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FM beginnt wieder zu "spinnen" ?!

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loewenrudel

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#1
Hallo,

nachdem ich ja nun wieder seit 01.08. in Lohn und Brot stehe, erhalte ich aufgrund geringeren Verdienstes ergänzendes ALG 2 für mich und meine Familie.
Meine Frau hat 400.- € Mini-Job und steht lt. Auskunft FM von damals aufgrund meiner Erwerbstätigkeit und Ihres Jobs (da 15 Std) nicht zur Vermttlung an.

Nun flattert uns heute ein Job-Angebot des FM in´s Haus: Ganztags; zwingend erforderlich eigener PKW (da Frisör-Heimservice):
Nun frag ich mich was soll das ?
1. Haben wir nur 1 PKW, der von mir benötigt wird (50 km zum Job, öffentliche Verkehrsmittel =0 )
2. lt. seiner Auskunft als ich wieder begonnen habe, EGV meiner Frau hinfällig, da sich die Voraussetzungen ja geändert hätten.
3. Kinderbetreuung ? (Kind 7 Jahre)

Nun frag ich mich ernsthaft, sp.... der und wie soll ich mich verhalten ?
Sag mir bitte keiner, red doch einfach mal mit dem ;-). Seit der behauptete ich wäre aufgrund Alkoholkrankheit entlassen worden, ist das kein "Gesprächspartner" mehr für mich. ;-)

Wie würdet Ihr euch, verhalten ? Bewerben und auf fehlenden PKW hinweisen oder FM zur Stellungnahme wegen Angebot auffordern ?

Gruss
loewenrudel
 

Arania

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#2
Ich würde die Bewerbung entsprechend abfassen mit wahrheitsgemässen Angaben:wink:
 

gerda52

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#3
loewenrudel sagte :
Nun flattert uns heute ein Job-Angebot des FM in´s Haus: Ganztags; zwingend erforderlich eigener PKW (da Frisör-Heimservice):
Nun frag ich mich was soll das ?
1. Haben wir nur 1 PKW, der von mir benötigt wird (50 km zum Job, öffentliche Verkehrsmittel =0 )

Wie würdet Ihr euch, verhalten ? Bewerben und auf fehlenden PKW hinweisen oder FM zur Stellungnahme wegen Angebot auffordern ?
Das zwingende Erfordernis eines PKW schließt eigentlich die Bewerbungsbemühung aus, da der vorhandene Wagen nicht teilbar ist.

Ist die Betreuung des 7j. bei Vollzeit noch gewährleistet? Oder soll es vielleicht zu den Hausbesuchen mitgenommen werden?

Dann wegen Sponsoring eines Zweitwagens bei der ArGe nachfragen und gleich entsprechende Angebote von Autohändlern mitnehmen.

Die Zusicherung erst schriftlich geben lassen, dann bewerben. :wink:
 
E

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Gast
#4
Das zwingende Erfordernis eines PKW schließt eigentlich die Bewerbungsbemühung aus, da der vorhandene Wagen nicht teilbar ist.
Würde ich nicht sagen, denn genau darauf spekulieren manche FM und dann gibt es eine Sanktion.
Einfach bewerben und darauf hinweisen, wie Arania schon sagte. Das ist das Beste und Vernünftigste.
Warum immer alles so kompliziert, wenn es auch ganz einfach geht?
loewenrudel (schicker Nick) hat sich beworben und ist somit der Mitwirkungspflicht nachgekommen, mehr ist nicht nötig. Alles andere wie Zweitwagen usw. hat Zeit für später.
 

gerda52

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#5
Andine sagte :
Würde ich nicht sagen, denn genau darauf spekulieren manche FM und dann gibt es eine Sanktion.
Einfach bewerben und darauf hinweisen, wie Arania schon sagte. Das ist das Beste und Vernünftigste.
Ich versetze mich mal in Denjenigen, der die Bewerbung erhält. *kopfschüttel*

Der Inhalt ist doch der: Da bewirbt sich jemand, aber eigentlich doch nicht. :icon_kinn:

Der Weg des geringsten Widerstandes ist m.E. nicht immer der Sinnvollste.

