn freie Erwerbsarbeitsplätze via Erwerbslose 2 : 1 stehen.... aber das wird wohl nicht passieren :confused:
 
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#14

Hartz-IV-Satz auf 500 Euro
Klingt gut, ist es aber nicht. Laut einer Studie des Instituts für Arbeit (IAB) animiert schon eine Erhöhung des Regelsatzes auf über 400 Euro (aktuell 351 Euro für Alleinstehende) zu Nicht-Arbeit. Wenn der "Soziallohn" vielfach höher ist als der zu erzielende Marktlohn, sprechen Forscher von "negativen Anreizeffekten". IAB-Autor Jürgen Wiemers schätzt die Zahl der Personen, die aufgrund des höheren Transfergelds weniger oder gar nicht mehr arbeiten würden, auf 200 000. Lafontaines Forderung schafft also Arbeitslosigkeit, finanziert vom Steuerzahler. Ein Regelsatz von 500 Euro kostet pro Jahr zehn Milliarden Euro mehr.
So viel kosten die Linken | RP ONLINE

auch nicht besser und wurde auch eher überlesen.
 
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#15
Ich denke, die FAZ muss sich keine Sorgen machen.

Die meisten Erwerbslosen sind doch mit 359,- € vollkommen zufrieden.

[...]


Von Millionen Betroffenen haben bisher nicht mal 2000 Leute unterschrieben.
Glaubt hier wirklich jemand, die ideologische Gehirnwäsche der letzten Jahre ließe sich in so kurzer Zeit korrigieren?
 

Berenike1810

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#16
..Für mich liegt es klar auf der Hand und mein Umfeld bestätigt es, dass ein Eckregelsatz, von dem man nicht "menschenwürdig" leben kann, auf jeden Fall die Schwarzarbeit und Kriminalität fördert.

-Oder ist hier jemand, der gut bezahlte "Hahndreichungen" -wie: Rasenmähen, Heckeschneiden, Schneeschippen, Hoffegen u.s.w. ablehnen würde, wenn die älteren Herrschaften aus der Nachbarschaft fragen und dafür monatl. gerne 160,00 €, auf die Hand zahlen ?

-Bestimmt rennt jeder gleich davon, am besten zur Arge um zu fragen wieviel er behalten darf ? Und zeigt natürlich den "Schwarzarbeitgeber" an !

Wieviele Leute kämen ohne ein solches Zugeld gar nicht über den Monat.....
 

Kaleika

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#17
Ich finde es immer wieder nur zum kotzen, wie als Ursache für die steigende Arbeitslosigkeit die Faulheit der Erwerbslosen benannt wird und nicht der Arbeitsmarkt, dass wir selbst immer mehr Waren produzieren, die kein Mensch mehr kaufen kann oder will, Autos nunmal keine Autos kaufen!

Kaleika
 

druide65

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#18
Wie ich in einem anderen Thread schon erwähnt habe:

Wenn Millionen von Menschen vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt werden kann man nie und nimmer von Faulheit sprechen!

Und wenn nach der geschönten Statistik 3,8 Millionen Arbeitslose 491.000 offene Stellen gegenüber stehen müßte eigentlich für jeden klar sein das nicht für jeden ein Arbeitsplatz da ist.

Und dieses Gefasel vom Lohnabstandsgebot was ja gerne von den FDP Schwätzern propagiert wird dient doch nur dazu den Niedriglohnsektor weiter zu zementieren.

