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Fiktive Dokumentationen ersetzen im TV wirkliche Fälle

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hagen. Alltägliche Menschen in außergewöhnlichen Situationen zu beobachten, scheint einen gewissen Reiz auszuüben. Doku-Seifenopern werden von fast allen Sendern ausgestrahlt - mit großem Erfolg. Dennoch wird es immer schwieriger, Menschen zu finden, die sich im Fernsehen zur Schau stellen wollen

Der neueste Trend: fiktive Dokumentationen. Diese so genannten Scripted Realities ähneln den Doku-Seifenopern, in Wirklichkeit sind die Personen aber gecastete Darsteller. Konflikte und Dialoge werden durch ein Drehbuch vorgegeben. Dem verwöhnten Zuschauer müssen immer krassere Geschichten aufgetischt werden. Fremdgeher, zu dicke Menschen oder Eifersuchts-dramen sollen die Aufmerksamkeit des voyeuristischen Zuschauers binden.

Riesige Datenbank
Imke Arntjen von 030-Casting findet fast alles, was der Markt verlangt. Sie besitzt eine Datenbank mit 7800 Kontakten. Auch für sie wird es immer schwieriger, Leute für Doku-Seifenopern und Ratgebersendungen zu finden. Wird von einer Produktionsfirma eine Hartz-IV-Familie gesucht, schickt Imke Arntjen einen Newsletter durch ihr Netzwerk. Gezielt durchforstet sie die eigene Datenbank oder sucht bei Onlineportalen nach passenden Personen. In weniger guten Wohngegenden, Discos, bei Single-Börsen, Stadtfesten und sogar bei Discountern suchte sie bereits nach Gesichtern. „Intelligente Menschen machen bei Doku-Soaps grundsätzlich nicht mit”, stellt sie fest.

Die Leiterin der Casting-Agentur will künftig mehr Statisten und Kleindarsteller vermitteln. „Deutschland ist durchgecastet. Die Leute wollen sich nicht mehr bloßstellen lassen. Sobald sie positiv dargestellt werden und die Geschichte erfunden ist, finden sich auch Interessierte.”

Felix Wessel von der Produktionsfirma Filmpool findet nicht, dass die Sendungen ein verzerrtes, dramatisiertes Weltbild liefern. „Unsere Pseudo-Dokus sind sehr realitätsnah, sonst würden sie nicht so einen Erfolg haben”. Die von Filmpool produzierten RTL-Dokus „Familien im Brennpunkt” und „Verdachtsfälle” wären spannend und authentisch zugleich. „Zum Teil sind die Texte vorgegeben, die Inhalte in jedem Fall.”
Gesichter-Suche in der Disco - WP - WP - DerWesten


Hoffentlich lesen das viele, besonders die, die an diesen Schwachsinn mit der "Realität" glauben.
 

musiker01

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#2
Kenne auch Leute, die bei diesen neuen "Doku-Soaps" mitmachen. Und wenn man die privat kennt und dann sieht, was sie vor der Kamera darstellen.............................. :icon_evil:

Viele Grüße
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#4
Felix Wessel von der Produktionsfirma Filmpool findet nicht, dass die Sendungen ein verzerrtes, dramatisiertes Weltbild liefern. „Unsere Pseudo-Dokus sind sehr realitätsnah, sonst würden sie nicht so einen Erfolg haben”.
Da hat er Recht, sie liefern Kein verzerrtes Weltbild, die Welt ist verzerrt, und er erst recht. Erfolg, wenn ich das schon höre. Man kann sich wirklich alles schön reden.
 

Mario Nette

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#5
Felix Wessel von der Produktionsfirma Filmpool findet nicht, dass die Sendungen ein verzerrtes, dramatisiertes Weltbild liefern. „Unsere Pseudo-Dokus sind sehr realitätsnah, sonst würden sie nicht so einen Erfolg haben”.
Ungeachtet der Frage nach der Realitätsnähe der Dokus: Diese Aussage ist Schwachsinn. Star Wars hatte auch immensen Erfolg. Dennoch bezweifle ich so einiges aus der Reihe. Doch hoffentlich zurecht! Oder ist das alles real da?

Mario Nette
 

M.aus.B

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#6
Es ist ja auch, wie aus dem Leben gegriffen:
Es gibt Arbeitsplätze die keine sind (1Euro jobs),
Es gibt Arbeitslose, die keine sind (u.a. 1Euro Jobber),
Es gibt Himbeerjoghurt, der keiner ist (nur Chemiegelumprich),
und es gibt NATÜRLICH Dokus über ein Leben, das nur erfunden ist.

Es lebe die Matrix.

Das "Volk" will verarscht werden - und es wird halt verarscht - Leider.... :icon_dampf:
 

Doink

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#7
ich geb zu ich schaue diese Pseudo-Reality TV Douks auch ab und zu, doch leider geben Mitten im Leben und Co. oft ein falsches Bild von uns ab. Meist werden hier "Sozialschwache" als saufende, schreiende Mietnomaden dargestellt, deren komplette familiere Siutuation völlig aus dem Lot geraten ist. Da brauch man sich über die Vorurteile der Bevölkerung nicht wundern.
 
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