Denn: Die Glaubwürdigkeit leidet darunter, mit der Zeit auch die eigene. Daher bin ich mehr für eine Klärung der Fronten.
 

Arania

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#6
Widerstand: ja, da sind wir uns einig?

Gering oder nicht?

Bis man die Sache mit dem FM geklärt hat, schreiben wir wahrscheinlich schon 2008

Ich habe auch mal einen Vorschlag bekommen, wo ich die Vorraussetzungen nicht erfüllt habe, ich bin da hingegangen, habe mich beworben, im Gespräch hat sich herausgestellt ich bin da nicht geeignet: Ende, der SB bekam Bescheid

Das war's
Wo ist das Problem bei wahrheitsgemässer Schilderung der Lage?

Die schriftliche Bewerbung bedeutet doch noch gar nicht das man auch eingestellt wird
 
E

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Gast
#7
Ich versetze mich mal in Denjenigen, der die Bewerbung erhält. *kopfschüttel*
Ich verstehe, was du meinst, aber ich finde auch, dass jeder mit seinen Kräften haushalten sollte. Und wenn der FM meint, hier jemanden verarschen oder reinlegen zu wollen (so sieht es aus), dann einfach bewerben und ihm damit zeigen, dass man verstanden hat, sich aber nicht reinlegen lässt. Diskussionen mit einem solchen FM halte ich für sinnlos.
Wo da ein Problem ist, kann ich nicht sehen. Es wird auch keine Sanktion wegen fehlendem Auto geben.
Man muss zuweilen wie ein SB denken, dann klappts auch mit der Kommunikation.
 

Borgi

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#9
Hauptsache du hast vorher einen Antrag auf Übernahme der Bewerbungskosten gestellt. Dann kannst du dich auch unpassende Stellen bewerben.
 

gerda52

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#10
Mich stört an der Stellenbeschreibung eben die zwingende Voraussetzung und auf so etwas hat ein FM auch mal einzugehen. Auch ist gar nicht gewiss, ob die Betreuung des Kindes bei Vollzeit sichergestellt ist. Schon deswegen empfiehlt sich eine Klärung vorab.

Ich empfehle loewenrudel natürlich, Deine und Andines Beiträge auch in seine Überlegungen einzubeziehen. Entscheiden muss die Familie selbst.
 
E

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Gast
#11
Hallo,

nachdem ich ja nun wieder seit 01.08. in Lohn und Brot stehe, erhalte ich aufgrund geringeren Verdienstes ergänzendes ALG 2 für mich und meine Familie.
Meine Frau hat 400.- € Mini-Job und steht lt. Auskunft FM von damals aufgrund meiner Erwerbstätigkeit und Ihres Jobs (da 15 Std) nicht zur Vermttlung an.

Nun flattert uns heute ein Job-Angebot des FM in´s Haus: Ganztags; zwingend erforderlich eigener PKW (da Frisör-Heimservice):
Nun frag ich mich was soll das ?
1. Haben wir nur 1 PKW, der von mir benötigt wird (50 km zum Job, öffentliche Verkehrsmittel =0 )
2. lt. seiner Auskunft als ich wieder begonnen habe, EGV meiner Frau hinfällig, da sich die Voraussetzungen ja geändert hätten.
3. Kinderbetreuung ? (Kind 7 Jahre)

Nun frag ich mich ernsthaft, sp.... der und wie soll ich mich verhalten ?
Sag mir bitte keiner, red doch einfach mal mit dem ;-). Seit der behauptete ich wäre aufgrund Alkoholkrankheit entlassen worden, ist das kein "Gesprächspartner" mehr für mich. ;-)

Wie würdet Ihr euch, verhalten ? Bewerben und auf fehlenden PKW hinweisen oder FM zur Stellungnahme wegen Angebot auffordern ?

