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FM nervt !

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loewenrudel

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#1
Hallo,

nachdem ich am 24.05. eine EGV verpasst bekommen sollte (Drohung von 30% Kürzung wenn ich nicht sofort unterschreibe) habe ich meinen eigenen Vorschlag verfasst und hingeschickt und denke für Wirbel gesorgt.
Nun bekommt heute mein Frau die selbe Einladung (bereits für nächsten Montag !). Sie erhält z.Zt. aufgrund eines Mini-Jobs ergänzendes ALG 2 muss sie auch mit einer EGV rechnen ? Sie hat gerade einen neuen Job angetreten, wenn der sie vermitteln will, lach ich mich schlapp :-( bzw. was kann da kommen, das gleiche Programm wie bei mir ?

Ich weiß, daß die Sache rechtens sein dürfte allerdings wird in dem Schreiben nix erwähnt, was ist wenn sie diesen Termin nicht wahrnehmen kann (genau in 48 Std !)

Und noch ne Frage: Werde wohl als Beistand mit gehen, muss ich mich bei diesem Termin zu meinem persönl. Fall äußern ? Einladung gilt ja für meine Frau. Denke der dürfte nämlich ganz schön geladen sein.

Gruss
loewenrudel
 
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#2
Solange deine Frau irgendwie arbeitet, kann man ihr wohl kaum einen EEJ verpassen, denn die Arbeitszeiten des EEJobs werden sich wohl kaum mit denen ihres jetzigen Jobs vereinbaren lassen. Und eine EGV ist immer mit einem EEJ verbunden.

Aus hören und sagen ist mir bekannt, dass die Minijobber aufgefordert worden sind, ihren Hinzuverdienst zu kündigen, um einen EEJ anzunehmen. DAs ist reine Schikane (oder Dummheit) und nicht im Sinne des Gesetzgebers. Des Arbeitnehmers sowieso nicht. So etwas werden die dir auch niemals schriftlich geben.

Über deine Angelegenheit brauchst du dich bei einem TErmin von deiner Frau nicht äußern.
 

Dopamin

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#3
Solange deine Frau irgendwie arbeitet, kann man ihr wohl kaum einen EEJ verpassen, denn die Arbeitszeiten des EEJobs werden sich wohl kaum mit denen ihres jetzigen Jobs vereinbaren lassen. Und eine EGV ist immer mit einem EEJ verbunden.HIER habe ich, zugegebenermassen, KEINE Aktien drin...

Aus hören und sagen ist mir bekannt, dass die Minijobber aufgefordert worden sind, ihren Hinzuverdienst zu kündigen, um einen EEJ anzunehmen. DAs ist reine Schikane (oder Dummheit) und nicht im Sinne des Gesetzgebers. Des Arbeitnehmers sowieso nicht. So etwas werden die dir auch niemals schriftlich geben.

Über deine Angelegenheit brauchst du dich bei einem TErmin von deiner Frau nicht äußern.Sehe ich ähnlich, aber der FM oder SB ist ja schonmal "vorgewarnt", dass ihr DAS so wohl nicht hinnehmen werdet
Minijob, ist zwar klein, ABER aus Sicht der Behörden 1. Arbeitsmarkt ALLES andere (EEJ und sogar ABM) ist da NACHRANGIG, wenn derjenige was anderes sagt, ist das völliger Quatsch, und lasse Dir bitte von ihm die §§ des SGB geben, die SEINE Sicht auf die Dinge BELEGEN - am besten Block und Bleistift mitnehmen, für Notizen...

Mein Tipp: IMMER Ruhig und gelassen bleiben (so schwer es auch fallen mag) und fleissig notieren...

