Flüchtlinge in Zehlendorf: es gibt nichts mehr zu essen !! wenig Hilfe (1 Betrachter)

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Dagegen72

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Flüchtlinge in der Onkel-Tom-Halle in Berlin-Zehlendorf

Eine erfahrene, ehrenamtliche Helferin traf am
Donnerstagabend in der Notunterkunft Onkel-Tom-Sporthalle ein, was sie sah,
schockierte sie und bestätigt die Eindrücke der Tagesspiegel-Redaktion: 150
Flüchtlinge, keine professionelle Hilfe vor Ort.


Bayertz ist seit einiger Zeit engagiert in der ehrenamtlichen Betreuung von
Flüchtlingen. Die professionelle Tanzpädagogin und Choreografin kennt sich ein
wenig aus mit anderen Flüchtlingsunterkünften, beispielsweise in Stahnsdorf oder
Teltow, und deshalb wusste sie ziemlich schnell:
"Hier fehlt es so ziemlich an
allem." Gemeinsam mit einer Freundin und einem anderen, freiwillig helfenden
Pärchen stieg Bayertz wieder ins Auto und fuhr zum nächsten Supermarkt, um
einzukaufen.
Betreiber ist die "Sanctum Homes GmbH". Sie existiert seit Februar 2015.
Neben der Onkel-Tom-Halle betreibt die Organisation, deren Geschäftsführer
vorher noch nie etwas mit Flüchtlingen zu tun hatte, zwei weitere Notunterkünfte
in Zehlendorf und eine in Pankow.

Der Geschäftsführer von Sanctum Homes ist Rechtsanwalt mit einer eigenen Kanzlei, gleichzeitig wird er bei fünf
weiteren GmbHs als Geschäftsführer geführt. Einer Hausverwaltung, einem Hotel-
und Gaststättenbetrieb, einer Immobilienfirma sowie einer Firma, die die
Verwaltung und die Verwertung von Beteiligungen beziehungsweise Unternehmen zum Ziel hat.
 

roterhusar

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Es gibt nichts mehr zu Essen.
Die typische Aussage meines beliebt, bekannten Sozialpacks, der immer denkt, alles aus der eigenen Tasche zahlen zu müssen.
 
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Zweiter Anlauf.:biggrin:

Die Flüchtlinge wurden praktisch in einen Rohbau gesteckt,da es schnell gehen musste.

Kuckst Du

Also über Nacht aus dem Boden gestampft.
 

doppelhexe

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die gier der menschen kennt keine grenzen, hauptsache das geld für flüchtlinge einsacken, sich kümmern ist nebensache.

aber berlin hat auch schuld, keine kontrollen und die betreiber können machen, was sie wollen, hauptsache die ´menschen sind aus dem eignen verantwortungsbereich raus...

dieser betreiber gehört weggesperrt, zur rückzahlung der einnahmen verdonnert und ne saftige geldstrafe oben drauf...
 
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Die Problematik liegt einfach darin, und das gilt für alle Bundesländer, wo bringt man tagtäglich 100, 400 oder mehr Neuankömmlinge witterungsangemessen unter und stellt die entsprechende Versorgung sicher! Unterkünfte, Logistik und vor allen Dingen Menschen, die dies alles leisten!

Es gibt in ganz Europa keine Wohncontainer mehr! Selbst Feldbetten wurden schon aus den USA eingeflogen!

Hier stößt die Logistik an ihre Grenzen. Und bei allem guten Willen wird sich die Situation in den nächsten Wochen noch verschlimmern.
 

Bananenbieger

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die gier der menschen kennt keine grenzen, hauptsache das geld für flüchtlinge einsacken, sich kümmern ist nebensache.

aber berlin hat auch schuld, keine kontrollen und die betreiber können machen, was sie wollen, hauptsache die ´menschen sind aus dem eignen verantwortungsbereich raus...

dieser betreiber gehört weggesperrt, zur rückzahlung der einnahmen verdonnert und ne saftige geldstrafe oben drauf...
Wohl war.

