Finanzierungsloch von über 30 Milliarden € bei der Deutschen Rentenversicherung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ZynHH

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Und Heil regt sich darüber auf, das statt im Wahljahr schon kommendes Jahr die Renten massiv erhöht werden sollen, dabei ist für Erhöhungen gar kein Geld in der Kasse....
 
G

Gelöschtes Mitglied 67460

Gast
Wieso sind die 38 Millionen Beitragszahler "Die Betrogenen"?

Die Unterdeckung wird - wie seit Jahren üblich - aus dem Steuerhaushalt bestritten und ausgeglichen. Den "Betrogenen" entgeht gar nichts. Und sie bekommen auch ganz normale ihre Rentenerhöhung.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67460

Gast
Man sollte schon wissen, was versicherungsfremde Leistungen
in der Rentenversicherung sind.
Man sollte schon wissen, daß diese versicherungsfremden Leistungen nunmal von der Bundesregierung so gewollt sind.
Und das Minus wird bislang immer ausgeglichen. So what?
 

ABSW

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Nein, da liegst du falsch.

Was systematisch verschwiegen wird ist, dass die nicht ausgeglichenen versicherungsfremden Leistungen mittlerweile auf 31 Mrd.€ pro Jahr gestiegen sind und seit 1957 die unfassbar hohe Summe von über 800 Mrd. € ausmachen, dass die Nachhaltigkeitsrücklage der DRV auf den Rekordwert von 38 Mrd. € gestiegen ist, dass die Rentenversicherungsbeiträge mit 18,6% auf den Stand von 1985 gesunken sind und dass dies alles passiert, obwohl die Zahl der Rentner in den vergangenen 25 Jahren um 40% gestiegen ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67460

Gast
Nein, da liegst du falsch.

Aber die Rente ist gestiegen!
Und dem Rentner ist es vollkommen egal, wer ihm seine Rente zahlt. Die DRV oder die Bundesregierung. Oder die Zeugen Jehovas. Was zählt ist das, was auf dem eigenen Konto ankommt. Nichts sonst.
 

ABSW

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Hast Du eine Ahnung davon was seit 2001 im Thema Rente passiert ist?
Rentenkürzungen usw. sagt dir vielleicht NICHTS.
Es gibt ein Zitat von Juncker:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Genau so ist es mit der Agenda 2010 und den Folgen passiert.

Von anderen Staaten lernen wie Österreich als Beispiel:
98 % der Arbeitnehmer sind in einer Gewerkschaft. Diese haben die Teilprivatisierung der Renten im Jahr 2005 verhindert.

Und wie sieht es in Deutschland aus?
 

hansklein

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Nein, da liegst du falsch.

Was systematisch verschwiegen wird ist, dass die nicht ausgeglichenen versicherungsfremden Leistungen mittlerweile auf 31 Mrd.€ pro Jahr gestiegen sind und seit 1957 die unfassbar hohe Summe von über 800 Mrd. € ausmachen, dass die Nachhaltigkeitsrücklage der DRV auf den Rekordwert von 38 Mrd. € gestiegen ist, dass die Rentenversicherungsbeiträge mit 18,6% auf den Stand von 1985 gesunken sind und dass dies alles passiert, obwohl die Zahl der Rentner in den vergangenen 25 Jahren um 40% gestiegen ist.
Die Zahlen der Rentner sinken bald Rapide wieder und es sterben mehr Rentner als neue Arbeitnehmer geboren werden. Entwicklung. Die ist dynamisch ind vorher kalkulierbar. Da stören die Versicherungsfremden Leistungen. Die Gefahr in der Zukunft besteht u.a. aus dem Zweckentfremden der eingezahlten Gelder und den in Deutschland lebenden Menschen, die nicht lange genug in das System einzahlen konnten, sowie Geringverdienern etc.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Bis 2030 werden es immer mehr Rentner als Beitragszahler - danach ist es pary. Die Rentner werden nicht weniger.
Wenn der Staat das Geld nicht von den Reichen holt, dann können die Armen das bezahlen und keine Reserven bilden.
Die Armen haben ja so gewählt. Selber schuld würd ich sagen.
 

grün_fink

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Ja so ungefähr 2030 sind die letzten geburtenstarken Jahrgänge in der Rente. Die sterben nach und nach, betrifft etwa 20 Jahrgänge.
Was etwa nach 2030 neu in die Rente kommt, sind die Leute mit geringen Verdiensten, Dumpinglöhnen, ZAF, und so weiter, das ganze Prekariat, was heute unter den jungen Leuten schon sich abzeichnet.
Eben genau auch deswegen sollen die ja schon privat vorsorgen, obwohl sie jetzt schon die vielen alten mit finanzieren sollen, die teils auch schon mit schlechten Erwerbsbiografien in großer Anzahl in Rente sind.
Was danach kommt, wissen wir noch nicht wirklich. Da sind die Einflüsse der Industrie 4.0 oder wie das heißt wohl die maßgeblichen.
 

