Firma kündigte Müllmann wegen "Entnahme von Abfall"

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Arania

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Woodruff

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Es wird immer lächerlicher.

Eigentlich ist der Kündigungsschutz gar nicht mehr nötig. Irgendein Grund zur fristlosen Kündigung fällt denen schon ein. Und wenn ein Diebstahl nicht nachgewiesen werden kann, dann ist eben durch den Verdacht das Vertrauensverhältnis zwischen Firma und dem Beschäftigten beschädigt.
 

Mario Nette

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Parallelen zum Containern sind nicht von der Hand zu weisen.

Selbst Scheiße ist ein Geschäft - nicht nur ein stilles, sondern ein rentables. Denkt also beim nächsten Mal, wenn ihr den Wald düngt, mal daran, dass ihr dem Entsorger dabei sprichwörtlich die Wurst vom Brot nehmt.

Mario Nette
 

left

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die Fakten:

..., angelte das Bett aus dem Container, trug es über den Firmenhof zu seinem Auto und nahm es nach Dienstschluss mit nach Hause.

...Das soll ein Mitglied des Betriebsrats beobachtet und gemeldet haben, sagt Thomas Karl, Fachanwalt für Arbeitsrecht...


Ein Betriebsratsmitglied hat das beobachtet und gemeldet?
Augenscheinlich ist bei der ganzen Angelegenheit verschiedenes nicht so ganz astrein.
 

Arania

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Rechtlich bedeutsam wird nur sein ob die Möbel von der Firma entsorgt oder weiterverwertet werden, allerdings was ein Schwachsinn
 
G

Gnadenlos

Gast
die Fakten:




Ein Betriebsratsmitglied hat das beobachtet und gemeldet?
Augenscheinlich ist bei der ganzen Angelegenheit verschiedenes nicht so ganz astrein.

Ist die Aneignung eines weggeworfenen Möbelstücks Diebstahl? Diese Frage beschäftigt ein Gericht in Mannheim. Dort wurde Mehmet G., angestellt bei einer Abfall-Entsorgungsfirma, fristlos entlassen - weil er ein Kinderbett, das er im Müll gefunden hatte, mit nach Hause nahm.
Hier scheint der Betriebrat oder das Betriebsratsmitglied eher damit beschäftigt zu sein ,seine Kollegen zu überwachen um sie los zu werden im Intresse der Firma !!

Anders ist es so,das alles Müll auf den Betriebshof eigentum der Firma ist.Und bei Mitnahme eines Gegenstandes als Diebstal bewertet wird.Da kannst nur eine Pfandflasche rausfischen ,ist es in derren Augen Diebstahl.

Wär das selbe,du Arbeitest im Einzelhandel,die schmeissen im Müll Ware die kutz vor dem Ablauf.Du fischst dir diese da raus,ist es Diebstahl !!

Immer Fragen,und inmer mit Zeugen !!
 

Rinzwind

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[...]
Ein Betriebsratsmitglied hat das beobachtet und gemeldet?
Das größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant! :icon_kotz:

Augenscheinlich ist bei der ganzen Angelegenheit verschiedenes nicht so ganz astrein.
Jo, der Betriebsrat ist besonders dreckig! Wäre ich ein "Verschörungstheoretiker" würde ich jetzt glatt vermuten, dass er von der Firma bestochen wurde, um die Belegschaft zu bespitzeln, damit Leute entlassen werden können. :icon_hihi:

Schönen Gruß, Andreas
 
G

Gnadenlos

Gast
Das größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant! :icon_kotz:


Jo, der Betriebsrat ist besonders dreckig! Wäre ich ein "Verschörungstheoretiker" würde ich jetzt glatt vermuten, dass er von der Firma bestochen wurde, um die Belegschaft zu bespitzeln, damit Leute entlassen werden können. :icon_hihi:

Schönen Gruß, Andreas

Da musst nicht "Verschörungstheoretiker" sein !!

In vielen Firmen vertraut man den Betriebsrat,und das ist der grösste Fehler !! Viele Betriebsräte sind
Dreckschweine !! die nur auf Provit aus sind.Da versucht man halt auch mal
Mitarbeiter los zu werden ,wenn die Firma dies wünscht !!
 
R

Rounddancer

Gast
In vielen Firmen vertraut man den Betriebsrat,und das ist der grösste Fehler !! Viele Betriebsräte sind
Dreckschweine !! die nur auf Profit aus sind.Da versucht man halt auch mal
Mitarbeiter los zu werden ,wenn die Firma dies wünscht !!


Nun, als Betriebsrat und auch als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat ist man da öfter in einer Zwickmühle.
Denn einerseits soll man ja die Interessen der Mitarbeiter vertreten, andererseits muß einem auch das Wohl der Firma am Herzen liegen.

Das Wohl der Firma vertreten ist schon darum wichtig, weil wenn es der schlecht geht, geht es auch den Mitarbeitern schlecht. Wenn die Firma zumachen muß, sind auch alle Arbeitsplätze weg.

Andererseits ist man ja auch Arbeitnehmervertreter,- und will als solcher wiedergewählt werden.

Das bedeutet: Kompromisse zu finden, anzustreben, Kompromisse, die im besten Fall eine "win-win"-Situation schaffen,- oder wenigstens beiden Seiten gleich wehtun.

Wenn da z.B. ein Mitarbeiter ist mit einem Alkoholproblem,- der regelmäßig nicht zur Arbeit kommt, weil er noch Restalkohol hat, dann ist der ein Problem sowohl für die anderen Mitarbeiter in seiner Filiale,- weil die dann dessen Arbeit mittun müssen,- aber auch für den Betrieb, denn der zahlt zwar den Mitarbeiter für volle Leistung, kriegt sie aber nicht, und muß immer wieder Springer besorgen, oder mi Beschwerden von Kunden dealen, die ewig lang warten müssen, bis sie am Tresen drankommen.
Ja, dann kann man versuchen, den Mitarbeiter zu motivieren, in eine Therapie zu gehen, und in eine zweite oder dritte,- aber wenn er die dann auch noch abbricht, dann muß man auch als Betriebsrat im Sinne des Unternehmens der Geschäftsleitung zustimmen, wenn sie für eine Entlassung dieses Mitarbeiters ist. Wenn dann der Mitarbeiter selbst aktiv wird, gegen seine Kündigung gerichtlich angeht und obsiegt, dann nimmt man das als Betriebsrat hin,- auch wenn es eine Belastung für das Unternehmen ist,- doch man will ja von den Mitarbeitern wieder gewählt werden ...
 
E

ExitUser

Gast
Ja, dann kann man versuchen, den Mitarbeiter zu motivieren, in eine Therapie zu gehen, und in eine zweite oder dritte,- aber wenn er die dann auch noch abbricht, dann muß man auch als Betriebsrat im Sinne des Unternehmens der Geschäftsleitung zustimmen, wenn sie für eine Entlassung dieses Mitarbeiters ist.

Bleiben wir mal bei Deiner Argumentationsschiene und stellen uns die Frage, warum der Betriebsrat den Kollegen nicht auf sein Tun direkt angesprochen hat und ihn von seinem Vorhaben versuchte abzuhalten. :cool:
 

Arania

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Gute Frage, da hat man jemanden ins offene Messer rennen lassen
 
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