Firmen geben Infos ans Jobcenter weiter - rechtens?

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cenmo

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Hi Leute

Firmen melden sich ja mal gern beim JC mit Dingen wie "Er hat sich bis jetzt noch nicht beworben" oder leiten vermeintliche Negativbewerbungen ans JC weiter.

Dürfen die das?
Datenschutz?
Kann ich bei einer Bewerbung hinzufügen,dass ich untersage meine Daten weiterzugeben?

Es ist mir schon passiert,das eine Firma mein Anschreiben ans JC schickte und mir dann vorgewurfen wurde mich negativ beworben zu haben. Ich sagte aber nur die Wahrheit...das ich kein Auto hab und ich körperlich nicht belastbar bin.

:dank:
 

Wutbuerger

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Wenn du gesundheitliche Einschränkungen hast dann besteh drauf das die festgestellt werden sonst schlägt dich dieses Mobcenter zu mit ungeeigneten VV und Sanktionen .Eigentlich wären die ja verpflichtet vor der Vermittlung die Leistungsfähigkeit feststellen zu lassen , passiert nur nie
 

Pendlerin

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Hi Leute

Firmen melden sich ja mal gern beim JC mit Dingen wie "Er hat sich bis jetzt noch nicht beworben" oder leiten vermeintliche Negativbewerbungen ans JC weiter.

Dürfen die das?
Datenschutz?
Kann ich bei einer Bewerbung hinzufügen,dass ich untersage meine Daten weiterzugeben?

Es ist mir schon passiert,das eine Firma mein Anschreiben ans JC schickte und mir dann vorgewurfen wurde mich negativ beworben zu haben. Ich sagte aber nur die Wahrheit...das ich kein Auto hab und ich körperlich nicht belastbar bin.

:dank:

Das kommt drauf an wie du es formulierst hast.
Was das Auto betrifft..dazu gibt es Mittel aus dem Vermittlungsbudget. Auf Antrag würde man es dir ermöglichen ein Fahrzeug zu erwerben um dich aus dem Leistungsbezug zu bekommen. Was die körperlichen Einschränkungen betrifft..sofern du einen Schwerbehindertengrad also ab 50 hast bist du sogar verpflichtet es zu erwähnen. Liegt der Grad der Behinerung drunter kann man dir das Erwähnen im Anschreiben schon als Vorsatz auslegen.

Gruss die Pendlerin
 

Hainbuche

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Firmen melden sich ja mal gern beim JC mit Dingen wie "Er hat sich bis jetzt noch nicht beworben" oder leiten vermeintliche Negativbewerbungen ans JC weiter.

Dürfen die das?
Datenschutz?

Ob die Frage schon mal ausprozessiert wurde, weiß ich nicht (beim Schreiben fällt mir gerade ein, daß ich dazu noch nie was gelesen habe; da sollte man mal nachhaken).

Allein schon die Antwortmöglichkeiten, die der AG-Fragebogen bietet, würde ich, wäre ich ein AG, allerdings nie voll ausschöpfen, weil ich da in der Tat Datenschutz- und sonstige Probleme sehe.

Bewerbung eingegangen ja/nein und eingestellt ja/nein wäre alles, was ich noch freiwillig beantworten würde. Über weitere Details würde ich nicht mal mündlich Auskunft geben. Schon aus reinem Selbstschutz.
 

ArNoN

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andererseits waere dann auch die Frage, ob das JC die Daten des Bewerbers weitergeben darf, bzw. wenn ja wie weit? nur Name, oder auch Geburtsdatum, Adresse, Faehigkeiten etc? Es kann ja durchaus sein, dass es Firmen gibt, die daraus Kapital schlagen, wie auch immer...
 

Berenike1810

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Moinsen @cnemo,

Bei den ZAF'n ist es in der Regel so, (zumindest war das zu meiner Zeit so) dass die AfA, auf Anfrage der ZAF einen "Stapel" Papier auf's Fax legt;

die ZAF erhält Name, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer und dazu einen Vordruck, zum zurückmelden, ob der Arbeitssuchende sich vorgestellt hat ect.

