Flugblatt

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penelope

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Guten Abend zusammen

das Flugblatt von Mario Nette darf ich doch im Amt verteilen, oder?

schätze das ist eine ganz dumme Frage:icon_wink:

lg: penelope
 

ethos07

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mehr Mut zum Winz-Riskio!!

@ hartziger u.a.:

Na und? Es sind ja nichts als sozusagen hausinterne Rechtsbelehrungen, die auf diesem Flugblatt stehen!

- und mehr als ein freundlicher Hinweis eines Mitarbeiters oder Wachschutzmenschen, dass sie das nicht wünschen, riskierst man damit bestimmt nicht.

Nur bitte nicht immer so defensiv - dieses Flugblatt gehört aus meiner Sicht nämlich ganz besonders direkt in die Argen! Da könnten dann vielleicht sogar noch die einen oder anderen Mitarbeiter etwas von lernen.

--------
PS "Das ist unser Haus, Schmeist die argen Leute hier doch endlich raus!" - hätten "Ton,Steine ,Scherben" vor Jahren bestimmt noch gedichtet, wenn es da schon dieses einem auf Schritt und Tritt dumm kriminalisieren wollende H4 gegeben hätte. - und vor allem: Sie hätten es dann auch GEWAGT, dort so aufzutreten. Statt noch nicht mal mehr zu wagen, ein Flugblatt aus der Tasche zu ziehen ... wo leben wir denn?
 

penelope

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ich kenne da erhlich gesagt keine Verwandten, meine Mitbürger haben doch ein Recht zu erfahren was hier in unser Vaterland wirklich so abläuft:icon_pfeiff:

die Tafel ist auch kein schlechter Tip, aber die Meinungen der Freunde u Bekannten, da kommt mir gelinde gesagt manchmal das :icon_kotz2:

lg: penelope
 

Mario Nette

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Hinsetzen und warten, bis die Nummer angezeigt wird und man zum SB kann. Derweil 'n kleinen Stapel aus der Tasche ziehen und bei den Mitleidenden durchreichen. Wer weiß schon, woher der Stapel kam? Zumindest bei großen Behörden ...

Hartziger hat natürlich auch Recht, die ARGE hat da nun mal Hausrecht. Aber bis dieses ausgeübt wird, hat man doch Erfolg bei einigen gehabt.

Noch zur Erklärung: Die leere Blattrückseite ist irgendwo auch gewollt. Wenn man draußen verteilt, kann der Betroffene sich dort weitere Infos notieren.

Mario Nette
 

alrice

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Hey an alle,
finde das Flugblatt generell sehr gur...stehen Dinge drin die auch ich nicht wußte.Dafür also erstmal ein Lob.
Aber ich bin da über was verwirrendes gestolpert:
So stehts im Flugblatt:
Die eine und die andere Wahrheit
- Haben Sie Kinder? Werden diese zur Bedarfsgemeinschaft
gezählt? Deckt das Einkommen des Kindes dessen Bedarf,
muss es automatisch von der Behörde aus der Bedarfsgemeinschaft
gestrichen werden. Das Kind stellt seine eigene
Bedarfsgemeinschaft dar.


Und so stehts im SGB2:
1.5 Sonstige Einkünfte
Kindergeld
(11.12)
(1) Kindergeld für minderjährige Kinder ist dem Kind als Einkommen zuzuordnen, soweit es für die Sicherung des Lebensunterhaltes be-nötigt wird. Wird für mehr als drei Kinder Kindergeld gewährt, ist das gesamte Kindergeld gleichmäßig auf alle Kinder aufzuteilen. Ein e-ventuell den Bedarf des Kindes übersteigender Betrag (z. B. durch das Zusammentreffen mit Unterhaltsleistungen und/oder weiterem eigenen Einkommen) ist dem Kindergeldberechtigten als Einkom-men zuzuordnen.


Quelle:
https://www.erwerbslosenforum.de/dvo/113.

Keine Ahnung Leute
 
E

ExitUser

Gast
Da bleibt aber die Frage offen, wie hoch denn dieser Bedarf des Kindes ist.
Gehört es nicht mehr zur BG, was ja einige Argen nach viel Hick-Hack langsam begreifen, bildet es mit den anderen eine Haushaltsgemeinschaft.
Also ist es Mitglied einer Haushaltsgemeinschaft.
Das wiederum hat einen völlig anderen Selbstbehalt als ein Mitglied der BG, nämlich mehr als doppelt so hoch.

Ich wehre mich zur Zeit gegen diese KG-Anrechnung, weil die Arge mit ihrer Berechnung ein nicht zur BG gehörendes Kind auf allerniedrigstes BG-Regelsatzniveau presst. Mit welchem Recht?

Viele Grüße,
angel
 
E

ExitUser

Gast
...und Kindern sind ihren Eltern ja auch nicht zum Unterhalt verpflichtet...

Richtig. Die Argen argumentieren aber so: KG ist Einkommen der Eltern, sobald der Bedarf des Kindes gedeckt ist.
Den Unterhalt rechnen sie nicht den Eltern an, sondern nur den Kindern. Ein "Überhang" ist dann ganz einfach KG (bis zu 154 Euro) und somit angeblich anrechenbar.

Fraglich ist hier eigentlich gleich zweierlei: Wieso ist hier der "Bedarf" eines Haushaltsgemeinschaftsmitgliedes auf einmal wieder der eines BG-Mitgliedes?

Und wieso dürfen dann die unterhaltszahlenden Väter das KG teils zur Hälfte, teils ganz vom Unterhalt laut Düsseldorfer Tabelle abziehen?
Das heisst doch nichts anderes, als daß das KG Bestandteil des Unterhalts ist!
Und somit nicht auf die Mutter übertragbar.

Viele Grüße,
angel
 

Hundehalter

Elo-User*in
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Das Flugblatt sollte nun leider überarbeitet werden.
Jobcenter dürfen Kontodaten von Hartz-IV-Beziehern einsehen, entschied das Bundessozialgericht. :icon_eek:
 
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