Gruss
loewenrudel
Würde das an dan FM zurückschicken, mit der Begründung: "Ich habe mich dort nicht beworben, da ich die Voraussetzungen mit dem PKW nicht erfülle". Da würde ich mich gar nicht erst bewerben.
 
E

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#12
Würde das an dan FM zurückschicken, mit der Begründung: "Ich habe mich dort nicht beworben, da ich die Voraussetzungen mit dem PKW nicht erfülle". Da würde ich mich gar nicht erst bewerben.
Wetten, dass es darauf eine Sanktion gibt?
Der SB könnte dagegen halten, dass man das mit dem Auto auch noch hätte regeln können. Das wird er dann sagen.
 

Heiko1961

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#13
Würde das an dan FM zurückschicken, mit der Begründung: "Ich habe mich dort nicht beworben, da ich die Voraussetzungen mit dem PKW nicht erfülle". Da würde ich mich gar nicht erst bewerben.
Moin Rotkäppchen,
das würde ich nicht machen. Wenn der FM so ein Arsch ist, machte der garantiert Ärger. Ich finde Arania hat schon den richtigen Vorschlag gemacht.:wink:
 
E

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#14
Na, da habe ich wohl meine SB gut im Griff gehabt. Denn ich habe ausschließlich ungeeignete Stellen vermittelt bekommen, wo ich meist aus Altersgründen durchfiel. Schon die selbstbewusste Bemerkung: "Was kostet ihre schlechte Arbeitsqualität dem Steuerzahler doch für ein Geld. Diese Fälle sollten mal gesammelt werden!" verunsicherte sie ein wenig.
 

Bruno1st

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#15
1. Bewerbung rausschicken
2. Brief an FM und Fördermaßnahmen abfragen/beantragen - KEIN Darlehen, nur Zuschüsse.
Damit solltes du auf der sicheren Seite sein.
 

loewenrudel

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#16
Hallo,

einiges an "Wahnsinn" seitens der ARGE
hinzu kommt noch, daß die Stelle auf 4 Wochen befristet (Krankheitsvertretung) wäre, mit der Aussicht auf Weiterbeschäftigung. Aber wer glaubt das schon ? Außerdem würde die Weiterbeschäftigung im Rahmen von Urlaubsvertetungen etc. erfolgen.

Meine Frau hat da gestern mal aus Neugier angerufen um sich zu informieren. Absage ;-). FM natürlich im Urlaub ;-).

Also ich bin der Meinung sie sollte sich die Absage schriftlich geben lassen. Was meint Ihr ? Am Ende kriegt man wieder ne Sanktion und muss hinterher laufen. Meine Frau ist da etwas unbedarft ;-)

Gruss
loewenrudel
 
E

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#17
Also ich bin der Meinung sie sollte sich die Absage schriftlich geben lassen. Was meint Ihr ? Am Ende kriegt man wieder ne Sanktion und muss hinterher laufen. Meine Frau ist da etwas unbedarft ;-)

Gruss
loewenrudel
Auf jeden Fall auf schriftliche Absage bestehen! Sonst hat sie schlechte Karten.
Ob sie diese nur mit auch einer schriftlichen Bewerbung bekommst, kann ich nicht sagen. Aber sicher jemand anders.
 

gerda52

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#18
loewenrudel sagte :
hinzu kommt noch, daß die Stelle auf 4 Wochen befristet (Krankheitsvertretung) wäre, mit der Aussicht auf Weiterbeschäftigung. Aber wer glaubt das schon ?

Nun, glauben heißt nicht wissen. Schon möglich, dass der Job eine zusätzliche Einnahmequelle nach sich gezogen hätte.

Aber Deine Frau hat ja bereits einen Minijob, den hätte sie dann aufgeben müssen, und das für 4 Wochen Vollzeit? :icon_confused:Der ganz alltägliche Wahnsinn.

