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Fiktives Einkommen

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Amelie-Sophie

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#1
Hallo.

Ich hoffe ,hier bin ich richtig.


Folgendes: Ne Freundin hat Arbeit gefunden und fängt diesen Freitag an zu arbeiten.Sie arbeitet in 3 Schichten und muß täglich 57 km fahren.Einfache Strecke.

Heut war sie bei der ARGE wegen Fahrkosten.
Das Probearbeiten hat sie schon aus eigener Tasche finanziert. Deshalb wollte sie heute einen Vorschuß auf das zu erwartende Fahrgeld-welches sie für 1 Monat bekommt.

Vorschuß (um den sprit zahlen zu können)hat sie erhalten.Allerdings wurde dieser ihr von ihrem H4 für den Juni abgezogen.

Auch hat man heute einen neuen berechnungsbogen erstellt und ein fiktives Einkommen als Berechnungsgrundlage genommen.
Um eine überzahlung seitens der ARGE zu vermeiden.

Meine Freundin hat noch nicht mal angefangen zu arbeiten, auch noch keinen schriftsatz vom arbeitgeber erhalten wo genau drin steht was sie verdient. auch kann sie keine genauen angaben zur arbeitszeit machen,ob überstunden oder nicht.

Wie denn auch!

Meine Frage-darf die ARGE ein fiktives einkommen überhaupt als berechnungsgrundlage nehmen? ist es richtig das die Fahrtkosten vom Hartz4 Monat Juni genommen werden können?

Denn das sie 1 Monat Fahrkosten bekommt wurde ihr heute gesagt.

Für Antworten bin ich dankbar

LG Amelie
 
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#2
ARGE ist hier etwas neben der Spur.
Das Risiko einer "Überzahlung" ist nun mal das natürliche Risiko eines Sozialleistungsträgers. Deshalb wurden auch so nette Strafttaten wie Sozialbetrug installiert.
Wenn ARFGE hier nicht voll leistet, sehe ich den Arbeitsplatz in Gefahr. Genau das gegenteil von dem was ARGE leisten soll. Oder doch genau das was von ARGE erwartet wird?
Das "Probearbeiten" war schon unzulässig. Es gibt schließlich die Möglichkeit eine Probezeit zu vereinbaren.
 

sleepy5580

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#3
Des weiteren rate ich direkt bei dieser Kilometerzahl mal einen erhöhten Freibetrag errechnen zu lassen (57KM x 19 Tage x 0,2 €=216,60 €) + 30 € Versicherungpauschale +15,33 € Werbungskostenpauschale + KFZ Haftpflicht + evtl. Riesterente + evtueller Gewerkschaftsbeitrag usw.

edit: hatte das einfache strecke überlesen Werte korrigiert
 

Amelie-Sophie

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#4
Also einen Widerspruch einlegen?? Gegen die einrechnung eines fiktiven einkommens? Und wegen dem zuwiderrechtlichen abzug Vorschuss von H4 ???


@kleindieter:

Ne Ne meine Freundin ist schon happy dass sie arbeit hat.Sie hatte von der ARGE erwartet dass man dort daß macht was die Buchstaben des Gesetzes sagen,nämlich ihr die Fahrtkosten erstatten bzw. in ihrem Fall einen vorschuss gewähren.denn ohne dieses Fahrgeld ist ihre Arbeit gefährdet.

Doch bei den Abteilungen:Arbeitsvermittler und Leistungsabteilung wissen die Mitarbeiter nicht das man zusammenarbeitet bzw. Die rechte Hand weiß nicht was die Linke tut.:icon_neutral:
 
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