Viel Erfolg

Dopamin
 

loewenrudel

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#4
Hallo,
Aus hören und sagen ist mir bekannt, dass die Minijobber aufgefordert worden sind, ihren Hinzuverdienst zu kündigen, um einen EEJ anzunehmen. DAs ist reine Schikane (oder Dummheit) und nicht im Sinne des Gesetzgebers. Des Arbeitnehmers sowieso nicht. So etwas werden die dir auch niemals schriftlich geben.
das wär ja auch noch toller ! ;-) Allerdings, wenn ich´s schriftlich kriegen sollte, nehm ich´s mit ;-). Ich denke er wird Ihr wohl eine Vollzeitstelle anbieten wollen. Bei meinem Termin (Frau als Beistand dabei) sprach er schon so "groß" als Friseurin gibt´s ja auch Vollzeitstellen und blätterte ganz aufgeregt in seinen Unterlagen; mit dem Ergebnis sie 3 Minuten später wieder kleinlaut weg zu räumen.
Ist sie verpflichtet Bewerbungsunterlagen vorzulegen ? Ich frage weil meine Frau Friseurin ist und da ist es nicht üblich Bewerbungen zu schreiben im herkömmlichen Sinne. Hab irgendwo sogar gelesen , daß Zeugnisse nur zur Einsicht zu gewähren seien. Stimmt das ?
Usus ist dort Anruf und dann mal ein paar Stunden zur Probe zu arbeiten. Muss ich jetzt extra für "den" Unterlagen erstellen ? Gleiches Thema: Arbeitsvertrag, soll sie vorlegen, aber sie hat gar keinen schriftlichen !

Ich glaub mit dem werde ich noch viel "Spass" haben" :-(

Gruss
loewenrudel
 

Dopamin

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#5
Hallo,


das wär ja auch noch toller ! ;-) Allerdings, wenn ich´s schriftlich kriegen sollte, nehm ich´s mit ;-). Ich denke er wird Ihr wohl eine Vollzeitstelle anbieten wollen. Bei meinem Termin (Frau als Beistand dabei) sprach er schon so "groß" als Friseurin gibt´s ja auch Vollzeitstellen und blätterte ganz aufgeregt in seinen Unterlagen; mit dem Ergebnis sie 3 Minuten später wieder kleinlaut weg zu räumen.
Ist sie verpflichtet Bewerbungsunterlagen vorzulegen ? Ich frage weil meine Frau Friseurin ist und da ist es nicht üblich Bewerbungen zu schreiben im herkömmlichen Sinne. Hab irgendwo sogar gelesen , daß Zeugnisse nur zur Einsicht zu gewähren seien. Stimmt das ?
Usus ist dort Anruf und dann mal ein paar Stunden zur Probe zu arbeiten. Muss ich jetzt extra für "den" Unterlagen erstellen ? Gleiches Thema: Arbeitsvertrag, soll sie vorlegen, aber sie hat gar keinen schriftlichen !

Ich glaub mit dem werde ich noch viel "Spass" haben" :-(

Gruss
loewenrudel
Auch wenn sie dann im Laden die einzige MIT sein sollte... Anders, werdet ihr dem FM/SB kaum nachweisen können, DASS sie einen Minijob hat, naja oder Vorlage der Kontoauszüge... ICH ziehe da einen Arbeitsvertrag vor...

Der "Spass" sei Dir gegönnt - wenn Du ganz frech sein willst, frag ihn mal ob er die Höhe von "Beraterhonoraren" kennt, freiwillig anbieten dass Du ihn "coachst" und Du wärst mit relativ wenig Arbeit ziemlich schnell aus dem Bezug... :icon_cool:

Dopamin
 
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#6
Auch wenn sie dann im Laden die einzige MIT sein sollte... Anders, werdet ihr dem FM/SB kaum nachweisen können, DASS sie einen Minijob hat, naja oder Vorlage der Kontoauszüge... ICH ziehe da einen Arbeitsvertrag vor...

Der "Spass" sei Dir gegönnt - wenn Du ganz frech sein willst, frag ihn mal ob er die Höhe von "Beraterhonoraren" kennt, freiwillig anbieten dass Du ihn "coachst" und Du wärst mit relativ wenig Arbeit ziemlich schnell aus dem Bezug... :icon_cool:

Dopamin
Lass das bloss mit diesem letzten SAtz! Das ist eine Beleidigung.

No seas tan pavote, Dopamin.
 