Außerdem würde die Weiterbeschäftigung im Rahmen von Urlaubsvertetungen etc. erfolgen.

Wieviele Angestellte hat der Frisör-Heimservice? Der Bereich ist gewiss noch ausbaufähig und vorteilhaft wäre da schon ein Fuß in der Tür.

Meine Frau hat da gestern mal aus Neugier angerufen um sich zu informieren. Absage ;-). FM natürlich im Urlaub ;-).

Haben die auch einen Grund genannt?

Also ich bin der Meinung sie sollte sich die Absage schriftlich geben lassen. Was meint Ihr ? Am Ende kriegt man wieder ne Sanktion und muss hinterher laufen. Meine Frau ist da etwas unbedarft ;-)
Eine schriftliche Absage ist nicht unbedingt erforderlich.
Gegen eine Sanktion könnt Ihr Euch wehren. Deiner Frau rate ich dann: Üben, üben, üben, :biggrin: es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.
 
E

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#19
Hallo Gerda,
wenn eine schriftliche Absage nicht nötig ist.
Wie beweist die Frau sie dann dem Fallmanager?
 

loewenrudel

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#20
Hallo,

Wieviele Angestellte hat der Frisör-Heimservice? Der Bereich ist gewiss noch ausbaufähig und vorteilhaft wäre da schon ein Fuß in der Tür.

Chefin und 1 Angestellte die krank ist ;-)

Haben die auch einen Grund genannt?
Ja, das fehlende allein verfügbare Auto und die nicht sofortige Verfügbarkeit meiner Frau (Kündigungsfrist in Ihrem jetzigen Job) und die Krankheitsvertretung soll nun mal sofort erfolgen ;-).

Desweiteren bringt die Sache unterm Strich wohl garnix, da es effektiv keine Vollzeitstelle ist, da nur ab und an Termine anstehen würden. Außerdem wer den Frisörtarif kennt, versteht wohl, daß ich aus eigener Tasche nicht einen extra PKW zu diesem Zweck anschaffe.

Gruss
loewenrudel

PS: Lassen uns Bestätigung ausfüllen und gut ist, heute läuft Ihre EGV aus ;-) und ne neue werd ich zu verhindern wissen ;-)
 

gerda52

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#21
andine sagte :
Hallo Gerda,
wenn eine schriftliche Absage nicht nötig ist.
Wie beweist die Frau sie dann dem Fallmanager?
Die Frau ist nicht angeklagt. Aus Deinen Beiträgen lese ich sehr viel Angst heraus.
Wenn im Stellenangebot die schriftl. Bewerbung nicht ausdrücklich vorgeschrieben wurde, reicht eine Nachricht über die Absage aus. :wink:

Loewenrudel will sich das schriftlich bestätigen lassen, auch gut aber in dem Fall überflüssig.
 

gerda52

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#22
loewenrudel sagte :
Chefin und 1 Angestellte die krank ist ;-)
Ok, bin überzeugt. Hier ein Kompliment an Deine Frau, ihre Aktion hat die Sache stark vereinfacht. :cool:
 
E

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#23
Die Frau ist nicht angeklagt. Aus Deinen Beiträgen lese ich sehr viel Angst heraus.
Die Angst rührt daher, weil ich das auch schon in einem Beispiel gelesen habe, das der Betreffende eine Sanktion erhielt, weil er sich nicht schriftlich beworben hatte und der Arbeitgeber nur telefonisch absagte und er das nicht beweisen konnte.
Ich bin gerne schon vorher auf der sicheren Seite, damit es (auch wenn unberechtigt und Widerspruch dann möglich) gar nicht erst zu einer Sanktion kommt. ;-)
Denn ohne Geld wäre ich als Alleinerziehende erstmal völlig aufgeschmissen.

