Finanzierung Auto bzw. Mietauto bei befristetem 1-Jahres-Vertrag (1 Betrachter)

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AndyM1979

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Hallo. :biggrin:

Ich komme gleich zur Sache und erkläre es auch gerne ausführlich.


Demletzt stand meine Cousine, die ich schon 20 Jahre nicht mehr gesehen habe, mit ihrem Mann vor meiner Tür.

Ich habe mich mit beiden über meine Lebenssituation unterhalten und ihr Mann meinte, das er bei sich in der Firma fragt, ob da was für mich frei wäre. Ich bekam von ihm bescheid, das ich als Eil-Kurierfahrer anfangen könnte. Allerdings muss ich erst ein einwöchiges Praktikum machen. Das wurde auch schon von meinem kommunalen Jobcenter genehmigt.

Ich könnte sogar vorübergehend bei meiner Cousine wohnen, bis ich eine eigene Wohnung gefunden habe. Also müsste ich nicht mal einen richtigen, großen Umzug beim Amt beantragen.

Die Arbeitsstelle ist von meinem jetzigen Wohnort rund 170 Kilometer entfernt. Von meiner Cousine aus sind es rund 10 Kilometer.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit hinzukommen ist so gut wie gar nicht möglich, da dort sehr wenig gefahren wird. Und eine Wohnung im Arbeitsort zu finden in der kurzen Zeit (Arbeitsbeginn wäre der 1. Juni 2016) nicht möglich. Es gibt einige Tage im Monat, wo man auch mal um 4 Uhr anfangen muss.

Das Amt meint, das mir ein Auto nicht finanziert wird. Es würde nur ein Mietauto für ein halbes Jahr (pro Monat 389 Euro maximal) finanziert werden. Ohne Auto bzw. Mietauto würde das nicht klappen mit der Arbeit.


Ich habe jetzt schon oft gehört, das ein Auto bzw. ein Mietauto eine Kann-Leistung ist und nur bei einem vorliegendem unbefristeten Vertrag gewährt wird. In der Firma, in der ich gerne anfangen würde, gibt es aber erst mal nur einen 1-Jahres-Vertrag.

Und da liegen meine Bedenken. Wenn das Amt den Antrag ablehnt, dann hänge ich wieder da ohne Arbeit.
Hier wo ich wohne, ist arbeitsmäßig totes Land. Das sagen sogar die Zeitarbeitsfirmen.

Hilfe von meinen Eltern ist nicht mehr möglich, da mein Vater bereits verstorben ist und meine Mutter im Altersheim liegt.
Meine übrigen Verwandten und Freunde helfen mir nicht. Ich habe also nur die Möglichkeit über das Amt aus dem Teufelskreis zu kommen.

Was ratet ihr mir? Was soll ich unternehmen, das mein Fallmanager dem Antrag zustimmt?

Gruß
Andy
 
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