Finde keine angemessene Wohnung

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Tina0

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Guten Abend,

Seit mehr als einem Jahr versuche ich nun eine Wohnung zu finden, das Problem hierbei ist, das angebotene Wohnungen die angemessenen Kosten meist um 30-50 Euro übersteigen.

Ich muss/will aus meiner momentanen Wohnung unbedingt raus, die Wände sind feucht, ich heize hier ohne Ende und trotzdem wird es nie richtig warm (Vermieter ist informiert, ich lüfte falsch, will mich mit dem Vermieter aber aus diversen Gründen nicht anlegen, will einfach nur raus hier).
Durch die Feuchtigkeit habe ich ein Problem mit Ungeziefer (u.a. Kellerasseln kommen aus jeder Ritze gekrochen) kann man laut eines Kammerjägers auch nicht wirklich bekämpfen, da diese durch die Feuchtigkeit immer wieder kommen.
An den Leisten am Boden hat sich schwarzer Schimmel gebildet, der zwar abgewaschen werden kann, ist aber ja nicht die Lösung.

Kurz: Die Situation ist/wird untragbar, wenn man nachts schon mal Kellerasseln in seinem Bett gefunden hat, schläft man auch nicht mehr wirklich toll...

Kann ich da vom Amt irgend eine Unterstützung erwarten? Oder muss ich erst belegen, das ich wirklich keine angemessene Wohnung finde? Die Wohnungen, die im preislichen Rahmen liegen, befinden sich in einem Problemviertel und würden mich dann Fahrtkosten zur Arbeit (Teilzeit) kosten. Das kann ja dann auch nicht die Lösung sein.
Einen Makler müsste ich selbst zahlen, oder?

Lieben Gruß
Tina
 

Speedport

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Natürlich mußt Du Deine Bemühungen dokumentieren und Du hättest das schon seit einem Jahr tun sollen.
Warum sollte Dir jemand Deine Behauptungen glauben - ohne Belege?

Falls also noch nicht geschehen, solltest Du sofort damit beginnen.
 

Kikaka

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-Kannst Du JC benennen ?
- Du gehst davon aus das JC Dir keine Zusicherung für Notwendigkeit des Umzuges gibt, damit fallen Umzugskostenübernahme sowie evtl. Kaution weg,
-aber Du solltest schon darum kämpfen das für eine Wohnung die Kosten vollumfänglich übernommen werden müssen,deshalb sollte unbedingt die Situation vor Ort analysiert werden.
-Ohne Wohnungssuchedokumentation geht da aber garnichts.
Die Wohnungen, die im preislichen Rahmen liegen, befinden sich in einem Problemviertel
-Ghettoisierungswirtschaft über KdU ist nichts neues und man muß den Einzelfall versuchen auszuleuchten
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Tina,

Seit mehr als einem Jahr versuche ich nun eine Wohnung zu finden, das Problem hierbei ist, das angebotene Wohnungen die angemessenen Kosten meist um 30-50 Euro übersteigen.

Erstmal eine Frage hast du eine Aufforderung vom JC bekommen, die Kosten der Unterkunft zu senken?

Es ist wichtig das du deine suche schriftlich festhälst, wie bereits "Speedport" schreibt.

Hast du den Vermieter schriftlich angemahnt?

Nächster Punkt in den örtlichen Richtlinien geschaut, auch hier gibt es einiges zu beachten:

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Einen Makler müsste ich selbst zahlen, oder?

Ja!

Nur unter besonderen Umständen, wie z.B. Wohnraumsituation in der Stadt sehr
angespannt ist.

Also wie oben schon geschrieben, halte deine Wohnungssuche schriftlich fest!!!!!!!!!!!!!!!!!!



:icon_pause:
 

Tina0

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Das Jobcenter ist Dorsten, Vestische Arbeit.

Meine Miete ist hier in der Wohnung 30 Euro zu hoch, die zahle ich schon selbst.

Wie mache ich so eine Dokumentation? Also immer aufschreiben wo und wann ich angerufen habe?

Die Aufforderung zur Kostensenkung habe ich nach Durchsicht meiner Unterlagen nicht bekommen, da seit meinem ersten Antrag zu Hartz 4 bereits 4 Jahre vergangen sind, kann es sein das ich es auch schon entsorgt habe.

