FM Banken in die Schranken 12.Nov. Mitmachen

wolliohne

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Samstag, den 12. November, um Punkt 14.00 Uhr soll es soweit sein: Von allen Seiten sind die Frankfurter Bankentürme und die Berliner Regierungsgebäude eingekreist von vielen tausenden Menschen. Überall sind Schilder und Transparente mit konkreten Forderungen an die Politik zu sehen, Sprechchöre mit "Banken in die Schranken"-Rufen schallen durch die Straßen.
Damit zwei solch kraftvolle Großaktionen gelingen, brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung: Kommen Sie zur Umzingelung des Frankfurter Bankenviertels! Rühren Sie jetzt mit uns die Werbetrommel und machen Sie die Aktion bekannt!
Informieren Sie Ihre Freund/innen und Bekannte:
per E-Mail...
per Facebook...
Bestellen Sie Flyer und Plakate...
Schauen und verbreiten Sie unseren Mobilisierungsfilm!
Eine Finanztransaktionssteuer einführen, undurchsichtige Finanzprodukte verbieten, Großbanken entflechten und Gläubiger bei der Bankenrettung haften lassen - das sind zentrale Forderungen, deren rasche Umsetzung wir am 12. November von der Bundesregierung verlangen. Wie dringend nötig eine breit getragene Protestbewegung ist, zeigt heute der G20-Gipfel im französischen Cannes. Dort wollen sich die Regierungen der größten Industrie- und Schwellenländer wieder einmal auf eine wohlklingende Absichtserklärung einigen - wovon später nichts umgesetzt werden wird.
Fordern Sie mit uns Taten ein und kommen Sie am 12. November zur Umzingelungsaktion und der anschließenden Kundgebung in Frankfurt!
Weitere Infos zu den Umzingelungsaktionen...
Mit herzlichen Grüßen
Ferdinand Dürr und Christoph Bautz
PS. Bereichern Sie die Abschlusskundgebung in Frankfurt mit einem kurzen Redebeitrag. Beim Demokratischen Mikrophon können zehn Menschen auf der Bühne mit einem 90-Sekunden-Beitrag ihre eigenen Forderungen zur Finanzkrise formulieren.
Reichen Sie Ihren Beitrag ein!
 
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07.11.2011: »Spekulative Finanzprodukte gehören verboten« (Tageszeitung junge Welt)
Banken in Frankfurt/Main und das Berliner Regierungsviertel sollen am 12. November umzingelt werden. Gespräch mit Christoph Bautz
Interview: Gitta Düperthal

Christoph Bautz ist Geschäftsführer des Vereins Campact, der im Internet Kampagnen organisiert, damit sich mehr Menschen in aktuelle politische Entscheidungen einmischen können

Die »Occupy«-Bewegung hat den Antibankenprotest begonnen, auch am Samstag demonstrierten wieder fast 2000 Menschen in Frankfurt am Main. Jetzt ruft Campact unter dem Motto »Banken in die Schranken« dazu auf, am kommenden Samstag erneut die Banken in Frankfurt am Main sowie das Berliner Regierungsviertel zu umzingeln. Was fordern Sie konkret?
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Ein Anfang.
 
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Banken in die Schranken | Telepolis
Am Wochenende wird zum symbolischen Massenprotest aufgerufen, zahlreiche Wissenschaftler fordern eine andere EU-Wirtschaftspolitik

Um die Occupy-Bewegung ist es zumindest in Deutschland ruhig geworden. Dabei gibt es durchaus noch Menschen, die auch bei der spätherbstlichen Witterung weiter draußen campen wollen. In Berlin haben sie erreicht, ihre Zelte sogar näher an das Zentrum der Macht zu rücken. Während sie in den letzten Wochen auf der Wiese im toten Winkel von Berlin-Mitte campierten, haben sie jetzt ihre Zelte am Bundespressestrand im Regierungsviertel aufgestellt. Bis Ende November können sie wohl bleiben.

Doch wenn sie auch noch so trotzig auf ihrer Webseite behaupten: "Wir sind die 99 %", so könnte man in der Zahlengabe ohne das Prozentzeichen noch eine gewisse Annäherung an die Realität erkennen. Mit Meditationen für ein friedvolles Wirtschaftssystem scheint die spirituelle Fraktion langsam die Oberhand zu bekommen. Über einen Zelt steht ein Schild mit der Aufschrift: "Dominik und Saskia sind empört."
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12.11.2011: 60 Sekunden (Tageszeitung junge Welt)
»Occupy«-Debatte im DGB-Haus
...Olaf Gruß, DGB-Jugendbildungssekretär, bei dieser Gelegenheit nur in seiner Identität als »Occupyer« auf dem Podium, hatte gleich zu Anfang verkündet, wie er gedachte, Meinungsäußerungen zu begrenzen: »60 Sekunden Redezeit, nur Fragen!« So könnten maßgebliche Kontroversen mit der neuen Bewegung nicht ausgetragen werden, meinte der Gewerkschaftssekretär von Nahrung Genuß Gaststätten (NGG), Jürgen Hinzer. Schließlich hatte sich die junge Bewegung bereits in vielerlei Hinsicht äußerst streng mit Gewerkschaftskolleginnen und -kollegen gezeigt. Hinzer hatte sich bei einer Kundgebung am 22. Oktober in Gegenwart von drei jungen Männern, die Armbinden trugen mit der Aufschrift »Stolz, ein Deutscher zu sein«, von einigen »Occupy«-Organisatoren anhören müssen: Gewerkschaftsfahnen seien nicht erwünscht. Woraufhin feixende Neonazis triumphiert hätten: »Endlich müssen die Roten ihre Fahnen einrollen«. Verständlicherweise verspürte er wenig Lust, all dies in Frageform vorzubringen.
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