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Finanzielle Versorgung für uneinsichtigen U25, noch zuhause lebend

kerosin

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Hallo zusammen,

folgende Situation liegt vor: 19jähriger junger Mensch lebt noch zuhause bei Muttern und deren Lebensgefährten. Der geschiedene Vater lebt sein eigenes Leben. Keiner der Erwachsenen erhält Sozialleistungen. Mutter und Lebensgefährte möchten nun, dass sich junger Mensch an den Lebenshaltungskosten (Miete, Strom, Lebensmittel) beteiligt. Leider ist es so, dass junger Mensch gänzlich faul ist, und alles ohne Abschluß abgebrochen hat, was man abbrechen kann (Schule, Ausbildung). Sein Tagesinhalt besteht nur aus Zocken, Essen, Schlafen. Er erwirtschaftet als genau 0 Einkommen und ist nicht bereit, daran etwas zu ändern.

Auf welche Gelder hat der junge Mensch Anspruch?

Kindergeld und Kindesunterhalt des Vaters sind, soweit ich mir bekannt, an eine Ausbildung oder dergleichen geknüpft und scheiden demnach aus?

ALGII für U25 gibt es nur dann, wenn Eltern nicht unterhaltsfähig sind? Wenn junger Mensch Antrag auf ALG II stellen sollte, werden Mutter und der Lebensgefährte der Mutter mit in die Bedarfsgemeinschaft einbezogen, was eine Quasiunterhaltspflicht des Lebensgefährten bedeuten würde? Soweit mir bekannt, kommt außerdem ein Auszug U25 zur Gründung einer eigenen BG ohne gewichtigen Grund auch nicht in Frage.

Müssen Mutter und Lebensgefährte den jungen Menschen somit bis zum 25. Geburtstag mit Kost und Logis usw. versorgen? Oder haben sie irgendwelche Möglichkeiten, sich gegen das Verhalten des jungen Menschen zu wehren? Und wie ist das z.B. mit den Mietschulden, die der junge Mensch gegenüber seiner Mutter anhäuft?
 
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Ottokar

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Dem jungen Mann "Feuer unter dem Hintern" machen das er seinen Anteil am "Hotel Mama" leistet. Ausbildung suchen. oder Freiwilligenjahr oder zum Bund melden. Was auch immer.
 

Allimente

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Bei mir hätte dieser junge Mensch kein Telefon, kein Handy, kein Fernseher, kein WLan. Dafür müsste er selber sorgen. Zusätzlich gäbe es auch nur bedingt Zugang zum Kühlschrank, Besucher wären auch verboten und ab 22 Uhr steckt der Schlüssel von innen in der Tür. Und dann mal sehen, wie gemütlich er das auf Dauer findet.
 

kerosin

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Dem jungen Mann "Feuer unter dem Hintern" machen das er seinen Anteil am "Hotel Mama" leistet. Ausbildung suchen. oder Freiwilligenjahr oder zum Bund melden. Was auch immer.
Er will ja nicht. Seine Mutter steht dem ohnmächtig gegenüber. Wie kann denn das "Feuer unter dem Hintern" deiner Meinung nach Aussehen?
 

HartzVerdient

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Liest sich, als würde man ein "Problem" loswerden wollen.

Damals zu meiner Zeit gab es noch die Wehrpflicht, wo man mit dem 18ten Lebensjahr für 12 Monate auf "Wallungen" gebracht wurde. Das ist immer das Problem kaputter Ehen, wenn die Vaterfigur als Vorbild fehlt. Die Kinder dann ins Bodenlose fallen und genau so ein Verhalten (der Gleichgültigkeit) annehmen.

Die neue Partnerschaft sieht das Kind dann als Belastung an und tituliert es als "faul". Meiner Ansicht nach ist das Kind einfach vom Pfad abgekommen, weil es jegliche Form von Unterstützung und Vorbildfunktion mangelt.

Was unternimmt denn der Vater so, der nun sein eigenes Leben lebt ? Der müsste mal Verantwortung für den Jungen übernehmen und dem die Leviten lesen.