Es sollte nicht heißen:
Mehr Netto vom Brutto
sondern
Weniger Geld für mehr Arbeit

Und der Rest wird dann in demnächst in Workfare entsorgt damit "das Faule Pack" jeden Morgen um 7 mit Kehrbesen zum Appell bereit steht damit es das frühe Aufstehen wieder lernt und Deutschlands Städte wieder schöner werden.(Siehe das nette Bürgergeld der FDP)

Man merkt das den Neoliberalen Schreiblingen der Hintern auf Grundeis geht.Sie haben Angst vor dem Linksruck.
Zu Recht:icon_twisted:
 
E

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#19
Und wenn nach der geschönten Statistik 3,8 Millionen Arbeitslose 491.000 offene Stellen gegenüber stehen müßte eigentlich für jeden klar sein das nicht für jeden ein Arbeitsplatz da ist.
Und auch wenn von den geschönten 3,8 Millionen Erwerbslosen selbst 1,8 Millionen zu faul sein sollten, was wäre dann mit den restlichen 2,0 Millionen?
 

druide65

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#20
Und auchwenn von den geschönten 3,8 Millionen Erwerbslosen selbst 1,8 Millionen zu faul sein sollten, was wäre dann mit den restlichen 2,0 Millionen?
Verfügungsmasse für den Niedriglohnsektor?
 
E

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#22
Ich finde es immer wieder nur zum kotzen, wie als Ursache für die steigende Arbeitslosigkeit die Faulheit der Erwerbslosen benannt wird und nicht der Arbeitsmarkt, dass wir selbst immer mehr Waren produzieren, die kein Mensch mehr kaufen kann oder will, Autos nunmal keine Autos kaufen!

Kaleika
Ist doch nur ein (falsches) Argument, häufiger wird gesagt, das "ein Hartz IV-Empfänger mehr Geld bekommt, als jemand der Vollzeit arbeitet" oder "der Steuerzahler für die Regelsätze aufkommen muss", was Hauptsächlich aus der "christlich-liberalen" Ecke kommt.

Ein bundesweiter Mindestlohn von ca. 8,75€ (Mittelwert aus 7,50€ und 10€) würde den Abstand zwischen Sozialleistungsempfängern und Beschäftigten vergrößern, das dann auch Spielraum für Erhöhungen bei den Regelsätzen ermöglichen würde.

Das mit den "Steuerzahlern die für die Regelsätze aufkommen müssen" ist genauso Unsinn, denn gerade die Hartzis geben/müssen ihr Geld ja für die Notwendigkeiten des Alltags ausgeben und geben also fast ihr gesamtes Geld wieder aus, was ja auch Steuern sind, die sie bezahlen.

Beides wurde schon mehrfach bewiesen, trotzdem machen gerade die "Christlich-Liberalen" immer wieder die gleichen Aussagen, sind gleichzeitig gegen Mindestlöhne, finden immer wieder angebliche "Sozialschmarotzer" und dreschen auf die Elos ein.

Würde jeder mal darüber nachdenken, auch die Erwerbstätigen, wären solche Aussagen wie "Faulheit", "hohe Regelsätze" und "Steuergelder" ein sehr guter Grund, gerade solche Leute/Parteien nicht zu wählen, den die wollen nur eins, niedrigere Löhne, noch niedrigere Sozialleistungen usw, und die Menschen im Land mit "Steuersenkungen" im Sinne der "Oberschicht" für dumm verkaufen, denn es gewinnen immer nur die Gut-, Besser- und Bestverdienenden.
 

Sprotte

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#23
Zudem eine beruflich qualifizierte Verfügungsmasse.
Eben.....warum soll die Wirtschaft denn hohe Löhne zahlen,wenn sie die Leute mit Hilfe der Politik fast und bald ganz zum Nulltarif bekommen kann....Deutschland das Nullgehaltparadies für Firmen.
Dabei gibt es nur ein Problem : Wer bezahlt am Ende dann die ständigen Diätenerhöhungen der Politiker.....doch nicht etwa die Firmen ? Das würde die "Gewinne" schmälern....das geht gar nicht :icon_party:
 

Rounddancer

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#24
I


Von Millionen Betroffenen haben bisher nicht mal 2000 Leute unterschrieben.
Nun, das hat viele Gründe:

1. da sind die, die denke, hinter der 500 EUR-Forderung stünden nur Spinner, Kommunisten, Tagdiebe, und andere solche, mit denen Otto und Mimi Normalverbraucher nichts zu tun haben wollen;

