Fiktives Arbeitsentgelt (1 Betrachter)

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jaykay

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Hab mal ne Frage. Es geht um Alg 1. Wenn man innerhalb von 2 Jahren weniger als 150 Tage gearbeitet hat (z.B. wegen Krankheit), dann wird ein fiktives Arbeitsentgelt bemessen.

Was ist, wenn man Teilzeit gearbeitet hat (also nicht aus Krankheit unter den 150 Tagen bleibt)? Ich war 13 Monate lang, 2 Tage die Woche in einer versicherungspflichitigen Beschäftigung. 500 € pro Monat. Komme dann auf ungefähr 120 Tage. Habe nun Kündigung bekommen.

Meine Frage ist jetzt, wie wird das Arbeitsentgelt berechnet? Geht man nach dem monatlichen Arbeitsentgelt, das ich bekommen habe (500 € als Bemessungsgrundlage) oder wird ein fitives Arbeitsentegelt berechnet, da ich vollzeit arbeitssuchend bin? Oder werden die 500 € pro Monat durch die 8 Tage, die ich monatlich gearbeitet habe, geteilt, um ein Tagesentgelt als Bemessungsgrundlage zu erhalten?

Würde mich freuen, wenn mir das jemand beantworten könnte.
Bis dann...
J
 

lopo

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Hallo.

Kann die Agentur für Arbeit für Sie keinen Bemessungszeitraum von mindestens 150 Tagen mit Anspruch auf Arbeitsentgelt innerhalb des auf zwei Jahre vor Entstehung des Anspruchs erweiterten Bemessungsrahmen feststellen, so ist das Bemessungsentgelt aufgrund eines fiktiven Arbeitsentgelts der Qualifikationsgruppe festzulegen. Dabei ist die berufliche Qualifikation maßgebend, die für eine Beschäftigung erforderlich ist, auf die die Agentur für Arbeit ihre Vermittlungsbemühungen in erster Linie zu erstrecken hat.
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__132.html

Umgerechnet auf die vorherige tatsächlich ausgeübte Arbeitszeit, nicht auf die gesuchte volle Arbeitszeit.
 

jaykay

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Das heißt ich bekomme Alg wie bisher für 2 Tage die Woche ausbezahlt. Hört sich logisch an. Es wird also nicht berücksichtigt, dass ich auf Vollzeitsuche bin.

Danke für die Antwort!
J.K.
 

jaykay

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Noch eine Frage.
Wenn man von Tagen spricht, dann werden 8 Stunden arbeitet pro Tag zugrunde gelegt. Das heißt 2 Tage je 4 Std. macht ein Tag.
Ist das so?


J.K.
 

lopo

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Hallo,

Deine 2 Tage pro Woche war eine X- wöchentliche Arbeitszeit.

Auf diese Zahl der wöchentlichen AZ wird das fiktive Bemessungsentgelt umgerechnet. Das ergibt das wöchentliche Bemessungsentgelt. Ausgezahlt wird das ALG I aber monatlich nachträglich.

Beispiel : fiktive Einstufung 2000,00 € bei 40 Stunden wöchentlich AZ.

40 X 13:3 (amtliche Umrechnungsformel) = 173,33 Stunden monatlich.

200,00 € : 173,33 Stunden X Stunden (Deine Stundenzahl) =
Dein wöchentliches Bemessungsentgelt.
 
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