Ohne jegliche "Handlungsmöglichkeit", wo man einen Hebel ansetzen kann, sehe ich da keine große Möglichkeit. Gerade auch jetzt, wo der Wohnungsmarkt leergefegt ist. Da wird ein abnabeln schwierig. Ganz ohne Leistungen, Schulabschlüsse, Ausbildungen usw...

Dem Jungen muss erstmal eine richtige Perspektive geboten werden. Erst dann kann man von Kohle und sich an Lebenshaltungskosten beteiligen reden.

Wie kann denn das "Feuer unter dem Hintern" deiner Meinung nach Aussehen?
Klingt für manche vielleicht etwas blöd... Aber zur Bundeswehr schicken wäre eine Option... Feuer unter dem Hintern ist garantiert.
 

kerosin

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kerosin

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Vllt gibt es hier noch Infos

Die Erwachsenen sind alle erwerbsfähig und nicht hilfebedürftig ...
 

RoxyMusic

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Hab ich gelesen. Falls aber die Mutter keine Unterstützung mehr geben und der Sohn doch ALGII-Leistungen beantragen sollte:

"Ein Konflikt zwischen Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft, der in der ernsthaften Weigerung mündet, erwachsene Kinder materiell oder immateriell zu unterstützen, berechtigt die Kinder und Eltern zur folgenlosen Auflösung des gemeinsamen Haushalts (LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 12.9.2016, L 25 AS 3137/16 B ER, FEVS 2017 S. 412)."

Auch für den Bezug von Kindergeld muss der Sohn mW ausbildungssuchend gemeldet sein.
 

gila

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Ich kann den Ausführungen von HartzVerdient auch aus eigenen, leidvollen Erfahrungen mit Scheidung, neuem LG, einem "schwierigen" heranwachsenden Kind etc. beipflichten.
Die Ursachen liegen oft tiefer - die Fronten aber verhärten sich zunehmend (auch weil man als Mutter mit einem neuen LG zuweilen "unter Druck"
gerät). Das Verhalten des jungen Menschen aber verstärkt sich schon allein aus den für ihn relativ bescheidenen Mitteln des "Protests", die ihm zur Verfügung stehen. Natürlich kann das noch bis zum Konsum von Alkohol oder Drogen weiter gehen, schlechte Gesellschaft - Protest kann sich auf vielfältige Art und Weise ausdrücken.

Manchmal sind die heutigen Elternschaften ein wenig "hilflos" - Protest im jugendlichen Alter ist "normal" - meine Güte ... wie haben hier einige noch in den 60ern ihrem Unmut Ausdruck verliehen? WAS für Vorbilder haben denn die jungen Leute heute? Muss man sich auch fragen ...
Ich pers. musste diese sehr chaotische und schwierige Situation damals mithilfe vom Jugendamt und einem Beistand lösen - Erziehungsberatung, zeitweilige Trennung vom "schwierigen Kind" mittels Pflegestelle (mit 16) und auch viel SELBST lernen dabei, bis sich wieder eine gangbare Zusammenführung und ein gemeinsamer, achtsamer und verständnisvoller Weg bilden konnte.

Auch für "junge Volljährige" gibt es Unterstützung - hier allein mal die Möglichkeiten aus dem SGB II auszuloten - um ihn möglichst "schadlos" aus der Bude zu bekommen, halte ich für falsch. Das Problem wird dann auf die Gesellschaft und Hartz IV verlagert. Im Übrigen stellt sich dann das Wohnungsproblem ... (hatte ich auch durch, "Kosmetik" machen, dem Kind eine eigene Wohnung ermöglichen - bis Alkohol und Vermüllung das Problem weiter vertieften ...)

Ich würde mich mal mit dem hier befassen: § 41 SGB VIII Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung und hier: Hilfe für junge Volljährige

einen Rat beim Jugendamt einholen, inwiefern er sich helfen LÄSST und man ihm Perspektiven (vielleicht auch in einer betreuten Wohngemeinschaft!!) eröffnet, BEVOR man sein Kind "rausschmeißt" - was sich in dem Stadium sicherlich als wenig "heilsam" erweisen könnte und
die Beziehung für immer begraben kann.
Hier sollte auch mit dem Herzen einer Mutter gedacht werden - und vielleicht kann der leibliche Vater auch mal mit ins Boot?
 