2. dann gibts die, - und, mal ehrlich, wem von uns ging es nicht in der ersten Zeit des Bezugs von Alg I, und dann von Alg II auch so, die, die denken/hoffen/glauben, daß sie besser, qualifizierter, nachgefragter und gesuchter seien, als andere, und darum sicher nicht lange zum wachsenden Heer der Arbeitslosen zählen werden;

3. dazu die, die denken, daß, wenn sie auf soner Liste unterschrieben, alle Welt, die Freunde, Bekannten, Verwandten, Nachbarn, künftige Vorgesetzte, künftige, auf Mobbing-Opfer wartende KollegInnen, erführen, daß sie arbeitslos seinen, und sich durch die Forderung nach mehr Staatsknete dazu bekennten, länger als nötig vom Staat, und damit von denen, die jeden Tag zur Arbeit müssen, durchfüttern lassen wollten;

4. die, für die es eine Schande ist, erwerbslos zu sein;

5. sowie die ganz, ganz vielen, die von der Aktion gar nichts wissen, weil sie keinen, oder keinen freien Zugriff aufs Internet haben, oder zwar Zugriff hätten, aber nicht wissen, wie man solche Portale wie das Erwerbslosenforum da findet,- oder sich nicht trauen, da mal danach zu suchen.

6. oder auch die, die sich wirklich, sei es mittels Zusatzverdienst, Ein-Euro-Job, oder Hilfe der Familie irgendwie mit der Situation arrangierten.

7. die, die sich aufgegeben haben, nun Papierkörbe nach eßbaren Resten anderer, oder nach Pfandflaschen drchsuchen,- oder nur noch Tag für Tag von Kartoffeln oder Nudeln mit Soße und dünnem Kaffee/Tee oder Leitungswasser ihr Dasein fristen ("Leben" kann man das nicht mehr wirklich nennen);

8. ...

Wir, die wir trotz Armut, Langzeit-Erwerbslosigkeit, etc. noch Internet-Zugriff haben, so die Aktion sehen und unterstützen konnten, und mit unserer Unterschrift unterstützt haben, sind privilegiert.

ICH bin jedenfalls, seit ich erwerbslos bin, 01.04.04, noch keinen Tag später als 7:30 Uhr aufgestanden. Meist eher zwischen 6:00 Uhr und 6:30 Uhr.
 
E

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#25
1. da sind die, die denke, hinter der 500 EUR-Forderung stünden nur Spinner, Kommunisten, Tagdiebe, und andere solche, mit denen Otto und Mimi Normalverbraucher nichts zu tun haben wollen;

2. dann gibts die, - und, mal ehrlich, wem von uns ging es nicht in der ersten Zeit des Bezugs von Alg I, und dann von Alg II auch so, die, die denken/hoffen/glauben, daß sie besser, qualifizierter, nachgefragter und gesuchter seien, als andere, und darum sicher nicht lange zum wachsenden Heer der Arbeitslosen zählen werden;

3. dazu die, die denken, daß, wenn sie auf soner Liste unterschrieben, alle Welt, die Freunde, Bekannten, Verwandten, Nachbarn, künftige Vorgesetzte, künftige, auf Mobbing-Opfer wartende KollegInnen, erführen, daß sie arbeitslos seinen, und sich durch die Forderung nach mehr Staatsknete dazu bekennten, länger als nötig vom Staat, und damit von denen, die jeden Tag zur Arbeit müssen, durchfüttern lassen wollten;

4. die, für die es eine Schande ist, erwerbslos zu sein;

5. sowie die ganz, ganz vielen, die von der Aktion gar nichts wissen, weil sie keinen, oder keinen freien Zugriff aufs Internet haben, oder zwar Zugriff hätten, aber nicht wissen, wie man solche Portale wie das Erwerbslosenforum da findet,- oder sich nicht trauen, da mal danach zu suchen.

6. oder auch die, die sich wirklich, sei es mittels Zusatzverdienst, Ein-Euro-Job, oder Hilfe der Familie irgendwie mit der Situation arrangierten.