Es liegt ganz im Ermessen des Disponenten wie er damit umgeht.

Einschränkungen eines Bewerbers müssen ja dem JC bekannt sein und diese sind ggf. auf dem Vermittlungsvorschlag (an den möglichen AG) aufzuführen.

Allerdings gibt es auch bei "ganz normalen" Firmen immer mal wieder charakterlose und hinterlistige personalverantwortliche, also nicht nur bei den ZAF'n,

Z.B.:

"passen sie mal auf Frau Berenike - (legt die Hand auf das Telefon) - wenn sie den Job nicht machen wollen, genügt ein Anruf beim Arbeirtsamt, dann kriegen sie bestimmt Ärger".

In meiner Disponentenzeit habe ich alles erlebt, auch einen gelernten Schreiner, der jahrelang auf der Straße lebte und mir ganz freundlich gesagt hat, dass er keine Lust mehr auf ein "normales" Leben hat.

Der Afa habe ich auf Anfrage mitgeteilt, dass ich ihn in den Bewerberpool aufgenommen habe, momentan könne ich ihm aber nichts passendes offerieren.

Basta !

Berenike
.
 

#HIV#

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Was das Auto betrifft..dazu gibt es Mittel aus dem Vermittlungsbudget. Auf Antrag würde man es dir ermöglichen ein Fahrzeug zu erwerben um dich aus dem Leistungsbezug zu bekommen.

Diesen Weg darf man hier absolut nicht empfehlen. Raus aus der Arbeitslosigkeit rein in die Schulden, anders kann man es nicht ausdrücken. Was passiert denn wenn du nach 3 Wochen in der Probezeit gekündigt wirst und dann noch das Darlehen vom Jobcenter an der Backe hast? Was willst du dann machen? Entweder wird das Auto komplett erstattet oder ein Darlehen kommt niemals in Frage, schon gar nicht bei Beträgen im vierstelligen Bereich. Absoluter Selbstmord.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Firmen melden sich ja mal gern beim JC mit Dingen wie "Er hat sich bis jetzt noch nicht beworben" oder leiten vermeintliche Negativbewerbungen ans JC weiter. Dürfen die das?
Nein, sie dürfen das nicht:

"Grundsätzlich gibt es keinen Grund, warum ein Unternehmen den Leistungsträgern Auskunft erteilen sollte, ob sich eine bestimmte Person beworben hat oder nicht.
Dazu ist ggf. der Leistungsempfänger verpflichtet (z.B. nach §60 SGB I), nicht aber das beworbene Unternehmen."

"Anders verhält es sich dann, wenn es um Informationen über Arbeitnehmer geht.
Gemäß § 57 SGB II haben diese (Arbeitnehmer) der Agentur für Arbeit auf deren Verlangen Auskunft über bestimmte Tatsachen zu geben.
Für diese Auskünfte kann auch die Benutzung eines Vordrucks verlangt werden. Eine etwaige Einkommensbescheinigung wiederum
hat der Arbeitgeber gemäß § 58 SGB II dem Arbeitnehmer auszuhändigen, damit er diese dem Leistungsträger vorlegen kann."

"Zusammenfassend lässt sich fest halten, dass die Leistungsträger grundsätzlich sehr viele Informationen bekommen dürfen
und auch bestimmte Auskunftspflichten bestehen.
Diese gelten aber meist lediglich gegenüber den Leistungsempfängern und nicht gegenüber Unternehmen."
(Quelle)

Aber nach öffentlicher Diffamierung folgt gerne nichtöffentliche Denunzierung....
Die Medienhetze trägt Früchte - auf beiden Seiten. :icon_rolleyes:

Was die körperlichen Einschränkungen etrifft..sofern du einen Schwerbehindertengrad also ab 50 hast bist du sogar verpflichtet es zu erwähnen.
Liegt der Grad der Behinerung drunter kann man dir das Erwähnen im Anschreiben schon als Vorsatz auslegen.
Als Vorsatz wofür? Für die Angabe von gesundheitlichen Einschränkungen mit unmittelbaren Auswirkungen auf einen AV?
Und wenn das nach Abschluß des AV herauskommt haben beide Vertragspartner den Schaden. :icon_kinn:

"Wenn ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber bei Abschluss des Arbeitsvertrags bewusst über persönliche Eigenschaften täuscht,
die für das Arbeitsverhältnis von Bedeutung sind, rechtfertigt das die Anfechtung des Arbeitsvertrages, der damit sofort beendet ist."
Hess LAG vom 21. September 2011, Az. 8 Sa 109/11

@Pendlerin
Die Aussage, was jemand wie auslegen kann, trägt nur zur Verunsicherung des TE bei - damit hilfst Du ihm nicht. :icon_evil:
Und wenn Du schon die Ansicht vertrittst: Arbeit um jeden Preis, dann vergleiche die Preise bitte auch mit der Realität.
 

Steinschleuder

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Nein, sie dürfen das nicht

Das Problem an der ganzen Sache ist doch, dass man davon nichts erfährt.

Und wenn es der Betreffende nicht weiß, kann er auch im Vorfeld nichts dagegen unternehmen.

Wäre das bekannt, würde man doch bei jeder Bewerbung oder in jedem Einstellungsgespräch profilaktisch die Datenweitergabe schriftlich untersagen.

Damit wird man dann zwar nicht unbedingt bei seinem potentiellen Arbeitgeber Punkte sammeln, da man ihn evtl. ohne Grund verdächtigt illegal Daten ans JC zu liefern, aber man könnte sich so dagegen absichern.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Das Problem an der ganzen Sache ist doch, dass man davon nichts erfährt.Und wenn es der Betreffende nicht weiß, kann er auch im Vorfeld nichts dagegen unternehmen.
Darauf baut diese Gesetzgebung und deswegen gibt es ja Foren wie diese, an welche sich Betroffene wenden können.
Aber das Denken kann den Menschen keiner abnehmen und diesbezüglich liegt es an Ihnen, kritisch zu hinterfragen und sich ggf. zu wehren.
Hat auch viel mit Erziehung und Lebensweise zu tun.

Dringend! Bitte Petition zeichnen
Ich will nicht, daß Ralph stirbt!

Auch diese Petition bitte zeichen.
:dank:
 

obi68

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Mal von der anderen Seite betrachtet und nachgedacht: Daten, die weitergeleitet werden, obwohl es unrechtmäßig ist, können demnach auch zu keiner Sanktion führen.

Es seid denn natürlich, man bestätigt die Vorwürfe in der Anhörung. Denn eins ist klar: versuchen, einem einen Strick draus zu drehen, werden die JC in den meisten Fällen dennoch.
 

Berenike1810

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....Ist es nicht so, dass mehr als 75 % aller arbeitsuchend gemeldeten, vorher bei JC & Co., unterschrieben haben, dass sie damit einverstanden sind, dass ihre Daten....bla....bla...an interessierte Kreise weitergegeben werden dürfen ....????

Ein "Einsteiger" ahnt doch gar nicht was dahinter steckt.

Berenike
.
 

Robroy97

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Falls ich mal ne, sagen wir Negative Bewerbung abgebe und die ZAF gibt die an das JC weiter, bekomme ich Ärger.
Den würde ich dann aber auch gerne wieder zurück geben und die ZAF angehen, weil die das weiter gegeben haben. Hätte amn da eine Chance, auch beim JC, da diese die Bewerbung ja eigentlich gar nicht sehen durften?
 