Archibald

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Liest sich, als würde man ein "Problem" loswerden wollen
Genau meine Ansicht. Vielleicht sollten die Eltern, nachdem die Erziehung bereits verbockt ist, Sohnemann einmal ernsthaft aufzeigen was auf ihn zukommt wenn er sich weiter so gehen lässt. Auch wenn der Junge daran nicht alleine die Schuld trägt will man ihm nun wohl alle Konsequenzen alleine aufs Auge drücken. Das aber ist kontraproduktiv und wird zu nichts Gutem führen.

Als erstes empfehle ich, wenn möglich, ein Praktikum in einer Entzugsklinik, nachfolgend eines in einer Justitzvollzugsanstallt. Das unter Hinweis darauf was auf jene wartet die sich einfach treiben lassen. Wöhrend dieser Praktika, oder auch schon zuvor setzen sich Eltern zusammen und eruieren was Sohnemann ihrer Ansicht nach am besten liegt und planen dahingehend was man daraus machen könnte. Am ende der Planungsphase könnte Sohnemann mit einbezogen werden. Dann wendet man sich ans Jugendamt und bittet um ein betreutes Wohnen dass das begleitet und unterstützt was als dem Jungen am besten liegend, für seine weitere Zukunft geplant wurde.

LEtztlich, immer daran denken dass das was der Junge heute macht, auf dem beruht, was ihm seine Eltern beigebracht haben - oder auch nicht beigebracht haben...
 

gila

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Im Prinzip d'accord ... aber aus meiner Erfahrung sollte den jungen Leuten hier eben nichts "vorgesetzt" und geplant werden - am besten sich gleich Hilfe holen, die moderiert und vorschlägt und MIT dem jungen Mann Perspektiven ausarbeitet - und zwar OHNE dass die Vorstellungen der Eltern hier verwirklicht werden. Das, was sich dann jemand SELBST erarbeiten kann, und feststellen kann, was ihm LIEGT, bleibt viel eher haften ...
 

Ottokar

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Er will ja nicht. Seine Mutter steht dem ohnmächtig gegenüber. Wie kann denn das "Feuer unter dem Hintern" deiner Meinung nach Aussehen?
Kenne den Fall und die Familie nicht. Vermutlich ist in der Erziehung schon lange etwas schief gelaufen. Auch die Frage welches Vorbild die Eltern lebten.. .

Eine Freundin war in ähnlicher Situation als vor Jahren ihr Sohn die Schule schmiss und das Abi sausen ließ.
Zum Abi gehört auch Fleiß.
Sie setzte ihm das "Messer auf die Brust": "Wenn Du weiter hier bei mir leben willst beträgt Dein Anteil XXX € pro Monat, ab sofort." ( Was Du darüber verdienst kannst Du behalten. Sie ist eine starke und dominante Persönlichkeit. Erfolgreiche Freiberuflerin.) Der Junge jobte, fuhr Pizza und Pakete aus, jobte als Kellner und was weiß ich. Mittlerweile hat er sich gefangen und eine Lehrer in der Branche seiner Mutter gefunden. Seit kurzem eine eigene kleine Wohnung dazu.

Ein Kollege hat aktuell zwei Kinder zuhause um die 18-20 die beide nichts tun. Und ihm auf der Tasche liegen.
Er versucht auch, kann aber nicht den Druck aufbauen der nötig wäre.
 

Allimente

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Sorry, aber vielleicht ist der junge Mensch einfach nur stinkend faul und muß mal einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten bekommen!? Ich weiß, das wird jetzt hier sicher nicht so gut ankommen, kann ich aber gut mit leben. :)
 

gila

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Daraus müsste ja die Überlegung folgern: wenn einer "stinkend faul" ist - hat ihn ja auch irgendwer/irgendwas dazu im Vorfeld "veranlasst" und "geduldet" - und derjenige, der am jetzigen Verhalten einen ANTEIL hatte, soll nun auch ins HINTERTEIL treten?
Man glaube mir: Zocken, Essen, Schlafen ... sind noch die harmlosesten Varianten von "Protestverhalten" 😢
 