7. die, die sich aufgegeben haben, nun Papierkörbe nach eßbaren Resten anderer, oder nach Pfandflaschen drchsuchen,- oder nur noch Tag für Tag von Kartoffeln oder Nudeln mit Soße und dünnem Kaffee/Tee oder Leitungswasser ihr Dasein fristen ("Leben" kann man das nicht mehr wirklich nennen);

8. ...diejenigen, die sich keine 30 Sekunden Zeit nehmen wollen, um sich für ihre eigenen Interessen zu engagieren......
ICH bin jedenfalls, seit ich erwerbslos bin, 01.04.04, noch keinen Tag später als 7:30 Uhr aufgestanden. Meist eher zwischen 6:00 Uhr und 6:30 Uhr.
Ich stehe unter der Woche um 5:45h auf, und am Wochenende liege ich durchaus mal bis um 11h in den Buntkarierten - das hebt mich jedoch weder besonders hervor, sowenig, wie es mich abwertet.

LG :icon_smile:
 
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Gast
#26
Nun, das hat viele Gründe:

1. da sind die, die denke, hinter der 500 EUR-Forderung stünden nur Spinner, Kommunisten, Tagdiebe, und andere solche, mit denen Otto und Mimi Normalverbraucher nichts zu tun haben wollen;

2. dann gibts die, - und, mal ehrlich, wem von uns ging es nicht in der ersten Zeit des Bezugs von Alg I, und dann von Alg II auch so, die, die denken/hoffen/glauben, daß sie besser, qualifizierter, nachgefragter und gesuchter seien, als andere, und darum sicher nicht lange zum wachsenden Heer der Arbeitslosen zählen werden;

3. dazu die, die denken, daß, wenn sie auf soner Liste unterschrieben, alle Welt, die Freunde, Bekannten, Verwandten, Nachbarn, künftige Vorgesetzte, künftige, auf Mobbing-Opfer wartende KollegInnen, erführen, daß sie arbeitslos seinen, und sich durch die Forderung nach mehr Staatsknete dazu bekennten, länger als nötig vom Staat, und damit von denen, die jeden Tag zur Arbeit müssen, durchfüttern lassen wollten;

4. die, für die es eine Schande ist, erwerbslos zu sein;

5. sowie die ganz, ganz vielen, die von der Aktion gar nichts wissen, weil sie keinen, oder keinen freien Zugriff aufs Internet haben, oder zwar Zugriff hätten, aber nicht wissen, wie man solche Portale wie das Erwerbslosenforum da findet,- oder sich nicht trauen, da mal danach zu suchen.

6. oder auch die, die sich wirklich, sei es mittels Zusatzverdienst, Ein-Euro-Job, oder Hilfe der Familie irgendwie mit der Situation arrangierten.

7. die, die sich aufgegeben haben, nun Papierkörbe nach eßbaren Resten anderer, oder nach Pfandflaschen drchsuchen,- oder nur noch Tag für Tag von Kartoffeln oder Nudeln mit Soße und dünnem Kaffee/Tee oder Leitungswasser ihr Dasein fristen ("Leben" kann man das nicht mehr wirklich nennen);

8. ...

Wir, die wir trotz Armut, Langzeit-Erwerbslosigkeit, etc. noch Internet-Zugriff haben, so die Aktion sehen und unterstützen konnten, und mit unserer Unterschrift unterstützt haben, sind privilegiert.

ICH bin jedenfalls, seit ich erwerbslos bin, 01.04.04, noch keinen Tag später als 7:30 Uhr aufgestanden. Meist eher zwischen 6:00 Uhr und 6:30 Uhr.
Glaskugelphilosophie.

:icon_kotz:
 
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#27
Ich zitiere hier gerne den Beitrag von Sparks, den er in dem Thread "Petition gegen Sanktionierung bei Hartz IV ist freigeschaltet" geschrieben hat:

Ich stelle mir die Frage, ob in unserer Gesellschaft nicht eine Art "Werteverschiebung" stattgefunden hat. Es ist doch erstaunlich anzusehen, dass, wenn es um Internetsperren geht, innerhalb kürzester Zeit über 100.000 Unterschriften zusammen kommen. Geht es um die blanke Existenz eines Menschen, bzw. einer Menschengruppe, interessieren sich nur die Wenigsten dafür.

