Flucht als Menschenrecht: Amnesty Petition (1 Betrachter)

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Perestroika

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Es ist die schiere Verzweiflung, die Tausende Menschen in Afrika zwingt, ihre Heimat zu verlassen. Brutale Kämpfe, die Angst vor Haft und Folter oder ein Leben ohne Perspektive treiben die Flüchtlinge dazu, die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa zu wagen – und dabei ihr Leben zu riskieren.

Mindestens 1500 Menschen kamen dabei 2011 ums Leben.
„Auf unserem Boot waren 18 Menschen, darunter ein Kind und zwei Frauen – eine davon schwanger“, berichtet ein Mann aus Nigeria gegenüber einer Ermittlerin von Amnesty International auf der italienischen Insel Lampedusa. „Plötzlich kam eine große Welle und wir kenterten, bevor wir die Fischerboote erreichen konnten. Alle fielen ins Wasser – sieben Menschen starben. Darunter auch ein Kind und die schwangere Frau.“
Wer nicht Schiffbruch erleidet, läuft Gefahr, auf hoher See abgefangen und zurückgebracht zu werden. Zu diesem Zweck schloss Italien bereits mit dem Gaddafi-Regime in Libyen ein Geheimabkommen und erneuerte dies im April 2012 mit der neuen libyschen Regierung. Es räumt Italien das Recht ein, Flüchtlinge abzufangen und nach Libyen zurückzuschicken, bevor sie überhaupt italienischen Boden betreten und einen Asylantrag stellen können.
Dieses Vorgehen verstößt gegen die Menschenrechte, denn in Libyen drohen Flüchtlingen willkürliche Verhaftungen, Folter und die Abschiebung in ihre Heimatländer.
Setzen Sie dagegen ein Zeichen! Beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition und fordern Sie Italien auf, diese Zusammenarbeit mir Libyen zu beenden:
Italien: Flüchtlingsrechte in Seenot!

Stand (15.08.12 um 21:43 Uhr) 5694 Unterschriften
 
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