Allimente

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Deshalb habe ich ja auch "vielleicht" geschrieben. Heranwachsende sind in der Tat manchmal einfach nur faul und nichts weiter. Um da Genaueres zu sagen zu können, müsste man sehr viel mehr Hintergrundwissen haben. Eins steht jedenfalls für mich persönlich fest, ich würde mir auf gar keinen Fall auf dem Kopf rumtanzen lassen. Ich weiß wovon ich rede, hatte selber mal 3 Jungs im Flegelalter, die jede kleine Schwäche sofort versucht haben auszunutzen. Mittlerweile sind die alle schon lange aus dem Haus und auch alle gut im Leben angekommen.
 

gila

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Ja ich denke, das ist wirklich sehr individuell und bedarf einer gesunden Mischung ;-)
 

kerosin

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Ich danke euch für die zahlreichen Antworten.

Aus meiner Sicht haben die Eltern massive Fehler in der Erziehung gemacht. Und euren Worten nach müssen jetzt Mutter und ihr Lebensgefährte damit klarkommen, dass das Kind ihnen zumindest bis zum 25. auf der Tasche liegt. Ehrlich gesagt befürchte ich sogar, dass das ein lebenslanger Zustand werden wird, da das Kind nicht in der Lage ist, und auch nicht sein will, eigenverantwortlich zu leben. Wie schon gesagt, das Kind hat alle guten Perspektiven (Abitur, Ausbildung) mutwillig zerstört und ist an neuen auch nicht interessiert.

Das Ganze wird erstmal auf ein Krisengespräch hinauslaufen und die von euch genannten möglichen Optionen werden einigen nicht schmecken.
 

Archibald

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Im Prinzip d'accord ... aber aus meiner Erfahrung sollte den jungen Leuten hier eben nichts "vorgesetzt" und geplant werden - am besten sich gleich Hilfe holen, die moderiert und vorschlägt und MIT dem jungen Mann Perspektiven ausarbeitet - und zwar OHNE dass die Vorstellungen der Eltern hier verwirklicht werden. Das, was sich dann jemand SELBST erarbeiten kann, und feststellen kann, was ihm LIEGT, bleibt viel eher haften ...
Sicher, so mag das auch erfolgreich sein.
Nur dem Jungen jetzt alleine mit Pistole auf die Brust jahrelange eigene Versäumnisse aufbürden zu wollen wäre imho der letzte Fehler und Grund für sein völliges Zumachen inkl. aller Folgen.
 

gila

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..... Und euren Worten nach müssen jetzt Mutter und ihr Lebensgefährte damit klarkommen, dass das Kind ihnen zumindest bis zum 25. auf der Tasche liegt.
NEIN - das waren eigentlich NICHT "unsere Worte" hier!

Nochmal aus meiner Sicht und eigenen schmerzhaften Erfahrungen: Wenn es so verfahren ist, dass "das Kind" nicht "in der Lage ist" eigenverantwortlich zu leben, dann bringt das "Auslagern" in eine Wohnung und Hartz IV üüüberhaupt nichts.
Dann hat sich aller Wahrscheinlichkeit hier schon eine psychische Erkrankung manifestiert!
Die Eltern sollten JETZT verstärkt Verantwortung übernehmen und sich Unterstützung suchen. Für sich UND den Sohn.

Stichwort: Hilfe für Volljährige w.o. zitiert und damit mal ANFANGEN.

Ob "das Kind" - was nun schon volljährig ist - dann gleich mit ins Boot geht und auch die Hilfe annimmt - kann keiner absehen.
Wenigstens kann man für diesen Fall dann ein weiteres Vorgehen anvisieren.
Es gibt auch die sog. "aufsuchende Familienhilfe", wo ein vom JA beauftrages Therapeuten oder Psychologenteam zu Gesprächen
ins Haus kommt.
Danach fragen - nicht gleich abwimmeln lassen - die Fördertöpfchen sind knapp bemessen und auch das ein oder andere Jugendamt
fängt massiv an zu sparen!

Es gibt auch Hilfen außerhalb des Jugendamtes - wenn z.B. eine psych. Erkrankung sich abzeichnet (wird auch nach den div. §§ gefördert,
wenn man von einer psych. Erkrankung "bedroht" erscheint!) - es gibt Wohngruppen, betreutes Einzelwohnen etc.