E

ExitUser

Gast


Moinsen @cnemo,

Bei den ZAF'n ist es in der Regel so, (zumindest war das zu meiner Zeit so) dass die AfA, auf Anfrage der ZAF einen "Stapel" Papier auf's Fax legt;

die ZAF erhält Name, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer und dazu einen Vordruck, zum zurückmelden, ob der Arbeitssuchende sich vorgestellt hat ect.

Es liegt ganz im Ermessen des Disponenten wie er damit umgeht.

Einschränkungen eines Bewerbers müssen ja dem JC bekannt sein und diese sind ggf. auf dem Vermittlungsvorschlag (an den möglichen AG) aufzuführen.

Allerdings gibt es auch bei "ganz normalen" Firmen immer mal wieder charakterlose und hinterlistige personalverantwortliche, also nicht nur bei den ZAF'n,

Z.B.:

"passen sie mal auf Frau Berenike - (legt die Hand auf das Telefon) - wenn sie den Job nicht machen wollen, genügt ein Anruf beim Arbeirtsamt, dann kriegen sie bestimmt Ärger".

In meiner Disponentenzeit habe ich alles erlebt, auch einen gelernten Schreiner, der jahrelang auf der Straße lebte und mir ganz freundlich gesagt hat, dass er keine Lust mehr auf ein "normales" Leben hat.

Der Afa habe ich auf Anfrage mitgeteilt, dass ich ihn in den Bewerberpool aufgenommen habe, momentan könne ich ihm aber nichts passendes offerieren.

Basta !

Berenike
.

DER ERSTE DER MICH IM BEWERBERPOOL STECKT DEM ZIEHE ICH SOWAS VOR GERICHT UND MACH NE NACKICH DAS ER DENKT DAS SATAN EIN ENGEL IST!!!!!!
das habe ich 2 mal durch,seither ist ruhe!!!!!

BASTA!!!!!
 

Steinschleuder

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die ZAF erhält Name, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer und dazu einen Vordruck, zum zurückmelden, ob der Arbeitssuchende sich vorgestellt hat ect.

Hätte man da eine Chance, auch beim JC, da diese die Bewerbung ja eigentlich gar nicht sehen durften?

Das erste Zitat von Berenike erklärt es.

Die Sklavenbude muss nicht dem JC Deine Bewerbung zukommen lassen.

Es reicht, wenn der ZAF-Hansel auf dem Zurückmeldevordruck vom JC einträgt, dass mit Deiner Bewerbung aus seiner persönlichen Sicht irgendwas nicht gestimmt hat.

Ob der Typ nur schlechte Laune gehabt hat, weil Du in Deiner Bewerbung die Datenschutzklausel aufgeführt hast, oder weil Du vielleicht im VG in der Nase bohrtest, wirst Du nicht erfahren.

Viele Sklavenjäger leben ihre Allmachtsfantasien aus, indem sie Dich beim JC ankoten.:icon_twisted:

Selbst wenn mit der Bewerbung in Wirklichkeit alles gestimmt hat, hast Du erstmal die AA am dampfen, weil der JC SB Dir nen Anhörungsbogen schicken wird, in dem Du dich zum Sachverhalt äußern sollst.:icon_dampf:
 

Berenike1810

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@Steinschleuder,

auch Du hast meinen Beitrag völlig missverstanden.

- - - Schade !

(Als ich bei der ZA disponiert habe, gab es noch keinen Tarifvertrag, viele qualifizierte Handwerker hatten Netto mehr als ich, erst der leidvolle Tarifvertrag hat das "Klima" zerstört.)

Die Umstellung auf diesen Tarifvertrag musste ich allerdings durchziehen und das war wirklich nicht schön, einem guten Handwerker erklären, dass er im nächsten Monat 300 € weniger heimbringen wird !!!

Berenike
.
 

Robroy97

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Das erste Zitat von Berenike erklärt es.

Die Sklavenbude muss nicht dem JC Deine Bewerbung zukommen lassen.