Natürlich kann das jeder machen, wie er will und wer nicht alleine ist, kann sich das auch eher leisten.
 

heuschrecke

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#24
Sich nicht zu bewerben ist meiner Ansicht nach nie eine gute Idee. Man handelt sich damit nur (ungerechtfertigte) Sanktionen ein, die man dann aufwendig rückgängig machen lassen muss.

Einfach wahrheitsgemäss bewerben und gut ist.
Wenn man eine Ablehnung relativ stressfrei schriftlich bekommen kann ist das auf jeden Fall von Vorteil.

Sonst ruft der FM da irgendwann mal an und der betreffende Arbeitgeber kann sich nicht mehr an die Bewerbung/Telefonat erinnern. Und schon hat man riesige Probleme...

Ich bewerbe mich daher gerne per eMail und schicke eine (Blind-)Kopie (BCC) an mich selbst. So kann ich später notfalls belegen, dass und wann ich die Bewerbung rausgeschickt habe.

Ersatzweise beim Telefonat jmd. zuhören lassen, oder sich mindestens Datum, Zeit, genauen Namen und ungefähren Gesprächsinhalt aufschreiben und abheften.

So mach ich es jedenfalls. Und da die Arge schon oft was verbockt hat und mir das dann hinterher anhängen wollte, kann ich nur so einigermassen ruhig schlafen.
 

loewenrudel

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#25
Hallo,
Die Frau ist nicht angeklagt. Aus Deinen Beiträgen lese ich sehr viel Angst heraus.
Wenn im Stellenangebot die schriftl. Bewerbung nicht ausdrücklich vorgeschrieben wurde, reicht eine Nachricht über die Absage aus. :wink:

mittlerweile eskaliert die Sache. Die potentielle Arbeitgeberin hat nach dem tel. Bewerbungsgespräch nun bei der ARGE Meldung gemacht, meine Frau sei an dem Job nicht interessiert gewesen. Meine Frau hatte eben einen Anruf von der Vertretung unseres FM die sie auf diese Tatsache und evtl. Sanktionen hinwies. Es wäre statt der Vollzeitstelle auch eine Teilzeitstelle möglich gewesen.
Das stimmt aber nicht, meine Frau hat die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet, von Teilzeit war nie die Rede (auch nicht in Anzeige erwähnt). Kündigungsfrist ist nun mal 4 Wochen und PKW ist nun mal keiner verfügbar.

Auf Nachfrage (evtl. Mißverständnis ?) bei der AG kam nur:" Sie nerven mich!" und aufgelegt.

Und was nun ? Aussage gegen Aussage ? Sanktionierungsfähig ?

Gruss
loewenrudel
 
E

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#26
mittlerweile eskaliert die Sache. Die potentielle Arbeitgeberin hat nach dem tel. Bewerbungsgespräch nun bei der ARGE Meldung gemacht, meine Frau sei an dem Job nicht interessiert gewesen. Meine Frau hatte eben einen Anruf von der Vertretung unseres FM die sie auf diese Tatsache und evtl. Sanktionen hinwies. Es wäre statt der Vollzeitstelle auch eine Teilzeitstelle möglich gewesen.
Das stimmt aber nicht, meine Frau hat die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet, von Teilzeit war nie die Rede (auch nicht in Anzeige erwähnt). Kündigungsfrist ist nun mal 4 Wochen und PKW ist nun mal keiner verfügbar.

Auf Nachfrage (evtl. Mißverständnis ?) bei der AG kam nur:" Sie nerven mich!" und aufgelegt.

Und was nun ? Aussage gegen Aussage ? Sanktionierungsfähig ?

Gruss
loewenrudel
Genau so habe ich es auch erwartet, drum immer schriftliche Bewerbung.
Hoffentlich kapiert es jetzt auch der Letzte hier und für euch tut es mir echt leid.
Die Arbeitgeber, die sich so verhalten, die würde ich im Nachhinein auch noch anzeigen wegen Falschaussage, das ist unerhört.
 