Die Eltern sollten mal den Ar.... hoch kriegen und nicht GEGEN, sondern MIT dem Kind ein Weiterkommen versuchen!

Es KÖNNTE sich für den jungen Mann auch als "reizvoll" erweisen, auf diesem Weg der Situation im Hause zu entfliehen, denn er wird
ja auch selbst sehen, dass er KEINE Möglichkeiten hat ansonsten und auch keine Kohle.
Das kann auch mit ein Grund für seine "Letargie" sein: die Aussichtslosigkeit!
 

Archibald

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Das Ganze wird erstmal auf ein Krisengespräch hinauslaufen und die von euch genannten möglichen Optionen werden einigen nicht schmecken.
Dass immer irgend jemandem etwas nicht schmeckt ist dann unvermeidlich wenn man zu lange versucht hat es allen recht zu machen.
Dem jungen muss imho zuerst einmal anschaulich klar gemacht werden was auf ihn zukommt wenn es wie derzeit weitergeht. Dann sind die möglichen Alternativen schon sehr viel anstrebenswerter für ihn, das zeigt meine eigene Erfahrung. 😆
 

gila

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So isses!

Es müssen ALLE bereit sein, auch daraus zu "lernen".

Allgemein könnte man hier - um schnellere Hilfe zu erhalten - wahrscheinlich nach den §§ 41 und 35 SGB VIII einen Einstieg machen.
Dazu muss man auch mal den MUT haben und zugeben können, dass es sich schon um eine psych. Erkrankung oder die Entstehung einer solchen handeln könnte!
Sprich: in dem Zusammenhang bekommt auch das Wort BEHINDERUNG zum Tragen (ob es einem schmeckt oder nicht) - oder die "Bedrohung" einer solchen!

Sehr anschaulich ist das Thema hier zusammengefasst: https://ombudschaft-nrw.de/pdf/Hilfe für junge Volljaehrige Skript.pdf

Da kann man sich mal einlesen um die RICHTIGEN Worte und Argumente zu finden, damit man nicht nach Hause geschickt wird - und ggf. hier einfach auch schriftlich einen entsprechenden Antrag stellen.
Ggf. auch ZUERST zu einem Träger gehen (das kann CARITAS sein oder z.B. wenn auch Verdacht auf eine Sucht vorliegt CONDROBS/ INITIO, das können sonstige Träger sein, die "Betreuung" für junge erwachsene mit psych. Problemen anbieten.
Die übernehmen dann eine Weile die Beratung und Betreuung und beantragen MIT dem jungen Menschen auch die entsprechenden Gelder für Unterbringung, Förderung, Begleitung zu den Ämtern (auch Jobcenter, das kommt ja auch auf ihn zu) - später mal sogar bis zu Hilfen zu einer eigenen Wohnung, Ausbildung etc.

Und man erzähle mir bitte NICHT, dass hier nicht schon psychische Probleme vorliegen!

Wenn ich wüsste, in welcher Stadt wir uns da befinden, könnte ich gezielt was raussuchen.
 

kerosin

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@gila

Aus meiner laienhaften Sicht heraus (ich gehe jetzt gewiss nicht ins Detail) ist das Kind seit langer Zeit multiple psychisch krank. Aber erzähl das mal der Mutter. Jeder Hinweis darauf und mögliche Problemlösungsmöglichkeiten wurden in der Vergangenheit stets brüsk abgelehnt. Durch geeignete medizinische Maßnahmen wäre sicherlich einiges zu beheben gewesen. Das ist aber ausgeblieben und nun ist das Kind Ü18. Das ist doch schwierig, dahingehend noch was gegen seinen Willen zu veranlassen.

Er hat alles was er will und braucht: warmes Zimmer mit PC und Internet, Essen in Hülle und Fülle, ein Bett; Real Life ist nicht existent und nicht erwünscht. Ein MIT ihm Arbeiten gibt es defakto nicht. Von seiner Seite wird nichts kommen, Mutter und LG sind erstmal ohnmächtig, da unterhaltspflichtig.