Es reicht, wenn der ZAF-Hansel auf dem Zurückmeldevordruck vom JC einträgt, dass mit Deiner Bewerbung aus seiner persönlichen Sicht irgendwas nicht gestimmt hat.

Ob der Typ nur schlechte Laune gehabt hat, weil Du in Deiner Bewerbung die Datenschutzklausel aufgeführt hast, oder weil Du vielleicht im VG in der Nase bohrtest, wirst Du nicht erfahren.

Viele Sklavenjäger leben ihre Allmachtsfantasien aus, indem sie Dich beim JC ankoten.:icon_twisted:

Selbst wenn mit der Bewerbung in Wirklichkeit alles gestimmt hat, hast Du erstmal die AA am dampfen, weil der JC SB Dir nen Anhörungsbogen schicken wird, in dem Du dich zum Sachverhalt äußern sollst.:icon_dampf:

Aber wenn die (JC) Offiziell meine Bewerbungsunterlagen nicht haben , dann können die meine "Antibewerbung" mir doch gar nicht vorwerfen. Weil die wissen doch gar nicht was drin steht. Da müssten die doch erstmal erklären, wie sie da ran gekommen sind bzw. die ZAF, warum sie die weitergegeben haben. Ob und was die ZAF denen erzählt, ist doch egal, weil das JC in der Beweispflicht wären. Oder bin ich zu Naiv?
 

Steinschleuder

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Ob und was die ZAF denen erzählt, ist doch egal, weil das JC in der Beweispflicht wären.

Ich weiß von so einer Geschichte.

Sklavenjäger hatte schlechte Laune, trug auf seinem Rückmeldebogen ans JC ein, dass Bewerbung nicht in Ordnung war, JC schickte nen Anhörungsbogen wegen evtl. Sanktion, auf dem man sich zum Sachverhalt äußern konnte, eingetragen wurde, Bewerbung war okay und alles war erledigt, der Fall wurde nie wieder erwähnt.

Der JC-SB hatte die Bewerbungsunterlagen nie gesehen; der Rückmeldebogen von der ZAF hatte den Stein ins Rollen gebracht.


Da die JC ganz eng mit den Sklavenbuden verschmuxelt sind, glauben die denen natürlich erstmal mehr als dem ELO.

Gut, wenn man auf Randale gebürstet ist, hätte man sicher auch einen anderen Weg beschreiten können und unter Androhung irgendwelcher Rechtsmittel gegen den JC-SB und den Sklavenjäger sich die Beweise für deren Behauptungen vorlegen lassen können.


Aber warum, wenn man doch mit einigen wenigen Sätzen im Anhörungsbogen die ganze Sache völlig easy aus der Welt schaffen kann?:icon_hug:
 

DiViD

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....Ist es nicht so, dass mehr als 75 % aller arbeitsuchend gemeldeten, vorher bei JC & Co., unterschrieben haben, dass sie damit einverstanden sind, dass ihre Daten....bla....bla...an interessierte Kreise weitergegeben werden dürfen ....????

Aber das, was man unterschreibt, ist doch eine Einbahnstraße: Daß das JC Daten an den potentiellen AG weiterleitet. Vom umgekehrten Weg steht da garnichts. Alles weitere verbietet von vornherein der Datenschutz. Wenn der AG dann irgendwas kommuniziert, was er nicht darf, macht er sich eindeutig strafbar.

Gut, wenn man auf Randale gebürstet ist, hätte man sicher auch einen anderen Weg beschreiten können und unter Androhung irgendwelcher Rechtsmittel gegen den JC-SB und den Sklavenjäger sich die Beweise für deren Behauptungen vorlegen lassen können.


Aber warum, wenn man doch mit einigen wenigen Sätzen im Anhörungsbogen die ganze Sache völlig easy aus der Welt schaffen kann?:icon_hug:

Um klar zu zeigen, daß man seine Rechte kennt und sich nichts gefallen läßt. Und von denen schon garnicht!
 
Status

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