Nach den örtlichen Richtlinien ist 5,10/qm der Richtwert, das wären bei den angemessenen 47 qm (ich habe 53) dann 239 Euro. Das ist unmöglich!

Und in dem Problemviertel kann und will ich nicht wohnen. Da kann man sich ja morgens um 5 Uhr nicht aus dem Haus trauen, wie sollte ich dann zur Arbeit kommen :icon_sad:
 

gelibeh

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Kikaka

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Angemessenheit KdU

Das Sozialgericht Gelsenkirchen hat nunmehr festgestellt, dass das „Gemeinsame Konzept" des Jobcenters Recklinghausen nicht den Anforderungen des Gesetzes genügt. Als Höchstwerte für die Unterkunftskosten dürften für alleinstehende Hartz-4 Bezieher in der Stadt Recklinghausen 363,00 EUR gelten. Hinzu kommen die angemessenen Kosten für Heizung
https://www.harald-thome.de/media/files/kdu,-ae,-but-rilis/KdU-Recklinghausen---01.03.2010.pdf

4,80 € Nettokaltmiete für Recklinghausen
ausgehend für 47 qm Wohnung

Abgleich zu WoGG§12 =
330 € zuzüglich 10% Sicherheitszuschlag nach derzeitiger Rechtsprechung BSG = 363 € Bruttokaltmiete, ohne Heizkosten

-Also für die Wohnungssuche sind obige Bedingungen anzusetzen

-Ruf den Anwalt aus 1.Link an wegen weiterem Vorgehen. Beraatungsschein beim Amtsgericht holen

Nach den örtlichen Richtlinien ist 5,10/qm der Richtwert, das wären bei den angemessenen 47 qm (ich habe 53) dann 239 Euro. Das ist unmöglich!
-Woher hast Du die 5,10 € ? In der KdU-Richtlinie sind 4,80 € beziffert.

-Bitte noch mal im einzelnen angeben :

-Nettokaltmiete
-Kalte Nebenkosten
-Heizkosten
der jetzigen Wohnung

-Hier dürfte Überprüfungsantrag fällig sein
-Weitere Hilfe wenn Daten bekannt sind
 

Speedport

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..............................

Wie mache ich so eine Dokumentation? Also immer aufschreiben wo und wann ich angerufen habe?

............................................................

Alle Anrufe notieren, die Daten der Wohnung festhalten (Größe, Anzahl der Räume, Kaltmiete, Nebenkosten, voraussichtliche HK).

Warum warst Du nicht erfolgreich (Miete höher als angemessen usw.)

Wieviele Wohnung in der Preisklasse waren in einem bestimmten Zeitraum (3/6/9/12 Monate) überhaupt im Angebot.

In welcher Lage, mit welcher Verbindung des ÖNV?

Das jetzt mal nur so aus der Hüfte geschossen, wenn man nachdenkt und tatsächlich dokumentiert, kommen bei der Arbeit sicher noch viele Alspekte.
 

Tina0

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Für Dorsten steht 5,10 Euro, Recklinghausen mit 4,80 Euro.

Nettokaltmiete: 290 Euro
Nebenkosten: 47 Euro
Heizkosten: 70 Euro

Meine Wohnung hat 53 qm.

Das Amt zahlt aktuell 263 Euro davon plus Heizkosten plus NK. Ich zahle also jeden Monat 27 Euro aus "eigener Tasche".

Ich bekomme ergänzendes ALG 2, falls das eine Rolle spielt. Das, was ich vom Amt noch bekomme, deckt ungefähr Miete & Heizkosten.

Um den Anwalt anzurufen, muss ich ja jetzt erst mal genau wissen, was mir zusteht, oder?
 

gelibeh

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Nein, das weiß der Anwalt schon, der hat das Urteil ja auf seiner Seite erwähnt. Du brauchst vom Amtsgericht einen Beratungshilfeschein und dann macht den Rest der Anwalt. Kostet Dich max. 10€. Ich würde den vorher anrufen.
 

ingo s.