Dopamin

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#7
Lass das bloss mit diesem letzten SAtz! Das ist eine Beleidigung.
Rotkäppchen, er MUSS es nciht sagen, ich schätze, der Amtsmensch, weiss schon, dass er jemanden vor sich hat dem er/sie kein X für ein U vormachen kann...

Und ich schätze loewenrudel hat einen Instinkt dafür, was er sagen kann und was er nicht sagen sollte. Es soll Amtsmenschen geben, die Humor haben (meine z.B.) da könnte ich (freundlich, lieb und nett und mit einem Zwinkern) sogar bei meiner Sb nachfragen, ob nicht bei Ihrem AG noch ein Job für mich frei ist, gut, SO ein Spruch würde mit einem Grinsen beantwortet, aber DA kann ich gut mit leben.

Wie gesagt, es gibt SBs mit Augenmass, nicht alle sind absichtlich "Ar***" sondern verlangen zu viel, weil sie einfach nicht besser wissen, und WER ist bei denen für die Schulung zuständig???

Ich möchte viele mal in einem Job sehen, für den sie nur leidlich geschult wurden... Ob diese Menschen dann auch immer noch erwarten, dass alles glatt läuft... Ich kann mir gut vorstellen, dass es SBs gibt die "Ar***" sind, aber ob das so oder so ist, wird NIEMAND von aussen beurteilen können, denn hinter die Kulissen kann keiner sehen.

Dopamin
 
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#8
Solange deine Frau irgendwie arbeitet, kann man ihr wohl kaum einen EEJ verpassen, denn die Arbeitszeiten des EEJobs werden sich wohl kaum mit denen ihres jetzigen Jobs vereinbaren lassen. Und eine EGV ist immer mit einem EEJ verbunden.

.
Wie kommst du darauf, daß eine EGV imer mit einem EEJ verbunden ist?
Bei mir nicht...
 

loewenrudel

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#10
Hallo,
Es soll Amtsmenschen geben, die Humor haben (meine z.B.) ..Wie gesagt, es gibt SBs mit Augenmass, nicht alle sind absichtlich "Ar***" sondern verlangen zu viel, weil sie einfach nicht besser wissen,

Ich kann mir gut vorstellen, dass es SBs gibt die "Ar***" sind, a

Dopamin


habe hierzu in anderem Beitrag bereits etwas geschrieben, erlaube es mir hier erneut einzufügen ;-)

FM erklärt mir: "Man sollte nicht glauben mit welchen Instrumenten ein FM ausgestattet ist um in das Leben seiner Klienten einzugreifen. Ich erzähle diesen Fall gerne, weil er so absurd ist. Wir hatten da einen Klienten der an der bayr.-tschechichen Grenze verhaftet wurde. Er war auf dem Weg um in der Tsch. Republik seinen Führerschein zu machen und hatte sich bei seinem FM für das Wochende nicht als ortsabwesend gemeldet ! Der FM hatte davon Kenntnis erlangt und die Polizei verständigt"

Dieses Zitat ist nicht erfunden, meine Frau kann es bezeugen ;-) Aber evtl. hätte "der Klient" mit Führerschein eher einen Job gefunden ?

Weiter geht´s: Auf meine Bitte, die EGV durchlesen zu dürfen: "Die ist eh nicht verhandelbar!"

Auf meine Bitte EGV nach Hause mitzunehmen: "Ich muss sie darauf hinweisen, daß ich sie dafür mit 30% Kürzung sanktionieren muss"
Als ich die Begriffe "Vertragsfreiheit" und "Androhung von Repressalien in Verbindung mit versuchter Nötigung zur Unterschrift" in den Raum stellte, wurden wir förmlich rausgeworfen "Dann gehen sie doch zum Rechtsanwalt !"

Ich denke, damit dürfte die Frage ob ich mit dem gut klar komme beantwortet sein ! :)

Gruss
loewenrudel
 

eAlex79

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#11
VERHAFTET?????????

Das muss vor's Verfassungsgericht ;) Such den mal lol.
 

Dopamin

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#12
loewenrudel,

in meinem Beitrag ging es da auch eher um die Art und weise WIE man mit einem SB oder was auch immer umgehen kann und sollte.