Wie gesagt. Ich finde, dass die Gesellschaft ihre Werte und Moralvorstellungen deutlich verschoben hat. Hier entwickelt sich eine egoistische Gesellschaft heraus ...
Mich irritiert es auch, dass gesellschaftliche Probleme offensichtlich unter einem äußerst engen Focus betrachtet werden.
 

Berenike1810

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#28
....Schwarz/Gelb, ist eine bevorstehende Katastrophe, man höre doch nur "Smartie" - Schwesterwelle an.

"Schwarz/Gelb", das erinnert mich an eine andere Zeit in meinem Leben. -Bin mal "ausgestiegen".


Diese großen Giftnattern sind in mehreren verschiedenen Arten vor allem über Südostasien und die Sundainseln verbreitet.

Bungars erreichen Körperlängen von bis zu gut zwei Metern. Die meist recht farbenfrohen Tiere haben einen relativ kantigen Körperbau. Der schmale, kaum vom Körper abgesetzte Kopf ist mit äußerst lichtempfindlichen Augen ausgestattet, deren Pupillen sich nur in geringem Maße verengen können. Deshalb wird der Kopf bei Tag häufig unter dem Körper versteckt.

Der Gelbe Bungar (Bungarus fasciatus) weist eine schwarz-gelbe Bänderung auf, während der Südchinesische Vielbindenbungar (Bungarus multitinctus), wie der Name schon vermuten lässt, mit eng gestellten schwarz-weißen Bändern versehen ist.

Bungars gehen bevorzugt in der Nacht auf Beutefang und liegen tagsüber träge in der Sonne. Als Nahrung bevorzugen sie Schlangen und machen selbst vor der eigenen Art nicht Halt. Sie erbeuten außerdem Eidechsen, Fische und kleine Säugetiere.

Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu zwölf Eier, die gut bewacht werden, bis die etwa 30 Zentimeter langen Jungtiere schlüpfen.

Da Bungars sehr träge Tiere sind, lassen sie sich kaum stören und rollen sich meist nur zusammen, wenn sie überrascht werden. Falls sie doch einmal zubeißen, geschieht dies meist in der Nacht, und so mancher Biss endet tödlich, wenn er nicht umgehend mit Serum behandelt wird.

....Na: mal viel Vergnügen !!!

Berenike
 
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#29
Und wieder jemand, der aus Angst vor dem Verlust eigener Privilegien andere diffamiert. Leider wird ihm dafür ein Forum in einer großen Zeitung gegeben.

Es gibt nicht genug Arbeitsplätze, und Arbeit wird häufig nicht existenzsichernd entlohnt. Verursacht haben das aber doch nicht diejenigen, die von Erwerbsarbeit ausgeschlossen werden. Gäbe es Vollbeschäftigung, wenn alle täglich um 6 Uhr aufstünden? Wohl kaum.
 

Berenike1810

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#30
...meinst Du mich rheinlaenderin"..?

Dann darfst Du ruhig mehr dazu sagen !

-Ich gebe Dir gerne, jederzeit, Antwort, so gut ich kann!

Berenike
 

Kaulquappe

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#33
Was soll der bekloppte Aufhänger mit der "frühen Aufsteherei"?
Ich bin jeden Morgen um 6.00 auf der Matte, und mitunter komm ich gar nicht zum Schlafen aus lauter Sorge darum, einigermassen über den Monat zu kommen.
Aber ja doch, 500 Euros würden mir helfen, um vor allem die letzten 5 Tage jeden Monats etwas "fauler" verbringen zu können,
indem ich nicht vezweifelt damit bemüht bin, was zum Essen aufzutreiben oder mir irgendwo zum X-tenmal etwas Geld zu leihen.
Na endlich jemand, dem es auch so geht wie mir (wobei es bei mir nicht die letzten fünf Tage sind sondern schon wesentlich früher).