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...Du brauchst vom Amtsgericht einen Beratungshilfeschein und dann macht den Rest der Anwalt. Kostet Dich max. 10€. Ich würde den vorher anrufen.



anrufen ist hier auf jeden fall ein guter weg --- mittlerweile gibt es immer mehr anwälte, die ihren klinten/mandanten den weg zum amtsgericht zur erlangung des beratungshilfescheines abnehmen --- denn unter umständen kann bereits dieser anlauf zu einem spiessrutenlauf werden (selber schon erlebt)...


das haben die anwälte auch schon realisiert und nehmen gleich den neuen mandanten auf und erledigen für diesen die sache mit dem beratungshilfeschein im vorfeld...

alternativ kannst du auch mal auf der seite deines zuständigen gerichtes in der download-sektion nachschauen --- viele gerichte (zumindest hier in nrw) bieten den antrag auf erteilung dieses scheines als pdf-download an --- ausdrucken, ausfüllen, abflug...

auszufüllen ist hier nicht viel: deine adressdaten, für welche sache der schein benötigt wird (also kurz umreissen, um was es geht) und warum du den schein benötigst (hier einfach den leistungsbezug angeben und eine kopie des aktuellen bescheides mit einsenden...

und dann regelmässig nachhaken, wo der schein denn nun bleibt, schliesslich eilt die sache...

(die sind nämlich auch gerne mal im verlängerten winterschlaf...;-)
 

Tina0

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Aber ich kann nicht einfach einen Anwalt anrufen, wenn ich gar nicht weiß, warum ich diesen jetzt eigentlich anrufen soll....
 

Kikaka

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Für Dorsten steht 5,10 Euro, Recklinghausen mit 4,80 Euro.

Nettokaltmiete: 290 Euro
Nebenkosten: 47 Euro
Heizkosten: 70 Euro

Meine Wohnung hat 53 qm.

Das Amt zahlt aktuell 263 Euro davon plus Heizkosten plus NK. Ich zahle also jeden Monat 27 Euro aus "eigener Tasche"
Also Bruttokaltmiete hast Du 337 €.
-Nochmal präzisieren : Wohnst Du in Dorsten oder in Recklinghausen ?

- Also JC erkennt nur 263 € der Nettokaltmiete an und zieht monatlich 27 € ab.
-Da die kalten Nebenkosten im Rahmen liegen addieren wir die mal zum WoGG§12 -Modell ( Bruttokaltmiete ) ...
263 € + 47 € ergibt 310 € , Du hättest aber Anspruch auf 363 €,
1.)-der Abzug ist rechtswidrig
-also sofort Überprüfungsantrag stellen,das sichert Deinen Rechtsanspruch auf Erstattung der eingezogenen Beträge bis 01.01.2012 rückwirkend
2.) Du solltest sofort ein Mietangebot einreichen welches sich an den WoGG§12-Kriterien orientiert und die Angemessenheit der Wohnung prüfen lassen.
Hierzu folgendes Schreiben an JC :

Sehr geehrte DAmen und Herren,

Im Rahmen meiner geplanten Wohnungssuche
muß ich leider feststellen

dass Ihre Vorstellungen über die zu gewährenden "angemessenen“ Unterkunfts- und Heizkosten nach § 22 SGB II ganz offensichtlich nur aus den Überlegungen einer Kostenersparnis resultieren und mithin nichts mit der Angemessenheit im rechtlichen Sinne zu tun haben.


Ich fordere Sie hiermit auf, ihre Vorstellungen darüber, welche Unterkunftskosten in meinem Falle angemessen sind oder nicht, genauer und vorallem auch rechtssicher zu definieren. Es reicht nach ständiger BSG-Rechtssprechung nicht aus, hier einfach nur auf irgendwelche Richtlinien der Kommune zu verweisen.



Diese umfassende Ermittlung zur Feststellung meiner angemessenen Unterkunfts- und Heizkosten gemäß § 22 SGB II ist mir daher Ihrerseits bitte offenzulegen.

Zudem verweise ich hilfsweise auch noch auf folgende BSG-Urteile zu § 22 SGB II.