hansklein

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Was etwa nach 2030 neu in die Rente kommt, sind die Leute mit geringen Verdiensten, Dumpinglöhnen, ZAF, und so weiter, das ganze Prekariat, was heute unter den jungen Leuten schon sich abzeichnet.
Eben genau auch deswegen sollen die ja schon privat vorsorgen, obwohl sie jetzt schon die vielen alten mit finanzieren sollen, die teils auch schon mit schlechten Erwerbsbiografien in großer Anzahl in Rente sind.
Was danach kommt, wissen wir noch nicht wirklich. Da sind die Einflüsse der Industrie 4.0 oder wie das heißt wohl die maßgeblichen.
Da möchte ich erwähnen, das die schlechten Löhne schon tw. seit 1984 im Rennen sind, d.h. das betrifft tw.schon die Pi*D geborenen 1960-65èr die zum Teil schon ab ca. 2027 im EM Rente gehen und wegen der in verschiedenen Bereichen geringen Löhne und später von Zeitarbeit betroffenen, nicht die Möglichkeit zum Vorsorgen hatten. Glück hatten diejenigen, die noch mit hohen Zahlen in Rente gehen konnten, 1990 lag das Rentenniveau immerhin noch bei 55% vor Steuern ( Entwicklung Rentenniveau Deutsches Land). Leider sind dazu immer die Mieten/Lebenshaltungskosten stark angestiegen, so das die Reale Rentenkürzung - ohne Berücksichtigung von Erhöhungen in Einzelnen Jahren - für die nachfolgenden Größer geworden ist, zu dem, was als Rentenkürzung vom Staat weggenommen wird.

Das Ende vom Lied wird Grundsicherung + Rente für Viele bedeuten oder - was u.a. machbar wäre - eine Umgestaltung der Rentenversicherung, so daß die bisherigen Grundsicherungsempfänger die bisherige Aufstockung von der Rentenkasse bekommen und eine Ausgleichszahlung dafür stattfinden könnte. Das würde z.b. viel Bürokratie ersparen und damit Geld, das zum Leben, für die betroffenen, nötiger gebraucht würde. Aber wie war das nochmal... Das läuft... einfach laufen lassen... die nächsten werden das schon richten... *Sarkasmus* "Die Renten sind Sicher" */Sarkasmus*
 

grün_fink

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Das dürften diejenigen sein, die Anfang der 80er aus der Schule kamen und irgendwie in einem gesättigten Arbeitsmarkt unterkommen mussten.

Die deutsche Wiedervereinigung dürfte der Rentenversicherung auch noch viele Jahre zu schaffen machen.
Irgendwo las ich mal, dass wo die Frauen mehr als die Männer verdienen, die Verdienste insgesamt niedriger sind und die Männer eher arbeitslos sind, dass dort eher die Männerarbeitslosigkeit hoch ist.
Das dürfte nicht nur in den neuen Ländern sein.
Statistiken für Deutschland dürfte es bei Statista geben.

Allgemein durch den Fall des eisernen Vorhangs begannen ja die Löhne zu sinken, vor allem in den unteren Lohngruppen.
Wegfall der Industrie und dafür mehr Dienstleistung mit den niedrigen "Frauenlöhnen" tut sein übriges.
Dazu die Billigkonkurrenz aus anderen Ländern in vielen Branchen.

Das werden alles Armutsrentner.
Das geht jetzt los.
Welche Jahrgänge unter den Älteren betraf eigentlich Hartz IV im Jahr 2005 zuerst? Nicht zufällig die ersten geburtenstarken Jahrgänge.
Bei den letzten geburtenstarken Jahrgängen wurde das Renteneintrittsalter herauf gesetzt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Noch 10 Jahre wo die Arbeitslosigkeit sinken wird und die Rentnerzahlen sich aber erhöhen.
Nicht die Politik war erfolgreich sondern die geburtenstarken Jahrgänge.
Aber wie immer, die Leute glauben was die Blöden erzählen.
 
E

ExitUser

Gast
Das sind alles Spielchen du im großen und ganzen anders und besser zu lösen wären
Streng genommen für unser überleben unwichtig, ist wie mit der Religion, der Glaube versetzt Berge
Allerdings auch nur im Kopf.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Hör mir auf mit Religionen, das sind alles Menschenunterdrücker durch Reiche und Mächtige.
 
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