Arania

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#27
Letzters kannst Du vergessen Andine, das kann man nicht beweisen und da kommt dann nichts bei heraus, das erste kann ich nur unterstreichen, man sollte sich da nach Möglichkeit immer alles schriftlich bestätigen lassen

Wenn es nicht geht dann zumindest den Namen des Ansprechpartners am Telefon geben lassen und eine schriftliche Notiz dazu machen, genaue Zeit etc.
 

gerda52

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#28
...
loewenrudel sagte :
mittlerweile eskaliert die Sache. Die potentielle Arbeitgeberin hat nach dem tel. Bewerbungsgespräch nun bei der ARGE Meldung gemacht, meine Frau sei an dem Job nicht interessiert gewesen.

Typisches Kleinbürgertum. *kopfschüttel* Deine Frau kann dieser Aussage widersprechen. Evtl. noch Einstellungsbedingungen abzuklären spricht niemals gegen vorhandenes Interesse. Die Absage erfolgte doch postum.

Meine Frau hatte eben einen Anruf von der Vertretung unseres FM die sie auf diese Tatsache und evtl. Sanktionen hinwies. Es wäre statt der Vollzeitstelle auch eine Teilzeitstelle möglich gewesen.

Wenn die AG in dem Gespräch nichts darüber verlauten ließ, konnte Deine Frau das nicht riechen. Bittet doch die FM um Vermittlungstätigkeit, dabei gleich das fehlende Auto ansprechen und den Spieß umdrehen. Die AG hatte wohl kein Interesse mehr.

Das stimmt aber nicht, meine Frau hat die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet, von Teilzeit war nie die Rede (auch nicht in Anzeige erwähnt). Kündigungsfrist ist nun mal 4 Wochen und PKW ist nun mal keiner verfügbar.

Eben.

Auf Nachfrage (evtl. Mißverständnis ?) bei der AG kam nur:" Sie nerven mich!" und aufgelegt.

Eindeutig fehlende Gesprächsbereitschaft, sie wird wissen warum. Die ArGe hat nicht nicht den Ansprüchen entsprechend geliefert, was folgte, war die Mängelrüge.

Und was nun ? Aussage gegen Aussage ? !!! Sanktionierungsfähig ?

Falls das nachkommt, widersprechen.
 

Bruno1st

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#29
Hoffentlich kapiert es jetzt auch der Letzte hier

das hat nichts mit kapieren zu tun - so etwas "lernt" man nur aus der Erfahrung - leider ist das die teuerste und langwierigste Form des "lernens" und die, für die die Umgebung am wenigsten Verständnis hat, weil jede rnur von seiner Sicht der Dinge und seinem Tempo ausgeht.

Die Arbeitgeber, die sich so verhalten, die würde ich im Nachhinein auch noch anzeigen wegen Falschaussage, das ist unerhört.
am Ende haben die nur die Namen verwechselt, oder es gab ein anderes Mis(st)verständnis. Oder die ARGE hat etwas herausgehört, was sie hören wollten, undundund. Es bleibt am Ende nur übrig, sich instinktiv alles schriftlich geben zu lassen und wenn sich dann jemand über dieses "Misstrauen" mokiert, einigermaßen darüber zu stehen.

Am Ende unterhalten wir uns mit Zetteln :
z.B. "Guten Tag*" = *dies bedeutet, daß ich nur Ihnen einen Guten Tag wünsche und dies nur heute - dies gilt nicht mehr morgen, wird so definiert, daß ich Ihnen keinen Genickbruch wünsche, aber dein Gesülze soll dir im Hals stecken bleiben,..............
 
E

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#30
Ich habe das auch nicht aus Erfahrung gelernt, aber ich habe in den zwei Jahren BEVOR ich ALG2 bezog (habe ich erst seit Juni 2007) genug gelesen, um mir ein Bild zu machen.
Ich war schon immer lieber übervorsichtig bei bestimmten Dingen und erst recht bei Menschen, denen ich ausgeliefert bin. Damit bin ich gut gefahren.
"Wissen ist Macht".
 
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