BSG, Urteil vom 07. 11. 2006 - B 7b AS 10/06 R

BSG, Urteil vom 07. 11. 2006 - B 7b AS 18/06 R
BSG, Urteil vom 18. 06. 2008 - B 14/7b AS 44/06 R

BSG, Urteil vom 02. 07. 2009 - B 14 AS 36/08 R
BSG, Urteil vom 19. 10. 2010 - B 14 AS 2/10 R

BSG, Urteil vom 19. 10. 2010 - B 14 AS 50/10 R
Gemäß dieser höchstrichterlichen Entscheidungen ist nicht erkennbar, dass Ihre Vorstellungen zur Bestimmung und Gewährung von angemessen Unterkunfts- und Heizkosten auch nur ansatzweise einem schlüssigem Konzept gemäß der zitierten BSG-Rechtsprechung unterliegt.

Nach meinem Kenntnisstand wären laut Ihrer Richtlinie … € als Höchstgrenze für ..Personen angemessen während nach WoGG§ 12 363 € Bruttokaltmiete die Höchstgrenze wäre.
Ich weise daraufhin das für die von Ihnen vorgegebenen Sätze keine Wohnung anzumieten ist. Die Wohnungssuchedokumentation wird Ihnen ab sofort zugestellt.
Ich bitte um Mitteilung ob Sie die Wohnungssuche im Rahmen der WoGG§ 12 für mich freigeben,anderenfalls muß ich die Angelegenheit einem Fachanwalt für Sozialrecht übergeben.

oder 3. )
- gib die Sache an RA ab , die Sachlage dürfte unstreitig sein , lege Ihm den Threat vor, falls RA zu anderen Schlüssen kommt informiere uns.
 

gelibeh

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Aber ich kann nicht einfach einen Anwalt anrufen, wenn ich gar nicht weiß, warum ich diesen jetzt eigentlich anrufen soll....
Sag ihm die zahlen Dir zuwenig Miete. Du musst aus der jetzigen Wohnung wegen Schimmel raus und die genehmigen keine Wohnung, bzw. es gibt keine Wohnung in dem angemessenen Bereich, die zumutbar ist. Du hast das Urteil gefunden. Das sollte reichen. Auch beim Amtsgericht musst Du das so sagen und eventuell auch die Kostensenkungsaufforderung, den Bewilligungsbescheid vorlegen.
 

Tina0

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Hallo,

Danke Euch - jetzt habe ich es auch verstanden :icon_smile:

Ich wohne in Dorsten.

Ich werde das Schreiben morgen direkt ausdrucken und Montag beim Amt abgeben (Empfang bestätigen lassen, nehme ich an?!)
 

ingo s.

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Aber ich kann nicht einfach einen Anwalt anrufen, wenn ich gar nicht weiß, warum ich diesen jetzt eigentlich anrufen soll....



wieso nicht...? die problematik ist doch klar...

du schilderst ihm dein problem und bittest ihn um unterstützung...

und während dieses gespräches klopfst du ihn dahingehend ab, ob er das procedere mit dem beratungshilfeschein übernimmt, oder ob du das eben selber erledigen müsstest (was vermutlich länger dauern könnte, als wenn er es macht).

das ist eigentlich schon alles --- keine sorge, er wird dir da schon weiterhelfen, das ist schliesslich sein job...
 

ingo s.

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Hallo,

Danke Euch - jetzt habe ich es auch verstanden :icon_smile:

na also --- geht doch...;-)

Ich werde das Schreiben morgen direkt ausdrucken und Montag beim Amt abgeben (Empfang bestätigen lassen, nehme ich an?!)




du nimmst völlig richtig an --- und das gilt auch für ALLE weiteren schreiben, die du denen in zukunft noch um die öhrchen hauen wirst, gelle...?
 

gizmo

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Hallo Tina,
möchte dir anraten erst einmal alles zu dokumentieren. Sprich:

1. Deine Wohnung zu fotografieren, Schimmel etc.

2. Den Schimmel in eine Plastiktüte lagern, Stelle für Stelle.

3. Dann alle Informationen zusammentragen und Schiftlich dokomentieren.

----------------------

4. Mit dieser Dokomentation zum Hausarzt und dir ein Atest holen das ein Auszug aus der Wohnung aus gesundheitlichen Gründen so schnell wie Möglich sein muss.

