Finanzhändler treiben kurzfristig die Preise für Getreide – und warnen (1 Betrachter)

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So sehen Krisengewinne aus: Im April begann Galtere, ein New Yorker Hedgefonds, mithilfe von Finanzderivaten auf steigende Getreidepreise zu wetten. Die Experten des Fonds hatten die Wetterkapriolen der vergangenen zwölf Monate in den USA genau beobachtet und waren zu dem Schluss gekommen, dass das Klima auch die Ernte gefährden werde – die Konkurrenz setzte damals noch wegen des warmen Frühjahrs auf gute Erträge.

Die Händler von Galtere haben recht behalten. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums wird die Maisernte wegen der extremen Dürre um 17 Prozent unter derjenigen des Jahres 2011 liegen. Zugleich sind die Fonds von Galtere seit Jahresbeginn um rund neun Prozent im Wert gestiegen – und das Unternehmen steht in der Kritik, weil es an den steigenden Lebensmittelpreisen verdient. Zocken auf Kosten der Armen – das ist der Vorwurf, der in diesen Tagen im Raum steht, in denen die Lebensmittelpreise nach oben schießen. ....
Lebensmittelpreise: Nützliche Nahrungsspekulanten | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
 

Hartzeola

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Wenn man hin und wieder eine Rekordernte meldet, sinken die Preise nicht.

Ein wenig steigen die Preise für Getreide jedes Jahr.
 

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Hier geht es aber um starke Anstiege und damit verbundene Hungerprobleme weltweit.
 

Hartzeola

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Weniger oder gar keine Biosprit-Pflanzen wären nicht verkehrt. Auf diesen Feldern wächst danach einige Jahre gar nichts.
 

neffets

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In erster Linie gibt es zu wenig Mais/Soja, das liegt aktuell an der schlechten Ernte - und nicht daran dass es Jemand vorausgesagt bzw. darauf gewettet hat. Der Verlierer der Wette hat den Verlust, sonst Niemand. Überhaupt gibt es zu wenig Nahrung, aber das ist doch schon lange bekannt.
 

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In erster Linie gibt es zu wenig Mais/Soja, das liegt aktuell an der schlechten Ernte - und nicht daran dass es Jemand vorausgesagt bzw. darauf gewettet hat. Der Verlierer der Wette hat den Verlust, sonst Niemand. Überhaupt gibt es zu wenig Nahrung, aber das ist doch schon lange bekannt.
Nicht ganz richtig, denn einerseits gibt es tatsächlich schlechte Ernten, aber gleichzeitig wird die Lage durch Spekulanten noch massiv verschlimmert.

Zu wenig Nahrung gibt es nicht. Allein in den USA wird jeden Tag mehr Nahrung vernichtet, als die Hungernden der Welt pro Monat brauchen würden.
 
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