Die meisten hier schreiben immer, dass sie sehr wohl mit ALG II klar kommen :icon_neutral::eek:
 

druide65

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#34
Na endlich jemand, dem es auch so geht wie mir (wobei es bei mir nicht die letzten fünf Tage sind sondern schon wesentlich früher).

Die meisten hier schreiben immer, dass sie sehr wohl mit ALG II klar kommen :icon_neutral::eek:

Hängt die Definition des Menschseins vom frühen Aufstehen ab?

Ist das nicht vollkommen unwichtig wann ein Mensch aufsteht?
 
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ExitUser

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#35
Hängt die Definition des Menschseins vom frühen Aufstehen ab?
Unbedingt!
Ist das nicht vollkommen unwichtig wann ein Mensch aufsteht?
Um in D als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft respektiert zu werden, ist frühes Aufstehen vor 6.00h unerlässlich.
Selbstverständlich ist dieses mit entsprechenden Nachweisen dem FM seines Vertrauens nachzuweisen. :cool:

LG :icon_smile:
 

druide65

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#36
Unbedingt!
Um in D als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft respektiert zu werden, ist frühes Aufstehen vor 6.00h unerlässlich.
Selbstverständlich ist dieses mit entsprechenden Nachweisen dem FM seines Vertrauens nachzuweisen. :cool:

LG :icon_smile:

Jetzt habe ich aber ein Problem.Wie kann ich das verschleiern gegenüber meinem FM das ich ein Langschläfer bin?:icon_mued:
Muss ich jetzt Sanktionen befürchten?
:icon_sad:
 

Kaulquappe

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#40
Hängt die Definition des Menschseins vom frühen Aufstehen ab?

Ist das nicht vollkommen unwichtig wann ein Mensch aufsteht?
Natürlich! Es ist völliger Quatsch! Warum zitierst du mich? Ich habe darüber nichts geschrieben!
 
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Gast
#44
Na endlich jemand, dem es auch so geht wie mir (wobei es bei mir nicht die letzten fünf Tage sind sondern schon wesentlich früher).

Die meisten hier schreiben immer, dass sie sehr wohl mit ALG II klar kommen :icon_neutral::eek:
scheint so, kann man aber auch so sehen, das viele nur noch ans jetzt denken.
 
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Gast
#45
Nichts.Defintiv NICHTS.

Man sollte aber trotzdem locker bleiben.....ist das einzigste was uns noch bleibt
Es bleiben aber trotzdem die fadenscheinigen Ausreden der Politiker, die ständig wiederholt werden. Soll man die auch immer wieder locker übergehen oder sie deutlich und für alle verständlich widerlegen?
 

druide65

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#46
Es bleiben aber trotzdem die fadenscheinigen Ausreden der Politiker, die ständig wiederholt werden. Soll man die auch immer wieder locker übergehen oder sie deutlich und für alle verständlich widerlegen?
Nein.

Und auf meine Person bezogen Sancho.....habe ich die jemals "übergangen"?
Ich stelle ständig Fragen....ich hinterfrage.Zwischdurch muss OT und Sarkasmus und Ironie aber auch sein:icon_smile:

Glaub mir ....wenn ich das alles so eng sehen würde ....wäre ich ein Fall für den Therapeuten....bin aber nicht...hoffe ich:icon_smile:
 
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Gast
#47
Nein.

Und auf meine Person bezogen Sancho.....habe ich die jemals "übergangen"?
Ich stelle ständig Fragen....ich hinterfrage.Zwischdurch muss OT und Sarkasmus und Ironie aber auch sein:icon_smile:

Glaub mir ....wenn ich das alles so eng sehen würde ....wäre ich ein Fall für den Therapeuten....bin aber nicht...hoffe ich:icon_smile:
Ich auch nicht. :icon_mrgreen:

Aber warum nicht beides verbinden?

z. B.