Die Reichen machen sich Dünn, obwohl sie die Hauptverantwortlichen (indirekt) sind, dass Menschen flüchten müssen.
 

swavolt

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Es gibt noch genug Pensionen, Hotels, Jugendherbergen usw.
Und die ganzen leerstehenden Mietwohnungen erst.
Was meinste was sich die Eigentümer über diesen warmen Geldregen freuen, wenn der Staat die überteuerten Mieten zahlt.

Selbstschuss ins Knie wenn man keine Sozialwohnungen in ausreichendem Maße baut sondern alles immer der Privatwirtschaft überlässt. Da bekommt jeder Politiker nen guten Posten ab, der sich von der Lobby steuern lässt(Nachträgliches Schmiergeld).
 

Dagegen72

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@ RoterHusar: wen oder was meinst du?

@Wolpertinger1: endlich kommt mal das THW ins Gespräch :) Diese Einrichtung hat doch in vielen besonderen Lebenslagen schon gut geholfen und war meistens gut organisiert schnell im Einsatz dort.

Wird die Bundeswehr bei solchen Notsituationen nicht gelegentlich eingesetzt wie damals beim Hochwasser?

@ HeikeS: danke für deine Infos, fand ich sehr interssant :)

danke für die Feldbetten aus den USA - gerade Amerika soll zurückhaltend sein, was Flüchtlings-Welcome betrifft

USA und die Flüchtlingskrise: Eine Supermacht versteckt sich - SPIEGEL ONLINE
 

TazD

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Wird die Bundeswehr bei solchen Notsituationen nicht gelegentlich eingesetzt wie damals beim Hochwasser?
Als Grundsatz gilt, dass die Bundeswehr im Inneren nicht eingesetzt werden darf. Ergibt sich aus Art. 87a GG.
Ausnahmefall ist Art. 35 GG. Diese Amtshilfe muss aber angefragt werden.
 
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die flüchtlinge sind ja nicht im freien ...

sie haben, wenn auch ne schäbige heruntergekommene unterkunft.
Es ging darum:
Zitat von espps:
Ging es nicht um Nahrungsmittel?
Woher weißt Du das mit der schäbigen heruntergekommene Unterkunft?

Immerhin handelt es sich um eine Warme Turnhalle,die bestimmt mit Toiletten,Waschgelegenheiten und Duschen ausgestattet ist warscheinlich sogar nach Männern und Frauen getrennt.:wink:
 

roterhusar

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Ihr kapiert es nicht. Wenn es in Berlin schon soweit gekommen ist, dann sieht es im Rest des Reiches noch viel schlimmer aus.
Wenn hier Leute sterben, kriegt das niemand mit.
 
E

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Ihr kapiert es nicht. Wenn es in Berlin schon soweit gekommen ist, dann sieht es im Rest des Reiches noch viel schlimmer aus.
Wenn hier Leute sterben, kriegt das niemand mit.
Ich seh das diametral entgegengesetzt! In anderen, kleineren Kommunen, kann das besser abgefedert werden. :wink:
 

ZynHH

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Hier in Hamburg werden die Container aus Holland angekarrt......brauchen die dort keine?
 

nowork

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Um die Problematik nochmal aufzugreifen:

Aktuell (Meldung rbb Berliner Abendschau) treffen täglich ca. 700 neue Flüchtlinge in der Stadt ein, die in der Stadt untergebracht und verpflegt werden müssen! Brandenburg als Umland nimmt selbst zusätzlich Flüchtlinge auf, so dass nicht, wie in Flächenländern, im Umland untergebracht werden kann.

Mehr als 9.000 Flüchtlinge seit Januar in Berlin aufgenommen | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

Oben rechts gibt es die aktuellen und ältere Meldungen (die Seite selbst ist aus 2014!).
 
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