Es ist prima, dank euch den Betroffenen mal die Augen zu öffnen!
 

gila

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Das ist alles gut und schön - aber gerade DANN muss einer Mutter auch mal das Auge aufspringen!
Frag sie, was sie WILL: weiter zuschauen und BETEILIGT sein, dass ihr Kind zugrunde geht?
Und das IST letztlich so. Selbst als Mutter eines seelisch kranken erwachsenen Kindes haben wir nun gut 20 Jahre Leidensweg
und sämtliche Facetten von Krankheit, Medikamenten, Drogen, Alk, div. Hilfen und Wohnformen - bis hin nun endlich zu einer
irgendwie "genesenden" und selbstbestimmten Lebensvariante - aber immer noch erwerbsunfähig - hinter uns.
Das ist KEIN Zuckerschlecken - für niemand!

Zur Not kannst du ja den Eltern mal die Erfahrungen hier vorlegen - es sollte die Augen öffnen und auch nicht wenige Tränen
hervorkramen, die in den Eltern selbst sicher auch schlummern und blockieren!

Statt "brüsk" zu torpedieren sollte sie sich an die Liebe erinnern, die sie mal für ihr Baby empfand und auf diese LIEBE aufbauend
eine andere, achtsame, aufmerksame und helfende Gangart einschlagen.
Ich habe durch den schweren Lebensweg meines Kindes (9 Kliniken! - zig Therapien, Berge von Medikamenten, die kaputt machen...)
sehr viel selbst gelernt und statt Widerstand empfinde ich allerhöchsten ACHTUNG und Respekt, was sie dennoch und mit ihren
vielen chronischen Einschränkungen, die sie durch den ganzen Psychomedikamentenkram nun ihr Leben lang hat, nun in sehr
harter eigener Arbeit erreicht hat!
 

Nena

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Die Mutter hat das Recht, ihn vor die Tür zu setzen. Das entbindet sie nicht von ihrer Unterhaltspflicht. Aber vom Unterhalt allein wird er nicht leben können. Nach dem Rauswurf steht ihm ALG2 zu (unter Anrechnung des KU von beiden Elternteilen).

(Auch wenn seine "Faulheit" (Krankheit?) damit unterstützt wird...)
 

gila

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Ich glaube wir waren hier ziemlich alle uns darüber einig dass das nicht wirklich die Lösung des Problems sein kann.
Wenn es daraufhin ausgeht dass er eine Betreuung bekommt und ein wie auch immer gestaltetes Wohnen, dann wird die Unterhaltspflicht der Mutter und des Vaters sowieso geprüft und dann bekäme er auch entweder ALG II oder, wenn er derzeit nicht erwerbsfähig ist momentan daneben erstmal Grundsicherung.
 

Nena

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Ich glaube wir waren hier ziemlich alle uns darüber einig dass das nicht wirklich die Lösung des Problems sein kann.
Wenn es hier um Hilfe für die überforderte Mutter (die möglicherweise sogar von ihrem Sohn tyrannisiert wird) geht, eventuell schon.
 

Stauer

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Ich glaube auch, dass mit dem jungen Mann etwas nicht stimmt. Vor Jahren habe ich mal gehört, dass psychische Erkrankungen ungefähr in dem Alter entstehen, in dem man Schulabschlüsse macht, Pläne schmiedet, eigene Familien gründet und Karriere anstrebt. Bei ihm sieht es so aus, als ob ihm alles aus den Händen gleitet. Die Kernfamilie bekommt das nicht immer mit. Beide Erwachsenen stehen im Arbeitsprozeß. Jetzt wird es Zeit, das alle Beteiligten eine Lösung anstreben und sich nicht mit der Frage beschäftigen, wer wohl Schuld ist. Vieleicht hat er nur Lebensangst oder Versagensangst. Was auch immer das ist, helft einander.
 