"Die Wirtschaftspolitik der jetzigen Regierung und die der nächsten ist so als wenn ein Tierheim die Gelder für ihre Tiere kürzt, um sich neben den eigenen Gehaltserhöhungen bei den Sponsoren mit großzügigen Geschenken für die Spenden zu bedanken. Kommentar des Leiters "die sitzen doch nur den ganzen Tag in ihren Freigehegen rum und machen ja nichts produktives"

oder bei Kindergärten etc.

:icon_wink:
 

druide65

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#48
Ich auch nicht. :icon_mrgreen:

Aber warum nicht beides verbinden?

z. B.

"Die Wirtschaftspolitik der jetzigen Regierung und die der nächsten ist so als wenn ein Tierheim die Gelder für ihre Tiere kürzt, um sich neben den eigenen Gehaltserhöhungen bei den Sponsoren mit großzügigen Geschenken für die Spenden zu bedanken. Kommentar des Leiters "die sitzen doch nur den ganzen Tag in ihren Freigehegen rum und machen ja nichts produktives"

oder bei Kindergärten etc.



:icon_wink:

Muss man 5 x lesen den Satz.....aber stimme ich zu
 
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ExitUser

Gast
#51
In der Beschäftigungspolitik vertritt die Partei, ...:icon_mued:.... (Wiederholungen SED, PDS, tralala)......, ebenfalls teure Positionen. Das Arbeitslosengeld II will sie auf 500 Euro erhöhen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kommt schon für eine Erhöhung auf 420 Euro auf Kosten von mehr als 10 Milliarden Euro. Außerdem will die Partei Die Linke die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes verlängern, allerdings ohne zu sagen, wie dies aussehen soll. Früher hat sie einmal eine Verlängerung um einen Monat für jedes Jahr Beitragszahlung verlangt. Dafür würden 2,5 Milliarden Euro gebraucht, wie die SPD ermittelt hat.
Das alleine schon eine Erhöhung der RS auf horrende 420 (in Worten vierhundertzwangig)€ alleine schon ca. 10 Milliarden Euro kosten würde, geht ja schon garnicht :icon_evil:, denn diese gigantische Zahl von 10 Milliarden Euro hat die Regierung nicht, deswegen müssen ohne Wenn und Aber solche Peanuts-Beträge wie die 35 Milliarden (die ja leicht aus der Portokasse ersetzt werden können) den Großunternehmen und Banken versprochen werden.

Das ist aber noch nicht alles, als nächstes werden die Steuern erhöht, natürlich nur für die Portokasse, die Löhne gesenkt, weil man ja wieder einen Aufschwung braucht und das allerschädlichste für eine positive Konjunktur, nämlich die Kaufkraft der Menschen in diesem Land, muss deswegen gesenkt werden. Da ja auch der "einfach denkende Bürger" mittlerweile weis, das jeder Betrieb nur von Steuern lebt (hört jeder, der diese "Volksvertreter" in den Medien "erlebt"), kann man darauf verzichten. Wozu brauchen die "einfachen Bürger" denn Geld, die sollen doch froh sein, das sie hier leben dürfen?

Wer sich also für einen Mindestlohn, höhere Sozialleistungen und "soziale Gerechtigkeit" einsetzt, gehört geächtet, denn sowas schadet nur den Reichen und um die nicht noch ärmer zu machen, sollte ein Gesetz eingeführt werden, das die Arbeitnehmer den Arbeitgebern Löhne zahlen und nicht anders herum. Sozial ist, was den Reichen nutzt, unsozial ist, was dem "gemeinen Bürger" nutzt

Am "christlichsten" wäre, wenn man die Bevölkerung "liberal" wieder zu dem macht, was es schonmal war, zu "Leibeigenen". Die haben früher auch "gut gelebt", denn die durften für die Obrigkeit schuften für "nen Appel und nen Ei", hatten ein Dach über dem Kopf und durften weder murren noch meckern. Wer es doch tat, verschwand dann, oder wurde öffentlich hingerichtet, deswegen waren da auch alle zufrieden mit ihrem Leben.



(Sarkasmus off) :icon_twisted:
 
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