DAS hängt immer von den betroffenen Parteien ab, wenn DEIN SB/FM oder wie auch immer meint er sei allmächtig, gut, soll er das glauben, DANN möchte er Dir bitte auch die entsprechenden §§ geben, die seine "Allmacht" begründen...

§60 "Mitwirkungspflicht" wird dafür ja gerne genannt, allerdings reiche ich dann gerene den Datenschutz nach, man muss nämlich nicht ALLES an Informationen über sich hergeben, auch DA gibt es klare Richtlinien die auch für SB/FM gelten (Auch wenn diese das dann nicht einsehen wollen)

Ich glaube SGBIII und X sind die Verwaltungsrichtlinien der SB/FM sind bestimmt interessante Lektüre...

Dopamin
 
E

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#13
Ich kenne das nur so. Lasse mich aber eines besseren gerne belehren.
Ich will dich nicht belehren: es ist aber nach dem Gesetz so, daß ein EEJ das letzte Mittel sein soll... demzufolge kann das nicht in jeder stehen...
wer den aufgedrückt bekommen soll, kann sich wehren!
 

loewenrudel

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#14
Hallo,

VERHAFTET?????????
Das muss vor's Verfassungsgericht ;) Such den mal lol.
musste auch grinsen ;-) Wundert mich jetzt noch, daß mir so schnell ne "Ausrede" für mein Grinsen eingefallen ist. ;-)

Gruss
loewenrudel
 

loewenrudel

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#15
Hallo,

in meinem Beitrag ging es da auch eher um die Art und weise WIE man mit einem SB oder was auch immer umgehen kann und sollte.
war mir schon klar ;-). Bin auch Anhänger der "butterzarten Art" allerdings wenn die Keule raus muss, muss sie raus ;-).

Gruss
loewenrudel
 

Dopamin

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#16
Hallo,


war mir schon klar ;-). Bin auch Anhänger der "butterzarten Art" allerdings wenn die Keule raus muss, muss sie raus ;-).

Gruss
loewenrudel
Ich halte Dich für alt und klug (nicht zu verwechseln mit ALTKLUG :p)genug um zu entscheiden, wie Du mit deinem SB/FM umgehen willst/musst. Du machst das schon.:icon_daumen:

Dopamin
 
E

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#17
Hallo,

Weiter geht´s: Auf meine Bitte, die EGV durchlesen zu dürfen: "Die ist eh nicht verhandelbar!"

Auf meine Bitte EGV nach Hause mitzunehmen: "Ich muss sie darauf hinweisen, daß ich sie dafür mit 30% Kürzung sanktionieren muss"
Als ich die Begriffe "Vertragsfreiheit" und "Androhung von Repressalien in Verbindung mit versuchter Nötigung zur Unterschrift" in den Raum stellte, wurden wir förmlich rausgeworfen "Dann gehen sie doch zum Rechtsanwalt !"

Gruss
loewenrudel
Na, der hat sich ja etwas ganz Schönes geleistet. Ganz so extrem stellte sich meine SB nicht an. Nach der Einreichung meines Gegenvorschlages schrieb sie mir: "Sie wollten sich die EGV mitnehmen, um sie in Ruhe durchzulesen und anschließend unterschrieben zurückzuschicken und schickten uns eine überarbeitete EGV. Dies ist bei uns so nicht üblich und wegen der Rechtsfolgebelehrung auch nicht zulässig". (das hat die mir tatsächlich noch schriftlich gegeben!)