Dinobot

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Wenn es daraufhin ausgeht dass er eine Betreuung bekommt und ein wie auch immer gestaltetes Wohnen, dann wird die Unterhaltspflicht der Mutter und des Vaters sowieso geprüft und dann bekäme er auch entweder ALG II oder, wenn er derzeit nicht erwerbsfähig ist momentan daneben erstmal Grundsicherung.
Meistens bekommen solche jungen Leute mit Betreuung auch schnell Leistungen -nur nach SGB XII. Und wenn es soweit wäre, dann kann der Grundsicherungsträger sich die Kosten dafür bei den Eltern wiederholen:

Rückgriff auf Angehörige - Fachanwaltskanzlei für Sozial- und Sozialversicherungsrecht

Wenn es einmal soweit wäre, dann hätten die Eltern möglicherweise lebenslang das Nachsehen, sofern sie über Einkommen über dem Unterhaltssatz verfügen. Ich selbst kenne den Fall, wo das Sozialamt für eine 50Jährige Tochter Unterhalt von der inzwischen in Rente befindlichen Mutter forderte und auch durchsetzte, wo die Renterin -mit sehr guter Rente - noch hohen Unterhalt 10 Jahre lang zahlen musste. Als die Mutter verstarb -hat sich -die ein leben lang simulierende Tochter, die nie was glernt hatte , nie richtig arbeitete und sich ansonsten auch nur durch das Leben schnorrte - dann ihren Betreuer und das Sozialamt überredet -ihr einen teuren Platz im Altersheim zu besorgen. Diese Tochter wurde zwar enterbt, bekam aber trotzdem den Pflichtteil-und verklagte dann gleich die sonstigen Erben auf Unterhalt für das teuere Altersheim. Nun war aber die eine verklagte Erbin (auf dem Papier) die Enkeltochter der Verstorbenen und zudem noch die Tochter der Anspruchstellerin -welche von dem Erbe nie einen Cent gesehen hatte -weil von den anderen Miterben darum geprellt

Was aber weder Sozialamt , noch Betreuer glaubten. Ende der Geschichte :

Die geprellte Erbin , welche Hartz iV Empfängerin war und blieb musste alles offenlegen, denn es wurde vom Sozialamt eine Beteiligung am Unterhalt des Altenheims in Höhe von 700 Euro monatlich gefordert.

Nachdem nun das Sozialamt schwarz auf weiss den Hartz iV Bescheid vorliegen hatte -war Ende im Gelände, was die gezielte Ausplünderung von anderen für das bequeme und zuletzt sogar luxuriös anmutenden Anspruchsdenken an andere betrifft. Es gab zuletzt noch einen Anruf vom Sozialamt mit einer Drohung -die Tochter solle sich nicht zu früh freuen, was die Beteiligung von Kosten betrifft.

Und - wen überrascht es -nachdem geprellte Tochter die Forderungen erst abwehren konnte -bekam sie 4 Wochen später die Nachricht , sie solle nunmehr die Beerdigungskosten übernehmen, denn die Frau im Altenheim sei "überraschend "verstorben.
Die Tochter musste -nach langem Kampf - mit den Behörden - Sozialamt die Beerdigungskosten nicht bezahlen -wegen einem Antrag auf 74 SGB XII -nach 1 Jahr , im Nachhinein. Jedoch musste sie dann noch aufpassen -dass die Schulden im Heim nicht doch noch über das Erbe auf sie übergehen. Also musste sie auch noch sofort eine Erbausschlagung beantragen . Obwohl sie keinerlei Daten zu der Verstorbenen sonst hatte . Der Betreuer werveigerte die Auskunft und erklärte sich für nicht mehr zuständig.

Somit hatte eine Schnorrerin ihr ganze Sippe erster Linie gnadenlos Jahrzehnte abgezockt -und der Staat hat das eifrig unterstüzt, denn die Gesetze geben das her. Ungeachtet dessen, dass diejeinige schon weit über 50 Jahre alt war und deren Tochter selbst Hartz iV bekam.

Die Konsteallation eines verweigernden Kindes oder Verwandten erster Linie kann sich also lebenslang verherrend auf deren unterhaltsverpflichtete auswirken, sofern der Staat da alle Hebel in Bewewegung setzt. Insofern werden die Eltern ihr Kind vielelicht NIEMALS los -auch finanziell nicht, sofern es sich nicht selbst eines Besseren besinnt. Grundsätzlich stünde dem Kind hier auch das Recht auf eine abgeschlossene Erstausbildung zu -jedenfall bis zu einem Alter von 27 Jahren -daraufhin könnte es seine Eltern auch verklagen usw. Da nützen auch so drollige Nacherziehungsversuche nichts. Meiner Meinung nach.