5. Wenn du das Atest hast einen schriftlichen Antrag bein JC stellen das du aus gesundheitlichen Gründen ausziehen musst.

6. Eine dokumentation Führen das der zubekommende frei vermietbaren Wohnraum für eine Person bis 50m² nicht für den Preis der KDU Richtlinie zu bekommen ist.

7. Mit dem Atest bitte zum Amtsgericht(mit Beratungsschein)/bzw. gleich Anwalt gehen.

8. Wenn ein passender Wohnraum gefunden ist( auch unangemessen) bei dem JC als angemessenen Wohnraum für dich beantragen.

9. Mit der Aussage des JC bitte zum Anwalt gehen, der weis dann schon was er dann machen muss.

10. Gleichzeitig das Atest dem Amtsarzt vorlegen lassen, sodas dieser den Umzug für nötig hält, zustimmt und zwar so schnell wie möglich aus gesundheitlichen Gründen.

-------------------

11. Alles andere wird dann schon dein Anwalt klären.

Hoffe habe nichts vergessen, Anwalt wird die hörere KDU schon als Angemessen zu definieren Wissen.
 

Tina0

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Vielen Dank :icon_daumen:

Noch ein Frage:
Sollte ich beim Vermieter eigentlich angeben das ich ALG 2 Empfänger bin? Bin ich verpflichtet dazu?
Meine Erfahrung dazu ist nämlich, das man gleich viel abweisender reagiert, darum habe ich es bei den letzten Anfragen auch immer gelassen.
 

Kikaka

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§ 22 Bedarfe für Unterkunft und Heizung



<<(6) Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.<<
-Hier wäre mal der gegebene Anlaß auszudiskutieren ob die 27 € KdU-Selbstanteil dahingehend einzuordnen sind ,das wegen kommunaler Veranlassung der Umzug als notwendig einzustufen ist
-Meine persönliche Meinung derzeit dazu ist, das das JC dem Antrag auf Zusicherung stattgeben muß, vor allem dann wenn ein angemessenes Mietangebot vorgelegt wird..
-Ein von KdU-Kürzung Betroffener muß das Recht haben diese Deckelung durch das Beziehen einer angemessenen Wohnung ausgleichen zu können
-Da aber im hiesigen Falle dasJC eine Wohnung nach WoGG§12 -Kriterien als unangemessen einstufen wird, sollte hier unbedingt ein Anwalt mit der Materie betraut werden, insbesondere muß geprüft werden ob EA beim SG eingereicht wird.
-Auf dem normalen Klageweg wüde das Jahre bis zur gerichtlichen Klärung dauern, das kanns nicht sein..

P.S. :

-Hieraus erschließt sich der tiefere Sinn bei Kostensenkungsaufforderungen sofort eine Zusicherung zum Umzug einzufordern......... nicht der Umzug ist das Ziel, sondern bei Verweigerung der Zusicherung muß JC die Kostensenkungsaufforderung eliminieren..
 

gelibeh

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Wenn allerdings Einkommensnachweise vorgelegt werden sollen?
Die Frage war doch, ob man das von vorne herein sagen muss. Das muss man natürlich nicht. Wenn Nachweise verlangt werden, sieht der VM das natürlich, wenn nicht, muss ich dem VM das nicht sagen.
 

Tina0

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Hallo,

Ich schreibe jetzt einfach hier nochmal, weil ich morgen eine Wohnung anschauen kann. Problem ist, das die Wohnung mit 290 Euro mit knapp 40 Euro über dem liegt, was mir zusteht.

Kann ich trotzdem umziehen? Wenn das Amt mir das ganze verweigert, übernehmen die dann einfach die Miete nicht mehr? Oder kann ich den Mietvertrag unterschreiben und die übernehmen den Anteil der Miete wie bisher auch?

Zusätzlich müsste ich noch 80 Euro NK zahlen + Heizkosten + Strom. Die Wohnung hat 50 qm Nutzfläche, durch Dachschrägen aber 10 qm mehr. Zählt die Nutzfläche oder die tatsächliche Größe?

Ich würde mich über schnelle Hilfe freuen.

Lieben Gruß
Tina
 
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