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Fördermittel für Arbeitgeber.

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SAbine

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Ich hatte vor 4 Jahren einen(mit 32) Schlaganfall und bin rechts noch ziemlich eingeschränkt. Nun hätte ich vielleicht Aussicht auf einen Job.
Die Frage ist jetzt : Was bekommt ein Arbeitgeber für Fördermittel für mich?
Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen.
Ich will unbedingt aus diesem Hartzdilemma raus.
Ich hab auch jemanden kennengelernt, der aber nicht zu mir ziehen kann aus dem genannten Grund. Diese ätzende Fussfessel HARTZ :uebel:
Dabei bräuchte ich so dringend auch zu Hause Unterstützung. Zwei Kinder sind ja auch noch da.
Also wie macht man denn nun einem Arbeitgeber einen Behinderten "schmackhaft"?
Danke für eure Hilfe!
SAbine
 

gelibeh

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Wenn Du einen Schwerbehindertenausweis hast, kommt das eventuell in Frage. Solche Zuschüsse müssen aber vor Abschluss der Arbeitsvertrags beantragt werdenIch zitiere mal die Paragrafen aus dem SGBIII
SGB III § 218 Eingliederungszuschuss
(1) Der Eingliederungszuschuss darf 50 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts nicht übersteigen und längstens für eine Förderdauer von zwölf Monaten erbracht werden.

(2) Für schwerbehinderte oder sonstige behinderte Menschen kann die Förderhöhe bis zu 70 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts und die Förderdauer bis zu 24 Monate betragen. Nach Ablauf von zwölf Monaten ist der Eingliederungszuschuss entsprechend der zu erwartenden Zunahme der Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers und den abnehmenden Eingliederungserfordernissen gegenüber der bisherigen Förderhöhe, mindestens aber um zehn Prozentpunkte, zu vermindern.
oder
SGB III § 219 Eingliederungszuschuss für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen
(1) Für schwerbehinderte Menschen im Sinne des § 104 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a bis d des Neunten Buches und ihnen nach § 2 Abs. 3 des Neunten Buches von den Agenturen für Arbeit gleichgestellte behinderte Menschen, die wegen in ihrer Person liegender Umstände nur erschwert vermittelbar sind (besonders betroffene schwerbehinderte Menschen) darf die Förderung 70 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts sowie 36 Monate nicht überschreiten. Bei schwerbehinderten Menschen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben (besonders betroffene ältere schwerbehinderte Menschen), darf die Förderdauer 96 Monate nicht übersteigen.

(2) Bei der Entscheidung über Höhe und Dauer der Förderung von schwerbehinderten Menschen ist zu berücksichtigen, ob der schwerbehinderte Mensch ohne gesetzliche Verpflichtung oder über die Beschäftigungspflicht nach dem Teil 2 des Neunten Buches hinaus eingestellt und beschäftigt wird. Zudem soll bei der Festlegung der Dauer der Förderung eine geförderte befristete Vorbeschäftigung beim Arbeitgeber angemessen berücksichtigt werden.

(3) Nach Ablauf von zwölf Monaten ist der Eingliederungszuschuss entsprechend der zu erwartenden Zunahme der Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers und den abnehmenden Eingliederungserfordernissen gegenüber der bisherigen Förderhöhe, mindestens aber um zehn Prozentpunkte jährlich, zu vermindern. Er darf 30 Prozent nicht unterschreiten. Der Eingliederungszuschuss für besonders betroffene ältere schwerbehinderte Menschen ist erst nach Ablauf von 24 Monaten zu vermindern. Zeiten einer geförderten befristeten Beschäftigung beim Arbeitgeber sollen angemessen berücksichtigt werden.
 

kalle

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Auch kannst Du (Dein Arbeitgeber) Fördermittel zum Umbau des Arbeitsplatzes bekommen. Das heißt, wenn Du einen Arbeitgeber hast, dieser stellt Dir einen Arbeitsplatz zur Verfügung und weil Deine rechte Seite nicht so kann wie Du willst, dann kann der Arbeitsplatz mit Hilfsmitteln ausgestattet werden. Also, als Beispiel: Halbblind= Riesenbildschirm.

Aber die nächste Frage wird dann auch sein: Kannst Du länger Arbeiten? Zeitlich?
Wie alt sind Deine Kinder? Müssen die noch betreut / untergebracht werden? Das sind alles Fragen, die dann auch auftauchen werden. Die meisten Fördermittel wird es geben, wenn Du eine Vollzeitbeschäftigung aufnehmen kannst.

Also, es sind noch viele Fragen offen.
 

MissMarple

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Ich würde mich bei folgenden Trägern bezgl Fördermittel informieren:

Agentur f. Arbeit ( Stelle für Reha und Schwerbehinderte)
Rentenversicherung ( Stichwort berufliche Rehabilitation )
zuständiges Integrationsamt ( nur wenn anerkannt schwerbehindert ab 50 GdB)

Manchmal kommt es auch auf die persönlichen Umstände an oder ob man z.B noch seinen alten Arbeitsplatz inne hat, bereits keinen Job mehr hat, schon eine Rehamaßnahme absolviert hat usw. wer und in wie weit hier fördert und gefördert wird.

Viele Grüße
MissM.
 

kalle

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In der Theorie ist dassehr löblich. Nur die Praxis:
Ich habe für jemanden hier eine Arbeitsstelle gefunden. Im März.
Bisher haben wir noch keine Zusage zur Übernahme der Kosten. Nur eine Ablehnung gegen die wir Widerspruch eingelegt haben.

Als erstes rief ich natürlich auch beim Intgrationsamt an: Als die ALG II hörten wollten die nicht einmal Unterlagen oder Einzelheiten. Da sind wir nicht zuständig. Nur wenn Sie Arbeit haben und was benötigen. Rufen Sie bei der Arge an.

Nun ja, man sieht, wie weit wir sind.
 

SAbine

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Hallo und danke für eure Tips!

Also meine Kinder sind elf und sechzehn. Das dürfte keine Probleme machen.
:pfeiff:
Natürlich fällt es mir sicher nicht leicht gleich einen Volltimejob anzunehmen. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Das ist mir auf alle Fälle lieber als allein stehende Mutter von Harz 4 zu leben und wenn ich mir überlege welchen Stress die Situation mit sich bringt (ständige Angst vorm verhungern,ständig enttäuschte Gesichter meiner Kinder, Angst vor Obdachlosigkeit,.....die Liste ist lang) dann nutze ich meine Energie doch lieber und lasse mich von nem Arbeitgeber überfordern.Wenn die Arge mich 4 mal die Woche aus lächerlichen Gründen in ihre Hölle bestellt und ich mich da ständig aufrege, fragt ja auch keiner ob ich mir das zutraue :mued:
Nee mal im Ernst. Ich möchte mich deren Willkür nicht mehr unterwerfen.
Ich hab mein Leben noch vor mir.........hoffe ich zumindest. :kinn:
Also bekommt der Arbeitgeber für mich das erste Jahr 70% Zuschuss. Richtig?? :kinn:
 
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