Was sich hier abzeichnet - ist also NOCH bisher daa kleinere Übel -was sich aber auch zu ewigen Rattenschwanz ausweiten könnte, durchaus säater auch zu solchen massiven Verwerfungen , wie beispielhaft geschildert.

Ich war und bin heute wirklich froh, seit ich von dieser Geschichte Kenntnis erhielt -keine Kinder zu haben.

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Moderation:

Sag mal gehts noch, dein letzter Satz ist ..............und hilfreich bzw. zielführend ist dein Beitrag nicht
 
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alteschachtel

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Meine Erfahrung ist: das Frauen und gleichzeitig Mütter mit minderjährigen Kindern nach einer Scheidung und einer nachfolgenden neuen Beziehung, eher diese pflegen als ihr Kind oder ihre Kinder.
Aus dem eigenen Kreis meiner ehemals buckligen Verwandtschaft habe ich erleben dürfen, wie aus vier Kindern soziale Trümmerhaufen gemacht wurden.
Wie geschrieben wurde, will man das Problem Sohn mit Gewalt lösen und nicht mit Kommunikation, Hilfe oder Unterstützung, das erfordert natürlich Zeit und auch Nerven.

Grundsätzlich: Gewalt erzeugt Gegengewalt
 

Stauer

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Hallo,
mit diesem Satz macht man so manchen ungehalten. Für Faulheit hat kaum jemand Verständnis, auch ich nicht.
Aus meiner laienhaften Sicht heraus (ich gehe jetzt gewiss nicht ins Detail) ist das Kind seit langer Zeit multiple psychisch krank.
Dieser Satz klingt ganz anders und zeigt Mutter und Sohn sind in Ausnahmesituation. Eine Krankheit ist keine Faulheit. Etwas brachte die Entwicklung des Sohnes durcheinander. Wenn das die Entstehung einer Krankheit war, benötigen die beiden Hilfe von Fachkräften.
Ich würde gern wissen, welche Rolle der Lebensgefährte spielt. Er wohnt im selben Haus. Sagt er garnichts dazu?
 

kerosin

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Das Kind wird zeitlebens von der Mutter extrem verhätschelt, alles wird ihm abgenommen und es wird stets von potentiellen Problemen oder Herausforderungen ferngehalten. Kritik am Kind darf nicht geübt werden, selbst das dämlichste Verhalten wird bis aufs Blut verteidigt und für richtig erklärt.

Und jetzt kann die Mutter nicht verstehen, warum das Kind als junger Erwachsener weder was weiß, noch was kann noch ein Sozialleben hat und das auch nicht möchte. Das Kind kann nicht verstehen, was jetzt plötzlich alle von ihm wollen. Die letzten 19 Jahre ging das ja auch.

Aus meiner Sicht haben wir hier eine Helikoptermutti und ihr rangezüchtetes Kellerkind.

Der Lebensgefährte ist noch gar nicht so lange dabei, versucht aber Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und darauf hinzuarbeiten. Letztlich zahlt er aber nur für den Spaß und hat keinerlei Mitspracherecht.
 

Nena

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Wer sucht jetzt Hilfe? Klingt, als seien alle zufrieden?
 

kerosin

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Wer sucht jetzt Hilfe? Klingt, als seien alle zufrieden?
Spätestens dann, wenn die Mutter realisiert, dass kein Geld mehr für den Sprößling fliesst und auch nicht mehr fliessen wird, wird wohl was passieren. Und das soll möglichst vernünftig sein.

Aber vielleicht nochmal zum Anfang: Ist das nun in der Situation so, dass kein Anspruch auf Kindergeld und Kindesunterhalt besteht?
 

Helga40

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Kindergeld wäre möglich, wenn er denn tatsächlich eine Ausbildung suchen würde.

Aber was bringt das, wenn Mutti weiterhin nicht drauf dringt? Als Außenstehender sich Gedanken zu machen: ok. Die wollen aber doch anscheinend nichts ändern. Du glaubst doch nicht, dass die Mutter die wahrscheinlich helfenden Tipps (wenn man endlich mal konsequent wäre) aus Beitrag Nr. 3 umsetzt?!
 
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