Ich schrieb ihr zurück: "Ich möchte Sie daran erinnern, dass Sie die EGV vorgefertigt aus Ihrem PC ausgedruckt haben. Sie haben nur meine Daten angepasst. Es war eine Standardausfertigung und nicht eine gemeinsame Vereinbarung. Bei gemeinsamen Vereinbarungen ist es nicht erforderlich, sich den Text "in Ruhe durchzulesen und anschließend unterschrieben zurückzuschicken". Ich darf Sie darauf hinweisen, dass eine EGV ein öffentlich-rechtlicher Vertrag (Austauschvertrag im Sinne von § 55 SGB X) ist. Jede Vereinbarung ist verhandelbar, auch wenn es bei Ihnen nicht üblich ist. Deshalb bitte ich Sie ein weiteres Mal, meine Eingliederungsvereinbarung zu überprüfen, zumal sie von Ihrer nicht sehr abweicht. Ich weise Sie hier auch auf Ihre Rechtsfolgebelehrungen hin: .... "Das Arbeitslosengeld II wird gekürzt wenn.... Sie nicht bereit sind, die vorliegende EGV nach Beendigung der geführten Verhandlungen zu unterzeichnen". Die Verhandlungen waren durch die Einreichung eines Gegenvorschlags vor Antritt der Maßnahme nicht beendet. Auch Ihre Äußerung "Die Zusendung einer überarbeiteten EGV sei nicht üblich und wegen den Rechtsfolgebelehrungen nicht zulässig" halte ich deshalb für falsch.

Daraufhin ruft mich die Tussi glatt an (an meinem Arbeitsplatz beim EEJ)und fragt mich, was mich denn an ihrer EGV denn so stört. Ich hatte dort keine Unterlagen dabei und war total unvorbereitet. Ich erklärte ihr das mit der Schadensersatzforderung von 100%; der Rest fiel mir im Moment nicht ein. Da meinte sie, sie könne aber keine andere Version unterschreiben und vereinbarte mit mir einen Termin zur Vorsprache (4.6., da muss ich noch hin; suche noch einen Zeugen aus dem Rhein-Main-Gebiet).

Also schickte ich nach diesem Gespräch gleich mal ein Schreiben an den Vorgesetzten der Tussi (das war letzte Woche). Da schilderte ich, dass die SB mich beim EEJ anrief und ich feststellen musste, dass sie sich meinen Vorschlag nicht einmal durchgelesen hatte, denn sie wusste nicht einmal, was mir da so missfällt. Und ferner erklärte ich "Ich weise ausdrücklich auf meine Bereitschaft hin, eine EGV abzuschließen (das war ein Vorschlag von Alex!), kann aber keine Verhandlungsbereitschaft von Ihrer Seite erkennen. M.E. ist jede Vereinbarung, so auch die EGV nach § 15 SGB II verhandelbar. Ansonsten müsste man mir diesen Paragraphen genauer erklären (das war ein Vorschlag von Haubold!). Ich bitte Sie ebenfalls, meine EGV durch eine Person unterschreiben zu lassen, die verhandlungsbefugt ist".

Der Vorgesetzte ist in Urlaub und kommt erst Montag wieder. Ich hatte schon gehofft, der Termin am 4.6. wird abgeblasen. Ich rechne mit einer Kürzung, gegen die ich dann Widerspruch einreichen werde. Ich halte die tatsächlich für so dumm, denn hier geht es - genauso wie in deinem Fall - nicht um ein "Sich nicht einigen können", sondern um einen "Mangel an VErhandlungsbereitschaft".

Vielleicht kannst du ein paar Textauszüge hier verwenden, denn möglicherweise bekommst du Schwierigkeiten. Ich kann dir auch nicht genau sagen, wie meine Angelegenheit ausgeht.
 

Rechtsverdreher

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#18
Nun bekommt heute mein Frau die selbe Einladung (bereits für nächsten Montag !). Sie erhält z.Zt. aufgrund eines Mini-Jobs ergänzendes ALG 2 muss sie auch mit einer EGV rechnen ? Sie hat gerade einen neuen Job angetreten, wenn der sie vermitteln will, lach ich mich schlapp :-( bzw. was kann da kommen, das gleiche Programm wie bei mir ?

Ich weiß, daß die Sache rechtens sein dürfte allerdings wird in dem Schreiben nix erwähnt, was ist wenn sie diesen Termin nicht wahrnehmen kann (genau in 48 Std !)

Der FM hat sich was schnuckeliges für Deine Frau ausgedacht, bestimmt ein paar Friseur Stellen. Ausserdem wird er versuchen ihr eine EinV unterzuschieben.

Wenn bei der Vorladung keine Rechtsfolgenbelehrung dabei war, dann muss man den Termin auch nicht wahrnehmen.
 
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